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Lebensberatung - Schreiben von Inkasso, zusätzlich Daten falsch

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eingestellt am 29. Mai
Nabend zusammen,

bis jetzt konnte ich mir immer selbst weiterhelfen. Diesmal leider nicht.

Ich habe ein Kleingewerbe und heute ein Schreiben von einem Inkassounternehmen erhalten. Darin wird eine Forderung vom 17.01.2018 gelten gemacht, welche ich auch nicht abstreite.

In der Auflistung sind zwei Mahnung zu sehen welche bei mir nicht angekommen sind. Ich habe dann mal in mein Kundenkonto beim Gläubiger reingeschaut und festgestellt, dass die Rechnung falsch ausgestellt ist. Es steht der Firmenname in der Adresse, dann der Ortsteil, Straße, PLZ und Ort. Mein Name taucht dort nicht auf. Post und Pakete sind bis jetzt immer angekommen.

Im Kundenkonto gibt es einmal das Untermenü Kundendaten (hier steht Firmenname und Adresse) und Persönliche Daten (hier steht mein Name).

Den Ortsteil habe ich nicht angegeben, den wird der Gläubiger irgendwoher eingepflegt worden sein.

Ich vermute, dass die Mahnung mit den gleichen Daten wie in der Rechnung verschickt worden ist und somit natürlich nicht in meinem Briefkasten gelandet ist.

Das Inkassounternehmen hat wohl eine Adressermittlung durchgeführt, deren Schreiben wurde an meinen alten Nachnamen verschickt, obwohl den Gläubiger mein neuer Nachname bekannt ist.

Auch fehlt in der ursprünglichen Rechnung laut § 286 Absatz 3 BGB der Hinweis auf die Folgen bei Verzug.

Ich habe jetzt ein Schreiben aufgesetzt und um Nachweis des Zugangs der Mahnungen gebeten. Wenn ich jetzt die falsche Adresse erwähne, habe ich die Befürchtungen, dass eine neue Mahnung mit richtiger Adresse, aber altem Datum erstellt wird.

Die eigentliche Forderung habe ich inzwischen bezahlt, ja das war mein Fehler. Aber wenn der Gläubiger eine falsche Adressierung vornimmt, dann ist dies nicht mein Problem.

Danke für Eure Zeit zum Lesen, vielleicht hat ja jemand einen ernst gemeinten Tip.
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Die Frage ist: was ist deine Frage?
Tumnusvor 1 m

Durch Heirat ist sowas ganz schnell möglich.


Ich wollte aber nicht meinen Hamster heiraten
Hobbyjurist sagt:

Ein Schuldner, der nicht Verbraucher ist – also der Unternehmer –, kommt spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Empfang der Gegenleistung in Verzug (§ 286 Abs. 3 Satz 2 BGB). Ein Hinweis auf der Rechnung ist entbehrlich.
37 Kommentare
Die Frage ist: was ist deine Frage?
Ezekielvor 3 m

Die Frage ist: was ist deine Frage?


Stimmt die fehlt. Soll ich die falsche Adressierung jetzt schon im Schreiben an das Inkasounternehmen erwähnen oder erstmal abwarten, ob sich das ganze so klären lässt?
Bearbeitet von: "Tumnus" 29. Mai
Ich muss mir mal auch einen neuen Nachnamen anlegen. Vielleicht nehme ich den Namen meines Hamsters an
Hobbyjuristen in 3...2...1...
beneschuetzvor 2 m

Ich muss mir mal auch einen neuen Nachnamen anlegen. Vielleicht nehme …Ich muss mir mal auch einen neuen Nachnamen anlegen. Vielleicht nehme ich den Namen meines Hamsters an


Durch Heirat ist sowas ganz schnell möglich.
Tumnusvor 1 m

Durch Heirat ist sowas ganz schnell möglich.


Ich wollte aber nicht meinen Hamster heiraten
Nochmal zu deiner.... Frage.

