(Lebenshilfe) Inkassobrief zu spät bezahlt, jetzt Anwaltschreiben

Auch ich brauche heute mal eure Lebenshilfe und, ja, es ist ein Zweitaccount, weil mir die Sache echt peinlich ist.

Ich habe letzte Woche eine Zahlungsaufforderung(Rechnung wurde tatsächlich von mir vergessen) von einem Inkassounternehmen bekommen, mit Datum Anfang Januar. Die darin enthaltene Frist ist bereits zwei Tage nach dem Erhalt abgelaufen. Ich habe leider nicht richtig auf die Frist geguckt, aber trotzdem inklusive aller Gebühren überwiesen, ein Tag nach Fristende.

Heute kam jetzt ein Brief von einer Anwaltskanzlei, mit einer um 60€ höhreren Forderung. Und der Drohung einen Mahnbescheid zu schicken.
Wie soll ich denn jetzt weiter vor gehen? Möchte denen nicht noch unnötig Geld in den Rachen schieben.
Normalerweise würde ich einfach da anrufen, bin mir aber nicht sicher, ob die mir einen Strick daraus drehen können.
Will aber auch nicht mit dem Anwalt drohen, weil mich das ja teurer als die 60€ kommt.

21 Kommentare

Schreib ein Brief/Mail an die Anwaltskanzlei, dass der Betrag bereits überwiesen wurde und Sie das bitte noch mal überprüfen sollen und somit die 60€ ja hinfällig seien.

Auch ich brauche heute mal eure Lebenshilfe und, ja, es ist ein Zweitaccount, weil mir die Sache echt peinlich ist.



Alleine deswegen hilft dir hoffentlich keiner!

Schlimmstenfalls machst du dich mit deinem Erstaccount selber über solche Postings lustig!?

Bezahl das und gut ist.erzähl den bisschen was vom pferd.

Einfach sagen, dass du innerhalb der Frist überwiesen hast; kannst du ja nichts dafür, dass eine Bank evtl. mal länger braucht zum Überweisen.
Normal steht in solchen Briefen doch drin, dass es nichtig ist, sofern es bereits überwiesen worden ist...


Die 60€ zusätzlich möchte ich eben nicht zahlen, habe ja schon die Forderung plus 60€ an das Inkassounternehmen bezahlt.

zahnputzbecher

Bezahl das und gut ist.erzähl den bisschen was vom pferd.

Auch ich brauche heute mal eure Lebenshilfe und, ja, es ist ein Zweitaccount, weil mir die Sache echt peinlich ist.

haege

Einfach sagen, dass du innerhalb der Frist überwiesen hast; kannst du ja nichts dafür, dass eine Bank evtl. mal länger braucht zum Überweisen. Normal steht in solchen Briefen doch drin, dass es nichtig ist, sofern es bereits überwiesen worden ist...



Eher nicht, mir ist die Sache peinlich hier zu posten, weil Arbeitskollegen und Cheffe hier auch mit lesen, die haben die Seite nämlich von mir...
Übrigens habe ich dir in deinen zahlreichen Hilfegesuchen auch schon nützliche Tipps gegeben. Also würde ich dich bitten, mir zu helfen oder Ruhe zu bewahren.


Normal schon, aber in diesem Schreiben steht das nicht drin, ist aber auch sehr Druckaufbauend formuliert.

Naja - fraglich ist halt ob die zusätzlichen Kosten i.H.v. 60€ berechtigt sind. Es ist genau festgelegt was Anwälte und Inkasso-Unternehmen so an Gebühren ausweisen dürfen! Diese richten sich meist nach der Höhe des Rechnungswertes.
Wenn man bedenkt dass 3 von 5 Inkasso-Rechnungen wegen der zu hohen Gebühren eigentlich unwirksam sind wäre es mithin erst einmal eine gute Idee dies zu überprüfen.
Wenn du das selbst nicht hin bekommst wende dich einfach an die Verbraucherschutzzentrale. Darf man fragen wie hoch der Rechnungsbetrag anfänglich war?
Auch die Sache mit der kurzen Fristsetzung kommt mir ein wenig komisch vor. Der Gesetzgeber formuliert eine ausreichende Frist etwas schwammig - aber 2 Tage sind gerade in Bezug auf die Dauer, die eine Überweisung so brauchen kann, ziemlich wenig.
Wichtig ist hierbei aber immer wann du von dem Schreiben hättest Kenntnis erlangen können. Das ist also meist der Werktag an dem der Brief in deinem Briefkasten landet oder von einem Empfangsvertreter für dich entgegen genommen wird.

