[Lebensberatung] Form des Schreibens bzgl. Strompreiserhöhung

Ich muss jetzt auch mal endlich einen eigenen Lebensberatungsthread haben

Also, folgendes:
Gestern kam von meinem Stromanbieter ein Brief, der wie klassische Werbung aussah. War frankiert als "Infopost"! Und der Umschlag war aus dem eigentlich Schreiben zusammen geklebt worden. Also wirklich so wie Werbung für andere Verträge normalerweise kommt.
Ich will den also direkt ungelesen in den Papiermüll schmeißen. Dann hatte ich aber zum Glück noch die Idee evtl. relevante persönliche Daten wie meine Kundennummer unkenntlich zu machen, weil ich merkwürdige Nachbarn habe.

Wie erwartet waren 3/4 des Briefes Werbung für einen anderen Vertrag und ganz klein stand da, dass mein bisheriger Vertrag nächstes Jahr wegen der EEG-Umlage um über 10% steigt.

Nun meine Frage, ob so was überhaupt rechtlich zulässig ist? Das Ding war ja offensichtlich absichtlich als Werbung getarnt. Ich kann das Schreiben nicht mal vernünftig abheften oder Kopieren, weil das irgendein zusammen geklebtes Pappstück ist.

22 Kommentare

So was gab es schon mal ähnlich. Da hatte ein Stromanbieter den Scheck oder ähnliches als Werbepost gesendet. Die meisten User hatten es weggeschmissen, weil die dachten, dass es Werbepost sei. Nur doof, dass man keinen Ersatz bekam.

Sag mal um welchen Anbieter es geht..das andere es auch nicht wegwerfen

Wie es rechtlich aussieht, kann ich leider nicht sagen.

Geb den Brief doch der Verbraucherzentrale zum prüfen. Denke die wissen was rechtlich ok ist und was nicht...


Sollte dich herausstellen, dass der Anbieter nicht so sauber gearbeitet hat, übernehmen die gerne alles weitere


und ich denke, in so einem Fall würde das Sonderkündigungsrecht auch nicht verfallen



Vattenfall?



Keine ahnung. Ich war nie bei diesem Anbieter, aber es gab hierzu mal einen thread, ist schon paar Monate her. Fand es aber auch dreist...


Irgendein deutscher Discounter X)

Das mit dem Scheck in der Werbeähnlichen Aufmachung war z.B die BKK

mydealz.de/div…049


Und was die Strompreiserhöhung angeht: hier ist vermutlich strittig, ob das Schreiben

a) den Formerfordernissen z.B. des §41 (3) EnWG enspricht und

b) ein Sonderkündigungsrecht besteht, da ja EEG der Grund ist und keine "eigentliche" Preiserhöhung des Anbieters.

Siehe z.B. hier

verbraucherzentrale.de/str…un-

Wenn du eh weg willst, würde ich einfach kündigen - und auf jeden Fall die VZ einschalten.

Seltsame Frage... Der Anbieter hat schriftlich informiert. Wenn der Empfänger das Schreiben in die Tonne wirft, ist er selbst schuld. Ob das auf Pappe, Postkarte oder auf einem "Standard"-Brief steht ist letztendlich unerheblich.


Das Format ist letztendlich nicht ganz unerheblich, wie bereits buchtauscher beschrieben hat.



Der Threadersteller sagt ja nicht, dass die Inhalte unverständlich sind. Was ihn stört ist das Layout...


Das wollte er sich nur bestätigen lassen; das geht aber nicht, wenn er nicht deutlich mehr Input (z.B. ein Scan des Schreibens) liefert. Anhand seiner Aussagen ist alles ok gewesen.



stimmt, daran erinnere ich mich auch noch


Nein, mich stört auch die Art des Versands. Infopost-Briefe sind einfach für solche Dinge wie Vertragsänderungen nicht zugelassen und dementsprechend muss man als Verbraucher auch nicht damit rechnen, dass sich dahinter doch eine Vertragsänderung verbirgt.



Infopost ist eine vergünstigte Versandform für personalisierte Massensendungen. Wenn die Richtlinien für Infopost nicht eingehalten werden, wäre das etwas was die Post monieren müsste (und entsprechend Nachporto fordern müsste).


Für dich als Empfänger ist die Art der Zusendung aber unerheblich, sobald es personalisiert ist. Wurde seinerzeit bei Unitymedia auch genutzt um die Vertragsanpassungen zu kommunizieren und damals war es auch gültig.

Eprimo?

Die verschicken die Sachen auch genau so.


Ich sag lieber nicht, wer es ist


Das hilft aber keinem. Wie weiß ich jetzt, ob ich nicht auch betroffen bin?


Ach man. Die Antwort war doch schon in meinem Beitrag versteckt X)


Ja es ist eprimo. X)

Im Prinzip ist es doch überall gleich: JEDER Stromanbieter erhöht seine Preise nach dem "billigen" ersten Jahr. Das ist ja der Sinn der Lockpreise und das sollte jeder wissen. Die Form dieser Ankündigung ist doch eigentlich egal. Man weiß, was auf einen zukommt nach dem ersten Jahr.


D. h. wer einen Brief mit einer Ankündigung einer Preiserhöhung bekommt, ist oftmals zu spät für eine rechtzeitige Kündigung.


Daher: Wer an dauerhaft niedrigen Strompreisen interessiert ist, muss jedes Jahr wechseln und rechtzeitig kündigen. Das ist zwar bisschen aufwändig, aber es lohnt sich.

Hab inzwischen auch schon gekündigt, Eprimo ist echt der letzte Saftladen, kann ich niemandem empfehlen...



Das kann ich jetzt so nicht bestätigen. Eprimo hab ich auch schon durch. Gab keinerlei Probleme in dem Jahr wo ich da Kunde war. Die Sofortprämie kam pünktlich, die Endabrechnung war korrekt und der Schlussnachlass war auch so wie es sein sollte.


Und ansonsten hab mit meinen verschiedenen Stromanbietern bisher in vielen Jahren noch keinerlei Kontakt benötigt.


Was hattest du für ein Problem mit eprimo? Oder ging es dir nur um die Erhöhung der Preise? Denn das macht jeder Anbieter nach dem ersten Jahr.



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