[Lebensberatung] Nachzahlung bei Abgeben einer Steuererklärung?

Hallo,
ich habe bei WISO Steuerbuch 2016 mal ausprobiert, wie es bei mir aussehen wird, wenn ich bald meine Arbeitsstelle antrete und habe als Beispiel die Lohnabrechnung von meinem Vater genommen und bin da überrascht.

Ich, Steuerklasse 1, nur Lohnsteuerbescheinigung eingetragen, bei 40k Brutto/Jahr,
müsste laut Programm circa. 3500€ nachzahlen, obwohl der Bruttoarbeitslohn bereits mit Steuern und die Sozialausgaben automatisch abgezogen als Netto bei mir eingehen würde . Habe auch mal gegoogelt, bekomme jedoch keine konkrete Antwort.
Wofür ist denn die Nachzahlung, es wurde ja bereits alles schön bezahlt?

Das Problem ist, ich müsste mein Kleinunternehmen wo ich 2000€/Gewinn pro Jahr verdiene mit angeben, wofür keine Umsatzsteuer anfällt, aber Einkommenssteuer, was mir bewusst ist. Aber mit der o.g. Nachzahlung, lohnt sich weder das Fortführen meiner Kleinunternehmen noch die Abgabe einer Steuererklärung..

Ich hoffe, da kann mir einer helfen.Danke

19 Kommentare

Du trittst eine Arbeitsstelle an und hast als Beispiel für die Steuer die Abrechnung deines Vaters genommen?
Verdienst du in dem ersten Job so viel wie dein Vater jetzt?
Du bist nicht zu einer Steuererklärung verpflichtet. Die Steuer die du abführst ist ein Pauschalbetrag. Für die allermeisten Mensch lohnt es sich jedoch schon, denn die Pauschale kannst du durch abgaben reduzieren.
Aufgrund deines Kleingewerbes bist du doch eh schon zu einer Steuer"erklärung" gezwungen (EÜR etc).
Bei 2000€ GEWINN (wenn du nicht Umsatz meinst) musst du hier ja eh schon einen nicht unerheblichen Teil an das Finanzamt abgeben.
Bearbeitet von: "Kleingeldprinz" 22. Feb

Such Dir einen Steuerberater öde geh zum Lohnsteuerhilfeverein. Ist nicht böse gemeint, aber wenn man gar keine Ahnung hat ist das der bessere Weg. Wenn Du im Steuerprogramm nur Einnahmen eingibst werden die halt mit dem Maximum versteuert. Wenn Du die Angaben Deines Vaters eingibst haut das ich nicht hin, der hat doch bestimmt eine andere Steuerklasse und zahlt somit weniger Steuern. Mit Deiner Struerklasse ergibt sich dann die saftige Nachzahlung. Wenn Du alsomDrine Zukunft simulieren willst dann nimm Dein Brutto und berechne mit einem BruttoNetto Rechner Deine monatliche Lst und Sozialabgaben. All diese Beträge mal zwölf kannst Du dann i, Steuerprogramm eingeben. Ist aber schon ein ganz schöner Aufwand..

Da musst du irgendwas falsch eingetragen haben, das kann so nicht stimmen.
Durch die 2000 Euro aus dem Kleinunternehmen machst du sicherlich keinen Verlust. Aber dadurch, dass du das Geld jetzt nicht mehr steuerfrei bekommst, musst du dir natürlich überlegen, ob es sich überhaupt noch lohnt, das weiter zu betreiben. Wenn man mal im "echten" Berufsleben steckt, wird Freizeit meistens deutlich wertvoller als davor.

Nimm mal die Angaben zum Kleinunternehmen raus und schau, ob das Programm dann immer noch eine Nachzahlung ausspuckt. Dann kannst du eingrenzen, wo der Fehler liegt.

Verfasser

Kleingeldprinzvor 20 m

Du trittst eine Arbeitsstelle an und hast als Beispiel für die Steuer die …Du trittst eine Arbeitsstelle an und hast als Beispiel für die Steuer die Abrechnung deines Vaters genommen?Verdienst du in dem ersten Job so viel wie dein Vater jetzt?Du bist nicht zu einer Steuererklärung verpflichtet. Die Steuer die du abführst ist ein Pauschalbetrag. Für die allermeisten Mensch lohnt es sich jedoch schon, denn die Pauschale kannst du durch abgaben reduzieren.Aufgrund deines Kleingewerbes bist du doch eh schon zu einer Steuer"erklärung" gezwungen (EÜR etc).Bei 2000€ GEWINN (wenn du nicht Umsatz meinst) musst du hier ja eh schon einen nicht unerheblichen Teil an das Finanzamt abgeben.