With

Naja - fraglich ist halt ob die zusätzlichen Kosten i.H.v. 60€ berechtigt sind. Es ist genau festgelegt was Anwälte und Inkasso-Unternehmen so an Gebühren ausweisen dürfen! Diese richten sich meist nach der Höhe des Rechnungswertes. Wenn man bedenkt dass 3 von 5 Inkasso-Rechnungen wegen der zu hohen Gebühren eigentlich unwirksam sind wäre es mithin erst einmal eine gute Idee dies zu überprüfen. Wenn du das selbst nicht hin bekommst wende dich einfach an die Verbraucherschutzzentrale. Darf man fragen wie hoch der Rechnungsbetrag anfänglich war?


Rechnung war bisschen über 80€, hatte das mal nachgeguckt mit den Inkassogebühren, diese waren in der Höhe schon berechtigt.

With

Naja - fraglich ist halt ob die zusätzlichen Kosten i.H.v. 60€ berechtigt sind. Es ist genau festgelegt was Anwälte und Inkasso-Unternehmen so an Gebühren ausweisen dürfen! Diese richten sich meist nach der Höhe des Rechnungswertes. Wenn man bedenkt dass 3 von 5 Inkasso-Rechnungen wegen der zu hohen Gebühren eigentlich unwirksam sind wäre es mithin erst einmal eine gute Idee dies zu überprüfen. Wenn du das selbst nicht hin bekommst wende dich einfach an die Verbraucherschutzzentrale. Darf man fragen wie hoch der Rechnungsbetrag anfänglich war? Auch die Sache mit der kurzen Fristsetzung kommt mir ein wenig komisch vor. Der Gesetzgeber formuliert eine ausreichende Frist etwas schwammig - aber 2 Tage sind gerade in Bezug auf die Dauer, die eine Überweisung so brauchen kann, ziemlich wenig. Wichtig ist hierbei aber immer wann du von dem Schreiben hättest Kenntnis erlangen können. Das ist also meist der Werktag an dem der Brief in deinem Briefkasten landet oder von einem Empfangsvertreter für dich entgegen genommen wird.


Die Frist war laut Schreiben 14 Tage, jedoch kam der Brief erst 2 Tage vor Ablauf des Fristzeitraumes bei mir an. Das Datum des Briefes war Anfang Januar, der Brief kam aber auch erst Mitte Januar hier an,
Entweder hat der Brief fast zwei Wochen bei der Post gehangen oder ist zwei Wochen im Inkassounternehmen rumgedümpelt. Will dem Unternehmen auch nicht unterstellen extra ein falsches Datum auf den Brief gedruckt zu haben, um den Druck zu erhöhen.

Liste mal auf, welche Gebühren da geltend gemacht werden. Normaler Weise versucht eine Inkassobude mit zweifelhaften Gebühren mehr zu bekommen als ein Anwalt nach RVG kostet. Nicht dass der Anwalt auch die Gebühren für die Inkassobude neben seinen Gebühren geltend macht. Das geht nicht.

Auch ich brauche heute mal eure Lebenshilfe und, ja, es ist ein Zweitaccount, weil mir die Sache echt peinlich ist.



Lass mal Fünfe grade sein, er hat seine Schulden bezahlt. Ob nun Erst- oder Fakeaccount spielt doch keine Rolle. Du bist ja auch anonym hier. Und nein, ich bin nicht der TE

Rickssm

Die Frist war laut Schreiben 14 Tage, jedoch kam der Brief erst 2 Tage vor Ablauf des Fristzeitraumes bei mir an. Das Datum des Briefes war Anfang Januar, der Brief kam aber auch erst Mitte Januar hier an, Entweder hat der Brief fast zwei Wochen bei der Post gehangen oder ist zwei Wochen im Inkassounternehmen rumgedümpelt. Will dem Unternehmen auch nicht unterstellen extra ein falsches Datum auf den Brief gedruckt zu haben, um den Druck zu erhöhen.



