[Lebenshilfe] Mehrmonatiger Auslandsaufenthalt u.a. zum Spanisch lernen

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eingestellt am 20. JulBearbeitet von:"redsupp"
Hallo liebe Leute,

da Diverses mittlerweile ja vieles ist, meistens pure Comedy, aber oft auch sehr hilfreich, dachte ich mir ich frage euch nach euren Erfahrungen und Empfehlungen.

Meine Situation:
Ich habe letzten Herbst mein Duales Studium beendet, wurde bei meinem Unternehmen übernommen. Merke aber, dass ich etwas verändern muss, da das Arbeitsklima, die berufliche Perspektive und vorallem die Unterstützung seitens der Kollegen / Vorgesetzten leider schlichtweg mangelhaft ist. Ich war mir von Anfang an bewusst, dass ich diesen Schritt gehen möchte, allerdings dachte ich das wäre erst in 2-3 Jahren nach meinem Abschluss. Aber nun gut, Fakt ist, dass ich wohl in den nächsten Monaten die Firma verlassen werde. Beruflich bin ich im Onlinevertrieb angesiedelt, falls das eine Rolle spielt.

Meine Idee:
Ich möchte für 3-6 Monate in ein spanisch sprechendes Land ziehen und dort einen intensiven Sprachkurs machen. Lebensunterhalt würde ich mit Nebenjobs (bspw. im Service) und meinen Ersparnissen bestreiten. Zudem würde ich die Zeit nutzen um meine weitere Zukunft zu planen und mir klar zu werden, welchen Weg ich gehen möchte. Es geht mir nicht um eine "Auszeit", eher um Weiterentwicklung.

Nun wollte ich euch fragen, ob ihr Ähnliches schon gemacht oder auch geplant hab. Ob ihr Ratschläge / Tipps oder Erfahrungen für mich habt. Beispielsweise welche Sprachkurse / Institute etwas taugen oder welches Land geeignet wär.

Bitte ausnahmsweise keine Versuche witzig zu sein, ist mir ein ernstes Anliegen.
Ich danke euch.

Viele Grüße

P.S: Sorry für den langen Text, danke an jeden der sich bis hier her durchgewühlt hat
Zusätzliche Info
Diverses
33 Kommentare
Ich würde mir vorher grundlegende Sprachkenntnisse aneignen. Apps sind zwar alleine nicht ausreichend, aber im Zusammenspiel mit lokalen Sprachkursen ist das schon ein guter Lerneffekt. Dadurch wirst du nicht so krass ins kalte Wasser geschmissen und es geht dann "nur" noch um die Anwendung, lokale Eigenheiten, Umgangssprache und so weiter, weil du einige Basics schon beherrscht.
So habe ich für meinen Teil schwedisch gelernt.
In Ruhe einen anderen Arbeitgeber suchen und parallel mit einem guten bis sehr guten Spanischkurs anfangen.
Finde das für dich beste Institut, den für dich besten Kurs selbst heraus. Stichwort: kostenlose Probeteilnahme.
Dir muß das Institut/der Kurs gefallen, dich müssen deren Motivations- und Lehrmethoden ansprechen - auch die „Leute“ die den Unterricht durchführen.
Aus beruflicher Frustration im ersten „richtigen“ Job heraus erstmal wegzulaufen, ist kein guter Anfang für sich selbst.
Interessant wäre deine Studienrichtung und was sich damit - in welchen Berufsfeldern - ad hoc realisieren läßt.
Onlinevertrieb könnte auch Callcenter-Agent heißen ...
JartySharkyvor 29 m

Ich würde mir vorher grundlegende Sprachkenntnisse aneignen. Apps sind …Ich würde mir vorher grundlegende Sprachkenntnisse aneignen. Apps sind zwar alleine nicht ausreichend, aber im Zusammenspiel mit lokalen Sprachkursen ist das schon ein guter Lerneffekt. Dadurch wirst du nicht so krass ins kalte Wasser geschmissen und es geht dann "nur" noch um die Anwendung, lokale Eigenheiten, Umgangssprache und so weiter, weil du einige Basics schon beherrscht.So habe ich für meinen Teil schwedisch gelernt.


@JartySharky
Ich habe schon ein paar Sprachkurse besucht und auch mit Babbel & Duolingo gearbeitet, aber neben Arbeit und Privatem schaff ich es einfach nicht das zu fokussieren. Ich habe schon gemerkt, dass ich regelmäßigen, "verpflichtenden" Unterricht brauche um mich auch mental voll darauf zu fokussieren. Ich bin grundsätzlich keiner der Stückwerk macht, lieber komplett durchziehen am Stück.