Du hast die Schulden schon bezahlt? Alles? Korrekt?
Bearbeitet von: "Trevor.Belmont" 29. Mai
Trevor.Belmont29. Mai

Nochmal zu deiner.... Frage.Du hast die Schulden schon bezahlt? Alles? …Nochmal zu deiner.... Frage.Du hast die Schulden schon bezahlt? Alles? Korrekt?


Den offenen Rechnungsbetrag beim Gläubiger ja, aber erst heute.
Tumnusvor 1 m

Den offenen Rechnungsbetrag beim Gläubiger ja, aber erst heute.


Und wo ist nun das Problem? Hast du Angst das da nun Mahngebühren kommen oder was
Trevor.Belmont29. Mai

Und wo ist nun das Problem? Hast du Angst das da nun Mahngebühren kommen …Und wo ist nun das Problem? Hast du Angst das da nun Mahngebühren kommen oder was


Naja der Gesamtbetrag vom Inkasso beläuft sich inklusive der offene Rechnung auf den 5fachen Betrag. Da ich aber keine Mahnungen bekommen haben, vermutlich wegen der falschen Adressierung bin ich nicht bereit das zu bezahlen.

In dem Schreiben an das Inkasso habe ich darauf hingewiesen, dass keine Mahnungen angekommen sind und das die Rechnung bezahlt wurde.
Tumnusvor 2 m

Naja der Gesamtbetrag vom Inkasso beläuft sich inklusive der offene …Naja der Gesamtbetrag vom Inkasso beläuft sich inklusive der offene Rechnung auf den 5fachen Betrag. Da ich aber keine Mahnungen bekommen haben, vermutlich wegen der falschen Adressierung bin ich nicht bereit das zu bezahlen.In dem Schreiben an das Inkasso habe ich darauf hingewiesen, dass keine Mahnungen angekommen sind und das die Rechnung bezahlt wurde.


wenn die dir nicht naxhweisen können das du die rechnungen erhalten hast, brauchst du keime befürchtungen haben
Tumnusvor 3 m

Naja der Gesamtbetrag vom Inkasso beläuft sich inklusive der offene …Naja der Gesamtbetrag vom Inkasso beläuft sich inklusive der offene Rechnung auf den 5fachen Betrag. Da ich aber keine Mahnungen bekommen haben, vermutlich wegen der falschen Adressierung bin ich nicht bereit das zu bezahlen.In dem Schreiben an das Inkasso habe ich darauf hingewiesen, dass keine Mahnungen angekommen sind und das die Rechnung bezahlt wurde.


Also. Nimm dir einen Anwalt, wenn der Rechnungsbetrag sich schon um das 5-fache angehäuft hat.

An sich ist der Umgang mit Inkasso nicht schwer, aber du kannst halt viel falsch machen
xeverlastvor 8 m

wenn die dir nicht naxhweisen können das du die rechnungen erhalten hast, …wenn die dir nicht naxhweisen können das du die rechnungen erhalten hast, brauchst du keime befürchtungen haben


Die Rechnung habe ich im Paket damals erhalten, aber keine Mahnungen. Die Rechnung muss wohl den Hinweis auf Verzug beinhalten, ansonsten ist der Verzug unwirksam.
Trevor.Belmont29. Mai

Also. Nimm dir einen Anwalt, wenn der Rechnungsbetrag sich schon um das …Also. Nimm dir einen Anwalt, wenn der Rechnungsbetrag sich schon um das 5-fache angehäuft hat.An sich ist der Umgang mit Inkasso nicht schwer, aber du kannst halt viel falsch machen

Lohnt sich nicht, geht insgesamt nur um 120€. Mich stört ja nur die Tatsache, dass keine Mahnungen angekommen sind. Und dies ist ja nicht mein Fehler gewesen.

