[Lebensberatung] Surfen (Wellenreiten) in Europa

Liebe myDealzer,
nachdem ich in meinem letzten Urlaub zufällig ein paar Profisurfern beim Wellenreiten zuschauen konnte, soll mein nächster Urlaub ein Surfurlaub werden. Da sich bei der Riesencommunity sicher der ein oder andere Wassersportler findet, möchte ich euch um Erfahrungen und Ratschläge rund ums Surfen bitten. Meine ersten Recherchen haben mich in die Richtung portugiesischer Surfcamps gebracht, wo man in der Nebensaison für eine Woche Kurs + Unterkunft etwa 300-500 Euro bezahlt. Reisezeitraum, Dauer, Ort und Preis sind allerdings keineswegs in Stein gemeißelt - lasst einfach mal hören, was ihr einem Anfänger (+Freundin) raten würdet. (Sportlichkeit und Balance sind in beiden Fällen bereits vorhanden.)
Vielen Dank und beste Grüße,
D.

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10 Kommentare

Da spring ich auf den Zug mit auf, das steht auch auf meinem 2016er Plan.

Also ich war vor ein paar Jahren in St. Girons/Moliets in Frankreich. Bin da mit Pure Surfcamps hingefahren (Busanreise) und es hat echt ordentlich Spaß gemacht! Das ganze Team ist super drauf und hilft auch wenn man irgendwelche Fragen hat. Ich würde Moliets empfehlen, da dort mehr los ist (größeres Camp und bessere Wellen). Als Bretter bekommt man Softboards, die sich gut für Anfänger eignen & mit denen man nach einem Tag auch schon drauf stehen kann. Die Surflehrer sind auch ausgebildet (meiner war z.B. Italienischer Profi Longboard surfer).
Man kann auch noch Ausflüge nach Biaritz (Outlet shoppen und Stadt angucken) & San Sebastian (Spanien, Stadt Tour und feiern) dazu buchen, die sich auch lohnen.
Preise weiß ich grad nicht aus dem Kopf aber ich glaube Unterkunft mit Frühstück/Abendessen, Surfkurs und Busanreise für um die 500€.

Gibt auch noch andere Surfcamps da unten in Frankreich, da weiß ich aber nicht wie die sind...
Ich hoffe ich kann etwas helfen

hi, kann aus eigener erfahrung die algarve empfehlen (sowohl vor- als auch nachsaison) - vorteil wie ich finde man kann gut/schnell zwischen süd- & westküste wählen je nach wellen etc.

Freunde von mir haben vorletztes Jahr angefangen zu surfen und fahren jetzt zum dritten mal in das gleiche surfcamp weil die absolut begeistert sind.

Ich denke da schließe ich mich im Mai oder im Herbst auch mal an und hoffe, dass das so gut ist wie die behaupten

sagres-surfcamp.com/en/…amp

Als Anfänger auf jeden Fall mit Unterricht! Gerade im Atlantik ist das nicht nur wegen der Technik, sondern auch der Sicherheit essentiell.
Ein konkretes Surfcamp kann ich dir nicht empfehlen, aber da gibt es viele - auch mit deutschsprachigem Staff - die ganze Atlantikküste entlang. West-Frankreich und die Bucht von Biscaya bieten ganzjährig hohe Wellensicherheit, und auch in Nordspanien und Portugal gibt es zahlreiche Spots.
Wenn es ein Urlaub mit Freundin sein soll, würde ich zB San Sebastian/Donostia (im Baskenland) empfehlen, denn da hast du zum Surfen und schönen Stränden auch eine tolle Stadt, die kulturell viel bietet.
Bei günstigen Angeboten von zB RyanAir sind die Kanaren auch durchaus eine Überlegung wert (speziell Fuerteventura, denn dort gibt es auch viele Beach Breaks, also Sandstrände, mit guten Anfängerbedingungen).
Ich glaube, dass die meisten Surfcamps das sowieso anbieten, aber achte beim Buchen darauf, dass du das zur Verfügung stehende Equipment auch außerhalb deiner Kurszeit nach Belieben verwenden darfst.
Zudem ist Strandnähe (zumindest bei den riesigen Anfängerbrettern) auch wegen des Schleppens sehr von Vorteil