Nein, werde weniger verdienen als er, aber für die Berechnung muss man ja die ganzen Angaben vom Lohnsteuerberechnung machen, was mir nicht vorliegt, weshalb ich es verwendet habe.

Ich wollte umsehen, was man mit Absetzen(Werbungskosten) erreichen kann und muss ja auch eine abgeben für mein Einkommen aus Gewerbe bei 2000€ Gewinn, was ja ab Arbeitsbeginn zum Einkommen zählt und dann ab sofort besteuert wird, was ich bisher nicht musste...

musti75vor 9 m

Nein, werde weniger verdienen als er, aber für die Berechnung muss man ja …Nein, werde weniger verdienen als er, aber für die Berechnung muss man ja die ganzen Angaben vom Lohnsteuerberechnung machen, was mir nicht vorliegt, weshalb ich es verwendet habe.Ich wollte umsehen, was man mit Absetzen(Werbungskosten) erreichen kann und muss ja auch eine abgeben für mein Einkommen aus Gewerbe bei 2000€ Gewinn, was ja ab Arbeitsbeginn zum Einkommen zählt und dann ab sofort besteuert wird, was ich bisher nicht musste...



Nimm doch einfach nen Brutto-Netto Rechner im Internet und schau wie sich deine Abgaben reduzieren, wenn du die Werbungskosten vom Brutto-Gehalt abziehst. Du darfst natürlich nur das abziehen, was den Werbungskostenpauschbetrag von 1000 Euro übersteigt. Wenn du da nicht drüber kommst, bringt dir die Steuererklärung eh keine Ersparnis.
Bearbeitet von: "chrhiller187" 22. Feb

Was hast du genau aus der LStbescheinigung übernommen?!

Wenn du einfach alle Werte übernimmst und er zB mit LStklasse 3 abgerechnet wird ist es doch einleuchten, dass du nachzahlen müsstest... Schließlich wurde dann (für Klasse 1) zu wenig entrichtet
Bearbeitet von: "lustigHH" 22. Feb

Verfasser

kmf67vor 28 m

Such Dir einen Steuerberater öde geh zum Lohnsteuerhilfeverein. Ist nicht …Such Dir einen Steuerberater öde geh zum Lohnsteuerhilfeverein. Ist nicht böse gemeint, aber wenn man gar keine Ahnung hat ist das der bessere Weg. Wenn Du im Steuerprogramm nur Einnahmen eingibst werden die halt mit dem Maximum versteuert. Wenn Du die Angaben Deines Vaters eingibst haut das ich nicht hin, der hat doch bestimmt eine andere Steuerklasse und zahlt somit weniger Steuern. Mit Deiner Struerklasse ergibt sich dann die saftige Nachzahlung. Wenn Du alsomDrine Zukunft simulieren willst dann nimm Dein Brutto und berechne mit einem BruttoNetto Rechner Deine monatliche Lst und Sozialabgaben. All diese Beträge mal zwölf kannst Du dann i, Steuerprogramm eingeben. Ist aber schon ein ganz schöner Aufwand..


Du hast Recht, ich hatte da einen Denkfehler bezüglich Lohnsteuer, denn bei der Lohnsteuer ist die Steuerklasse berücksichtigt und hatte es so fälschlicherweise übernommen. Ich habe online für Steuerklasse 1 berechnet, jetzt komme ich auf +16€
chrhiller187vor 25 m

Da musst du irgendwas falsch eingetragen haben, das kann so nicht …Da musst du irgendwas falsch eingetragen haben, das kann so nicht stimmen.Durch die 2000 Euro aus dem Kleinunternehmen machst du sicherlich keinen Verlust. Aber dadurch, dass du das Geld jetzt nicht mehr steuerfrei bekommst, musst du dir natürlich überlegen, ob es sich überhaupt noch lohnt, das weiter zu betreiben. Wenn man mal im "echten" Berufsleben steckt, wird Freizeit meistens deutlich wertvoller als davor.Nimm mal die Angaben zum Kleinunternehmen raus und schau, ob das Programm dann immer noch eine Nachzahlung ausspuckt. Dann kannst du eingrenzen, wo der Fehler liegt.


