[Lebensberatung] Platin kaufen für guten Kurs?

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eingestellt am 7. Jul 2017
Habe die Möglichkeit 50g Platin für 1300 € von nem Kollegen zu kaufen weil er das Geld kurzfristig braucht. Insgesamt hat er 200 Gramm.
Soll ich das machen? Wären dann insgesamt 5200 €
Bin auf das Geld zum jetzigen Zeitpunkt nicht angewiesen.
Erst vielleicht in 3 Jahren oder so.

Kurs
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Diverses
27 Kommentare
Der aktuelle Kurs ist 1276€ für 50g
Verfasser
wo kann ich das denn für den Preis kaufen? Eher nicht möglich, oder ;-)
aCryL7. Jul 2017

wo kann ich das denn für den Preis kaufen? Eher nicht möglich, oder ;-)


Sorry hast Recht, da kommt tatsächlich noch die MwSt obendrauf.
Hallo @aCryL

eine seriöse Empfehlung auf 3 Jahre bez. dem Kurs ist denke ich nicht möglich. Die Wertentwicklung verläuft (in Dollar betrachtet) seit ca. 7 Jahren negativ. Niemand kann dir sagen, wie es weitergeht. Bestimmt wird es auch mal wieder hoch gehen, aber ob der Kurs in ca. 3 Jahren höher als heute ist lässt sich nicht sagen.

Wie bei jedem Investment: Wenn du das Geld unbedingt mindestens nominal gleich zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder brauchst, dann solltest du kein Risiko eingehen. Schon gar nicht über diese "kurze" Dauer und bei einer Diversifikation aus einem einzigen Produkt.

Vom Verkaufspreis her klingt das ganze recht verlockend - sind es weniger als 2% Aufschlag für die physische Form gegeüber dem Spotpreis. Platin gegenüber Gold und Silber deutlich weniger als physische Wertanlage verwendet und besitzt typischerweise einen deutlichen Aufschlag. Ich weiß auch nicht wie Platin normalerweise bei einem Kauf beim Händler besteuert wird, aber so gesehen wäre das ebenfalls ein Schnäppchen

Aber hast du dir auch Gedanken gemacht die Echtheit zu prüfen? Hast du eine sichere Möglichkeit die Barren/Münzen?!? zu verwahren?

Edelmetall ist eben kein Tagesgeldkonto: Am besten googelst du mal nach den Risiken, spontan fallen mir das Risiko der Wertentwicklung sowie das Währungsrisiko ein (da $-Handel an der Börse)

Achtung: Mein Posting stellt meine private Meinung dar und keine Finanzberatung o.ä.


Nachtrag: Das Idealo des Edelmetalls: gold-preisvergleich.com/pla…en/

Als Orientierung für einen aktuellen Ankaufspreis eines Edelmetallshändlers kannst du dich z.B. hier eine erste Orientierung gewinnen: heubach-edelmetalle.de/?q=…235 --> 1.324,59€ pro 50g Barren

Der Mydealzer rechnet jetzt mit 24,59€ x 4 ~ 100€ fast Risikoloses Geschäft (Wertänderung? Zustand der Ware?)
Bearbeitet von: "Gummifun" 7. Jul 2017
Kaufen.
Wenn es ein guter Freund von dir ist und die Echt-/Reinheit außer Frage steht, zahlst du hier zumindest nicht drauf. Auch ist Platin weniger anfällig für äußere Einflüsse als der Euro selbst.
Du musst dich jetzt halt fragen, ob du die 5200€ nicht auf eine andere Weise effektiver arbeiten lassen willst. Es gibt immer noch einige Anlageformen, die dank Zinseszins auf 3 Jahre noch ganz gut Geld abwerfen.
Weiter stünde dir natürlich die Möglichkeit offen, das Platin einfach direkt selbst zum Händler zu bringen. Wieso dein Freund das nicht einfach macht erschließt sich mir zB nicht.
Lmgtfy7. Jul 2017