Was sagt denn der Poststempel ?

Alles Ignorieren bis eventueller Mahnbescheid kommt, dann erst aktiv werden!

Mach dir doch nicht ins Hemd! Du hast bereits bezahlt, fertig. Entweder einen Brief schreiben, oder aber direkt anrufen. Da sitzen auch nur Menschen und die lassen i. d. R. mit sich reden, zumal Banken nicht immer von heute auf morgen überweisen.

maxl1231

Mach dir doch nicht ins Hemd! Du hast bereits bezahlt, fertig. Entweder einen Brief schreiben, oder aber direkt anrufen. Da sitzen auch nur Menschen und die lassen i. d. R. mit sich reden, zumal Banken nicht immer von heute auf morgen überweisen.



Du glaubst auch an den Weihnachtsmann oder ?

Rickssm

Rechnung war bisschen über 80€, hatte das mal nachgeguckt mit den Inkassogebühren, diese waren in der Höhe schon berechtigt.



Naja, bei einem so einfach gelagerten Fall von einem Schreiben nach einer 80€ Forderung eine Wertgebühr von über 1,0 zu veranschlagen halte ich schon für etwas überzogen. Ich würde mich da auf jedenfall zumindest mal kurz beim Verbraucherschutz beraten lassen..

Rickssm

Die Frist war laut Schreiben 14 Tage, jedoch kam der Brief erst 2 Tage vor Ablauf des Fristzeitraumes bei mir an. Das Datum des Briefes war Anfang Januar, der Brief kam aber auch erst Mitte Januar hier an,Entweder hat der Brief fast zwei Wochen bei der Post gehangen oder ist zwei Wochen im Inkassounternehmen rumgedümpelt. Will dem Unternehmen auch nicht unterstellen extra ein falsches Datum auf den Brief gedruckt zu haben, um den Druck zu erhöhen.



Wenn du dir sicher bist, dass der Brief nicht schon länger in deinem Briefkasten lag solltest du ganz entschieden darauf verweisen. Letztlich würden sie bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung hier die Beweispflicht tragen und sofern kein Einschreibennachweis von Anfang Januar vorliegt wärst du recht flott aus dem Schneider.

maxii

Du glaubst auch an den Weihnachtsmann oder ?


Ich weiß nicht, was das mit Weihnachtsmann zu tun hat. Wenn's ihm so am Herzen liegt, soll er einfach anrufen und sagen, er hat bereits alles beglichen, fertig.
Mahnungen von Firmen wegen vergessener Rechnungen (von meinen Eltern) konnten (nur so am Rande) auch bisher immer abgewehrt werden. Aber leider gerät das Telefon immer mehr in Vergessenheit und man schreibt lieber eine unpersönliche E-Mail. Dort geht es aber auch viel einfacher für die Gegenseite, einen "Kunden" mit Standardantworten abzufertigen.
Wobei ich zugegebenermaßen noch keine Erfahrungen mit Inkassounternehmen gemacht habe - möglicherweise sind die hartnäckiger. Nichtsdestotrotz könnte man den einen Tag auf die Bank schieben

averagejoe

Den Zugang des Inkassoschreibens muss man dir beweisen - wenn du schlau bist ist der Brief nicht zugegangen. http://www.focus.de/finanzen/recht/die-verbraucherzentrale-bayern-gibt-antworten-muss-man-inkasso-forderungen-immer-bezahlen_id_4480459.html http://www.verbraucherservice-bayern.de/themen/verbraucherrecht/mahnschreiben-vom-inkassobuero-wie-sie-richtig-reagieren/

Und dann? Kommt der Mahnbescheid, und dann ist das Geheule noch größer, wenn der Gerichtsvollzieher die Playstation und das iPhone mitnimmt

Man widerspricht dem Mahnbescheid natuerlich...

thedarkmomo

Man widerspricht dem Mahnbescheid natuerlich...


was ja auch korrekt ist, da man bezahlt hat.
Das neue Schreiben hast du nicht bekommen, oder?

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