@JurTech1
Es ist keineswegs ein Davonrennen, sonder war so schon von Haus aus geplant. Lediglich überlege ich den Zeitpunkt vorzuverlegen. Ich werde Institut, Sprachkurs, Land auch suchen / finden, aber vielleicht hat ja der ein oder andere gute Anlaufstellen / Foren / Quellen / Ansprechpartner die in der Recherche-Phase hilfreich sein können.
Oder kennt zufällig passende Programme / Förderungen etc. Muss natürlich nicht sein, Arbeit sollte schon bei mir liegen klar.
Aber nach Rat fragen ist meiner Meinung nach nie verkehrt.
Bearbeitet von: "redsupp" 20. Jul
JurTech1vor 20 m

In Ruhe einen anderen Arbeitgeber suchen und parallel mit einem guten bis …In Ruhe einen anderen Arbeitgeber suchen und parallel mit einem guten bis sehr guten Spanischkurs anfangen.Finde das für dich beste Institut, den für dich besten Kurs selbst heraus. Stichwort: kostenlose Probeteilnahme.Dir muß das Institut/der Kurs gefallen, dich müssen deren Motivations- und Lehrmethoden ansprechen - auch die „Leute“ die den Unterricht durchführen.Aus beruflicher Frustration im ersten „richtigen“ Job heraus erstmal wegzulaufen, ist kein guter Anfang für sich selbst.Interessant wäre deine Studienrichtung und was sich damit - in welchen Berufsfeldern - ad hoc realisieren läßt.Onlinevertrieb könnte auch Callcenter-Agent heißen ...


Ich seh das genauso. Such dir einen neuen Arbeitgeber, lerne hier an einem Institut oder der vhs. Ist ja nicht so als wäre spanisch hier für dich überlebensnotwendig. Wundert mich nur, dass du dich so ins kalte Wasser geschmissen führst. Hast doch ein duales Studium gemacht? Ich mache gerade auch selber eins und weiß was mich bei meinem Arbeitgeber erwartet
Leider weiß ich nicht aus welchem Bundesland du kommst. Jedoch gibt es in 90% der Bundesländer die Möglichkeit, bei laufender Lohnfortzahlung innerhalb von zwei Kalenderjahren insgesamt 10 zusätzliche Urlaubstage für anerkannte Veranstaltungen bei laufender Lohnfortzahlung zu beantragen. Da dies gesetzliche Grundlage ist, kann Dir dein Arbeitgeber dies nur unter bestimmten Gründen ablehnen. So könntest Du zumindest ohne Erholungsurlaub nehmen zu müssen zumindest (wenn man von 5-Tages-Kursen ausgeht) mal bei bestimmten Sprachanbietern reinschnuppern. Meist sind die Kurse auch im Ausland und nicht allzu teuer. Evtl. kannst Du Dir das auch über bestimmte Landes-Weiterbildungsförderprogramme bezuschussen lassen. So kannst Du Dir zumindest erstmal einen Eindruck von Land, Leuten, Anbieter etc. verschaffen. Google mal nach Bildungsurlaub und den Namen Deines Bundeslandes. Wichtig ist, dass Du mindestens ein halbes Jahr Beschäftigung im aktuellen Betrieb nachweisen kannst. Gehe ich mal davon aus, wenn Du letzten Herbst übernommen wurdest. Günstiger kommst Du denke ich nicht, wenn es darum geht, Dir selbst ein Bild zu machen.
Achso: Die Datenbanken für die anerkannten Kurse sind in der Regel voll mit Spanischkursen. So könntest Du einen Intensivkurs im Ausland machen, welcher dann insgesamt 14 Tage gehen kann, ohne, dass Du auf den Lohn verzichten musst und kannst Dich dann immernoch entscheiden, ob es das Richtige ist. Klar sind die zuvor genannten Kurse bei Instituten und VHS auch super, jedoch ist dann im Alltag keinerlei Einsatzmöglichkeit für das Erlernte da. Häufig ist das dann auch nur neben dem Beruf und nicht in Vollzeit möglich!
Bearbeitet von: "Junior.Raz" 20. Jul
keks2000vor 1 h, 0 m

