[Lebenshilfe] Haftpflichtversicherung Empfehlung

Hallo zusammen,
das Angebot ist ja erdrückend...
Könnt ihr mir vielleicht sogar aus eigener Erfahrung sagen welchen Anbieter für eine private Haftpflichtversicherung empfehlen kann?
Bin 29, wohne mit meiner Freundin und ziehen wohl nächstes Jahr in eigene Wohnung.

Ich bin überfordert mit den Anbietern

23 Kommentare

Oh, ich würd mich mal anschließen wollen. Würde vorschlagen ohne SB!

Ich bin auch überfordert, daher habe ich bei Asstel abgeschlossen. Ob es was gebracht hat, weiss ich nicht, aber das werden wir bei einem Schadensfall sehen.

PredatorHHJ

Oh, ich würd mich mal anschließen wollen. Würde vorschlagen ohne SB!


wieso ohne SB ?
Ich schließe Versicherungen nur für Dinge ab, die mich im Versicherungsfall ruinieren würden. Ich nehme lieber eine SB und zahle weniger als eine hohe Prämie und SB.
ich bin bei der HUK24, die waren (auf dem Papier) von den Versicherungsbedinungen vor einigen Jahren jedenfalls die besten. Aber wissen tut man das ja immer erst wenn ein Versicherungsfall wirklich eintritt.

Ich bin seit ca. einem Jahr bei der Asstel (Direktversicherer der Gothaer). Kostet als Single 35 Euro und als Paar 50 Euro im Jahr und gab damals noch 30 Euro Cashback über Qipu (aktuell sind's nur noch 23 Euro).

Beim Abschluss nur darauf achten, dass die einen nicht mit Werbung nerven dürfen. Die sind da recht hartnäckig und rufen einen auch nach Vertragsabschluss an um das ändern zu wollen (wird dann mit der Zusendung einer Kundenkarte verpackt). Einfach schön widersprechen und dann passiert auch nichts ;).

EDIT: Ich hab die Preise jetzt mit 150 Euro Selbstbeteiligung rausgesucht. Wenn du die nicht möchtest, dann sind es 50 bzw. 70 Euro.

bin auch bei Asstel seid 2 Jahren

PredatorHHJ

Oh, ich würd mich mal anschließen wollen. Würde vorschlagen ohne SB!



Da ich als Student erstmal sowieso kein Geld hab, sondern nur einigermaßen erträgliches monatliches Einkommen, zahle ich lieber regelmäßig ein klein wenig mehr und hab keinen Schlag in den Nacken, wenn es zum Schadensfall kommt. Daher lieber ohne SB.

Cosmos Direkt ist ganz günstig, aber bei einer derlei Allerweltsversicherung würde ich knallhart nach Cashback oder sonstigen Vergünstigungen gehen. Schau einfach mal, ob bei Check24 was geht.

Achso, nimm eine mit Schlüsselverlustleistung. Man weiß ja nie …

Hafzpflicht gilt "normal" nicht auf gemietete Dinge. Grenze das Ganze vielleicht mit dem Kreterium Mietsachschäden ein. So als Vorschlag...

Besser nicht nur auf den Preis schauen. Im Schadensfall ist es wichtig, dass du einen Berater hast, der mit dir arbeitet und nicht gegen dich. Der dir auch bei Formulierungen usw. hilf

Wer Asstel schreibt, hat schon mal keine Ahnung von der Sache, sondern schloss die Haftpflicht wegen einem blödsinnigen Cashback ab...

Haftpflichtkasse Darmstadt - allerdings noch ohne eigene Erfahrung in Sachen Schadensregulierung, im 50€ Bereich ging es bei Bekannten aber sehr fix und unkompliziert.
Asstel ... da hat ein Bekannter ein ziemliches Heckmeck gehabt, haben für alles ewig gebraucht wollten immer wieder neue Nachweise von denen vorher nicht die Rede war und haben dann die Kosten aus dem verlangten Kostenvoranschlag (für Reperatur) auf die Höhe der Selbstbeteiligung runtergerechnet - wahrscheinlich nur "zufällig" genau von 250 auf 150.
So zog sich das ganze über mehrere Monate und am Ende war es auch noch sinnlos...

Muss man ja von Gesetzes wegen nicht haben, sollte man aber unbedingt. Ob's überhaupt noch richtig schlechte Versicherungen gibt, weiß ich nicht. Wie es aufgrund des Konkurrenzdrucks und von leicht verfügbarer Technik, Teile- und Herstellungspreisen zum Beispiel keine richtig schlechten Fernseher mehr gibt, gibt's meines Erachtens auch keine richtig schlechten Anbieter der kundenkontaktherstellenden und günstigen Privathaftpflicht mehr. Die Versicherer versuchen sich natürlich durch Inklusion dieser und jener Zusatzleistugen voneinander abzugrenzen. Die tatsächliche Inanspruchnahme dieser existenzsichernden Versicherung ist ja glücklicherweise sehr selten. Da beeindruckt es mich auch nicht, ob jemand mit dieser oder jene Versicherung bei Kleinschäden gute oder schlechte Erfahrugen gemacht hat. Tatsächlich drauf an kommt's ja erst bei existenzgefährdenten Schäden und da ist man dann eben versichert und würde seine Ansprüche nötigenfalls sowieso durchsetzen.