Wenn es ein guter Freund von dir ist und die Echt-/Reinheit außer Frage …Wenn es ein guter Freund von dir ist und die Echt-/Reinheit außer Frage steht, zahlst du hier zumindest nicht drauf. Auch ist Platin weniger anfällig für äußere Einflüsse als der Euro selbst.Du musst dich jetzt halt fragen, ob du die 5200€ nicht auf eine andere Weise effektiver arbeiten lassen willst. Es gibt immer noch einige Anlageformen, die dank Zinseszins auf 3 Jahre noch ganz gut Geld abwerfen.Weiter stünde dir natürlich die Möglichkeit offen, das Platin einfach direkt selbst zum Händler zu bringen. Wieso dein Freund das nicht einfach macht erschließt sich mir zB nicht.


Vielleicht ist der Kurs von dem Kumpel einfach nur paar Tage veraltet... Wenn ich Edelmetall besäße, würde ich beim Verkauf auch eher einen privaten Interessenten suchen, da man hier i.d.R. den Spread durch die Steuer etc. teilen kann. Wenn ich niemand finde, dann will ich Freunden ja kein schlechteres Geschäft anbieten wie ich es bei einem Händler machen würde
Verfasser
Danke für eure Einschätzungen! Vor allem an Gummifun für deine Ausführungen.
Tendiere gerade wirklich zum Kauf.
Die Echtheit würden wir gemeinsam prüfen lassen. Mein Kollege von dem ich das Platin kaufen würde, würde mich dann auch beim Verkaufen unterstützen, auf den ist Verlass.
Tja wie ich die Barren verwahren soll, gute Frage. Habe ich mir bis jetzt keine Gedanken drüber gemacht. Dachte jetzt an ein Versteck in der eigenen Wohnung, hab da auch schon eine ausgefallene Idee.

Berichte wie dieser hier, wie sind die einzuschätzen, bin skeptisch, klingt alles viel zu gut und vielversprechend.
wallstreet-online.de/nac…len

Lese mich jetzt noch ein zum Thema Risiken von Edelmetall-Anlagen und Investments.
Gebannt
Hätte ich Platin würde ich es auch verkaufen. Allein der wertverlust in den letzten beiden Monaten ist immens. Ich glaube eher dein Freund will rechtzeitig abspringen bevor es schlimmer wird.
Gebannt
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Lmgtfy7. Jul 2017

Es gibt immer noch einige Anlageformen, die dank Zinseszins auf 3 Jahre …Es gibt immer noch einige Anlageformen, die dank Zinseszins auf 3 Jahre noch ganz gut Geld abwerfent


Zum Beispiel?
aCryL7. Jul 2017

Danke für eure Einschätzungen! Vor allem an Gummifun für deine Au …Danke für eure Einschätzungen! Vor allem an Gummifun für deine Ausführungen. Tendiere gerade wirklich zum Kauf.Die Echtheit würden wir gemeinsam prüfen lassen. Mein Kollege von dem ich das Platin kaufen würde, würde mich dann auch beim Verkaufen unterstützen, auf den ist Verlass.Tja wie ich die Barren verwahren soll, gute Frage. Habe ich mir bis jetzt keine Gedanken drüber gemacht. Dachte jetzt an ein Versteck in der eigenen Wohnung, hab da auch schon eine ausgefallene Idee.Berichte wie dieser hier, wie sind die einzuschätzen, bin skeptisch, klingt alles viel zu gut und vielversprechend.https://www.wallstreet-online.de/nachricht/9159080-platin-2017-gewinnern-zaehlen-platin-2017-gewinnern-zaehlenLese mich jetzt noch ein zum Thema Risiken von Edelmetall-Anlagen und Investments.



Was im Bericht fehlt, aber seit gut 10 Jahren bekannt ist:

Ein wesentlicher Anteil des Platin-Verbrauchs fließt in die Automobilbranche, insbesondere für Katalysatoren. Setzen sich e-Autos durch, kann sich das auf die Nachfrage spürbar auswirken, da diese keinen Kat benötigen. Setzen sich hingegen Brennstoffzellen durch kann dies anders aussehen, wobei bereits eine Alternative mit Polyoxometallat gefunden scheint.
SirBothm7. Jul 2017

Zum Beispiel?



