Lebensberatung - Krankenkasse nimmt mich nicht ernst, verursacht mir dadurch Kosten

Hallo Liebe Mydealz-Gemeinde,

Ich bin seit Anfang des Jahres neben meinem Studium als Werkstudent tätig. Als solcher muss ich mich selbst versichern. Ich habe mich sofort mit meiner KK in Verbindung gesetzt, als ich den Vertrag hatte und klar war, dass ich deutlich über die 450 Euro komme.

Die Krankenkasse hat das alles so hingenommen und nichts gemacht. Ich sollte nach 2 Monaten dann meine ersten beiden Abrechnungen zusenden. Das habe ich auch getan. Die ersten beiden Monate war ich als kurzfristig beschäftigter gemeldet, um Kosten zu sparen. Das hatte ich den Mitarbeitern der KK alles am Telefon erzählt.
Nun gut dann wurde das ganze überprüft, mit dem Ergebnis, dass ich als kurzfristig beschäftigter nicht bezahlen muss, allerdings wurde mir diese Info nie übergeben. Erst als ich nach einem Monat nochmal anrief habe ich das gesagt bekommen und die äußerst nicht kompetente Dame im 1st Level Support glaubte mir natürlich nicht als ich sagte, dass ich bezahlen müsse.

Das ganze etzt sich noch weiter fort, mittlerweile dürfte sich das Ganze klären, allerdings mit der Folge, dass ich nachzahlen soll. Das halte ich allerdings für Falsch, da ich ja alles richtig gemacht habe. Was kann ich dafür, dass die KK inkompetente Mitarbeiter anstellt, die mich offensichtlich für dumm halten? Leider habe ich die Kommunikation über das Telefon gesucht, da man dort direkt auf blöde antworten eingehen kann. Deswegen habe ich keinen Schriftverkehr, welchen ich rechtlich anbringen könnte. Denkt ihr ich kann da auch so zumindest etwas erreichen?

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Genau das richtige Forum, um dir zu helfen (party)(party)(party)

Du wusstest doch von Anfang an dass du versicherungspflichtig bist. Also das Geld für die Beiträge zur Seite legen bis die Rechnung der Krankenkasse kommt. Wenn man natürlich der KK die Sache mit einer "kreativen" Anmeldung als kurzfristig Beschäftigter die Prüfung noch erschwert braucht man sich nicht zu beschweren wenn die Sache am Anfang nicht glatt läuft.
Hätte die KK drei Monate zur Bearbeitung gebraucht und erst dann die Beitragspflicht festgestellt hättest du auch nachzahlen müssen. Eine endgültige Entscheidung kann die KK erst mit den schriftlichen Nachweisen treffen.
Jetzt zu jaulen und die KK wegen angeblichem Selbstverschulden um die Beiträge bescheissen zu wollen ist für mich einfach nur geistiger Tiefflug.

Erinnert mich an den Nachbar, der durch ein neues Dienstverhältnis aus ALG II fällt, trotzdem weitere 3 Monate Geld überwiesen bekommt, meinen Hinweis es nicht anzufassen ignoriert und sich nun über 1200€ Rückzahlungsforderung beschwert. Wenn euch sowas klar ist, dann legt das Geld doch wenigstens zur Seite.

wie Nobe schon richtig geschrieben hat, hat die KK alles richtig gemacht

Rattanwut, die KK hat gar nichts verbockt. Schmein hat nunmal der KK nur die Hälfte vom Lied im Telefonat vorgesungen und dementsprechend kommt jetzt erst das vollständige Ergebnis.

Zahlen und fertig

18 Kommentare

Du hast dir doch aber Gesprächsnotizen (Gesprächsprotokolle) inkl. der Namen (?) gemacht, mit Datum und Uhrzeit (die stehen auch in deinem Einzelverbindungsnachweis), damit solltest du es bei der KK belegen können.

- puhh, nochmal Glück gehabt.

Bearbeitet von: "Produkttester" 17. September

Nun gut dann weiß ich dass ich angerufen habe und mit wem ich geredet habe, aber das wird nicht genügen um denen klar zu machen dass sie den Fehler gemacht haben

Also wenn ich das richtig verstanden habe, hättest Du die 2 Monate bezahlen müssen, aber sie haben es verpeilt und jetzt sollst Du die 2 Monate nachzahlen?
Wenn ja, bezahlen und keinen Sturm im Wasserglas veranstalten.

Wo sind die Kosten?

Du wusstest doch von Anfang an dass du versicherungspflichtig bist. Also das Geld für die Beiträge zur Seite legen bis die Rechnung der Krankenkasse kommt. Wenn man natürlich der KK die Sache mit einer "kreativen" Anmeldung als kurzfristig Beschäftigter die Prüfung noch erschwert braucht man sich nicht zu beschweren wenn die Sache am Anfang nicht glatt läuft.
Hätte die KK drei Monate zur Bearbeitung gebraucht und erst dann die Beitragspflicht festgestellt hättest du auch nachzahlen müssen. Eine endgültige Entscheidung kann die KK erst mit den schriftlichen Nachweisen treffen.
Jetzt zu jaulen und die KK wegen angeblichem Selbstverschulden um die Beiträge bescheissen zu wollen ist für mich einfach nur geistiger Tiefflug.