Wie schon erwähnt kann man sich die Selbstbeteiligungsfreiheit samt ihrem Aufpreis durchaus sparen. Diese Kleinschäden bringen einen nicht um, Aufwand und eventueller Ärger mit der Versicherung zwecks Regulierung sind in diesem Bereich unverhältnismäßig, nennenswerte Schäden sowieso selten, nach 'nem Schaden darf ja auch die Versicherung kündigen, man ist nicht mehr schadensfrei (wichtig bezüglich Beitrag und erst recht beim Wechsel) und man möchte ja gar nicht in einem Beitrags- und Regulierungstopf stecken mit denen, die sich unter Freunden geplant die Handys zerstören bei Erscheinung des neuen Modelles.

Umgehend günstigmöglich abschließen (Cashback/Qipu/...), im Folgejahr kündigen und bei der dann nächstgünstigsten, anderen Versicherung (Abschlussprämie ist ja fast immer an x Jahre Nichtkundschaft gebudnen) einen Folgevertrag abschließen.

Mission completed. (-:=

Bernare

Wer Asstel schreibt, hat schon mal keine Ahnung von der Sache, sondern schloss die Haftpflicht wegen einem blödsinnigen Cashback ab...


Dann sei doch so nett und mach einen Gegenvorschlag bzw. untermauere deine Aussage mit Belegen.

Bernare

Wer Asstel schreibt, hat schon mal keine Ahnung von der Sache, sondern schloss die Haftpflicht wegen einem blödsinnigen Cashback ab...



Dafür kann man sich einen Experten vor Ort suchen, aber die meisten meinen ja hier suchen zu müssen...

Bernare

Wer Asstel schreibt, hat schon mal keine Ahnung von der Sache, sondern schloss die Haftpflicht wegen einem blödsinnigen Cashback ab...



Der "Experte" macht genau das, was die meisten hier auch selbstständig hinbekommen und für sich dann beanspruchen, nämlich die Police mit der höchsten Provision raussuchen.

Zum Thema:
Wer Kleinstschäden nicht selbst regulieren kann, und deshalb eine PHV ohne SB benötigt, der sollte unbedingt auch an die Brillen-, Handy- und Kofferversicherung denken *sarcasm*
Oder einfach regelmäßig selbst Geld auf die Seite legen, anstatt die Mehrkosten in eine teurere Police zu stecken.

meine Haftpflicht hat auch keine SB - warum auch. (meine kostet zwischen 50 und 60€, hab ich über einen Makler allerdings abgeschlossen ... da gabs damals noch irgendeinen Baustein extra dazu oder so. Mir war damals ne ordentliche Schlüsselversicherung wichtig wg Zentralschlüssel)
Ne Brillenversicherung fände ich ja gar nicht so doof. Die die der Optiker andrehen wollte ging aber nur 1 Jahr oder so - aber bei ner Brille die über 800 Euro kostete fände ich jetzt eine Versicherung auch nix sooo abwegiges (das Gestell war weniger als 100, Rest Gläser)

Bernare

Wer Asstel schreibt, hat schon mal keine Ahnung von der Sache, sondern schloss die Haftpflicht wegen einem blödsinnigen Cashback ab...



Stiftung Warentest hatte wohl auch Cashback beantragt, als die die Haftpflichttarife überprüft haben und es als sehr gut deklariert haben...

Bernare

Wer Asstel schreibt, hat schon mal keine Ahnung von der Sache, sondern schloss die Haftpflicht wegen einem blödsinnigen Cashback ab...



Wer erzählt denn so Märchen, dass Policen mit höchsten Provisionen angeboten werden? Kannst du das auch belegen?

Zum Thema SB: Ein Vertrag mit SB hat meistens ca. 10,- € - 15,- € Ersparnis gegenüber einem Vertrag ohne SB. Jetzt kannst du ja mal überlegen ob sich ein Vertrag mit SB wirklich so rechnet...

Bernare

Wer Asstel schreibt, hat schon mal keine Ahnung von der Sache, sondern schloss die Haftpflicht wegen einem blödsinnigen Cashback ab...



Stiftung Warentest deklariert also eine Haftpflichtversicherung mit sehr gut, obwohl die Forderungsausfalldeckung erst ab 2.500,- € greift?

Viel Spaß wenn dieser Fall, der nicht mal so unwahrscheinlich ist, eintritt und man dadurch eine versteckt SB in Höhe von 2.500,- € hat...

Bernare

Wer Asstel schreibt, hat schon mal keine Ahnung von der Sache, sondern schloss die Haftpflicht wegen einem blödsinnigen Cashback ab...



Das BMEL hat bereits 2008 festgestellt, dass bei einer Provisionsberatung in der Finanzvermittlung genau das zutrifft. Das lässt sich auch auf die Versicherungsbranche übertragen.

Wenn du jedes Jahr einen Haftpflichtschaden hervorrufst, ja dann "lohnt" sich das wohl für dich. Allerdings auch nur so lange, bis die Versicherung dich rausschmeisst.
Wer dagegen mit offenen Augen durchs Leben geht, der wird keine nennenswerten Bagatellschäden verursachen, die die Mehrkosten übersteigen.

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