Ich seh das genauso. Such dir einen neuen Arbeitgeber, lerne hier an einem …Ich seh das genauso. Such dir einen neuen Arbeitgeber, lerne hier an einem Institut oder der vhs. Ist ja nicht so als wäre spanisch hier für dich überlebensnotwendig. Wundert mich nur, dass du dich so ins kalte Wasser geschmissen führst. Hast doch ein duales Studium gemacht? Ich mache gerade auch selber eins und weiß was mich bei meinem Arbeitgeber erwartet



Ich fühle mich nicht ins kalte Wasser geschmissen, im Gegenteil. Ich kann hier meine Potential nicht ausschöpfen und dementsprechend mich auch nicht entwickeln. Man wird klein gehalten und zur inneren Künidung animiert (überspitzt ausgedrückt). Zudem besteht unser "Team" lediglich aus Einzelkämpfern die lediglich die eigenen Ziele verfolgen.
Also, warum sollte ich weiter soviel Aufwand und Herzblut reinstecken, wenn der Ertrag sehr mager ist. Und das beziehe ich nicht auf finanzielle Aspekte
Bearbeitet von: "redsupp" 20. Jul
redsuppvor 17 m

@JartySharky Ich habe schon ein paar Sprachkurse besucht und auch mit …@JartySharky Ich habe schon ein paar Sprachkurse besucht und auch mit Babbel & Duolingo gearbeitet, aber neben Arbeit und Privatem schaff ich es einfach nicht das zu fokussieren. Ich habe schon gemerkt, dass ich regelmäßigen, "verpflichtenden" Unterricht brauche um mich auch mental voll darauf zu fokussieren. Ich bin grundsätzlich keiner der Stückwerk macht, lieber komplett durchziehen am Stück.@JurTech1Es ist keineswegs ein Davonrennen, sonder war so schon von Haus aus geplant. Lediglich überlege ich den Zeitpunkt vorzuverlegen. Ich werde Institut, Sprachkurs, Land auch suchen / finden, aber vielleicht hat ja der ein oder andere gute Anlaufstellen / Foren / Quellen / Ansprechpartner die in der Recherche-Phase hilfreich sein können.Oder kennt zufällig passende Programme / Förderungen etc. Muss natürlich nicht sein, Arbeit sollte schon bei mir liegen klar.Aber nach Rat fragen ist meiner Meinung nach nie verkehrt.


Programme und Förderungen sind viel einfacher zu erreichen, wenn du noch Studentenstatus hast, Auslandssemester.
In deiner jetzigen Situation zahlst du im Zweifel selber.
Der preiswertere Weg könnte sein, einen Kurs mit Präsenzpflicht zu buchen und bei der Arbeit in Teilzeit zu gehen,
Du entkoppelst dich teilweise vom bisherigen Arbeitgeber und schaffst dir ein Gegengewicht zur frustrierenden Tätigkeit/Arbeitsumgebung.
Ein anderer Arbeitgeber läßt sich in entspannterer Situation zumeist - subjektiv - leichter finden.
Junior.Razvor 9 m

Leider weiß ich nicht aus welchem Bundesland du kommst. Jedoch gibt es in …Leider weiß ich nicht aus welchem Bundesland du kommst. Jedoch gibt es in 90% der Bundesländer die Möglichkeit, bei laufender Lohnfortzahlung innerhalb von zwei Kalenderjahren insgesamt 10 zusätzliche Urlaubstage für anerkannte Veranstaltungen bei laufender Lohnfortzahlung zu beantragen. Da dies gesetzliche Grundlage ist, kann Dir dein Arbeitgeber dies nur unter bestimmten Gründen ablehnen. So könntest Du zumindest ohne Erholungsurlaub nehmen zu müssen zumindest (wenn man von 5-Tages-Kursen ausgeht) mal bei bestimmten Sprachanbietern reinschnuppern. Meist sind die Kurse auch im Ausland und nicht allzu teuer. Evtl. kannst Du Dir das auch über bestimmte Landes-Weiterbildungsförderprogramme bezuschussen lassen. So kannst Du Dir zumindest erstmal einen Eindruck von Land, Leuten, Anbieter etc. verschaffen. Google mal nach Bildungsurlaub und den Namen Deines Bundeslandes. Wichtig ist, dass Du mindestens ein halbes Jahr Beschäftigung im aktuellen Betrieb nachweisen kannst. Gehe ich mal davon aus, wenn Du letzten Herbst übernommen wurdest. Günstiger kommst Du denke ich nicht, wenn es darum geht, Dir selbst ein Bild zu machen.Achso: Die Datenbanken für die anerkannten Kurse sind in der Regel voll mit Spanischkursen. So könntest Du einen Intensivkurs im Ausland machen, welcher dann insgesamt 14 Tage gehen kann, ohne, dass Du auf den Lohn verzichten musst und kannst Dich dann immernoch entscheiden, ob es das Richtige ist. Klar sind die zuvor genannten Kurse bei Instituten und VHS auch super, jedoch ist dann im Alltag keinerlei Einsatzmöglichkeit für das Erlernte da. Häufig ist das dann auch nur neben dem Beruf und nicht in Vollzeit möglich!



