[Lebenshilfe] Haus kaufen, wie ?

Hallo Zusammen,

ich habe eine ernsthafte Frage und ich brauche mal konkrete Antworten, wie ich vorgehen sollte bzw. was ihr an meiner Stelle tun würdet.

Ich wohne im Süden Bayerns und hier kostet ein gebrauchtes Einfamilienhaus/Doppelhaushälfte mindestens 500k. Wohnungen(3 Zimmer) kostet ca. 300k.

Ich habe knapp 80K EK zur Verfügung, zahle aktuell 1000 Euro Warm Miete. Ich wäre nun bereit 1000 Euro monatlich für ein Haus abzubezahlen. Hinzu kommen ja noch die NK wie Versicherung, Heizung usw, wären wir dann bei Minimum 1200-1300 Euro. Etwas weniger als die Hälfte meines Gehalts. Allerdings geht meine Rechnung nicht auf. Ich bräuchte dann mit ca. 1.2 % eff. Zinsen aktuell (wer weiß was in 10 Jahren ist…) 40 Jahre zum Abbezahlen. Ich bin 34 und wie man sich ausrechnen kann klappt das nicht.

Wie würdet ihr handeln? Ich möchte ehrlich gesagt nicht lebenslang Miete abbezahlen. Ich würde auch eine größere Wohnung nehmen (Erdgeschoss mit Garten). Entweder kostet die minimum 400K oder sind nicht im EG. Ich habe mir auch überlegt ein größeres Haus zu kaufen und im EG zu wohnen und das OG zu vermieten. Gibt’s fast nicht oder für mehr als 700K
Was ich mich aber auch Frage: Was sind das für Menschen, die sich ohne Probleme Häuser und Wohnungen für 600K und mehr leisten können? Was mache ich falsch?

Ideen und Tipps sind willkommen 
Gruß
Suedi


Edit: Nachtrag: Grundstücke gibt es hier praktisch keine, wenn ja kostet ein 500m2 Grundstück ca. 300K

Beste Kommentare

mein Opa sagte schon immer: wenn man sich nichts erheiratet oder erbt, bleibt man ein armes Luder, bis man stirbt.

Mehr als ca. 35% seines Einkommens sollte man nicht für den Unterhalt eines Hauses investieren. Es sind nicht nur die monatliche Rate, die Versicherungen und Steuern, sondern man sollte auch regelmäßig Reserven für Reparaturen in der Hinterhand haben.


oberon

mit Mitte 30 solch eine Schuldenlast einzugehen, ohne die Unwägbarkeiten des Lebens wie Krankheit, Invalidität, Arbeitsunfähigkeit, Scheidung, Arbeitsplatzverlust zu bedenken finde ich völlig verantwortungslos... es scheint "man kauft das Haus fürs Kind", aber wenn's nicht optimal läuft, "schafft man auch Schulden fürs Kind" Entweder man kann sich sowas JETZT leisten, mit hohem EK und sagen wir 8-10 Jahren Tilgung, oder halt nicht. Die Friseuse die was kauft hat sich das nicht selbst erarbeitet. Bitter, aber wahr.



Leute/Einstellungen gibt's.
Wenn ich immer davon ausgehe morgen den Löffel ab zu geben, oder mich scheiden zu lassen ect. bleib ich am besten im Bett liegen und warte auf mein bitteres Ende oO

Ich hab auch ziemlich lange gesucht, in Köln sind die Preise auch in kurzer Zeit deutlich gestiegen. Irgendwann hab ich angefangen morgens, mittags und abends bei diversen Immobilienportalen reinzuschauen. Auf einmal war diese Anzeige da, mit einem realistischen Preisangebot und dazu noch von privat. Anscheinend wurde die Anzeige gerade geschaltet, der Verkäufer meinte ich wäre der erste der angerufen hat. Zweimal das Häuschen angeschaut, paar Nächte schlecht geschlafen (X)) und zugeschlagen. Einfach Glück gehabt und sehr glücklich mit der Entscheidung…

Also dran bleiben, Augen und Ohren offen halten, online täglich mehrmals reinschauen, im Freundeskreis fragen, bzw. erzählen das du was am suchen bist, Arbeitskollegen, Nachbarn, allen Bescheid geben. Drücke Dir die Daumen.

88 Kommentare

Suche dir einen anderen Wohnort, ziehe ein bisschen außerhalb, Vorort, was auch immer. 300 000 für eine 3 Zimmer-Wohnung erscheint mir viel.