Ich werde jetzt einfach mal den Widerspruch abschicken und schauen was passiert.
Hobbyjurist sagt:

Ein Schuldner, der nicht Verbraucher ist – also der Unternehmer –, kommt spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Empfang der Gegenleistung in Verzug (§ 286 Abs. 3 Satz 2 BGB). Ein Hinweis auf der Rechnung ist entbehrlich.
I_like_good_dealzvor 11 m

Hobbyjurist sagt:Ein Schuldner, der nicht Verbraucher ist – also der U …Hobbyjurist sagt:Ein Schuldner, der nicht Verbraucher ist – also der Unternehmer –, kommt spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Empfang der Gegenleistung in Verzug (§ 286 Abs. 3 Satz 2 BGB). Ein Hinweis auf der Rechnung ist entbehrlich.


Korrekt. Irgendwelche "Kindergarten-Mahungen" müssen nicht ausgestellt werden.
Regelfall: Kein Inkasso ohne Mahnung.
Faktisch: In Zahlungsverzug kann der Schuldner auch ohne Gläubiger-Mahnung geraten.

Die IHK beschreibt das ganz gut:
"Die Mahnung ist rechtlich erforderlich, damit der Schuldner in Verzug kommt (§ 286 Abs. 1 Satz 1 BGB: „Leistet der Schuldner auf eine Mahnung des Gläubigers nicht, die nach dem Eintritte der Fälligkeit erfolgt, so kommt er durch die Mahnung in Verzug.“). Ab diesem Zeitpunkt muss er dann den gesamten Verzugsschaden ersetzen, der in erster Linie aus den später erwachsenden Anwaltskosten (Rechtsverfolgungskosten) und den Zinsen besteht. Allerdings ist im Verkehr zwischen Kaufleuten (also denjenigen, die in das Handelsregister eingetragen sind) eine Mahnung als Voraussetzung für die Geltendmachung von Zinsen nicht erforderlich (§ 353 Satz 1 HGB)."
pfalz.ihk24.de/rec…416F


Für dich: zahl deine Schulden, sonst wird es nur noch teurer. Mit manchen Inkassos kann man reden. Vllt. kannst du ja was aushandeln, um zumindest die Inkassokosten zu drücken.
JEH1985vor 2 h, 32 m

Korrekt. Irgendwelche "Kindergarten-Mahungen" müssen nicht ausgestellt …Korrekt. Irgendwelche "Kindergarten-Mahungen" müssen nicht ausgestellt werden.Regelfall: Kein Inkasso ohne Mahnung. Faktisch: In Zahlungsverzug kann der Schuldner auch ohne Gläubiger-Mahnung geraten. Die IHK beschreibt das ganz gut:"Die Mahnung ist rechtlich erforderlich, damit der Schuldner in Verzug kommt (§ 286 Abs. 1 Satz 1 BGB: „Leistet der Schuldner auf eine Mahnung des Gläubigers nicht, die nach dem Eintritte der Fälligkeit erfolgt, so kommt er durch die Mahnung in Verzug.“). Ab diesem Zeitpunkt muss er dann den gesamten Verzugsschaden ersetzen, der in erster Linie aus den später erwachsenden Anwaltskosten (Rechtsverfolgungskosten) und den Zinsen besteht. Allerdings ist im Verkehr zwischen Kaufleuten (also denjenigen, die in das Handelsregister eingetragen sind) eine Mahnung als Voraussetzung für die Geltendmachung von Zinsen nicht erforderlich (§ 353 Satz 1 HGB)."https://www.pfalz.ihk24.de/recht/Zwangsvollstreckung/mahnung_im_geschaeftsverkehr/127416FFür dich: zahl deine Schulden, sonst wird es nur noch teurer. Mit manchen Inkassos kann man reden. Vllt. kannst du ja was aushandeln, um zumindest die Inkassokosten zu drücken.


Der Hinweis von der IHK ist richtig, allerdings ist man mit einem Kleingewerbe oftmals Unternehmer iSd 14 BGB (womit das Belehrungserfordernis aus 286 III entfällt), ohne Kaufmann iSd HGB zu sein.