Super Idee, nach genau solchen Ansätzen frage ich. Danke!
Leider komme ich aus einem Bundesland das derartiges nicht anbietet.
JurTech1vor 4 m

Programme und Förderungen sind viel einfacher zu erreichen, wenn du noch …Programme und Förderungen sind viel einfacher zu erreichen, wenn du noch Studentenstatus hast, Auslandssemester.In deiner jetzigen Situation zahlst du im Zweifel selber.


Ist so nicht ganz korrekt. Klar, ist es im Studium mitunter einfach. Jedoch sind Dinge wie Bildungsurlaub, Zuschüsse für Beschäftigte, Bildungsanbieter, die Online-Kurse oder Kurse berufsbegleitend anbieten sind häufig für Beschäftigtze konzipiert. Klar hat man immer einen Eigenanteil, der aber durch das Einkommen von der Sache her gedeckt werden kann. Hinzu kommen steuerliche Vorteile, da man die Kosten auch als Werbungskosten einreichen kann. Ich denke, diese finanziellen Vorteile und Ressourcen haben Studierende meist nicht.
redsuppvor 4 m

Super Idee, nach genau solchen Ansätzen frage ich. Danke! :)Leider komme …Super Idee, nach genau solchen Ansätzen frage ich. Danke! :)Leider komme ich aus einem Bundesland das derartiges nicht anbietet.



welches Bundesland? Ich gehe mal davon aus, Du arbeitest auch in Deinem Heimatbundesland. Es zählt das Bundesland, in dem Du erwerbstätig bist!
Bearbeitet von: "Junior.Raz" 20. Jul
Junior.Razvor 6 m

Ist so nicht ganz korrekt. Klar, ist es im Studium mitunter einfach. …Ist so nicht ganz korrekt. Klar, ist es im Studium mitunter einfach. Jedoch sind Dinge wie Bildungsurlaub, Zuschüsse für Beschäftigte, Bildungsanbieter, die Online-Kurse oder Kurse berufsbegleitend anbieten sind häufig für Beschäftigtze konzipiert. Klar hat man immer einen Eigenanteil, der aber durch das Einkommen von der Sache her gedeckt werden kann. Hinzu kommen steuerliche Vorteile, da man die Kosten auch als Werbungskosten einreichen kann. Ich denke, diese finanziellen Vorteile und Ressourcen haben Studierende meist nicht.


Dir ist nicht entgangen, wie vergleichsweise kurz er erst in dem Unternehmen beschäftigt ist und wie äußerst wohl er sich dort fühlt.
Bildungsurlaub muß der Arbeitgeber genehmigen. Sprachkurse sind nur dann Werbungskosten und keine Liebhaberei, wenn sich der berufliche Bezug herstellen läßt.
Studierende können derartige Aufwendungen als vorweggenommene Werbungskosten in Ansatz bringen. Aber das nur nebenbei.
Vorliegend hat der TE nicht nur eine Baustelle zu bedienen.
Wir planen momentan auch nächstes Jahr nochmal für 3-4 Monate durch Mittelamerika zu reisen, allerdings die Sprache lediglich auf der Reise zu verbessern (Grundkenntnisse vorhanden). Zum Kündigungszeitpunkt sind wir beide etwa 2 Jahre im Job nach dem Master. Der Plan ist es jedoch am besten vorher schon etwas für danach zu sichern oder ggf. erstmal im Sabbatical beim alten Arbeitgeber zu verbleiben. Mit einem gewissem Risiko ist es natürlich trotzdem verbunden, aber dafür ist man schließlich noch jung und ohne familiäre Verpflichtungen

Zu Empfehlungen für Sprachkurse kann ich dir San Cristóbal de las Casas ans Herz legen. Dort waren wir letztes Jahr auf unserer Mexikoreise für ein paar Tage und es gab sehr viele Sprachkurse und eine gute Community (haben wir im Hostel kennengelernt). Außerdem sind Land und Leute dort sehr interessant und der Lebensunterhalt ist bezahlbar.
Du hast in Deinen Deals nen lokalen aus Trier. Reden wir über Rheinland-Pfalz? Dort gibt es sowas, wie den Bildungsurlaub: bildungsurlaub.de/bil…tml
JurTech1vor 6 m

