[Lebenshilfe] Widerruf nach telefonischer Bestellung

Meine Schwiegervater (> 80 Jahre) wurde von einem Mitarbeiter eines Callcenters im Auftrag von Vodafone angerufen. Er könne zu seinem jetzigen Tarif (ebenfalls bei Vodafone) jeden Monat viel Geld sparen.
Mein Schwiegervater bat darum die Angebotsunterlagen schriftlich zugeschickt zu bekommen, da er telefonisch keine Vetragsangelegenheiten regeln wollte.
Nun kam von Voadfone ein offizielles Schreiben mit der Auftragsbestätigung (mit Vertragsnummer) über Internet & Phone Kabel 100. Seitdem ruft nun ständig das Callcenter (?) an um einen Installationstermin auszumachen.

Er will jedoch kein Kabel (nutzt auch für TV keinen Kabelanbieter) und mit dieser Art der Kundenbindung ist er verständlicherweise überhaupt nicht einverstanden. Daher will er den Vertrag (den er telefonisch nicht schließen wollte) widerrufen.

Dem Schreiben von Vodafdone war ein Muster eines Widerrufschreibens dabei. Mit folgendem Inhalt:
Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren: .................
Bestellt am: ....................
Name/Anschrift:...................
Datum/Unterschrift


Meine Frage in der Lebenshilfe :
Reicht das beigefügte Formular zum Widerruf tatsächlich aus oder sollte mein Schwiegervater beispielsweise einen (wahrscheinlich umfassenderen) Musterbrief der Verbraucherzentrale hernehmen.
Er will, verständlicherweise, wochenlangen Schriftverkehr oder schlimmeres mit Vodafone vermeiden.

Beliebteste Kommentare

3G4G

Ersetzte gekaufte waren durch den genauen Anschluss Namen und bestell Nummer und ab die Post per Fax und Einschreiben.


Was zum Geier? oO
Hier liegt aber viel mehr im Argen, als ein fehlendes Komma!

Ersetzte gekaufte....
waren = Verb oder Substantiv?
bestell Nummer = Imperativ von "bestellen" oder hier getrenntes Substantiv?

Selbst mit gutem Willen wüsste ich nicht, was du eigentlich ausdrücken willst.


Kurz und knapp: Vodafone kontaktieren, dass überhaupt kein Vertrag abgeschlossen wurde und darauf hinweisen, dass man vielleicht mal im Callcenter recherchieren sollte, wer statt Angeboten gleich Verträge rausschickt/abschließt.

36 Kommentare

Ersetzte gekaufte waren durch den genauen Anschluss Namen und bestell Nummer und ab die Post per Fax und Einschreiben.

Admin

Ja, das reicht.

Bitte noch um schriftliche Bestätigung.

Ich würde es zusätzlich auch per Email schicken. Manchmal hat man dann ratzfatz was in der Hand.

Ich würde so formulieren.

Ich habe mit Ihnen keinen telefonischen Vertrag abgeschlossen und weise es entschieden zurück. Hilfsweise widerrufe ich hiermit.... blablabla.

Ich würde den Vertrag nicht widerrufen, sondern klar Vodafone mitteilen, dass der Vertrag nicht geschlossen bzw. aktualisiert wurde, sondern, wie von Dir erwähnt, lediglich ein Angebot angefordert wurde.
Möglicherweise streicht da einfach ein Callcenter/-Mitarbeiter massenhaft durch so etwas Provisionen von vodafone ein, die den Callcentern/Mitarbeitern wegen Betrugs nicht zustehen.

Nachtrag: Wenn Du einen regulären Widerruf ausübst, bestätigst Du (bzw. Dein Schwiegervater) ja, dass der Vertrag geschlossen wurde.

Ja reicht aus, ein Vertragspartner ist sogar verpflichtet ein Beispiel Exemplar einem Kunden zuzuschicken.

Auch könnte dein Schwiegervater diesen Vertrag problemlos anfechten da scheinbar die Willenserklärung deines Schwiegervaters fehlt.


kleinerMann

Nachtrag: Wenn Du einen regulären Widerruf ausübst, bestätigst Du (bzw. Dein Schwiegervater) ja, dass der Vertrag geschlossen wurde.



