[Lebenshilfe] Alter Dual-Verstärker + DAC Wandler oder neuer Verstärker?

Hallo zusammen,

da auf myDealz ja doch relativ viele sich im HiFi-Sektor auskennen, dachte ich mir, dass ich es, bevor ich in einem HiFi Forum zerstückelt werde, erst einmal hier poste.

Meine Eltern haben zwei Lautsprecher (Marke Eigenbau bzw. Visaton?) aus den 80er Jahren. Der Verstärker wäre ein Dual CV 1280.

DAC Wandler hätte ich den Musical Fidelity V90-DAC im Auge gehabt.

Meine Frage ist, ob es sich noch lohnt, Geld in einen DAC Wandler zu stecken oder man lieber in einen neuen Receiver investieren sollte. Laut dem Datenblatt sieht der CV 1280 ja eigentlich recht ordentlich aus.

Danke für eure Hilfe, WHDs gibt es heute Abend ^^

7 Kommentare

Hey Mario,
es spricht nichts dagegen, den alten Verstärker zu behalten. Die Lautsprecher machen mit Abstand am meisten am Klang aus, mit einem neueren Modell wird sich da wahrscheinlich nicht viel tun.
Zudem besitzen auch viele neuere Verstärker/Receiver keinen eingebauten DAC, so dass bei Bedarf ein AV-Receiver oft die einfachste Lösung ist. Ob sich das lohnt, hängt aber von deinen Anforderungen ab.
Was soll denn bei dir als Wiedergabequelle dienen? Falls du Musik über den PC abspielen willst, würde ich dir einfach eine ordentliche Soundkarte empfehlen.

Edit: Ich habe mir jetzt erst den von dir ins Auge gefassten DAC angeschaut... Ein Gerät dieser Preisklasse macht für dich imho keinen Sinn.

Alatriste

Hey Mario, es spricht nichts dagegen, den alten Verstärker zu behalten. Die Lautsprecher machen mit Abstand am meisten am Klang aus, mit einem neueren Modell wird sich da wahrscheinlich nicht viel tun. Zudem besitzen auch viele neuere Verstärker/Receiver keinen eingebauten DAC, so dass bei Bedarf ein AV-Receiver oft die einfachste Lösung ist. Ob sich das lohnt, hängt aber von deinen Anforderungen ab. Was soll denn bei dir als Wiedergabequelle dienen? Falls du Musik über den PC abspielen willst, würde ich dir einfach eine ordentliche Soundkarte empfehlen. Edit: Ich habe mir jetzt erst den von dir ins Auge gefassten DAC angeschaut... Ein Gerät dieser Preisklasse macht für dich imho keinen Sinn.




Hey,

in erster Linie ist das Ding ja für meine Eltern, da ich es einfach nicht über das Herz bringen kann, den alten Verstärker wegzuwerfen bzw. zu verkaufen, da ich irgendwie damit aufgewachsen bin und sie auch noch den passenden Tuner dazu haben.

Meine Eltern nutzen das dann alles primär zum Fernsehschauen ggf. mal hin und wieder etwas Musik - Stereo reicht hier aber vollkommen (haben ja auch nur zwei Lautsprecher).

Wegen deinem Edit:

Ist der DAC zu billig oder zu teuer?

Viel zu teuer Ein solcher DAC lohnt sich höchstens, um bei insgesamt sehr hochwertigen Anlagen jegliche Klangerverluste zu vermeiden - das, was bei dir durch Verstärker/Boxen verloren geht, kann er aber auch nicht zurückbringen. Für das gleiche Geld wärst du mit einem neuen Verstärker/Receiver besser bedient, aber die Möglichkeit fällt ja dann wohl aus sentimentalen Gründen weg

Über was für Ausgänge verfügt denn der Fernseher? Falls noch klassische Cinch--Ausgänge vorhanden sind spricht nichts dagegen, diese zu nutzen. Mittels Adapter auf Cinch könnte auch der Kopfhörerausgang genutzt werden, wobei hier tatsächlich oft die Qualität leidet.
Ansonsten gibt es bei Amazon/ebay ja auch zahlreiche günstige DAC <20€, ich würde einfach mal so einen ausprobieren. Ich kann mir gut vorstellen, dass so einer für deine Zwecke schon vollkommen ausreicht. Ansonsten gibt es etwas teurer zB den hier von Oehlbach, einem renommierten Hifi-Hersteller.

Der Verstärker erscheint allemal tauglich und verwendungsfähig. Dual war zu der Zeit (Mitte der 80er) ja ein sehr respektierter Hersteller, bevor der Name dann von Schneider und Karstadt übernommen wurde. Zudem ist das ja ein Class-A Verstärker, hat also hohe Linearität, geringe Verzerrungen und wegen einfachen Aufbaus sollte er auch eine gute Langzeithaltbarkeit haben.