Generell sei dir gesagt, da du in dem Preisbereich wohl "nur" den Atlantik als Übungsfläche hast: lass' dich nicht entmutigen! Die Breaks sind oft verwaschen, wild und schwer vorhersehbar - wenn du es da einmal gelernt hast (also das Abschätzen von Wellen, Positionieren, Paddeln...), dann kannst du es!

ein tipp von mir: mit ryanair sehr billig direkt nach lissabon (von hamburg direkt! oder frankfurt hahn). und dort die strände in der umgebung abklappern. ne super stadt und super surfverhältnisse das ganze jahr über! das gesamtpaket dort ist auch sehr sehr günstig zu buchen!

Danke euch allen schon einmal bis hierher; da gibt es ja nun schon einiges an Internet-Material, das ich in nächster Zeit näher sichten werde.

noahhhh

Als Anfänger auf jeden Fall mit Unterricht! Gerade im Atlantik ist das nicht nur wegen der Technik, sondern auch der Sicherheit essentiell. Ein konkretes Surfcamp kann ich dir nicht empfehlen, aber da gibt es viele - auch mit deutschsprachigem Staff - die ganze Atlantikküste entlang. West-Frankreich und die Bucht von Biscaya bieten ganzjährig hohe Wellensicherheit, und auch in Nordspanien und Portugal gibt es zahlreiche Spots. Wenn es ein Urlaub mit Freundin sein soll, würde ich zB San Sebastian/Donostia (im Baskenland) empfehlen, denn da hast du zum Surfen und schönen Stränden auch eine tolle Stadt, die kulturell viel bietet. Bei günstigen Angeboten von zB RyanAir sind die Kanaren auch durchaus eine Überlegung wert (speziell Fuerteventura, denn dort gibt es auch viele Beach Breaks, also Sandstrände, mit guten Anfängerbedingungen). Ich glaube, dass die meisten Surfcamps das sowieso anbieten, aber achte beim Buchen darauf, dass du das zur Verfügung stehende Equipment auch außerhalb deiner Kurszeit nach Belieben verwenden darfst. Zudem ist Strandnähe (zumindest bei den riesigen Anfängerbrettern) auch wegen des Schleppens sehr von Vorteil



Sind denn Frankreich, Nord- und Südspanien und Nord- und Südportugal (Lissabon/Peniche vs. Algarve) von den Wasser- und Wellenbedingungen her sehr unterschiedlich? Ich habe beim Internet-Sichten immer mal wieder gelesen, dass gerade bei den französischen Spots oft starke Strömungen vorhanden sein sollen und zudem der Strand nach ein paar Metern stark abfalle, so dass man nicht mehr stehen könne. Als ich vor ein paar Jahren im Sommer in Südspanien war (nicht zum Surfen), kamen mir die Wellen recht klein vor, also eher bade- als surfmäßig. Gibt es vielleicht auch im Atlantik einige Spots, wo die Wellen in der Regel konstant und in gleicher Höhe auflaufen und damit für Anfänger besonders gut geeignet sind?

Zum Thema Boardausleihe außerhalb der "Trainingszeiten": Macht es denn überhaupt Sinn, in einem Anfängercamp auch außerhalb der beaufsichtigten Zeit zu üben oder ist das aufgrund von Strömung/Gezeiten zu gefährlich?

Dealerstealer

Sind denn Frankreich, Nord- und Südspanien und Nord- und Südportugal (Lissabon/Peniche vs. Algarve) von den Wasser- und Wellenbedingungen her sehr unterschiedlich? Ich habe beim Internet-Sichten immer mal wieder gelesen, dass gerade bei den französischen Spots oft starke Strömungen vorhanden sein sollen und zudem der Strand nach ein paar Metern stark abfalle, so dass man nicht mehr stehen könne.