Schaue dir mal an was du nun hättest, wärest du vor 3 Jahren mit High-Risk in Bitcoin eingestiegen. Sicherlich kein klassisches Finanzprodukt, aber nur ein beispiel.
SirBothm7. Jul 2017

Zum Beispiel?


Dafür gibt es so pauschal keine Antwort - und ich werde mich auch hüten hier im Internet eine Beratung durchzuführen. Je nach Typ und wie die Person situiert ist, finden sich aber sicher einige Optionen.
Ich verweise dabei mal auf die großen Vermögensberater wie die OVB oder swiss life. Die leben komplett von den Provisionen ihrer Partner und wollen von dir keinen müden cent sehen. Also kann man sich ruhig mal anhören, was sie einem anbieten.
Antics7. Jul 2017

Was im Bericht fehlt, aber seit gut 10 Jahren bekannt ist:Ein wesentlicher …Was im Bericht fehlt, aber seit gut 10 Jahren bekannt ist:Ein wesentlicher Anteil des Platin-Verbrauchs fließt in die Automobilbranche, insbesondere für Katalysatoren. Setzen sich e-Autos durch, kann sich das auf die Nachfrage spürbar auswirken, da diese keinen Kat benötigen. Setzen sich hingegen Brennstoffzellen durch kann dies anders aussehen, wobei bereits eine Alternative mit Polyoxometallat gefunden scheint.


Genau das spricht für eine nicht wirklich realistische Steigerungsperspektive für Platin.
aCryL7. Jul 2017

Berichte wie dieser hier, wie sind die einzuschätzen, bin skeptisch, …Berichte wie dieser hier, wie sind die einzuschätzen, bin skeptisch, klingt alles viel zu gut und vielversprechend.https://www.wallstreet-online.de/nachricht/9159080-platin-2017-gewinnern-zaehlen-platin-2017-gewinnern-zaehlenLese mich jetzt noch ein zum Thema Risiken von Edelmetall-Anlagen und Investments.


Auf derartige Berichte würde ich wenig geben. Die Analyse ist nicht falsch, aber die Argumente haben im großen und ganzen auch schon in den letzten Jahren zugetroffen und dennoch ist der Kurs gefallen und jetzt legt sich der Autor mit derart allgemeinen Argumenten auf eine Entwicklung im konkreten Jahr 2017 fest. Übrigens: Die Prognose ist 7 Monate alt und das halbe Jahr ist rum und ich sehe noch keinen Turnaround. An den Börsen werden ja die unterschiedlichen Pronosen/Erwartungen der Marktteilnehmer eingepreist und sccheinbar folgen nur wenige der Meinung des Autors.
Ich würde Edelmetall übrigens nicht als Spekulationsobjekt betrachten, eher in Form einer Beimischung als etwas zum Werterhalt. Edelmetall produziert nichts (keine Dividente) aber die physische Form wird immer einen gewisse Wert haben. Wenn du Glück hast, dann machst du eine Rohstoffrally mit oder es kommt bei deinem Rohstoff zu einer Verknappung, welche die Preise steigen lässt. Aber ansonsten können Rohstoffe auch mal 10-20 Jahre fallen bzw. hinter der Inflationsrate sich entwickeln.

Persönlich erwarte ich auch mittel-und langfristig ein Ansteigen der Rohstoffpreise und mische deshalb Rostoffkörbe in Form von ETFs meiner Anlage bei. Mit etwa 15% Beimischung bin ich da aber schon recht optimistisch gegenüber anderen Gütern eingestellt. Auf Prognosen der einzelnen Rohstoffe gebe ich nur wenig, es sei den es ändern sich wirklich fundamentale Dinge. Du bist hingegen stark von Platn abhängig. Ohne mich näher mit Platin beschäftigt zu haben, meine ich in Erinnerung zu haben, dass Platin in der Vergangenheit vor allem mit der Nachfrageprognosen von Bezinmotoren (mit Kat) in Verbindung gebracht wurden und evtl. auch immer noch werden.