Ja genau, muss nun überlegen, der Aufwand lohnt sich nicht mehr, bei 2000€ Gewinn müsste ich ca. 750€ abgeben

Verfasser

lustigHHvor 2 m

Was hast du genau aus der LStbescheinigung übernommen?!Wenn du einfach …Was hast du genau aus der LStbescheinigung übernommen?!Wenn du einfach alle Werte übernimmst und er zB mit LStklasse 3 abgerechnet wird ist es doch einleuchten, dass du nachzahlen müsstest... Schließlich wurde dann (für Klasse 1) zu wenig entrichtet


Ich hatte da einen Denkfehler bzgl. Lohnsteuer.

Danke euch vielmals

Die Einkommensteuer verläuft progressiv 750 auf 2000 ist aber schon merkwürdig

@Threadersteller..."-3.500€" auf dem Bescheid heißt, du kriegst was wieder, nicht dass du was nachzahlen musst.

Nur zur Info du hinterziehst Steuern wenn du keine Erklärung machst wenn du ein Kleinunternehmen hast. Alle Einnahmen die keinem Steuerabzug unterliegen müssen angezeigt werden.

Nobe86vor 8 h, 4 m

Nur zur Info du hinterziehst Steuern wenn du keine Erklärung machst wenn …Nur zur Info du hinterziehst Steuern wenn du keine Erklärung machst wenn du ein Kleinunternehmen hast. Alle Einnahmen die keinem Steuerabzug unterliegen müssen angezeigt werden.



Naja nicht ganz, er hatte ja vorher nur 2000€ Gewinn lt. seiner Aussage, wie berechnet?
Die wären ja ohnehin unter dem Grundfreibetrag, wenn keine anderen Einkünfte vorliegen. Also keine Steuer hinterzogen aber vielleicht rechtswidrig keine Erklärung abgeben.

So schwer ist das doch gar nicht Brutto-Netto-Rechner im Netz, dann die Daten in die Erklärung einpflegen, etwas intensiver mit Werbungskosten beschäftigen, wenn absehbar ist dass man über den Werbungskostenpauschbetrag von 1000€ kommt. Dann gescheit die Einkünfte aus Gewerbebetrieb oder selbst. Tätigkeit mit einer Einnahmen-Überschuss Rechnung ermitteln und fertig. Dann noch Sonderausgaben, wie Versicherungen usw. berücksichtigen, fertig ist die EInkommensteuererklärung :P

So als kleine Info am Rande:

NIEMALS dein Kleingewerbe schließen.
Die Wahrscheinlichkeit dass du nach einer Betriebsschließung (auch Kleingewerbe) eine Betriebsprüfung der letzten 3 Jahre bekommst ist sehr sehr hoch. (unabhängig vom Umsatz / Gewinn)

Lieber 3 Jahre brach liegen lassen und dann schließen....

Verfasser

Nobe86vor 9 h, 53 m

Nur zur Info du hinterziehst Steuern wenn du keine Erklärung machst wenn …Nur zur Info du hinterziehst Steuern wenn du keine Erklärung machst wenn du ein Kleinunternehmen hast. Alle Einnahmen die keinem Steuerabzug unterliegen müssen angezeigt werden.


Ich war bisher Student, habe eine Gewerbe und bisher Steuererklärung mit EÜR abgegeben. Gebe natürlich weiterhin meine Steuerklärung ab bzw. muss ich die Frage ist jetzt, ob sich der Aufwand für die Kleingewerbe lohnt, wegen der hohen Versteuerung, was ich mir überlegen muss.
gsfwolfivor 43 m

So als kleine Info am Rande:NIEMALS dein Kleingewerbe schließen.Die …So als kleine Info am Rande:NIEMALS dein Kleingewerbe schließen.Die Wahrscheinlichkeit dass du nach einer Betriebsschließung (auch Kleingewerbe) eine Betriebsprüfung der letzten 3 Jahre bekommst ist sehr sehr hoch. (unabhängig vom Umsatz / Gewinn)Lieber 3 Jahre brach liegen lassen und dann schließen....


Danke für den Tipp.
Bearbeitet von: "musti75" 23. Feb

durch geschickte EÜR sollte doch dabei kein Gewinn rauskommen und versteuert wird dann der Gesamtbetrag der Einkünfte. Man kann also durchaus auch mit den Einkünften aus Gewerbebetrieb gut seine Einkünfte aus Nichtselbständiger Tätigkeit mindern

Bla .bla ..bla = my dealz !