Klingt ja fast nach München / Ingolstadt...

Es gibt im Endeffekt drei Möglichkeiten:
1. Günstigeres Haus suchen (andere Umgebung, geringere Ansprüche, auf ein Schnäppchen warten, renovierungsbedürftiges Haus suchen und in Eigenleistung Sanierung übernehmen)
2. Gehalt steigern
3. Frau suchen, die was dazu legt

Mario

Suche dir einen anderen Wohnort, ziehe ein bisschen außerhalb, Vorort, was auch immer. 300 000 für eine 3 Zimmer-Wohnung erscheint mir viel. Klingt ja fast nach München / Ingolstadt...


Ist Ingolstadt nicht im Süden Bayerns?

Investiere 2-3 Jahre in eine Umschulung, um einen besser bezahlten Job bekommen zu können.
Spiele regelmäßig Lotto oder suche Dir eine Frau mit reichen Eltern.
Oder warte bist Du etwas erbst

Ganz ehrlich, ich würde mir dafür ein anderes Forum suchen.
Vermieten ist schon eine gute Idee, nur musst du beachten ob auch Bedarf vorhanden ist. Nichts ist schlimmer als eine leerstehende Wohnung.
Du hast in deiner Rechnung übrigens etwas vergessen. Auch wenn du 40 Jahre zum abzahlen benötigst, ist das Geld ja nicht weg. Du hast es schon investiert und bekommst, bei einem Verkauf, einen Teil wieder.

Was ich mich aber auch Frage: Was sind das für Menschen, die sich ohne Probleme Häuser und Wohnungen für 600K und mehr leisten können? Was mache ich falsch?



- Paare
- Menschen die bereit sind sich hoch und lange zu verschulden
- Menschen deren Familie ordentlich hinzubuttert, oder alternativ
- die bereits erbten
- wesentlich ältere Menschen, die nicht mit 34 schon Ansprüche haben, die die REalität nicht hergibt

Mehr als ca. 35% seines Einkommens sollte man nicht für den Unterhalt eines Hauses investieren. Es sind nicht nur die monatliche Rate, die Versicherungen und Steuern, sondern man sollte auch regelmäßig Reserven für Reparaturen in der Hinterhand haben.

Verfasser

Also konkret geht es um den Landkreis Miesbach, ihr könnte gerne bei Immoscout mal schauen wie die Preise sind.
Jobwechsel und Umzug kommt nicht in Frage. Ich denke ein Nettoeinkommen von fast 3K sind in Ordnung in der heutigen Zeit. Meine Frau ist derzeit in Elternzeit und arbeitet nur halbtags. Mit 2 Kindern werden die Ausgaben auch nicht weniger...

Geh mal zu einem freien Finazierungsberater! alles andere hat hier wneig sinn! Die Berater sind dann wirklich frei und nicht auf die Provisionen der Banken angewiesen. Haben wir auch so gemacht, 350.000 Euro zu 1,6% bei 25 Jahren. Klar, da bleibt was übrig am ende, aber durch kostnelose Sondertilgungen ist das dicke abzahlbar innerhalb der zinsbindung

Zum Thema Hauskauf in der Pampa: youtube.com/wat…X6Q

Erster Schritt wäre mal mit einem Finanzierungsberater zu reden. Dabei aber immer alles kritisch hinterfragen, wie hier schon geschrieben wird, nicht einfach alles so hinnehmen. Rechne es dir auch mal selbst durch, ob für dich das alles hinkommt. Wenn es nach deinem "Laienverständnis" nicht klappen kann, lass lieber die Finger davon.

1000 Euro im Monat ist aber nicht unrealistisch, wir schauen selber gerade rum. Grob geschätzt kannst du damit eine Summe von etwa 270.000 Euro finanzieren, aber du hast ja auch schon sehr viel EK. Es kommt aber natürlich immer auf die Bedingungen an. Ein Haus bei den aktuellen Preisen dafür wird schwer, aber eine Wohnung ist wohl möglich.

frage mich hier in berlin auch immer, wer es sich leisten kann diese preise für eigentumswohnungen zu zahlen.
selbst 50qm 2-zimmer bruchbuden kosten hier über 100k - und selbst um die wird sich hier gekloppt.
mir ist klar, dass es auch leute gibt, die viel verdienen, aber trotzdem wundere ich mich immer wieder.
selbst die mieten sind heutzutage für normalverdiener unerschwinglich in den "gutbürgerlichen" bezirken.
sind die leute heutzutage wirklich bereit fast ihr komplettes geld nur für ihre wohnug auszugeben?
mir grault es jetzt schon davor in einigen jahren nach einer größeren wohnung ausschau zu halten...
für 3 1/2 - 4 zimmer zahlt man hier schon locker 1200-1400€ und muss dann trotzdem noch ordentlich abstriche machen.