Korrekt, deswegen hilfsweise. Dann ist man doppelt abgesichert.


3G4G

Ersetzte gekaufte waren durch den genauen Anschluss Namen und bestell Nummer und ab die Post per Fax und Einschreiben.


Was zum Geier? oO
Hier liegt aber viel mehr im Argen, als ein fehlendes Komma!

Ersetzte gekaufte....
waren = Verb oder Substantiv?
bestell Nummer = Imperativ von "bestellen" oder hier getrenntes Substantiv?

Selbst mit gutem Willen wüsste ich nicht, was du eigentlich ausdrücken willst.


Kurz und knapp: Vodafone kontaktieren, dass überhaupt kein Vertrag abgeschlossen wurde und darauf hinweisen, dass man vielleicht mal im Callcenter recherchieren sollte, wer statt Angeboten gleich Verträge rausschickt/abschließt.

[/quote]

...

Kurz und knapp: Vodafone kontaktieren, dass überhaupt kein Vertrag abgeschlossen wurde und darauf hinweisen, dass man vielleicht mal im Callcenter recherchieren sollte, wer statt Angeboten gleich Verträge rausschickt/abschließt.[/quote]

A bisser´l naiv bist aber scho ... X)

Einfach anrufen und die sache telefonisch klären, dauert ca 14Tage

JohnnyBonjourno

Einfach anrufen und die sache telefonisch klären, dauert ca 14Tage



Dann hast Du aber TOTAL andere Erfahrungen mit Vodafone als meine Freunde oder ich selbst ... oO

JohnnyBonjourno

Einfach anrufen und die sache telefonisch klären, dauert ca 14Tage



Also mir hat der gute Herr vom Kundendienst das Angebot gemacht: 16Mbit, Telefonflat, Vodafone TV 24,99€.... Sollte aber dann plötzlich 29.99€. Angerufen geklärt das ich das so nicht abgeschlossen habe. 3 mal nach gefragt, 2 Wochen später war mein Vertrag zurück gestellt.

... Kurz und knapp: Vodafone kontaktieren, dass überhaupt kein Vertrag abgeschlossen wurde und darauf hinweisen, dass man vielleicht mal im Callcenter recherchieren sollte, wer statt Angeboten gleich Verträge rausschickt/abschließt.


Wieso das denn? Im Zweifel muss Vodafone erstmal nachweisen, dass telefonisch ein Vertrag geschlossen wurde!
Bei 1&1 wird bei Vertragsänderungen extra etc. ein Tonband gestartet, auf das der Mitarbeiter sämtliche Details zur Vertragsänderung nennt und du das Ganze nochmal bestätigst.

Wenn das gesagt wurde, was oben steht (Mein Schwiegervater bat darum die Angebotsunterlagen schriftlich zugeschickt zu bekommen, da er telefonisch keine Vetragsangelegenheiten regeln wollte.), dann ist das wohl nicht all zu naiv, denen mitzuteilen, dass gar kein Vertrag oder eine Änderung des selbigen beauftragt wurde.

Alter, Leute. Was labert ihr hier alle für einen Schwachsinn, der sinnvollste Post ist von HaiOPai, der den Link gepostet hat:

Laut § 355 BGB bei Fernabsatzverträgen besteht eine Widerrufsfrist von 14 Tagen. Jedoch nur, wenn der Hinweis auf diese 14-tätige Frist vor Beginn der Dienstleistung schriftlich zugestellt wird. Achtung: Auch eine E-Mail kann im Zweifel als schrifliches Zusenden gewertet werden.



Auch wenn niemand etwas schriftliches bekommen hat, einfach schriftlich (per Mail, Fax oder Brief (am besten Einwurf-Eisnchreiben, mit Rückschein wie auch immer) einen Widerruf schicken. Damit ist man immer sicher, nach Versand per Mail oder Fax 2-4 tage später anrufen, Fragen, ob das Dokument eingegangen ist, Namen des telefonischen Sachbearbeiters notieren (zur Not buchstabieren lassen).

Eine Willenserklärung kann auch mündlich erfolgen...