@TE: generell ist es auch als Kleingewerbetreibender unheimlich sinnvoll, sich mal einen echten, d.h. fundierten Überblick über so Sachen wie Schuldner-/Gläubigerverzug etc zu verschaffen und nicht erst zu schauen, wenn die Hütte schon brennt.
Bearbeitet von: "tehq" 29. Mai
Du bist wie ich das richtig verstanden habe noch nicht im Zahlungsverzug gewesen.

Und eine Mahnung mit Mahngebühren zb ist auch erst mit Zugang gültig, dass heisst keine Mahnung und du bist auch nicht Im Verzug.

Es sei denn auf der Rechnung steht was anderes.
@Kartoffelkoepfe Zahlungsverzug wäre gegeben, wenn er bei dem Versandhändler in seiner Rolle als (Klein-)Gewerbetreibender eingekauft hat. Der Verzug tritt dann automatisch 30 Tage nach Zustellung der Ware und Zugang der Rechnung ein - auch ohne Hinweis auf der Rechnung oder Mahnung.

Aus meiner Sicht wäre auch noch zu klären, warum die Mahnungen nicht angekommen sind.

Ich hab das jetzt so verstanden, dass Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort durchaus korrekt waren und lediglich dein Firmenname (des Kleingewerbes) nicht am Briefkasten auftaucht, weshalb die Briefe nicht zugestellt werden konnten.

Dann stellt sich die Frage, ob du als Empfänger das zu verschulden hast oder ob der Absender das merken muss, wenn das Schreiben unzustellbar zurückkommt.

Anders als der Verbraucher ist der Gewerbetreibende an vielen Stellen nicht in gleichem Maße durch den Gesetzgeber geschützt.

Ggf. lässt sich ja argumentieren, dass du gar nicht als (Klein-)Gewerbetreibender sondern als Verbraucher gekauft hast? Dann würdest du vermutlich eine bessere Argumentationsgrundlage denen gegenüber haben (fehlender Hinweis auf der Rechnung, Mahnung nicht erhalten)

Was war das denn für ein Laden und was für eine Ware? Liefern die möglicherweise nur an Gewerbetreibende? Kann man bei der Ware argumentieren, dass man die nur als Verbraucher kaufen würde?
Bearbeitet von: "I_like_good_dealz" 30. Mai
Würde ich genauso machen wie du. Wenn da noch was kommt, telefonisch mit jemandem sprechen der Ahnung und Entscheidungsträger ist bei der ursprünglichen Firma. Das recht ist auf deiner Seite, aber das Inkasso verpasst dir schnell einen Schufa Eintrag und dann ist der Aufwand nur noch größer am Ende...
Tumnusvor 11 h, 17 m

Naja der Gesamtbetrag vom Inkasso beläuft sich inklusive der offene …Naja der Gesamtbetrag vom Inkasso beläuft sich inklusive der offene Rechnung auf den 5fachen Betrag. Da ich aber keine Mahnungen bekommen haben, vermutlich wegen der falschen Adressierung bin ich nicht bereit das zu bezahlen.In dem Schreiben an das Inkasso habe ich darauf hingewiesen, dass keine Mahnungen angekommen sind und das die Rechnung bezahlt wurde.



Vereinfacht gesagt: die Rechnung als Kleinunternehmer ist spätestens 30 Tage nach Datum fällig, vgl. § 286 BGB
Ich habe mir jetzt die Mahnungen per E-Mail zukommen lassen. Die letzte ist vom 23.05.2018.

In dieser werde ich nochmal aufgefordert, den offenen Betrag innerhalb von 10 Tagen zu überweisen. Danach wird der Fall an das Inkasso übergeben.

Die 10 Tage sind noch nicht rum, aber Post vom Inkasso schon da.