edit: yay mein 2000. kommentar

grobian

frage mich hier in berlin auch immer, wer es sich leisten kann diese preise für eigentumswohnungen zu zahlen. selbst 50qm 2-zimmer bruchbuden kosten hier über 100k. mir ist klar, dass es auch leute gibt, die viel verdienen, aber trotzdem wundere ich mich immer wieder. selbst die mieten sind heutzutage für normalverdiener unerschwinglich in den "gutbürgerlichen" bezirken. sind die leute heutzutage wirklich bereit fast ihr komplettes geld nur für ihre wohnug auszugeben? mir grault es jetzt schon davor in einigen jahren nach einer größeren wohnung ausschau zu halten...



Zieh um nach Brandenburg und pendel mit der Bahn

P.S. Was da für Leute sind, die sich die "großen" (sind ja inzwischen eigentlich sogar nur normale Häuser) leisten können, fragen wir uns auch. Wir verdienen beide echt ordentlich, aber trotzdem tun wir uns schwer über 300K Darlehen zu kommen. Ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man als "Normalsterblicher" ein Haus für 600K finanzieren soll, was heutzutage ja echt nicht viel ist für ein Haus.

mein Opa sagte schon immer: wenn man sich nichts erheiratet oder erbt, bleibt man ein armes Luder, bis man stirbt.

Bedenke vielleicht auch, am Haus entstehen Kosten über die laufenden Jahre. Fenster+Türen, Heizung (Hardware), Fassade, Dach, Garten, Elektr. Rolläden... Wenn man eine Familie plant/hat dann ok, kauft das Haus aber für die Kids, ... Dein Gesamtplan entscheidet.

freewilly

Haben wir auch so gemacht, 350.000 Euro zu 1,6% bei 25 Jahren. Klar, da bleibt was übrig am ende, aber durch kostnelose Sondertilgungen ist das dicke abzahlbar innerhalb der zinsbindung



Das gute an dieser Methode ist, man kann den Kredit mit einem günstigeren Kredit tilgen oder reduzieren.

gatnom

P.S. Was da für Leute sind, die sich die "großen" (sind ja inzwischen eigentlich sogar nur normale Häuser) leisten können, fragen wir uns auch. Wir verdienen beide echt ordentlich, aber trotzdem tun wir uns schwer über 300K Darlehen zu kommen. Ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man als "Normalsterblicher" ein Haus für 600K finanzieren soll, was heutzutage ja echt nicht viel ist für ein Haus.


Das sit hier ähnlich (Raum FFM) Wir mussten fast 20 km raus ziehen um was kaufen zu können.
Beispiel: Das Haus meiner Eltern wurde ~1975 für 300.000 DM gebaut. Nun hat die Bank es mit deutlich ueber 650.000 Euro bewertet. Da sieht man mal was das für kranke Preise sind

Ich bin gespannt auf eure Antworten, ich stehe nämlich in einer ähnlichen Situation

udo1964

mein Opa sagte schon immer: wenn man sich nichts erheiratet oder erbt, bleibt man ein armes Luder, bis man stirbt.


zu dem schluss bin ich auch gekommen.
anders kann ich mir das nicht erklären.
ich wunder mich auch immer wieder, wenn ich höre dass sich z.b. ein ehepaar (z.b. frau friseurin und mann bei der post) sich eine wohnung kaufen - nix gegen die berufe (war selbst mal bei der post ), aber fakt ist, dass man dort nicht soooo viel verdient.
da frage ich mich wie die das dann finanziell packen.

cguy

Bedenke vielleicht auch, am Haus entstehen Kosten über die laufenden Jahre. Fenster+Türen, Heizung (Hardware), Fassade, Dach, Garten, Elektr. Rolläden... Wenn man eine Familie plant/hat dann ok, kauft das Haus aber für die Kids, ... Dein Gesamtplan entscheidet.


Welches Kind will langfristig im Haus der Eltern wohnen? Normalerweise wird das nach dem Tod abgerissen / verkauft...

der_schnapper

Welches Kind will langfristig im Haus der Eltern wohnen? Normalerweise wird das nach dem Tod abgerissen / verkauft......


