Leiharbeiter verdient mehr als Festangestellter!

Hallo zusammen,

hatte gestern einen schönen Beitrag über Leiharbeiter und Festangestellte gesehen. Es war immer die Rede davon, dass die Leiharbeiter deutlich weniger verdienen. Schade finde ich es, dass es nicht erwähnt wurde, dass es auch andersherum sein kein wie z.B. in der Firma wo ich arbeite. Wir ca. 1400 Mitarbeiter und suchen immer nach neuen Mitarbeiter. Leider zahlt unsere Firma so wenig, dass sich kaum neue Arbeitskräfte finden und somit stellen wir Leiharbeiter ein, welche ca. 150€ Brutto mehr verdienen im Monat. Den Lohn einfach erhöhen geht leider auch nicht, weil wir hinter einem großen Konzern stecken.
Wollte mal wissen, ob ihr auch solche Fälle kennt oder es bei mir ein Einzelfall ist.

15 Kommentare

Lass mich raten, Metallindustrie?

Die Frage ist aber auch: werden eure Leiharbeiter nur saisonal/befristet eingestellt? Denn wer würde für 6 Monate arbeiten und dann gerne arbeitslos werden? Oder würde jemand für 150€ das in Kauf nehmen? Man muss vieles vergleichen.

Leiharbeit...

Ich arbeite jetzt 3 Wochen bei einer Leiharbeitsfirma. Der Einsatz ist nun bis Ende Juni. Was mit mir danach geschieht weiß ich nicht.
Wohl wieder arbeitslos .

Da bringt es mir auch nichts, dass ich hier equal pay habe...

Ist nicht die Metallindustrie. Die Leiharbeiter verdienen bei uns nur den Mindestlohn (Tarif Ost) Die Festangestellten liegen gerade mal 30€ über Hartz IV, deshalb finden wir keine neuen MA.

P.S.: Ich war auch einmal bei einer Leiharbeitsfirma angestellt. Hatte einen Vertrag über 9 Monate bekommen und davon war ich gerade mal 2 Wochen arbeiten. Den Rest saß ich zu Hause auf Abruf und bekam eine 35h Woche bezahlt.

Wenn du keine Leute bekommen kannst, aber dringend welche benötigst (kurz oder langfristig), nimmst du höhere Preise in Kauf als Arbeitgeber.

Bedman

P.S.: Ich war auch einmal bei einer Leiharbeitsfirma angestellt. Hatte einen Vertrag über 9 Monate bekommen und davon war ich gerade mal 2 Wochen arbeiten. Den Rest saß ich zu Hause auf Abruf und bekam eine 35h Woche bezahlt.


Das ist eben die Frage...

Die kurzen Kündigungsfristen stehen ja nicht aus Spaß in den Verträgen...

Leiharbeiter arbeiten in der Regel auch mehr wie Festangestellte und das kann niemand abstreiten. War in meiner 1. Lehre extrem mit anzusehen. Finde ich mal ne schöne ausgleichende Gerechtigkeit.

Ist bei uns derzeit auch so, dass wir ungefähr 8-10 Vorstellungsgespräche führen bevor wir jemanden einstellen. Und es ist keine Leiharbeit und die Firma zahlt erstaunlich gut bei Neueinsteigern.

Bedman

Hatte einen Vertrag über 9 Monate bekommen und davon war ich gerade mal 2 Wochen arbeiten. Den Rest saß ich zu Hause auf Abruf und bekam eine 35h Woche bezahlt.



lol.

So sollte das ja eigentlich auch sein.

Leiharbeiter haben normalerweise auch schlechtere soziale Leistungen, sprich Zahlen den vollen Preis ohne Zuschüsse in der Kantine und so weiter.

schnaeppchen_kingkong

Lass mich raten, Metallindustrie?




Wohl eher die Werkstatt des Weihnachtsmanns.

Das "Prinzip" der Leiharbeit war früher mal so ausgelegt, das PERSONALBEDARFSSPITZEN u. A. durch Projekte/Sonderaufträge etc. durch externe SPEZIALISTEN oder Fachleute per Leiharbeitsfirma abgedeckt werden sollten. Das hier dann auch höhere Tarife bezahlt wurden ist quasi selbstverständlich gewesen, weil man zum einen das Know-How eingekauft, sich Rekrutierungskosten gespart hat etc.

Beliebtes Beispiel ist die IT-Branche.

So wäre die Zeitarbeit auch ein vernünftiges System gewesen bei dem ALLE gewinnen. Leiharbeiter als "Ersatz" für eine Stammbelegschaft zu nehmen ist nunmal der Tod der Arbeitnehmer.

Und dann noch nichteinmal zu den Konditionen die die Stammbelegschaft hat. Welcher Arbeitgeber hat denn da einen Anreiz wirklich Arbeitsplätze zu schaffen?
Das dadruch u. A. die Kinderarmut wegen wirtschaftlicher Unsicherheit, die Binnennachfrage und letztlich auch wieder Sozialsystem (wegen geringerer Einzahlungen) vor die Hunde gehen hat keine der vermeintlichen Volksparteien bisher begriffen!

Bei uns in der Region werden nun - trotz Lohnverzicht und viel Unterstützung durch den Staat in den angeblichen Krisenjahren 2007/9 - nun wieder mehrere hundert Arbeitsplätze (angeblich aus KOSTENGRÜNDEN) ins Ausland verlagert.

Der Witz an dieser Aussage ist das die Geschäftsberichte von einer Gewinnquote von fast 15& in genau diesem Bereich sprechen...

Schon "lustig" oder nicht... oO

Sorry, wenn teilweise ein wenig OFF-TOPIC...

Zeitarbeit ist die heutige moderne Sklavenhaltung, bei der alle außer den Sklaven daran verdienen.

Wenn der Arbeitgeber mit Lohnverzicht zur Arbeitsplatzrettung daherkommt, sollte man dankend abwinken. Solche Maßnahmen sind die letzte Möglichkeit für ihn, nochmal kräftig abzusahnen, bevor der Laden endgültig den Bach runtergeht.

fuck the system -,-

metallindustrie

"wenn er umfällt, holen wa den nächsten" sagte unser Produktionsleiter mal, mit nem lachen.

leiharbeit, nein danke, ich wünsch es keinem.

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