Dir ist nicht entgangen, wie vergleichsweise kurz er erst in dem …Dir ist nicht entgangen, wie vergleichsweise kurz er erst in dem Unternehmen beschäftigt ist und wie äußerst wohl er sich dort fühlt.Bildungsurlaub muß der Arbeitgeber genehmigen. Sprachkurse sind nur dann Werbungskosten und keine Liebhaberei, wenn sich der berufliche Bezug herstellen läßt.Studierende können derartige Aufwendungen als vorweggenommene Werbungskosten in Ansatz bringen. Aber das nur nebenbei.Vorliegend hat der TE nicht nur eine Baustelle zu bedienen.



Mit den Webrugnskosten hast Du Recht. Es muss etwas berufliches sein. Ich vermute einfach mal, dass es auch in Richtung berufliuche Veränderung geht. Das mit den Förderprogrammen ist halt sone Landessache. Bildungsurlaub kann er nach einem halben Jahr Unternehmenszugehörigkeit beim AG beantragen. Klar muss der AG das bewilligen, kann es aber nur unter gesetzlich genau geregelten Gründen ablehnen. Man hat ein Recht auf diese Freistellung!. Auch Fördermittel über den ESF oder die Bildungsprämie, die in vielen Ländern (Bildungsprämie bundesweit) gelten, ist in der Regel eine aktuelle Beschäftigung nachzuweisen, ohne, dass deren bisherige Dauer irgendeine Rolle spielt.
Ich kann ja nur die aktuelle Situation beurteilen. Und die ist nun mal Status: in Beschäftigung. Da bringt es ja wenig, dem TE zu erzählen, dass er während des Studiums bessere Karten gehabt hätte!
Bearbeitet von: "Junior.Raz" 20. Jul
Junior.Razvor 17 m

Du hast in Deinen Deals nen lokalen aus Trier. Reden wir über …Du hast in Deinen Deals nen lokalen aus Trier. Reden wir über Rheinland-Pfalz? Dort gibt es sowas, wie den Bildungsurlaub: http://www.bildungsurlaub.de/bildungsurlaub_rheinland-pfalz.html



Danke für deinen Einsatz Ich bin aber in Bayern beschäftigt und zusammen mit Sachsen die einzigen Bundesländer die keinen Bildungsurlaub anbieten.
Zudem ist mein Ziel ein mehrmonatiger Aufenthalt mit Hauptaugenmerk Intensivprachkurs u.a. um mich beruflich auf breitere Beine zu stellen, aber auch neue Erfahrungen zu sammeln und den weiteren Karriereweg (neu-)zuplanen)
Und ja, ich bin in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis, aber ich möchte auch nach dem Auslandsaufenthalt nicht wieder zurück zu dieser Firma. Zumindest gibt es Stand jetzt keinerlei Argumente für mich das zu tun.
Bearbeitet von: "redsupp" 20. Jul
redsuppvor 7 m

Danke für deinen Einsatz Ich bin aber in Bayern beschäftigt und z …Danke für deinen Einsatz Ich bin aber in Bayern beschäftigt und zusammen mit Sachsen die einzigen Bundesländer die keinen Bildungsurlaub anbieten.Zudem ist mein Ziel ein mehrmonatiger Aufenthalt mit Hauptaugenmerk Intensivprachkurs um mich auch beruflich auf breitere Beine zu stellen.


Jap. Die beiden haben das nicht. Sind ja auch die Bundesländer mit den wohl besten Ergebnissen bei Schulrankings. Da ist Weiterbildung halt nicht nötig. Haha. Naja war auch nur ne Idee, damit du mal „reinschnuppern“ kannst. Ich würde auf jeden fall in deiner gegend mal nach spanischstammtischen ausschau halten. Vielleicht kannste dort zumindest Ideen sammeln, welches Land etwas taugt und Kontake knüpfen
Halte mal vor Ort die Augen nach Bildungsberatungsstellen in deiner nähe offen. Und ich meine nicht die achso tolle BfA. Vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten. Bin halt ganz woanders unterwegs und kenne die bayerischen Strukturen so gar nicht
Ich ignoriere mal alles zum Thema deine Arbeit und pipapo, Dir geht es ja um etwas anderes und uns geht es im Grunde nix an warum/wieso/weshalb.
Finde es ferner gut mal einen "Bruch" zu machen.