Du bringst es auf den Punkt...

Miesbach/Rosenheim ist extrem teuer... Hab da kürzlich selbst in der Region gesucht und fand die Preise unfassbar - dagegen ist teilweise München billiger. Da machen die vielen Münchner Spezialisten der großen Unternehmen, die im Grünen wohnen wollen die Preise kaputt.

cguy

Bedenke vielleicht auch, am Haus entstehen Kosten über die laufenden Jahre. Fenster+Türen, Heizung (Hardware), Fassade, Dach, Garten, Elektr. Rolläden... Wenn man eine Familie plant/hat dann ok, kauft das Haus aber für die Kids, ... Dein Gesamtplan entscheidet.

Ich hätte das von meinen Eltern sofort genommen, wenn sie es nicht hätten verkaufen müssen

Fakt ist halt leider auch, dass durch die niedrigen Zinsen die Immobilienpreise komplett versaut sind. Sieht man ja bereits hier im Forum, dass jeder selbst bauen/Eigentum kaufen möchte (was ja prinzipiell auch absolut richtig ist)... Daher wird man mit der guten, alten "30-35% vom Einkommen" Regelung niemals was gescheites hinkriegen (es sei denn, man sucht auf dem Land).

grobian

frage mich hier in berlin auch immer, wer es sich leisten kann diese preise für eigentumswohnungen zu zahlen. selbst 50qm 2-zimmer bruchbuden kosten hier über 100k. mir ist klar, dass es auch leute gibt, die viel verdienen, aber trotzdem wundere ich mich immer wieder. selbst die mieten sind heutzutage für normalverdiener unerschwinglich in den "gutbürgerlichen" bezirken. sind die leute heutzutage wirklich bereit fast ihr komplettes geld nur für ihre wohnug auszugeben? mir grault es jetzt schon davor in einigen jahren nach einer größeren wohnung ausschau zu halten...



das traurige an deiner bemerkung ist, dass vielen "normalverdienern" in zukunft nix anderes übrig bleibt.
würde ich allerdings auf kosten des staates wohnen würde die sache wieder anders aussehen.

udo1964

mein Opa sagte schon immer: wenn man sich nichts erheiratet oder erbt, bleibt man ein armes Luder, bis man stirbt.




Dein Opa ist ein schlauer Mann

In Zeiten wo es ohne Eigenkapital Finanzierungen von 350.000€ gibt, sollte man sich fragen ob die Preise gerechtfertigt sind und womit die Probleme in Amerika angefangen haben.

Und Vermietung ist auch nicht eine Kuh die durchgehend gemolken werden kann.
Und z.B. eine Mietmade raus zu bekommen, kann zu einer Lebensaufgabe werden.

Nur so als gedanklichen Anstoß. Ich habe ein Wochenendhaus.
-Vor 2 Jahren für 5000€ eine Zaunseite
-Der Ofen den ich zweimal im Jahr benutze, erfüllt nicht mehr die Feinstaubnorm (mitten im Wald) - 3000€
-Bäume müssen gefällt werden - 1500€
-das Dorf möchte gerne aus Brandschutztechnischen Gründen den Weg Asphaltieren - 5000-7000€ Eigenanteil
-das Dach neu machen 1500€ (habe ich selbst gemacht, sonst wäre es teurer geworden)
-Fenster und Rolläden müssen demnächst getauscht werden
-in Berlin musste mein Grundstück ohne Haus usw erschlossen werden und da konnte man sich nicht vor drücken 7500€

Kalkuliere nicht zu knapp und alles was dir von Beratern vorgeschlagen wird, kannst gut und gerne nochmal 7-10% drauf packen, damit du nicht nachfinanzieren musst.


Die Preise sind überhöht. Keine Anlage wirft im Moment noch halbwegs gute Renditen ab. Die Banken verteilen wie blöde Kredite ähnlich der "Subprime" Krise in den USA. Die Leute vergessen den Kaufpreis, da die Zinsen ja "wie geschenkt sind". Ich würde am Rausch nicht teilnehmen nur weil es heißt "Betongold" lohnt sich. Wenn ich jetzt einen überteuerten Kaufpreis zahle bin auch nicht besser weg als Mieter auf denen kein Schuldberg drückt. Außerdem muss man Bedenken, dass die Bank einfach die Bausparverträge gekündigt hat "da es sich nicht lohnt". Stell dir vor in 5 Jahren heißt es der Zinssatz ist zu wenig dass ist ein Verlust für die Bank und schon werden die Zinsen angepasst trotz Vertrag...