Wenn ich wie der Autor einfach mal Seifenblasen lese, so könnte ich behaupten: - in der Vergangenheit wurde eine größere Nachfrage an Bezinmotoren (da günstier) v.a. durch Entwicklungsländer angenommen. Jetzt wird aber ALLES anders, da Elektromobilität.
Du merkst, wie pauschal Annahmen zu möglichen Hauptverbrauchern von Rohstoffe sein können, aber so Dinge schreiben einige Autoren.

Edit: zwischenzeitlich haben ja andere das E-Mobilitätsbsp. aufgegriffen. Mit Autoren meine ich Börsenanalysten - nicht euch.


P.S.: Wie auch @Lmgtfy möchte ich hier nicht Beraten (bin kein BWLer und mir fehlen auch sonst die Kenntnisse). Ich will nur die Komplexität verdeutlichen, die ich als Laie ausgemacht habe.
Bearbeitet von: "Gummifun" 7. Jul 2017
optimuss7. Jul 2017

Schaue dir mal an was du nun hättest, wärest du vor 3 Jahren mit High-Risk …Schaue dir mal an was du nun hättest, wärest du vor 3 Jahren mit High-Risk in Bitcoin eingestiegen. Sicherlich kein klassisches Finanzprodukt, aber nur ein beispiel.




Also Bitte.
Es wird immer eine Aktie, einen Rohstoff oder eine Währung geben, die auf Drei- oder Fünfjahressicht einen solchen verlauf hingelegt hat. Nur: So etwas zu finden ist doch wie ein Sechser im Lotto.
Die Wahrscheinlichkeit ist gering und außerdem hätte man einen mittleren vierstelligen Betrag nicht einfach mal so als einzige Anlage in ein hochspekulatives Produkt gepackt. Man sollte jede Anlage eher eingebettet in ein Gesamtportfolio betrachten.
Wenn Du damals 200 € Spielgeld in Bitcoins gepackt hättest: Glückwunsch.

Ein klar denkender Mensch hätte es aber weder empfohlen noch selber durchgezogen. Und schon gar nicht unter Anlagegesichtspunkten.
Schnapperfuchs7. Jul 2017

Also Bitte.Es wird immer eine Aktie, einen Rohstoff oder eine Währung …Also Bitte.Es wird immer eine Aktie, einen Rohstoff oder eine Währung geben, die auf Drei- oder Fünfjahressicht einen solchen verlauf hingelegt hat. Nur: So etwas zu finden ist doch wie ein Sechser im Lotto.Die Wahrscheinlichkeit ist gering und außerdem hätte man einen mittleren vierstelligen Betrag nicht einfach mal so als einzige Anlage in ein hochspekulatives Produkt gepackt. Man sollte jede Anlage eher eingebettet in ein Gesamtportfolio betrachten.Wenn Du damals 200 € Spielgeld in Bitcoins gepackt hättest: Glückwunsch.Ein klar denkender Mensch hätte es aber weder empfohlen noch selber durchgezogen. Und schon gar nicht unter Anlagegesichtspunkten.


Der Nächste kommt mit Roulette und rechnet die jährliche Rendite hoch, welche er bei einer erfolgreichen Teilnahme erwirtschaftet hat. Immerhin hat er 2 Minuten 50€ "verliehen". Ich habe mir mit Bitcoins übrigends die Finger "verbrannt" indem ich meine Zugangsdaten verloren habe^^.
optimuss7. Jul 2017

Schaue dir mal an was du nun hättest, wärest du vor 3 Jahren mit High-Risk …Schaue dir mal an was du nun hättest, wärest du vor 3 Jahren mit High-Risk in Bitcoin eingestiegen. Sicherlich kein klassisches Finanzprodukt, aber nur ein beispiel.


Hättest du vielleicht alles bei MtGeox verloren....
Lmgtfy7. Jul 2017

Ich verweise dabei mal auf die großen Vermögensberater wie die OVB oder s …Ich verweise dabei mal auf die großen Vermögensberater wie die OVB oder swiss life. Die leben komplett von den Provisionen ihrer Partner und wollen von dir keinen müden cent sehen. Also kann man sich ruhig mal anhören, was sie einem anbieten.