Wozu wird denn diese doch recht teure Wandler benötigt? Müssten schon sehr spezielle Anforderungen sein, daß man den einbringt, statt gleich das Tonsignal an der Quelle analog auszuleiten und in den Verstärker einzuspeisen.

Generell spricht nichts gegen die Verwendung älterer Verstärker und Lautsprecher. Da gab's ja keine großartigen Fortschritte oder gar Umbrüche. Offenbar geht's ja nicht um Kinoraumklang oder Umschaltung verschiedendster Videoquellen.

Bei Verstärkern knistern die Drehregler manchmal anfangs. Lautsprecher hingegen können durchaus altern, nämlich die Sicke genannte äußere, runde Aufhängung der einzelnen Lautsprecher kann brüchig werden oder zerfallen. Visaton und Eigenbau wie oben erwähnt kann durchaus zusammengehen. Visaton verkauft nämlich vornehmlich - hochwertige - Lautsprecherchassis, mitsamt Gehäuse eher für Spezialanwendungen.

Ich kann mich den Kommentaren zum DAC nur anschließen. Das Problem Digital-Analog-Wandlung kann als gelöst bezeichnet werden.

Man kann mit Komponenten für 2 oder 3 $ einen DAC bauen, der klanglich nicht von einem DAC zu unterscheiden ist, der ein Vielfaches kostet. Der Kaufpreis eines DACs ist natürlich schon deutlich höher als 2-3 $, schließlich bedarf es anderer Komponenten und es gibt auch Vertriebskosten usw.

Aber eine Soundkarte mit DAC für 25 € (z.B. ein Behringer UCA202) ist klanglich völlig ausreichend. Die DACs ist marktüblichen Receivern für 150+ € sind ebenfalls meist sehr gut. Receiver haben den zusätzlichen Vorteil, dass eine Klanganpassung an den Raum vorgenommen werden kann und dass viele Quellen angeschlossen werden können.

Warum brauchst Du einen DAC? Was ist die Anwendung bzw. woher kommt das digitale Ursprungssignal? Wenn die Quelle der Fernseher ist, reicht dessen eingebauter DAC (die meisten Fernseher haben Stereo-Cinch-Ausgänge)? Bei CD reicht der im CD-Player eingebaute DAC.

Alatriste


Turaluraluralu



Ich danke euch beiden für eure Beurteilung, ich denke, dass der DAC von Oehlbach wohl dann gekauft wird

Warum brauchst Du einen DAC? Was ist die Anwendung bzw. woher kommt das digitale Ursprungssignal? Wenn die Quelle der Fernseher ist, reicht dessen eingebauter DAC (die meisten Fernseher haben Stereo-Cinch-Ausgänge)?



Weil der Dual-Verstärker nur analoge Eingänge hat. Fernseher, ggf. noch eine andere Quelle (Netzwerkplayer). Nein, der Analogausgang bei Fernsehern ist meist nur noch für Kopfhörer gedacht und bietet keinen wirklichen Hörgenuss bzw. ist als Ausgang für das Signal sonderlich gut geeignet, leider

Mario

Fernseher, ggf. noch eine andere Quelle (Netzwerkplayer). Nein, der Analogausgang bei Fernsehern ist meist nur noch für Kopfhörer gedacht und bietet keinen wirklichen Hörgenuss bzw. ist als Ausgang für das Signal sonderlich gut geeignet, leider


Kommt auf den Fernseher an. Meiner hat einen Kopfhörerausgang, einen analogen Stereo-Cinch-Ausgang sowie mehrere digitale Audioausgänge.

Zu behaupten, Fernseher böten keinen wirklichen Hörgenuss klingt für mich nach audiophilem Blödsinn. Wie gesagt, Digital-Analog-Wandlung ist ein gelöstes Problem. In diese Richtung gingen ja auch die anderen Kommentare.

Ich habe jetzt zwar noch nie den analogen Cinch eines Fernsehers durchmessen, aber wohl den Cinch-Ausgang eines Billist-CD-Players von Cody. Der schnitt im RMAA sehr ordentlich ab (RightMark Audio Analyser ist die Standard-Suite zum Ausmessen von DACs).

Der Dual Amp hat schließlich mehrere Cinch-Eingänge. Ein Netzwerkplayer hat mit Sicherheit genau wie der Fernseher einen Analogausgang.

Standalone DACs sind audiophiler Voodoo.*** Viele "Audiophile" glauben, dass man besseren Klang erzielt, wenn jedes Gerät nur eine Funktion wahrnimmt und kaufen dann getrenntes Laufwerk und DAC, getrennte Vorstufe und Endstufe usw. Dem ist nicht

---

*** Es gibt schon -- professionelle -- Anwendungen, wo ein separater DAC sinnvoll ist. Aber Oehlbach ist nicht der Hersteller solcher DACs. Oehlbach verdient Geld mit der Verarsche unbedarfter Audiophiler, vgl. auch deren massiv überteuerten Kabel.

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