Die Zeit für Hauskäufe ist erstmal vorbei. Die Kreditraten sind zwar fantastisch, aber nicht nur für einen selber.
Zu viele kaufen oder haben gerade gekauft. Es ist nur eine Frage der Zeit bis das ganze wieder kippt.
Also weiter Mieten und das Geld für den Eigenanteil zurück legen.
Ich würde mal aktiv nach Versteigerungen Ausschau halten.
Das ist die einzige Möglichkeit, wie man noch halbwegs günstig an Häuser kommen kann. Ist aber auch mit Risiken verbunden.

freewilly

Haben wir auch so gemacht, 350.000 Euro zu 1,6% bei 25 Jahren. Klar, da bleibt was übrig am ende, aber durch kostnelose Sondertilgungen ist das dicke abzahlbar innerhalb der zinsbindung



Das machen aber i.d.R. nur wenige Banken mit. Denn die Sondertilgungen haben häufig den Passus "nur aus Eigenmitteln". Ablösen mit einem neuem Kredit ist eine Umschuldung.

grobian

frage mich hier in berlin auch immer, wer es sich leisten kann diese preise für eigentumswohnungen zu zahlen. selbst 50qm 2-zimmer bruchbuden kosten hier über 100k. mir ist klar, dass es auch leute gibt, die viel verdienen, aber trotzdem wundere ich mich immer wieder. selbst die mieten sind heutzutage für normalverdiener unerschwinglich in den "gutbürgerlichen" bezirken. sind die leute heutzutage wirklich bereit fast ihr komplettes geld nur für ihre wohnug auszugeben? mir grault es jetzt schon davor in einigen jahren nach einer größeren wohnung ausschau zu halten...



und dann heulen alle wieder, wenn der Sprit teurer wird. Das war ja schon bei 1,50€ der Fall, oder die Pendlerpauschale abgeschafft werden soll.

Aber der der in der Stadt wohnt, mit den Fahrrad fährt, der kann nix absetzen und noch teure Miete zahlen

Schön billige oder subventionierte Buden weiter weg holen und dann nicht an die Zukunft denken

nr1610

Die Zeit für Hauskäufe ist erstmal vorbei. Die Kreditraten sind zwar fantastisch, aber nicht nur für einen selber. Zu viele kaufen oder haben gerade gekauft. Es ist nur eine Frage der Zeit bis das ganze wieder kippt. Also weiter Mieten und das Geld für den Eigenanteil zurück legen. Ich würde mal aktiv nach Versteigerungen Ausschau halten. Das ist die einzige Möglichkeit, wie man noch halbwegs günstig an Häuser kommen kann. Ist aber auch mit Risiken verbunden.



Zwangsversteigerungen sind wahlrich ein Risiko, mmn ist das nichts für den Laien. Es hat ja oft seine Gründe, wieso so etwas versteigert wird. Oft sehen die Häuser, vorallem innen (man kann vorher nicht rein) aus wie sau und man erkennt erst nach dem Kauf den wahren (nicht) Wert.
Und es wäre auch nciht das erste mal, das der "noch"mieter dan ndie Hütte abfackelt oder alles kurz und klein haut

cguy

Bedenke vielleicht auch, am Haus entstehen Kosten über die laufenden Jahre. Fenster+Türen, Heizung (Hardware), Fassade, Dach, Garten, Elektr. Rolläden... Wenn man eine Familie plant/hat dann ok, kauft das Haus aber für die Kids, ... Dein Gesamtplan entscheidet.



Unabhängig davon, "man kauft(e) das Haus fürs Kind"

Ich hab auch ziemlich lange gesucht, in Köln sind die Preise auch in kurzer Zeit deutlich gestiegen. Irgendwann hab ich angefangen morgens, mittags und abends bei diversen Immobilienportalen reinzuschauen. Auf einmal war diese Anzeige da, mit einem realistischen Preisangebot und dazu noch von privat. Anscheinend wurde die Anzeige gerade geschaltet, der Verkäufer meinte ich wäre der erste der angerufen hat. Zweimal das Häuschen angeschaut, paar Nächte schlecht geschlafen (X)) und zugeschlagen. Einfach Glück gehabt und sehr glücklich mit der Entscheidung…

Also dran bleiben, Augen und Ohren offen halten, online täglich mehrmals reinschauen, im Freundeskreis fragen, bzw. erzählen das du was am suchen bist, Arbeitskollegen, Nachbarn, allen Bescheid geben. Drücke Dir die Daumen.

der_schnapper

Welches Kind will langfristig im Haus der Eltern wohnen? Normalerweise wird das nach dem Tod abgerissen / verkauft......