Da widerspreche ich entschieden. Genau zu diesen Struckis sollte man überhaupt keinen Kontakt haben. Neutrale Beratung sieht anders aus und ich muss immer wieder Beratungsfehler dieser Konsorten ausbügeln. Mag sein, dass sich das neuerdings geändert hat aber ein Berater mit (potentiellen) Interessenkonflikt kann nie ein guter Berater sein. Die Leute sind extremst im Verkaufen geschult und haben allerlei bunte Grafiken, Tabellen etc. dabei. Da wird man schneller um den Finger gewickelt, als man denkt. Dazu sind die Produkte in den allermeisten Fällen nicht optimal bzw. zu teuer.
Antics7. Jul 2017

Da widerspreche ich entschieden. Genau zu diesen Struckis sollte man …Da widerspreche ich entschieden. Genau zu diesen Struckis sollte man überhaupt keinen Kontakt haben. Neutrale Beratung sieht anders aus und ich muss immer wieder Beratungsfehler dieser Konsorten ausbügeln. Mag sein, dass sich das neuerdings geändert hat aber ein Berater mit (potentiellen) Interessenkonflikt kann nie ein guter Berater sein. Die Leute sind extremst im Verkaufen geschult und haben allerlei bunte Grafiken, Tabellen etc. dabei. Da wird man schneller um den Finger gewickelt, als man denkt. Dazu sind die Produkte in den allermeisten Fällen nicht optimal bzw. zu teuer.


Das ist der typische Irrglaube mit dem wir zu kämpfen haben (ich arbeite seit meinem Studium nebenberuflich bei der OVB im Bereich Datenverarbeitung und Analyse).
Der Kunde gibt seine Wünsche an und wir suchen aus einem Portfolio von über 130 Partnern (dazu gehören alle gängigen Versicherungen, Finanzdienstleister, etc.pp.) die Produkte heraus, die nach Angabe des Kunden seine Wünschen am besten gerecht werden.
Wir sind nicht dazu angehalten bestimmte Produkte zu "verkaufen" - die Provisionen sind überall gleich.
Zunächst einmal machen wir also nichts anderes als Check24. Nur das wir über den Preis hinaus auch alle Möglichkeiten durchsprechen, die die einzelnen Produkte daneben bieten und dem Kunden den Papierkrieg abnehmen.
Der Kunde entscheidet am Ende selbst, welches Produkt er will und geht dabei zu keinem Zeitpunkt die Verpflichtung ein, sich am Ende auch entscheiden zu müssen. Du kannst nach der Beratung auch einfach gehen. Weiterer Vorteil ist, dass die OVB (wie auch alle anderen großen Vermögensberater - soll ja keine Eigenwerbung werden) ähnlich wie Versicherungsmakler besondere Tarife erhalten, auf die der Endkunde so keinen Zugriff hätte. Diese rechnen sich in den meisten Fällen mehr, als evtl. Cashbacks etc.
Es steht dir ja auch frei nach der Beratung erst einmal im Internet zu recherchieren und gegen zu rechnen. Die Angebote verfallen nicht oder Ähnliches.
Bearbeitet von: "Lmgtfy" 7. Jul 2017
Kauf es, vllt hast du so ein glückliches Händchen, wie ich mit meinen Bitcoins

Wurde damals ausgelacht und heute - nun ja da lache ich, wenn ich die Summe auf dem Konto sehe
Lmgtfy7. Jul 2017

