Lebensberatung: Petition gegen Autobahnmaut in Deutschland

Hallo,
ich habe mich entschlossen, eine Petition online zu stellen, die sich gegen das System der Autobahnmaut richtet. Ich habe die Befürchtung, dass, sollte ein solches System erstmal eingerichtet werden, dies Tür und Tor für Mauterhöhungen öffnet. Da Autobahnen seit einiger Zeit grundsätzlich privatisiert werden könnten, befürchte ich langfristig Zustände wie in unseren Nachbarländern, dass man pro zurückgelegter Strecke zahlen muss. Weil ich mich nicht allzu sehr mit Petitionen auskenne, würde ich mich sehr über Tipps zur Verbesserung freuen.

So sieht es bisher aus

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Alter...
Ich starte ne Petition gegen schwachsinnige Petitionen

EDIT: Also schwachsinnig an sich nicht, aber hat sich die Bundesregierung jemals für ne Petition seitens des Volkes interessiert?
Bearbeitet von: "schinkengott" 6. November

Na immerhin zahlt man dann für etwas dass man dann auch nutzt, nicht wie bei der GEZ. Da hat auch keine Petiiton der Welt geholfen.

Warum sollte ich Maut für etwas bezahlen, dass mit meinen Steuergeldern errichtet wurde? Die Alternative ist doch dann dass Unmengen Verkehr über Landstraßen und durch Städte geht.

38 Kommentare

Alter...
Ich starte ne Petition gegen schwachsinnige Petitionen

EDIT: Also schwachsinnig an sich nicht, aber hat sich die Bundesregierung jemals für ne Petition seitens des Volkes interessiert?
Bearbeitet von: "schinkengott" 6. November

schinkengottvor 2 m

Alter...Ich starte ne Petition gegen schwachsinnige Petitionen

Unterschreib ich

Na immerhin zahlt man dann für etwas dass man dann auch nutzt, nicht wie bei der GEZ. Da hat auch keine Petiiton der Welt geholfen.

schinkengottvor 32 m

Alter...Ich starte ne Petition gegen schwachsinnige PetitionenEDIT: Also schwachsinnig an sich nicht, aber hat sich die Bundesregierung jemals für ne Petition seitens des Volkes interessiert?


Ich starte eine Petition, gegen die Petition, die sich gegen schwachsinnige Petitionen richtet. Sooooo bääääähm

solange Leute denken, das ihr Geschreibsel im Internet, die Regierung interessiert, haben sie noch nichts zu befürchten. Für Politiker ist das so interessant, wie Stammtischparolen.

solange der Bürger jede Steuererhöhung hin nimmt, wird sich auch nichts ändern.

Bin in aber im übrigen für eine Autabahnmaut. Irgendwas zwischen 2000-10000€ im Jahr, für die linke Spur würde mir schon reichen.

Vielleicht mache ich mal dafür eine Petition.




Die EU möchte eine diskriminierungsfreie Maut, und das geht eben nur, wenn alle (überall) zahlen müssen oder keiner. Und da wir mit unseren mautfreien Strassen deutlich in der Minderheit sind, wird es wohl kaum gelingen, alle zu überreden, darauf in Zukunft zu verzichten. Ergo bleibt ja gar nichts anderes übrig, als es ebenfalls einzuführen. Alles andere wäre diskriminierend.
Bearbeitet von: "mariob" 3. November

Her mit der Maut. Und bei der Gelegenheit direkt noch ein generelles Tempolimit einführen. Peinlich was der deutsche Michel für ein Verhältnis zu seinem Auto hat.

Verursacherprinzip.

Warum sollte es keine Maut (für alle Autofahrer) geben?

Petitionen gibt es in der Demokratie . Also nicht möglich in Deutschland

Solange die Maut für die Straßen verwendet wird ist das kein Problem für mich.
Ich zahl sogar gerne, dass Autobahnen ausgebaut und Brücken neugebaut werden.
Weniger Stau, weniger Unfälle, mehr Sicherheit, etc.


Wenn das Geld jedoch in den öffentlichen Haushalt fließt und damit der Flüchtlingsdeal mit Erdogan oder EU-Subventionsgelder finanziert werden bin ich absolut dagegen.
Hier darf man aber hoffen dass die betroffenen Ausländer dann erneut vor dem EUGH klagen werden, sollte Deutschland Geld einkassieren aber sich am Zustand der Straßen nichts ändern...

Wobei man sagen muss, dass durch die Maut weniger öffentliche Gelder ins VerkehrsFinanzministerium kommen werden und somit das von mir Befürchtete legal, passiv durch die PKW Maut mitfinanziert werden wird...

Am Ende hat halt jeder Mensch (s)einen Preis, vor allem leider Politiker...
Bearbeitet von: "gsfwolfi" 4. November

mariobvor 18 m

Die EU möchte eine diskriminierungsfreie Maut, und das geht eben nur, wenn alle (überall) zahlen müssen oder keiner. Und da wir mit unseren mautfreien Strassen deutlich in der Minderheit sind, wird es wohl kaum gelingen, alle zu überreden, darauf in Zukunft zu verzichten. Ergo bleibt ja gar nichts anderes übrig, als es ebenfalls einzuführen. Alles andere wäre diskriminierend.



