[LEBENSHILFE] Stromanbieterwechsel widerrufen, aber trotzdem einen Teilzeitraum bezahlen müssen ?

Hallo Community,

folgendes ist bei meinen Wechsel mit 149 € Sofortbonus ( Verrechnungscheck 60 Tage nach Belieferungsbeginn) zu Grüner Funke passiert:

19.11.2015 : Anbieterwechsel zum 01.01.2016 beauftragt ...Auftragseingangsbestätigung erhalten
11.12.2015: Vertragsbestätigung (inkl. Widerrufsbelehrung )zum 01.01.2016 erhalten
19.12.2015: Widerruf innerhalb der gesetzlichen Frist per E-Mail gesandt
23.12.2015: Widerrufsbestätigung erhalten

"Der Eingang Ihres Widerrufs wird hiermit bestätigt. Wir bedauern Ihren Entschluss und haben Sie unverzüglich wieder bei Ihrem zuständigen Netzbetreiber abgemeldet.

Es ist technisch nicht mehr möglich gewesen eine kurze Belieferung durch Grüner Funke zu verhindern, da der Wechsel zu uns bereits erfolgt war und die Belieferung mit Strom kurz bevor stand bzw. begonnen hatte. Gemäß Ihres Widerrufs haben wir jedoch Ihre Abmeldung beim Netzbetreiber schnellstmöglich vorbereitet, so dass eine Belieferung durch uns so kurz wie möglich ist.

Daraus resultiert eine Belieferung durch Grüner Funke vom 01.01.2016 bis 11.01.2016.
Teilen Sie bitte abschließend Ihrem Netzbetreiber den aktuellen Zählerstand zum 11.01.2016 mit. Sie werden über den Zeitraum der Belieferung eine Schlussrechnung erhalten. Aufgrund der erfolgten Leistungen ist diese auszugleichen.

02.03.2016: 1. Zahlungserinnerung
21.03.2016: 2. Zahlungserinnerung (Drohung mit Inkasso nach 31.03.)

Meiner Auffassung nach ist die Forderung unberechtigt, da ich vor Widerrufsbestätigung keine Leistungen bezogen habe.

Ist der technische Aufwand wirklich so groß, dass man 14 Tage für die Umstellung braucht?

Mal angenommen die Forderung ist doch berechtigt, wie sieht es dann mit dem 149 € Sofortbonus aus? Dieser müsste mir doch dann eigentlich zustehen, da der Belieferungsbeginn ja erfolgt ist.

Hat einer so einen Sachverhalt schon gehabt.

5 Kommentare

Über wieviel Euro reden wir denn hier 5 oder 6 ? Differenz zu deinem dann gewählten Anbieter .... Sag bitte nicht, es geht ums Prinzip :-)

StromNZV §12 (3) Der neue Lieferant ist verpflichtet, dem Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen spätestens einen Monat vor dem beabsichtigten Beginn der Lieferung alle Entnahmestellen seiner neuen Kunden, die an das Netz des Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen angeschlossen sind, und den beabsichtigten Beginn der Netznutzung mitzuteilen.

Denke da wird nicht viel gehen. Durch den Auftrag wird die Dienstleistung geschaltet. Bei so kurzen Laufzeiten zwischen Vertragsschluss und Schaltung läuft es eben seinen Gang.

Aber die Alternative wäre wohl der Grundversorger in der Grundversorgung. Afaik ist da jeder anbieter günstiger.

Das hat tatsächlich so seine Richtigkeit.., 5€ abhaken und fertig... Achja, Prämienanspruch würde ich verneinen, da Du ja widerrufen hast. Warum eigentlich?

Also das mit dem kurzfristig kann ich bestätigen. Hatte ich auch mal und die Stromunternehmen können nicht so schnell reagieren, weil Sie auch verpflichtet sind, dir eine Grundversorgung zu garantieren und sobald du quasi gekündigst hast und keinen neuen Anbieter hättest, muss der alte Versorger dich beim jeweiligen Grundversorger anmelden, damit du nicht auf einmal gar keinen Strom mehr hast. Das dauert nunmal einen kurzen Zeitraum. Das ist aber bei jedem Anbieter so! Johnny hat das ja schon optimal beschrieben.

Wieso sollte dir der Sofortbonus denn zustehen? Was sind denn die Bedingungen dafür? Das ist doch normalerweise immer an einen Belieferungszeitraum gekoppelt...bedingungslos zahlen die doch keinen so hohen Bonus.

Danke für die Hinweise.Dann heißt es wohl zahlen
Den Bonus kann ich auch vergessen

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