Unabhängig davon, "man kauft(e) das Haus fürs Kind"

Zum Thema auf dem Land wohnen: da wäre ich sehr vorsichtig. Ich wohnte jetzt ein paar Jahre im Frankfurter Umland "auf dem Land" und durfte dann jeden Morgen über die vollgestopften Autobahnen fahren. Für 50km braucht man dann schnell mal 1,5 Stunden... Leider denken sich das auch ein paar mehr Menschen: "Lieber 20-25% weniger bezahlen und dafür dann 50km außerhalb wohnen, in der Stadt bin ich über die Autobahn ja trotzdem schnell". Die Infrastruktur ist für den heutigen Verkehr zu den Großstädten nicht mehr ausreichend. In meinem Raum: A3, A66 und A5 sind permament morgens und abends unbefahrbar, im Schnitt fließt der Verkehr mit 30-40 km/h.

Fang doch erst mal mit der Wohnung für 300k an. Mit deinem Eigenkapital hast du bei 2% Tilgung auf 15 Jahr in etwa eine Rate von 900€.

trash

Zum Thema auf dem Land wohnen: da wäre ich sehr vorsichtig. Ich wohnte jetzt ein paar Jahre im Frankfurter Umland "auf dem Land" und durfte dann jeden Morgen über die vollgestopften Autobahnen fahren. Für 50km braucht man dann schnell mal 1,5 Stunden... Leider denken sich das auch ein paar mehr Menschen: "Lieber 20-25% weniger bezahlen und dafür dann 50km außerhalb wohnen, in der Stadt bin ich über die Autobahn ja trotzdem schnell". Die Infrastruktur ist für den heutigen Verkehr zu den Großstädten nicht mehr ausreichend. In meinem Raum: A3, A66 und A5 sind permament morgens und abends unbefahrbar, im Schnitt fließt der Verkehr mit 30-40 km/h.


2x50km Pro Tag sind 7700€ p. Jahr (220AT) allein für Sprit, Reifen,Wertverlust aufgrund km (Öl, Klima,Scheibenklar/Frostschutz.. Stau..nicht mitgerechnet) bei 35ct/km real


trash

Zum Thema auf dem Land wohnen: da wäre ich sehr vorsichtig. Ich wohnte jetzt ein paar Jahre im Frankfurter Umland "auf dem Land" und durfte dann jeden Morgen über die vollgestopften Autobahnen fahren. Für 50km braucht man dann schnell mal 1,5 Stunden... Leider denken sich das auch ein paar mehr Menschen: "Lieber 20-25% weniger bezahlen und dafür dann 50km außerhalb wohnen, in der Stadt bin ich über die Autobahn ja trotzdem schnell". Die Infrastruktur ist für den heutigen Verkehr zu den Großstädten nicht mehr ausreichend. In meinem Raum: A3, A66 und A5 sind permament morgens und abends unbefahrbar, im Schnitt fließt der Verkehr mit 30-40 km/h.


Korrekt. In meinem Fall war das jetzt eher weniger Thema, weil ich einen Dienstwagen habe, aber Zeit = Geld. Und irgendwann nervt es dann nur noch, dass man (noch) weniger Lust auf die Arbeit hat. Grundsätzlich sollte man die Infrastruktur aber als eines der wichtigsten Kriterien ansehen.

Ich beschäftige mich auch seit zwei Jahren mit dem Thema Immobilie.
In den gefragten Gebieten haben wir meiner Meinung nach aktuell eine Blase.
Bei uns sind die Preise genauso wie beim Threadersteller. Baugrund gibt es nicht, wenn mal irgendwo was ist kostet der 900€/m2. Kernsanierungsfälle in schlechter Lage bringen Preise die man eigentlich bei einem Neubau erwarten würde.
Entweder man hat wirklich grosses Glück und bekommt von Privat ein 'Schnäppchen' oder man kauft einfach deutlich über Wert.
Leute finanzieren 400.000€ ohne einen Cent Eigenkapital mit 1% Tilgung.
In spätestens 10-15 Jahren fliegt denen das um die Ohren.
Ich verdiene noch ein Eck besser als der Threadersteller und habe sogar noch etwas mehr EK, trotzdem finde ich seit zwei Jahren nichts akzeptables.

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