Dass Frankreich noch etwas "schwierigere" Strände hat, kann gut sein (ggfs. wegen der sehr geraden Küste, das Abfallen des Strandes ist sehr unterschiedlich - auf Höhe von Biarritz/Hossegor ist wohl weiter draußen eine große Rinne, durch die aber gerade die Wellenbedingungen optimiert werden). Aber der Atlantik ist generell nicht sehr gutmütig (siehe zB auch die Riesenwellen in Portugal), und Ripp-Strömungen sind überall an der Tagesordnung. Aber da Spanien und Portugal mehr Felsenbuchten haben als die fast reine Sandstrand-Küste in Westfrankreich, gibt es durchaus geschütztere Bereiche durch Buchten (und daraus resultierend auch schönere Point-Breaks).

Dealerstealer

Als ich vor ein paar Jahren im Sommer in Südspanien war (nicht zum Surfen), kamen mir die Wellen recht klein vor, also eher bade- als surfmäßig. Gibt es vielleicht auch im Atlantik einige Spots, wo die Wellen in der Regel konstant und in gleicher Höhe auflaufen und damit für Anfänger besonders gut geeignet sind?


Wenn ich gerade nicht völlig daneben liege, liegt Südspanien ja am Mittelmeer - da ist nicht viel mit Surfen, zmd. wenn dann nur gelegentlich. Anfänger-Wellen im Atlantik gibt es halt je nach Bedingungen, also wenn der Swell nicht so stark ist und eine Sandbank günstig liegt (da diese "wandern", können die Bedingungen von Jahr zu Jahr auch variieren), und eine Gleichmäßigkeit gibt es durch o.g. Point Breaks, also punktgenaues Brechen der Wellen durch eine Landspitze am Rande einer Bucht oÄ.

Dealerstealer

Zum Thema Boardausleihe außerhalb der "Trainingszeiten": Macht es denn überhaupt Sinn, in einem Anfängercamp auch außerhalb der beaufsichtigten Zeit zu üben oder ist das aufgrund von Strömung/Gezeiten zu gefährlich?


Das ist unterschiedlich und werden dir die Zuständigen vor Ort sicherlich genauer sagen können. Aber wenn du mal die Basics drauf hast, den Spot vor Ort kennst, weißt worauf du achten musst und am Anfang vermutlich eh noch nicht rauspaddeln wirst, sehe ich da kein Problem wenn das Wetter und die Bedingungen mitspielen. Wenn die Wellen zu wild sind, siehst du das schon
Strömungen an sich sind auch erstmal nicht das größte Problem (an den Stränden mit hohen Wellen und Ripp-Strömungen ist das Schwimmen daher meist verboten, aber wenn du ein Board hast darfst du ins Wasser, da du auf dem Brett liegend kaum Masse in der Strömung hast und "drüber hinweg" paddeln kannst). Viel schwieriger finde ich persönlich, wenn die Wellen in zu unregelmäßigen und zu kurzen Abständen kommen. Solange man zunächst noch im Weißwasser das Aufstehen übt, ist das im Flachen aber auch weniger einschränkend.

Den Thread hier gerade mal zufällig entdeckt, als ich deinen Anzug-Tipps gefolgt bin und dein Profil besucht habe.
Ich bin Mitte September für eine Woche im Surfcamp in St. Girons Plage. Ist von der Uni organisiert bzw. von einem älteren (ehemaligen?) Studenten, welcher dort als Surflehrer arbeitet. Kostet mich als Student 509€ inkl. Vollverpflegung, An- und Abreise sowie Surfbrett und Neoprenanzug (bei kälte). Wenn ich dran denke gebe ich danach gerne meine Eindrücke hier zum besten.

Bin übrigens kompletter Surf-Anfänger, jedoch jahrelang Skateboard gefahren. Hoffe das wird helfen.

Ich weiß, der Thread ist bisschen alt, aber hat jemand vor, im September surfen zu gehen? Vllt kann man ja was ausmachen.

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