Wie erwartet sind die Mahnungen falsch adressiert.
I_like_good_dealzvor 7 h, 6 m

@Kartoffelkoepfe Zahlungsverzug wäre gegeben, wenn er bei dem …@Kartoffelkoepfe Zahlungsverzug wäre gegeben, wenn er bei dem Versandhändler in seiner Rolle als (Klein-)Gewerbetreibender eingekauft hat. Der Verzug tritt dann automatisch 30 Tage nach Zustellung der Ware und Zugang der Rechnung ein - auch ohne Hinweis auf der Rechnung oder Mahnung.Aus meiner Sicht wäre auch noch zu klären, warum die Mahnungen nicht angekommen sind.Ich hab das jetzt so verstanden, dass Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort durchaus korrekt waren und lediglich dein Firmenname (des Kleingewerbes) nicht am Briefkasten auftaucht, weshalb die Briefe nicht zugestellt werden konnten.Dann stellt sich die Frage, ob du als Empfänger das zu verschulden hast oder ob der Absender das merken muss, wenn das Schreiben unzustellbar zurückkommt.Anders als der Verbraucher ist der Gewerbetreibende an vielen Stellen nicht in gleichem Maße durch den Gesetzgeber geschützt.Ggf. lässt sich ja argumentieren, dass du gar nicht als (Klein-)Gewerbetreibender sondern als Verbraucher gekauft hast? Dann würdest du vermutlich eine bessere Argumentationsgrundlage denen gegenüber haben (fehlender Hinweis auf der Rechnung, Mahnung nicht erhalten)Was war das denn für ein Laden und was für eine Ware? Liefern die möglicherweise nur an Gewerbetreibende? Kann man bei der Ware argumentieren, dass man die nur als Verbraucher kaufen würde?


Die ursprüngliche Rechnung scheint er ja erhalten zu haben. Da die auf seinen "Firmennamen" ausgestellt wurde ist er ja offensichtlich dem Verkäufer gegenüber als Gewerbetreibender aufgetreten. Ich glaube nicht das er da gross gegen argumentieren kann.
Und danach wäre es auch für das versäumen der Zahlung zweitranging ob und wohin die Mahnungen gingen weil das ja ne Art Serviceleistung des Verkäufers is...
Mal eine Laienfrage am Rand: Wenn die Briefe falsch adressiert sind, fällt sowas dann nicht unter Formfehler?
Vermutlich sind die Mahnungen als Postrückläufer wieder an den Absender zurück. Der hat dann gleich das Inkasso eingeschaltet.

Wenn das Inkasso tatsächlich eine Adressermittlung durchgeführt hat, haben sie dir damit eine Dienstleistung erbracht.
chithanhvor 21 m

Vermutlich sind die Mahnungen als Postrückläufer wieder an den Absender z …Vermutlich sind die Mahnungen als Postrückläufer wieder an den Absender zurück. Der hat dann gleich das Inkasso eingeschaltet.Wenn das Inkasso tatsächlich eine Adressermittlung durchgeführt hat, haben sie dir damit eine Dienstleistung erbracht.


Da der Fehler aber nicht bei mir liegt, ist das nicht mein Problem. Aber das Problem hat sich ja durch die letzte Mahnung eh erledigt. Danke an alle, welche sich die Zeit zum Antworten genommen haben.
Ich wäre mir da nicht so sicher.
Vielleicht hängt es auch davon ab, wer für den falschen Eintrag im Kundenkonto verantwortlich war.
chithanhvor 4 m

Ich wäre mir da nicht so sicher.Vielleicht hängt es auch davon ab, wer für …Ich wäre mir da nicht so sicher.Vielleicht hängt es auch davon ab, wer für den falschen Eintrag im Kundenkonto verantwortlich war.


Also wenn in der letzten Mahnung vom 23.05.2018 steht, dass ich noch zehn Tage Zeit habe, sollte sich das Problem von alleine klären.Die Mahnung liegt mir per EMail vor. Erst nach den zehn Tagen wollten Sie das Inkassounternehmen einschalten.
Du warst zu diesem Zeitpunkt aber bereits in Verzug.
Dieses Schreiben ist dir auch nicht zugegangen, bevor das Inkassounternehmen tätig wurde. Der Gläubiger könnte sich durch den Postrückläufer zu diesem Schritt entschlossen haben.
chithanhvor 6 m

Du warst zu diesem Zeitpunkt aber bereits in Verzug.Dieses Schreiben ist …Du warst zu diesem Zeitpunkt aber bereits in Verzug.Dieses Schreiben ist dir auch nicht zugegangen, bevor das Inkassounternehmen tätig wurde. Der Gläubiger könnte sich durch den Postrückläufer zu diesem Schritt entschlossen haben.