Dobrindt stellt sich halt auch an wie der erste Mensch.
Bislang werden Inländer (Deutsche) diskriminiert, da wir (Inländer) alleine die Straßen finanzieren.
Und das in einem Transit-Land mit hohen Straßen-Belastungen durch Ausländer.

Er muss es halt wie in anderen Länder machen, und nicht mit CO² Ausstoß etc.,
zumal gerade der CO² Ausstoß bzw. dessen Werte nach Dieselgate höchst fragwürdig sind.
Eine Vignette wie in Österreich und dann passts.

Btw., sind von der PKW Maut dann ebenfalls Fernbusse wieder befreit?,
Lobbypolitik kann halt ab einem gewissen Punkt auch echt peinlich sein...

Warum sollte ich Maut für etwas bezahlen, dass mit meinen Steuergeldern errichtet wurde? Die Alternative ist doch dann dass Unmengen Verkehr über Landstraßen und durch Städte geht.

Senecavor 1 h, 7 m

Verursacherprinzip.Warum sollte es keine Maut (für alle Autofahrer) geben?


Weil zwei Drittel der eingenommenen KFZ- und Mineralölsteuer nicht wie eigentlich vorgesehen in die Infrastruktur/den Straßenbau reinvestiert sondern zweckentfremdet wird.

adac.de/inf…lt/strassenbau.aspx


ich sag lieber nix zur ach so tollen Maut - sonst werd ich noch beleidigend und ausfallend.
"presst bis kein Saft mehr aus der Zitrone kommt"

91.000 MyDealz-User online und innerhalb von 2,5 Stunden schon 1 Unterschrift. Die Bundesregierung zittert vor dem Volk...

todvor 6 h, 50 m

Weil zwei Drittel der eingenommenen KFZ- und Mineralölsteuer nicht wie eigentlich vorgesehen in die Infrastruktur/den Straßenbau reinvestiert sondern zweckentfremdet wird.https://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/strassenbau.aspx



Die - sowieso beliebig widerlegbare - Zweckbindung KFZ- und Mineralölsteuer ist schon Jahrzehnte her. Der Steuerertrag kommt generell nicht ihrer Namensgebung wieder zugute, sondern fließt in den Haushalt und bildet diesen ja erst. Und schon der vermeintliche Dualismus Infrastruktur/Straßenbau kommt einer Irreführung nahe. Ein vermeintlicher Infrastrukturverwendungszweck dieser Steuern würde auch den Ausbau von Gehwegen, Schienen und Kanälen erlauben, schon der Ermöglichung von Konkurrenz und Lenkung von Verkehrsströmen wegen.

Aber sowieso gibt es meines Wissens keine zweckgebundenen Steuern. Weder Soli, Benzin, Sekt, Hubraum oder sonstwas.

nakresvor 10 h, 13 m

Petitionen gibt es in der Demokratie . Also nicht möglich in Deutschland




Weil der Deutsche zum Kacken zu doof ist?

Auja, Petitionen zu Autobahnen. Hab auch noch eine: Gegen den Ausbau von Autobahnen mit mehr als 2 Spuren - überfordert eh nur die Meisten!

Ernsthaft: Spar dir die Mühe! Investiere die Zeit lieber im nächsten Jahr um Wahlprogramme vieler Parteien zu lesen. Nur dadurch kann sich vielleicht (!) was ändern - oder alles schlimmer machen..

BlueFlavourvor 3 m

Auja, Petitionen zu Autobahnen. Hab auch noch eine: Gegen den Ausbau von Autobahnen mit mehr als 2 Spuren - überfordert eh nur die Meisten! Ernsthaft: Spar dir die Mühe! Investiere die Zeit lieber im nächsten Jahr um Wahlprogramme vieler Parteien zu lesen. Nur dadurch kann sich vielleicht (!) was ändern - oder alles schlimmer machen..




Klar, anstatt sich selbst fuer etwas zu engagieren ist es viel wichtiger & bedeutsamer ab und zu mal ein Kreuz bei Wahlen zu machen.

Die Mineralölsteuer gibt es bereits seit etlichen Jahren nicht mehr..

sideshowvor 19 m

Klar, anstatt sich selbst fuer etwas zu engagieren ist es viel wichtiger & bedeutsamer ab und zu mal ein Kreuz bei Wahlen zu machen.



Derzeit schon. Habe nicht gesagt, dass es mir gefällt, aber es ist so. Sogar ehemalige Vertreter sind nun gegen mehr Bürgerbeteiligung, da es leider derzeit etwas verbrannt wurde.

Eine Petition bringt nichts, wenn muss man schon regelmäßig und lautstark demonstieren - siehe Studiengebühren - und selbst da sind die Chancen der Veränderung gering - siehe Stuttgart21. Man muss halt die Partei ansprechen, der dein Thema gefällt und für die es praktisch ist wenn es lautstark kundgetan wird. In vielen Fällen, auch außerhalb der Politik, wird auf den gehört der am lautesten ist.

Bei der letzten Bundestagswahl haben sich FDP und Grüne verbrannt. Eine vorherige Peition zum Beispiel gegen denn Veggie-Day war weniger erfolgreich wie der Absturz der Grünen bei der Wahl. Gut nicht jeder lernt draus, siehe FDP, aber es tut mehr weh als eine Seite im Internet.
Bearbeitet von: "BlueFlavour" 4. November

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