Ich kann nicht viel beitragen, aber soviel:
Ein Bekannter hat vor einigen Jahren eine 6 monatige Auszeit genommen.
Er ist mit seiner Freundin nach Guatemala.
Beide haben an einem Sprachkurs teilgenommen über die gesamte Zeit, wohnten bei Gastfamilien und arbeiteten nebenher etwas.
Soweit ich mich erinnere, haben die das über eine Agentur gebucht, die dann alles vermittelt hat, was natürlich auch kostet.
Ich glaube mit Flugkosten und allem drum und dran war das Fünfstellig für beide.
Für die war das gut weil Rundumpaket und man natürlich ne Gastfamilie hat die mehr oder weniger bewährt ist, weil sie in diesem System schon länger drin steckt und deren Alltag samt Essen und Konversation gleich mitnimmt.
Ich kann fließend Spanisch schreiben und sprechen. War 2 Jahre Argentinien/Buenos Aires und alles dort vor Ort gelernt. Viel mit Einheimischen unterwegs, welche aber auch Deutsch konnten. Wünsche dir viel Erfolg und Spaß beim spanisch lernen...
Bearbeitet von: "Mietzekatze" 20. Jul
Ich habe paar Jahre in Spanien gelebt. Wunderbares Land, tolle Menschen, seltsame Bürokratie, aber man kann da durchaus mit weniger Gehalt leben. In anderen spanisch sprechenen Ländern war ich nicht, deshalb gibt es keine Erfahrungswerte hierzu.
Bist du nur mit deiner Abteilung unzufrieden oder auch mit der Firma? Welche Ziele verfolgt die Firma? Vielleicht wollen die ja eine Arbeitsstätte in deinem bevorzugten Gebiet eröffnen und du wärst deren Mann, wenn du das villt mal anstoßen würdest
Generell mit der Firma. Diese ist mittelständisch geprägt in einer sehr ländlichen Region. Alles nach dem Motto "Das haben wir schon immer so gemacht". Das passt nicht zu mir.
Aber im Grunde sind wir ein bisschen vom Thema abgekommen. Die Frage war nie, ob ich die Firma verlasse, sondern eher wann. Und aktuell wird das wohl ein paar Monate früher sein als ursprünglich geplant.
Und jetzt kann ich mich entweder direkt bei anderen Firmen bewerben und hoffen, dass es dort besser passt, oder ich nehme mir erstmal eben ein bisschen Zeit für mich und verbinde das mit meinem langen Wunsch nach Spanisch lernen und Auslandsaufenthalten. Ich habe auch ein Auslandssemester gemacht und es zu keiner Sekunde bereut.
beneschuetzvor 5 h, 34 m

Ich habe paar Jahre in Spanien gelebt. Wunderbares Land, tolle Menschen, …Ich habe paar Jahre in Spanien gelebt. Wunderbares Land, tolle Menschen, seltsame Bürokratie, aber man kann da durchaus mit weniger Gehalt leben. In anderen spanisch sprechenen Ländern war ich nicht, deshalb gibt es keine Erfahrungswerte hierzu.


Fühle mich geehrt, dass eine Mydealz-Legende wie du meinen Thread beehrt
Hatte zwar nur zwei Urlaube dort, habe aber die gleichen Erfahrungen gemacht. Sehr offene und herzliche Menschen
Wenn ihr nach Mittelamerika geht erinnert den Folterknecht daran das Handyvideo nicht vertikal zu drehen und auf die Beleuchtung zu achten. Anonsten hagelt es negative Kommentare auf Liveleak. Gute Reise.
Wie wäre es mit einem Masterstudium verbunden mit einem Auslandsaufenthalt?
Schau dir mal Erasmus+ an. Das ist ein Stipendienprogramm der EU. Ich selbst habe 2014 daran teilgenommen, als es noch Leonardo da Vinci hieß. Zielgruppe sind junge Erwachsene in oder nach ihrer Ausbildung. Wirkliche Kriterien musst du nicht erfüllen, aber ein Motivationsschreiben einreichen. Die einzige Hürde war bei mir damals der eigene Mut. Die Bürokratie ist simpel. Über Erasmus+ kannst du bis zu sechs Monate gefördert ins Ausland (innerhalb der EU, in deinem Fall also wohl Spanien). Die Förderhöhe richtet sich nach dem Zielland. Das Stipendium reicht in der Regel für die Miete vor Ort. Vor Ort gibt es Agenturen, die dir eine Unterkunft organisieren (in der Regel WGs) und eine Praktikumsstelle vermitteln (in der Regel unbezahlt, aber dafür auch nicht Vollzeit und die Chefs zeigen sich trotzdem irgendwie erkenntlich). Außerdem hast du die Möglichkeit, zu Beginn des Aufenthalts an einem Sprachkurs teilzunehmen - wird auch von der Agentur vor Ort vermittelt. Ich war über dieses Stipendium ein halbes Jahr in Irland. Es war die beste Zeit meines Lebens. Selten so viel Freiheit verspürt und den Kopf so klar gehabt, dass ich mich selbst finden und ein besseres Bild von meinem gewünschten Leben bekommen konnte.
Es ist absolut vom Vorteil, schon gewisse Grundkenntnisse in der Sprache zu haben. Und, eine Erfahrung die viele andere Stipendiaten meinerzeit bestätigt haben: der Lerneffekt tritt erst nach etwa drei Monaten ein. So lange brauchst du einfach, um die fremde Sprache in deinem Alltag "zu akzeptieren" - so lange denkst du immer viel zu sehr darüber nach, wie du den nächsten Satz formulierst. Erst nach ein paar Monaten plapperst du freier drauf los und lebst wirklich diese Sprache.
Wünsche dir eine tolle Zeit, ganz egal wo und wie du sie gestaltest
krefovor 28 m