Das ist der typische Irrglaube mit dem wir zu kämpfen haben (ich arbeite …Das ist der typische Irrglaube mit dem wir zu kämpfen haben (ich arbeite seit meinem Studium nebenberuflich bei der OVB im Bereich Datenverarbeitung und Analyse). Der Kunde gibt seine Wünsche an und wir suchen aus einem Portfolio von über 130 Partnern (dazu gehören alle gängigen Versicherungen, Finanzdienstleister, etc.pp.) die Produkte heraus, die nach Angabe des Kunden seine Wünschen am besten gerecht werden. Wir sind nicht dazu angehalten bestimmte Produkte zu "verkaufen" - die Provisionen sind überall gleich. Zunächst einmal machen wir also nichts anderes als Check24. Nur das wir über den Preis hinaus auch alle Möglichkeiten durchsprechen, die die einzelnen Produkte daneben bieten und dem Kunden den Papierkrieg abnehmen. Der Kunde entscheidet am Ende selbst, welches Produkt er will und geht dabei zu keinem Zeitpunkt die Verpflichtung ein, sich am Ende auch entscheiden zu müssen. Du kannst nach der Beratung auch einfach gehen. Weiterer Vorteil ist, dass die OVB (wie auch alle anderen großen Vermögensberater - soll ja keine Eigenwerbung werden) ähnlich wie Versicherungsmakler besondere Tarife erhalten, auf die der Endkunde so keinen Zugriff hätte. Diese rechnen sich in den meisten Fällen mehr, als evtl. Cashbacks etc. Es steht dir ja auch frei nach der Beratung erst einmal im Internet zu recherchieren und gegen zu rechnen. Die Angebote verfallen nicht oder Ähnliches.



Ja und das ist die typische Argumentation von abhängigen Finanzberatern.

130 Partner
Das mag stimmen, es werden aber nicht alle Tarife, Produkte der Partner abgedeckt sondern nur ein Ausschnitt daraus. Des Weiteren sind gerade im günstigeren Segment nicht alle Partner vertreten, insbesondere (meist günstigere) Direktvertriebe.

Check24
Ist bereits bekannt dafür, dass auch die keinen vollumfänglichen Marktüberblick geben und müssen dies nun auch ausweisen(siehe BGH Urteil). Ferner ist es absurd Check24 bei solch komplexen Fragestellungen als ernsthaften Vergleich heranzuziehen.

Der Kunde entscheidet am Ende selbst
Macht der Kunde am Ende des Tages immer, auch bei Betrug oder Täuschung daher überhaupt kein Argument. Finanzvertriebler wie OVB, Swiss, MLP und Co leben vom Vertrieb, nicht von der Beratung. Nicht umsonst werden die "Berater" vollumfänglich auf diesem Gebiet geschult und zwar hauptsächlich auf diesem. Die meisten "Berater" können fernab von ihren Exceltabellen oder Tools nichts mit Finanzmathematik anfangen oder gar mit simplen Formeln wie W × [(1 + i)n - 1]/[(1 + i)n × i]. Ich kenne die Schulungsprogramme und Provisionsmodelle einiger Organisationen und da besteht definitiv ein Interessenkonflikt. Dazu die gezielte Beeinflussung der Kunden mit Materialien, Gesprächsstrategie etc (no offense, ist normal und gehört zum Leben). Ihr seid Verkäufer, mehr nicht und ich kenne wirklich niemanden mit auch nur etwas Sachverstand bei der Thematik, der sich Produkte von Finanzvertrieben verkaufen lässt.

Besondere Tarife
Ja, meiner Erfahrung nach besonders schlechte. Bisher konnten knapp 90% der Angebote, die mir vorgelegt wurden, einem Vergleich nicht standhalten. Bei Altverträgen ähnlich wobei die aufgrund alter Konditionen oder hoher Entschädigungszahlungen/Gebühren oftmals aufrecht erhalten werden. Bei vielen Finanzprodukten gibt es keinen Skalierungseffekt bei Vermittlern. Man bestellt keine Palette Versicherungen und kann die dann günstiger weiterverkaufen. Finanzvertriebler sind ein weiteres Glied in der Kette, was gefüttert werden will.

Kunde kann vergleichen
Das kann er/sie eben nicht. Wir reden hier nicht von einer Hausratversicherung sondern um durchaus anspruchsvolle Kalkulationen und Szenarioanalysen. Es ist schlicht Irrsinn von einem mündigen Kunden zu sprechen, der die Thematik in der Kürze gar nicht überblicken kann. Sinnvoll wäre allein eine zweite Meinung und da ist man bei Strukturvertrieben aufgeschmissen, da keine Provision dabei herausspringt und ein Honorarberater wird ungerne genommen, weil das ja mit direkten, sichtbaren Kosten verbunden ist.