Kurz und knapp es auf den Punkt gebracht : Du musst Steuern einreichen !!


Ich habe das mal rausgesucht :


Prinzipiell muss jeder Unternehmer die Steuer beim Finanzamt erklären – dies betrifft auch Kleinunternehmer. Was versteht man unter Kleinunternehmer? Gemäß Umsatzsteuergesetz ist Kleinunternehmer ein Unternehmer, der im jeweils vorangegangenen Jahr unter der Einnahmegrenze von 17.500 Euro geblieben ist und im laufenden Kalenderjahr höchstens 50.000 Euro an Einnahmen erwartet.


Quelle : steuersparbox.de/ste…rbe

SQUASHvor 43 m

Bla .bla ..bla = my dealz !Kurz und knapp es auf den Punkt gebracht : Du …Bla .bla ..bla = my dealz !Kurz und knapp es auf den Punkt gebracht : Du musst Steuern einreichen !!Ich habe das mal rausgesucht : Prinzipiell muss jeder Unternehmer die Steuer beim Finanzamt erklären – dies betrifft auch Kleinunternehmer. Was versteht man unter Kleinunternehmer? Gemäß Umsatzsteuergesetz ist Kleinunternehmer ein Unternehmer, der im jeweils vorangegangenen Jahr unter der Einnahmegrenze von 17.500 Euro geblieben ist und im laufenden Kalenderjahr höchstens 50.000 Euro an Einnahmen erwartet.Quelle : http://www.steuersparbox.de/steuererklaerung-kleingewerbe



Umsatzsteuerrecht hat mit Einkommensteuerrecht nix zu tun. Wer umsatzsteuerrechtlich von der Kleinunternehmer-Regelung gebrauch macht und damit sein Recht auf Vorsteuerabzug auch verliert, der muss trotzdem eine Einkommensteuererklärung und auch eine Umsatzsteuererklärung abgeben.

Verfasser

SQUASHvor 1 h, 18 m

Bla .bla ..bla = my dealz !Kurz und knapp es auf den Punkt gebracht : Du …Bla .bla ..bla = my dealz !Kurz und knapp es auf den Punkt gebracht : Du musst Steuern einreichen !!Ich habe das mal rausgesucht : Prinzipiell muss jeder Unternehmer die Steuer beim Finanzamt erklären – dies betrifft auch Kleinunternehmer. Was versteht man unter Kleinunternehmer? Gemäß Umsatzsteuergesetz ist Kleinunternehmer ein Unternehmer, der im jeweils vorangegangenen Jahr unter der Einnahmegrenze von 17.500 Euro geblieben ist und im laufenden Kalenderjahr höchstens 50.000 Euro an Einnahmen erwartet.Quelle : http://www.steuersparbox.de/steuererklaerung-kleingewerbe


Ich bin Kleinunternehmer und bin von der Umsatzsteuer "befreit", da mein Umsatz unter 17.500€ liegt, auch stelle ich keine Rechnungen mit Umsatzsteuer aus.
Deshalb musste ich bis heute weder Umsatzsteuer noch Einkommenssteuer bezahlen. Wenn ich jetzt mit Vollzeit anfange, muss ich Einkommenssteuer bezahlen, aber bin von der Umsatzsteuer weiterhin befreit, da Umsatz weniger als 17.500€.
BuzZarDvor 2 h, 58 m

durch geschickte EÜR sollte doch dabei kein Gewinn rauskommen und …durch geschickte EÜR sollte doch dabei kein Gewinn rauskommen und versteuert wird dann der Gesamtbetrag der Einkünfte. Man kann also durchaus auch mit den Einkünften aus Gewerbebetrieb gut seine Einkünfte aus Nichtselbständiger Tätigkeit mindern


hast du paar Tipps per PN für mich
Bearbeitet von: "musti75" 23. Feb

@ BuzZarD ...ja logisch ..nichts anderes habe ich geschrieben.

@ musti75 : Das nach einreichen der Steuererklärung für dich keine Steuerlast entsteht befreit dich nicht von der Pflicht einzureichen ! Keine Steuern zahlen zu müssen ist nicht gleich zu setzen mit > ich brauche nicht einreichen !

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