Schau dir mal Erasmus+ an. Das ist ein Stipendienprogramm der EU. Ich …Schau dir mal Erasmus+ an. Das ist ein Stipendienprogramm der EU. Ich selbst habe 2014 daran teilgenommen, als es noch Leonardo da Vinci hieß. Zielgruppe sind junge Erwachsene in oder nach ihrer Ausbildung. Wirkliche Kriterien musst du nicht erfüllen, aber ein Motivationsschreiben einreichen. Die einzige Hürde war bei mir damals der eigene Mut. Die Bürokratie ist simpel. Über Erasmus+ kannst du bis zu sechs Monate gefördert ins Ausland (innerhalb der EU, in deinem Fall also wohl Spanien). Die Förderhöhe richtet sich nach dem Zielland. Das Stipendium reicht in der Regel für die Miete vor Ort. Vor Ort gibt es Agenturen, die dir eine Unterkunft organisieren (in der Regel WGs) und eine Praktikumsstelle vermitteln (in der Regel unbezahlt, aber dafür auch nicht Vollzeit und die Chefs zeigen sich trotzdem irgendwie erkenntlich). Außerdem hast du die Möglichkeit, zu Beginn des Aufenthalts an einem Sprachkurs teilzunehmen - wird auch von der Agentur vor Ort vermittelt. Ich war über dieses Stipendium ein halbes Jahr in Irland. Es war die beste Zeit meines Lebens. Selten so viel Freiheit verspürt und den Kopf so klar gehabt, dass ich mich selbst finden und ein besseres Bild von meinem gewünschten Leben bekommen konnte.Es ist absolut vom Vorteil, schon gewisse Grundkenntnisse in der Sprache zu haben. Und, eine Erfahrung die viele andere Stipendiaten meinerzeit bestätigt haben: der Lerneffekt tritt erst nach etwa drei Monaten ein. So lange brauchst du einfach, um die fremde Sprache in deinem Alltag "zu akzeptieren" - so lange denkst du immer viel zu sehr darüber nach, wie du den nächsten Satz formulierst. Erst nach ein paar Monaten plapperst du freier drauf los und lebst wirklich diese Sprache.Wünsche dir eine tolle Zeit, ganz egal wo und wie du sie gestaltest


Hey, danke! Erstens für die Antwort und zweitens für den Tipp mit Erasmus+. Das könnte echt genau das richtige sein, ich mach mich mal im Detail schlau.
So wie du es schilderst klingt es genau nachdem wonach ich strebe
redsuppvor 3 h, 58 m

Generell mit der Firma. Diese ist mittelständisch geprägt in einer sehr l …Generell mit der Firma. Diese ist mittelständisch geprägt in einer sehr ländlichen Region. Alles nach dem Motto "Das haben wir schon immer so gemacht". Das passt nicht zu mir.Aber im Grunde sind wir ein bisschen vom Thema abgekommen. Die Frage war nie, ob ich die Firma verlasse, sondern eher wann. Und aktuell wird das wohl ein paar Monate früher sein als ursprünglich geplant.Und jetzt kann ich mich entweder direkt bei anderen Firmen bewerben und hoffen, dass es dort besser passt, oder ich nehme mir erstmal eben ein bisschen Zeit für mich und verbinde das mit meinem langen Wunsch nach Spanisch lernen und Auslandsaufenthalten. Ich habe auch ein Auslandssemester gemacht und es zu keiner Sekunde bereut.