Genau das richtige Forum, um dir zu helfen (party)(party)(party)

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Du widersprichst dir leider schon selbst. Man ist nur kurzfristig beschäftigt wenn man max.3 Monate und nicht mehr als 70 Arbeitstage im Kalenderjahr arbeitet.

Die ersten beiden Monate war ich als kurzfristig beschäftigter gemeldet, um Kosten zu sparen.


So funktioniert die Sache nicht, da du sicherlich danach gemeldet wurdest und dann die KK die Vorbeschäftigung bemerkt hat und somit eine Nachforderung stellen muss, da du eben nicht kurzfristig beschäftigt warst.
Kurz und Knapp...die Dame am Telefon hat dir genau das richtige gesagt. Dein/e Chef/in hat gedacht das man Kosten spart, allerdings ist es dann blöd wenn man dich weiter "fest" beschäftigt. Aber nicht nur du darfst nachzahlen, sondern dein/e Chef/in auch.

Das Ende von Lied ist die Beiträge nachzuzahlen, weil du nicht kurzfristig beschäftigt bist/warst und nicht diskutieren. Es wird durch eventuelle Mahnungen/Inkasso etc. nur teuerer.
Bearbeitet von: "Nobe86" 17. September

Auch wenn die KK es verbockt hat musst du zahlen.
Du kannst versuchen es stunden zu lassen.

Erinnert mich an den Nachbar, der durch ein neues Dienstverhältnis aus ALG II fällt, trotzdem weitere 3 Monate Geld überwiesen bekommt, meinen Hinweis es nicht anzufassen ignoriert und sich nun über 1200€ Rückzahlungsforderung beschwert. Wenn euch sowas klar ist, dann legt das Geld doch wenigstens zur Seite.

Bei welchem Unternehmen bist du denn Werkstudent?

Es hieße nicht Nachzahlung, wenn man es nicht nachträglich zahlen müsste.

Es ist absolut üblich, das die gesetzlichen Kassen die Beiträge erst im Nachhinein festsetzen, oft geht es auch nicht anders.
Da du die drei Monate bzw. 70 Arbeitstage im Kalenderjahr überschritten hast ist der gesamte Zeitraum versicherungspflichtig.
Alles korrekt, du hättest an keinem Punkt auch nur einen Cent sparen können.

wie Nobe schon richtig geschrieben hat, hat die KK alles richtig gemacht

Rattanwut, die KK hat gar nichts verbockt. Schmein hat nunmal der KK nur die Hälfte vom Lied im Telefonat vorgesungen und dementsprechend kommt jetzt erst das vollständige Ergebnis.

Zahlen und fertig

also ich verstehe deine Beschreibung auch nicht so ganz. Um kosten zu sparen wurdest du die ersten 2 Monate als kurzfristige Beschäftigung angestellt? Da hast du die KK aber angerufen und gesagt dass du trotzdem zahlen müssten, KK meinte aber ne passt weil kurzfristige Beschäftigung. Im nachhinein stellen sie jetzt fest, dass du doch zahlen musst für die 2 Monaten? Darüber beschwerst du dich jetzt und willst nicht zahlen?
Also ich arbeite selbst seit Jahren als Werkstudent und hatte auch ab und an probleme mit KK, am Ende hat sich aber alles immer geklärt nach Absprache. Du müsstest wirklich nichts zahlen bei einer kurzfristigen Beschäftigung, jedoch muss dein Vertrag auch dementsprechend gestaltet sein, d.h. nach 2 Monaten auch einen neuen Vertrag bekommen. So gesehen würde ich eher dafür sorgen, dass du für die 2 Monaten auch wirklich nichts zahlen musst, weil das gesetzlich so geregelt ist. Dass man nach einer kurzfristigen Beschäftigung weiterarbeitet war so viel ich weiss auch kein Problem.

Eigentlich gibt's doch garkein Problem. Du wusstest und sagtest, daß du zahlen müsstest und die Krankenkasse hat dem schließlich zugestimmt.

Ehrlich gesagt grenzt das, wenn dein Arbeitgeber dich bei einer normalen Vollbeschäftigung, erst ein mal zwei Monate als Kurzbeschäftigter anmeldet um "Geld zu sparen" an Betrug (oder ggf. Dummheit oder beides).

Produkttester

Du hast dir doch aber Gesprächsnotizen (Gesprächsprotokolle) inkl. der Namen (?) gemacht, mit Datum und Uhrzeit (die stehen auch in deinem Einzelverbindungsnachweis), damit solltest du es bei der KK belegen können.- puhh, nochmal Glück gehabt.



Was soll das bringen?

Selbst wenn man belegen könnte, dass man zum Zeitpunkt xy mit Mitarbeiter xy telefoniert hat, so kann man das Gesprächsthema nicht nachweisen.

Ich werde wohl nie verstehen, warum manche in wichtigen Angelegenheiten immer noch das Telefon einem Schriftverkehr via E-Mail vorziehen...

Übrigens ist die Überschrift mal wieder genial, zuerst dachte ich es geht um eine schwere Krankheit, die nicht anerkannt wird...
Bearbeitet von: "Bernare" 17. September

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