Leistungsfähigkeit der Virtualbox/VMWare/VirtualPC optimieren. Wie?

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eingestellt am 14. Jan 2012
Wie kann man die Leistungsfähigkeit der virtuellen Box verbessern? Ich habe den RAM der Box auf 2GB hochgestuft, aber bringt nicht so viel. Fakt: Internet läuft langsamer, Streams auch. Wie kann man das verbessern? Habe sowohl Linux als auch XP in einer Box.
Zusätzliche Info
10 Kommentare

hast du die treiber (z.b. vmware-tools) installiert?
wie sieht dein host-system aus?
und wie deine guest-systeme?

Mein Notebook: Fujitsu A530

notebookcheck.com/Tes…tml (habe jedoch 8GB RAM)

derzeit nutze ich nur VirtualBox und VirtualPC (VMWare nicht)

hmm, naja der prozessor (core i3) ist ja eher am unteren ende anzusiedeln... sehr viel leistung steckt da nicht hinter.

wenn du 8gb ram hast, würde ich der vm 3 oder 4 geben... ausserdem gibt es - zumindest für virtualbox - auch tools die du installieren kannst/musst.

ansonsten kannst du mal vmware player ausprobieren, das ist kostenlos (dann brauchst du noch vmx-builder um eine virtuelle maschine zu erstellen).

aber die performance wird wahrscheinlich von deinem prozessor und deiner festplatte ausgebremst...

Wenn er mal überhaupt den Core i3 drin hat. Gab ja mehrere Ausstattungsvarianten. Ich würd glatt über nen Prozessorupgrade über Ebay für nen 50er nachdenken. Dafür kann er sich mit Glück nen Core i5 sichern und der macht schon mehr Stimmung. Prozessortausch ist bei dem Gerät jedenfalls möglich

Core i3 habe ich sicherlich nicht...meins war ein 250€ Gerät. Ich gluabe DualCore 2,2Ghz

ein i3 ist ein dual core (und den gibt's auch mit 2,2ghz).
aber wenn du keinen core i prozessor hast (oder ein amd pendant) hast du wahrscheinlich auch keine virtualisierungs-erweiterungen.
dann macht das ganze keinen spaß... solltest dann wirklich in einen neuen prozessor investieren.

Der Core i3-350M ist eine 2-Kern-CPU (Bzw. 4 Threads durch HT-Technologie). Es unterstützt virtualisierung auch auf CPU ebene, wobei man das nur für Macs und einige Rand-OSe braucht (nicht schlagen, bitte ... ), evtl. muss man es aber noch im BIOS aktivieren und nennt sich bei Intel VT-X (versteckt sich manchmal unter Overclocking).

Ist zwar nicht die stärkste CPU, aber eigentlich reicht sie zur Virtualisierung völlig aus (immer abhängig von dem was man machen will), ich meine ich habe schon zu P3/P4 zeiten Virtualisierungslösungen eingesetzt, ging auch

Ich habe früher VMware eingesetzt (im Betrieb), bin mittlerweile aber großer Fan von Virtualbox (da Open Source und kostenlos). VirtualPC kenne ich nur vom "XP Mode", den Win 7 anbietet, funktioniert, aber mehr kann ich auch nicht sagen (und werd mich deshalb auch im folgenden nicht drauf beziehen).

Nun stellt sich die Frage, was du virtualisieren willst: 3D-Anwendungen, 3D-Spiele etc. kannst du eher vergessen, dafür ist das ganze zu schwach. Virtualbox unterstützt zwar in den aktuellsten Versionen eine experimentelle Funktion um DirectX zu virtualisieren, aber das bezieht sich eher auf kleinere und schlanke Anwendungen. Alles andere sollte gut funktionieren (Probleme könnten natürlich spezielle Hardware mit sich bringen, aber USB kann man mittlerweile sehr komfortabel durchschleifen).

Die "Virtuelle Hardware" sollte natürlich dem Betriebssystem entsprechend angepasst sein, aber da geben die VM-Softwares in der Regel auch gute Vorschläge vor. Wenn du Windows einsetzt empfehle ich WinXP, das läuft deutlich schlanker in einer VM als Vista oder Win 7. 512MiB sollten da für Standardanwendungen gut außreichen.

Zu guter letzt und wohl am wichtigsten für das "Click and Feel" ist das man die sogenannten Gasterweiterungen installiert, in VMWare und VirtualBox gibt es in der Menüleiste irgendwo einen Eintrag um automatisch die letzte Version davon runterzuladen und automatisch in die Virtuelle Maschine einzubinden. Wenn du diese dann installierst werden speziell für die VM angepasste Treiber installiert und spätestens nach einem Neustart sollte alles etwas schneller laufen. (Bei Linuxsystemen habe ich die Erfahrung gemacht das es hier einfach ist die von den Distributionen mitgelieferten Gasterweiterungen zu installieren )

Ich hoffe das war jetzt irgendwie hilfreich, kannst aber gerne auch nochmal nachfragen.

Besten Dank! Ich nutze es echt nur fürs Video anschauen und Surfen. Das, was du vorgeschlagen hast, macht Sinn. Meine Frage ist jedoch: wovon hängt es GENERELL ab, wie gut Internet und sagen wir mal Youtube darauf läuft, unter der Vorraussetzung, dass man keinen High Tech Notebook nutzt. Die Frage ist: lohnt es sich überhaupt (also effektiv bemerkbar), ob man nur den Ram der Virtualbox auf 1Gb, 2Gb oder 4GB hochschraubt oder bleibt die Leistung bei diesen 2 Anwendungen immer so.

PS: kann einer mal so lieb sein, und mir sagen, ob das auch eine virtuelle Box erstellt oder man damit nur Boxen managen kann. (denn dazu habe ich auch eine Lizenz ):

paragon-software.com/de/…tml

Ich nutze das etwas anders herum, ich habe mehrere Betriebsysteme installiert und die alltägliche Software nutze ich als portable version (Firefox, Thunderbird, etc)
nen Virtuelles BS nutze ich nur zum Testen von irgendwelchen Programmen und wenn diese mir zusagen, werden sie halt in einem der Betriebssysteme Installiert.

denn micro XP reicht für das normale Surfen etc locker aus und wenn man eben mehr machen will muss man kurz rebooten, dauert ja auch nich soo lange

hm also ich habe bloss einen Core 2 Duo übertaktet auf 3,2 und bei mir läuft die standardinstallation von xp mit VMware flüssig und ohne Probleme. Also am Prozessor liegt es meiner Meinung nach nicht. Habe 8gb ram und 2 xp zugewiesen. Also daran liegt es wohl auch nicht. Ich würde die frage mal in einem pc Forum wie Chip oder sonstwo adressieren, die können dir bestimmt besser helfen

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