Dann schau dich doch nach einem Job um der in deinen Bereich passt aber auch die Möglichkeit bietet beruflich weltweit zu reisen, wäre das was?

Geschäftsreisen sind für Leute aus dem Vertrieb i.d.R. deutlich entspannter als z.B Monteure. Außerdem kriegst du die Aufenthalte ja bezahlt (bzw. Spesen on top) und du gerätst nicht in den typischen Büro-Alltagstrott, den es im Deutschland leider öfters gibt. Du kommst oft genug mal weg, kein ständiger belangloser erzwungener Smalltalk mit den selben Kollegen usw....
redsuppvor 9 h, 12 m

Hey, danke! Erstens für die Antwort und zweitens für den Tipp mit E …Hey, danke! Erstens für die Antwort und zweitens für den Tipp mit Erasmus+. Das könnte echt genau das richtige sein, ich mach mich mal im Detail schlau.So wie du es schilderst klingt es genau nachdem wonach ich strebe


Ich hab grad mal danach gesucht und nicht wirklich das gefunden, was ich in meinem Ausgangspost meinte. Daher noch ergänzend folgende Information: Bei mir lief seinerzeit alles über "Arbeit und Leben". Schau mal hier:
arbeitundleben.de/int…kte
cyberathlete21. Jul

Dann schau dich doch nach einem Job um der in deinen Bereich passt aber …Dann schau dich doch nach einem Job um der in deinen Bereich passt aber auch die Möglichkeit bietet beruflich weltweit zu reisen, wäre das was? Geschäftsreisen sind für Leute aus dem Vertrieb i.d.R. deutlich entspannter als z.B Monteure. Außerdem kriegst du die Aufenthalte ja bezahlt (bzw. Spesen on top) und du gerätst nicht in den typischen Büro-Alltagstrott, den es im Deutschland leider öfters gibt. Du kommst oft genug mal weg, kein ständiger belangloser erzwungener Smalltalk mit den selben Kollegen usw....


Naja Dienstreisen im Vertrieb sind aus eigener Erfahrung alles andere als entspannt, gut man fliegt oft Business Class aber dann geht der Stress los, man sieht i.d.R nur den Flughafen, Hotel und Kunden Reisen sind voll durchgetaktet und sehr kurz. Da ist ein Monteureinsatz doch entspannter weil man länger an einem Ort ist, und auch geregeltere Arbeitszeiten hat.
l1011vor 1 h, 16 m

Naja Dienstreisen im Vertrieb sind aus eigener Erfahrung alles andere als …Naja Dienstreisen im Vertrieb sind aus eigener Erfahrung alles andere als entspannt, gut man fliegt oft Business Class aber dann geht der Stress los, man sieht i.d.R nur den Flughafen, Hotel und Kunden Reisen sind voll durchgetaktet und sehr kurz. Da ist ein Monteureinsatz doch entspannter weil man länger an einem Ort ist, und auch geregeltere Arbeitszeiten hat.


Nein ist es definitiv nicht aber das wird oft so behauptet. Wenn Projekte zeitlich sowieso schon spät dran sind und du als Programmierer, Monteur oder Elektriker auf der Baustelle hockst dann sieht das anders aus. 10-12 Stunden Tage sind dann die Regel + mind. Samstag evtl auch Sonntag und permanent der Kunde und seine Qualifizierer im Nacken die jetzt unbedingt sofort mindestens X Testteile von Typ Y brauchen. Die Unterstützung von eigenen Projektmanagement heisst dann "guckt das die Maschine Teile macht, der Kunde ist König". Das ist dann der Part wo der Vertriebler eher im Hotelzimmer sitzt, ohne Kunde und ohne Maschine
Danke an alle für die Antworten!
Ich bin gerade über verschiedene Stellen am Recherchieren und werde mir überlegen, was alles möglich ist.
Förderungs/Stipendienmöglichkeiten gibt es zwar sehr viele, aber sehr unübersichtlich für welche man denn in Frage kommt.
Ich war vor einigen Jahren in Guatemala zum Sprachkurs. Da der Unterricht 1:1 stattfindet ist er voll auf deinen Lernfortschritt zugeschnitten. Gewohnt habe ich bei einer Gastfamilie.
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