Hier der Inhalt der letzten Mahnung:

"Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben sie wiederholt gebeten, Ihre fälligen Posten bei uns auszugleichen. Das ist bisher nicht geschehen. Bitte überweisen Sie die unten aufgeführten Rechnungen nunmehr innerhalb der nächsten 10 Tage auf das unten genannte Konto. Sollte Ihre Zahlung bis dahin nicht bei uns eingegangen sein, wird der Deutsche Inkassodienst die Forderung für uns einziehen. Die Kosten, die durch dessen Beauftragung entstehen, gehen in jedem Fall zu Ihren Lasten. Dies ist Ihre letzte Chance, diese Zwangsmaßnahme zu vermeiden. "

Für mich eindeutig, dass ich noch zehn Tage Zeit hatte, die Forderung zu begleichen, bevor das Inkassounternehmen beauftragt wird.
Wie gesagt, dieses Schreiben kanntest du nicht zu dem Zeitpunkt als das Inkasso tätig wurde, und dem Gläubiger war dieser Umstand (durch den Postrückläufer) möglicherweise bekannt.

Daher schrieb ich, dass ich mir nicht so sicher bin, dass du um die Inkassogebühren herumkommst.
chithanhvor 3 m

Wie gesagt, dieses Schreiben kanntest du nicht zu dem Zeitpunkt als das …Wie gesagt, dieses Schreiben kanntest du nicht zu dem Zeitpunkt als das Inkasso tätig wurde, und dem Gläubiger war dieser Umstand (durch den Postrückläufer) möglicherweise bekannt.Daher schrieb ich, dass ich mir nicht so sicher bin, dass du um die Inkassogebühren herumkommst.


Wie schon geschrieben, wenn Sie schreiben, Sie geben mir nochmal zehn Tage Zeit, dürfen Sie ja nicht vorher das Inkassounternehmen beauftragen. Widerspricht sich ja doch sehr.
Sie schreiben dir, aber dieses Schreiben erreicht dich nicht. Du hast es also (nachweislich) nicht zur Kenntnis genommen, bzw. erst später als das Inkasso tätig war. Ich denke also nicht, dass du dich auf dieses Mahnschreiben berufen kannst.
chithanhvor 7 h, 28 m

Sie schreiben dir, aber dieses Schreiben erreicht dich nicht. Du hast es …Sie schreiben dir, aber dieses Schreiben erreicht dich nicht. Du hast es also (nachweislich) nicht zur Kenntnis genommen, bzw. erst später als das Inkasso tätig war. Ich denke also nicht, dass du dich auf dieses Mahnschreiben berufen kannst.


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Die Mahnung ist vom 23.05.2018 datiert, die Abgabe an das Inkasso passierte am gleichen Tag, selbst wenn mich der Brief erreicht hätte, wäre es ja dann zu spät gewesen.
Wie gesagt, ich denke nicht dass du dich auf Schreiben berufen kannst, die dir nicht zugestellt wurden und von denen du also keine Kenntnis hattest.

Wenn der Gläubiger auf die Inkassokosten verzichtet, dann ist das ein Entgegenkommen zu dem er meiner Einschätzung nach nicht verpflichtet ist. Viel Erfolg.
Dann hätten Sie mit der Abgabe an das Inkasso ja wenigstens warten können bis der Rückläufer bei denen eingeht und nicht schon am Tag wo das Schreiben an mich rausgeht. Denn somit bringt die Frist mit zehn Tagen nichts.
So Fall scheint geklärt zu sein, Otto hat sich für die zu schnelle Inkassoabgabe entschuldigt.
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