Ich kenne OVB nicht im Detail aber dafür die anderen üblichen Verdächtigen. Ich möchte auch nicht alles schwarzmalen, zumal die schlimmsten Jahre vorbei sind und einige dieser Firmen dafür bluten mussten. Was ich aber nicht akzeptieren kann, wenn so getan wird, als ob man neutral berät und die besten Deals für die Kunden rausholt. Dem ist nicht so, es wird ein Service geboten, der indirekt mit oftmals teureren Produkten finanziert wird. Dieser Service muss bezahlt werden und das sind sicherlich nicht die Anbieter sondern am Ende immer die Kunden.

Kurz:
Man macht den Bock nicht zum Gärtner
Gebannt
Lmgtfy7. Jul 2017

Das ist der typische Irrglaube mit dem wir zu kämpfen haben (ich arbeite …Das ist der typische Irrglaube mit dem wir zu kämpfen haben (ich arbeite seit meinem Studium nebenberuflich bei der OVB im Bereich Datenverarbeitung und Analyse). Der Kunde gibt seine Wünsche an und wir suchen aus einem Portfolio von über 130 Partnern (dazu gehören alle gängigen Versicherungen, Finanzdienstleister, etc.pp.) die Produkte heraus, die nach Angabe des Kunden seine Wünschen am besten gerecht werden. Wir sind nicht dazu angehalten bestimmte Produkte zu "verkaufen" - die Provisionen sind überall gleich. Zunächst einmal machen wir also nichts anderes als Check24. Nur das wir über den Preis hinaus auch alle Möglichkeiten durchsprechen, die die einzelnen Produkte daneben bieten und dem Kunden den Papierkrieg abnehmen. Der Kunde entscheidet am Ende selbst, welches Produkt er will und geht dabei zu keinem Zeitpunkt die Verpflichtung ein, sich am Ende auch entscheiden zu müssen. Du kannst nach der Beratung auch einfach gehen. Weiterer Vorteil ist, dass die OVB (wie auch alle anderen großen Vermögensberater - soll ja keine Eigenwerbung werden) ähnlich wie Versicherungsmakler besondere Tarife erhalten, auf die der Endkunde so keinen Zugriff hätte. Diese rechnen sich in den meisten Fällen mehr, als evtl. Cashbacks etc. Es steht dir ja auch frei nach der Beratung erst einmal im Internet zu recherchieren und gegen zu rechnen. Die Angebote verfallen nicht oder Ähnliches.

Allein das du vorhin selber das unternehmen ins spiel gebracht hast wofür du arbeitest ist schonmal kein gutes zeichen. Desweiteren die Aussage "kein cent vom kunden. Leben nur über provision". Naja so machens die skl call center auch die letztendlich den armen leuten das geld aus der tasche dchmuggeln. Das geld muss nicht direkt vom kunden kommen, damit man diesen übers ohr zieht. Es reicht wenn es irgendwann bei dir landet. Der vergleich mit check 24 hinkt. Check24 legt alles offen und versucht nicht ein gewisses produkt dir persönlich anzuraten. Würden sie eine seite wie check24 für anlagegeschäfte abwickeln wäre das dann tatsächlich dasselbe. Aber sobald eine persönliche empfehlung mit einflussname vorganden ist nicht mehr. Jedem das seine. Ich weiß nicht wie das unternehmen arbeitet, ob sie gut oder schlecht sind, aber eine aussage im dem sinne konnte ich nicht einfach unkommentiert stehen lassen.
Lmgtfy7. Jul 2017

Ich verweise dabei mal auf die großen Vermögensberater wie die OVB oder s …Ich verweise dabei mal auf die großen Vermögensberater wie die OVB oder swiss life. Die leben komplett von den Provisionen ihrer Partner und wollen von dir keinen müden cent sehen. Also kann man sich ruhig mal anhören, was sie einem anbieten.