Verträge müssen bei Nichtwollen in Deutschland, nach deutschem Recht, schriftlich widerrufen werden.


Und lass dir bei solchen Sachen nicht bei Mydealz helfen oO


Laut § 355 BGB bei Fernabsatzverträgen besteht eine Widerrufsfrist von 14 Tagen. Jedoch nur, wenn der Hinweis auf diese 14-tätige Frist vor Beginn der Dienstleistung schriftlich zugestellt wird. Achtung: Auch eine E-Mail kann im Zweifel als schrifliches Zusenden gewertet werden.


Wenn du mir/uns noch sagst, wo denn überhaupt ein Vertrag beauftragt wurde, würde ich dir glatt zustimmen. So kann ich leider nur deinen ersten Satz auf dich beziehen!

Es wurde lediglich der postalische Versand des Angebots gefordert!

Laut § 355 BGB bei Fernabsatzverträgen besteht eine Widerrufsfrist von 14 Tagen. Jedoch nur, wenn der Hinweis auf diese 14-tätige Frist vor Beginn der Dienstleistung schriftlich zugestellt wird. Achtung: Auch eine E-Mail kann im Zweifel als schrifliches Zusenden gewertet werden.



zum Thema Willenserklärung, ein Vertrag kann auch mündlichen geschlossen werden, wenn zum B. der telefon-Anbieter das Gespräch aufzeichnet.

Außerdem ist nicht bekannt, wann der Vertrag geschlossen wurde, vielleicht gibt es ja noch Post.

klikklak

zum Thema Willenserklärung, ein Vertrag kann auch mündlichen geschlossen werden, wenn zum B. der telefon-Anbieter das Gespräch aufzeichnet.


Ja richtig. Ein Vertrag kann mündlich geschlossen werden, aber du scheinst nur jede zweite Zeile zu lesen, oder wie erklärst du mir sonst das Ausweichen, was den eigentlichen Knackpunkt angeht?

Es geht doch hier, wie nun mehrmals geschrieben, nicht um einen abgeschlossenen Vertrag, sondern um das Zusenden eines Angebotes.
Ist das nun deutlich genug oder brauchst du noch ein Capslock-Attack?

klikklak

Außerdem ist nicht bekannt, wann der Vertrag geschlossen wurde, vielleicht gibt es ja noch Post.


ALTER, liest du überhaupt, was hier so steht? oO
Bist ja fast schlimmer als die Beratungsresistenten bei Verträgen (im Bezug auf das Kleingedruckte).

_uhrensohn_



Nun kam von Voadfone ein offizielles Schreiben mit der Auftragsbestätigung (mit Vertragsnummer) über Internet & Phone Kabel 100. Seitdem ruft nun ständig das Callcenter (?) an um einen Installationstermin auszumachen.



Lies doch nochmal den Dealtext. Opfer hat offizielles Bestätigungsschreiben bekommen, dass eine Auftragsbestätigung eingegangen ist bzw ein Vertrag geschlossen wurde.

Wen interessiert hier noch das Angebot.

Wenn du Vodafone jetzt schreibst, dass du nur ein Angebot wolltest, schreiben die dir, "vielen Dank für Ihre Anfrage, wir können nichts für sie tun, sie haben das angebot telefonisch angenommen - hier ist ihr Vertrag"

klikklak

Wenn du Vodafone jetzt schreibst, dass du nur ein Angebot wolltest, schreiben die dir, "vielen Dank für Ihre Anfrage, wir können nichts für sie tun, sie haben das angebot telefonisch angenommen - hier ist ihr Vertrag"



Nein, Vodafone sagt "Oh Sorry da ist unseren Mitarbeiter wohl ein fehler passiert, bitte starten sie keinen Facebook Shitstorm, wir kümmern uns drum"

_uhrensohn_

Nun kam von Voadfone ein offizielles Schreiben mit der Auftragsbestätigung (mit Vertragsnummer) über Internet & Phone Kabel 100. Seitdem ruft nun ständig das Callcenter (?) an um einen Installationstermin auszumachen.



? Deshalb wurde immer noch kein Vertrag geschlossen.

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