Kann man zwar, sollte man aber nicht, denn die leben ja eben von den Provisionen dessen, was sie dir im wahrsten Sinn des Wortes andrehen. Natürlich verkaufen die nicht das kundenspezifische Beste, sondern das beraterprovisionsspezifische Ertragreichste. Das wäre also pure Verschwendung von Zeit und Geld. Verniedlichungen wie "keinen müden Cent", "mal anhören" und "große Vermögensberater" lassen aber erahnen, woher der Hase gelaufen kommt.
Ich sehe schon, dass es hier gegen Windmühlen anrede. Und auch wenn es solche Institutionen gab und wahrscheinlich immer wieder geben wird, beruht das Geschäftsmodell auf Transparenz und Vertrauen.
Den Großteil des aktiven Geschäftes macht nämlich nicht die Akquise, sondern der anschließende Service aus. Lebensbedingungen ändern sich und die Leute kommen wieder. Wir verwalten auch laufende Posten wie Strom, Gas, etc.
Man kann natürlich Leute ausquetschen, möglichst viele Einheiten schreiben und sich im Nachhinein mit dem Verbraucherschutz auseinander setzen. Das Finanzsegment ist inzwischen aber so stark gesetzlich bedacht, dass man so einfach auf lange Sicht nicht mehr überleben kann (wurde ja bereits erwähnt dass da ziemlich viel "Blut vergossen wurde")
Und in einem Punkt möchte ich mal ganz klar widersprechen:
Ich mache meine Präsentationen immer und ausschließlich von dem abhängig was der Kunde vorher angegeben hat. Und das ist bei den meisten Privatkunden dann auch die günstigste Variante.
Naja - das soll es dann auch von mir gewesen sein. Lasst es halt sein
Gebannt
Lmgtfy7. Jul 2017

Ich sehe schon, dass es hier gegen Windmühlen anrede. Und auch wenn es …Ich sehe schon, dass es hier gegen Windmühlen anrede. Und auch wenn es solche Institutionen gab und wahrscheinlich immer wieder geben wird, beruht das Geschäftsmodell auf Transparenz und Vertrauen. Den Großteil des aktiven Geschäftes macht nämlich nicht die Akquise, sondern der anschließende Service aus. Lebensbedingungen ändern sich und die Leute kommen wieder. Wir verwalten auch laufende Posten wie Strom, Gas, etc.Man kann natürlich Leute ausquetschen, möglichst viele Einheiten schreiben und sich im Nachhinein mit dem Verbraucherschutz auseinander setzen. Das Finanzsegment ist inzwischen aber so stark gesetzlich bedacht, dass man so einfach auf lange Sicht nicht mehr überleben kann (wurde ja bereits erwähnt dass da ziemlich viel "Blut vergossen wurde")Und in einem Punkt möchte ich mal ganz klar widersprechen:Ich mache meine Präsentationen immer und ausschließlich von dem abhängig was der Kunde vorher angegeben hat. Und das ist bei den meisten Privatkunden dann auch die günstigste Variante. Naja - das soll es dann auch von mir gewesen sein. Lasst es halt sein

Man kann es natürlich nicht für alle Vermögensberater pauschalisieren. Einige versuchen das für sie bestmögliche für den Kunden zu ermöglichen (was längst nicht das beste am Markt sein muss), andere Zielen aber vermehrt auf ihren Profit ab.
Sei mir nicht böse, aber du arbeitest nebenberuflich dort. Ich kenne deinen Lebenslauf ja nicht, aber wieviel Erfahrung hast du, hast du in dem Bereich Studium oder Ausbildung genossen? Nein? Und trotzdem berätst DU Kunden, die ihr Geld in von dir empfohlene Produkte stecken sollen.
Du bist Teil der Struktur, auch wenn du das beste daraus machen willst. Struktur muss nicht schlecht sein, aber deutet meist auf eine schlechte Ausbildung hin.
Es ist nicht mal unwahrscheinlich das du auf der Straße aufgegriffen wurdest, auch ich habe solche Bekannte...

Schließ eine ordentliche Ausbildung oder ein Studium in dem Bereich ab, versuche ein paar Jahre unabhängige Praxis zu erleben und überlege dann wie du weiter machen willst. Alle Beratungen die du davor durchführst sind... Fahrlässig.

Liebe Grüße
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