Abgelaufen

Liveshopping - eReader iRiver Story 2009 für 206€

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eingestellt am 24. Jan 2010

Ebooks und die entsprechenden eReader sind momentan im IT-Bereich wohl eines der “IN”-Themen schlechthin. Nicht zuletzt durch Amazons Bemühungen namens “Kindle” könnte sich demnächst auch eine breitere Maße für die elektronische Form des Lesens interessieren. Leider schränkt Amazon die abspielbaren Formate sehr stark ein, wodurch einige gewisse Ähnlichkeiten mit der Firma mit dem Apfel-Logo sehen. Zum Glück gibt es ja inzwischen aber auch genügend andere Geräte, die einem nicht vorschreiben, welche Formate man nutzen darf. Einen Vertreter davon hat iBOOD heute mit dem iRiver Story 2009 für 199,95€ + 5,95€ (Idealopreis: 259€) im Angebot.


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Der iRiver Story 2009 setzt wie alle anderen aktuellen eReader auf ein eInk-Display. Dieses misst 6” in der Diagonalen, löst 800×600 Bildpunkte auf und kann maximal 8 Graustufen darstellen. Erfreulicherweise wurde beim internen Speicher nicht gespart. Die eingebauten 2GB dürften im Prinzip für mehr Bücher ausreichen als man überhaupt jemals lesen kann. Möchte man trotzdem mehr Speicher, lässt sich dieser leicht in Form von SD-Karten aufrüsten. Wie bereits erwähnt, unterstützt der iRiver ziemlich viele Formate. Angefangen vom verbreitetsten Ebook-Format ePub über PDFs, DOCs und TXTs stellt der iRiver sogar PPTs (Powerpoint) und XLSs (Excel) dar. Es gibt sogar einen eingebauten Comic-Reader, der BMPs und JPEGs anzeigen kann. Die ebenfalls eingebauten Lautsprecher können benutzt werden, um MP3s, aufgezeichnete Memos oder Hörböcher abzuspielen. Ein Kalender und eine Notiz-Funktion runden das Paket ab. Leider gibt es wie bei fast allen eReadern auch beim iRiver einige Schwächen im Detail. So ist die Darstellung von anderen Formaten als ePub zwar praktisch, im Normalfall sollte man ePub aber ganz klar den Vorzug geben, da es bei den anderen Formaten gerne mal zu Darstellungsproblemen kommen kann.  Leider kann auch die Navigation nicht vollends überzeugen. So kann man beispielsweise nicht direkt zu einer bestimmten Seitenzahl springen, sondern muss dorthin blättern (was bei vorhandenen Kapiteln jedoch zu verschmerzen ist). Ebenfalls unschön ist, dass einige Menüs im Landscape-Modus nicht rotieren und so schwierig zu lesen sind.


Überzeugen kann dagegen jedoch das Display mit seiner scharfen und kontrastreichen Textdarstellung. Für viele ebenfalls wichtig dürfte die sehr gute Akkuleistung von rund 9000 Seiten bzw. 20h Musikwiedergabe sein. Wer sich Testberichte zum iRiver Story 2009 durchlesen möchte, dem kann ich Lesen.net, TrustedReviews, Ebook Readers Review oder Electricpic.co.uk ans Herz legen. Bei Amazon.co.uk bekommt der iRiver “nur” 3,5 Amazonsterne. Hierzu muss man jedoch erwähnen, dass die eigentlich sehr guten Bewertungen durch zwei negative egalisiert werden. Eine hiervon beruht auf der schlechten Darstellung von PDFs (ein Problem, das fast alle eReader besitzen). Die andere stammt von jemandem, der es nicht schafft, das Gerät zu bedienen. Weitere Infos gibt es natürlich auch noch auf der Hersteller Homepage.


Meine persönliche Meinung: Seitdem ich einen eReader mal in der Hand und die Möglichkeit hatte, damit etwas rum zu spielen, hat sich meine anfängliche Skepsis gelegt und ich räume dem Ganzen eine realistische Chance ein, wirklich zu einem Thema zu werden. Allerdings werde/würde ich noch auf eine neue Gerätegeneration warten. Wer allerdings nicht mehr warten möchte und mit den Schwächen leben kann, könnte den iRiver Story durchaus interessant finden.


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Zusätzliche Info
Diverses
24 Kommentare

Ist denn schon irgendein vernünftiges Next-Generation Gerät angekündigt?

angekündigt wird momentan einiges. von weiterentwickelten displays, die farben und animation darstellen können über ereader mit lcd displays statt eInk. Das ganze steckt auf jeden Fall noch in den Kinderschuhen und meiner Meinung nach lohnt es sich eher noch ein bisschen zu warten.

Ich such schon seit einiger Zeit einen vernünftigen eReader für einen guten Preis, hab mich schon fast gefreut als ich hier das Angebot entdeckte. Aber leider ist für mich das fehlende "zu einer bestimmten Seite springen" ein absolutes no go und der Grund warum ich ihn mir nicht holen würde. Bei soviel Geld, sollte doch dieses future dabei sein, ich benutze das z.B. relativ häufig bei meinem Iphone wenn ich ein pdf mit vielen Seiten lese.

graustufe 8, die meisten ebook reader haben 16.
ebook reader ist wirklich der highlight auf CES, bald sollte farbdisplay und rollbare ebook reader kommen.
der sony 505 ist sogar fuer unter 150 in frankreich und GB zu haben.

ich erinnere mich an mein palm 500, damals war total geil, aber ein jahr spaeter, wollte kein mensch das ding haben.

also, lieber bisschen abwarten, der preis ist zwar jetzt interessant, aber kurzfristig nicht mehr.

Für mich ist der nook von Barnes&Noble (amerikanische Buchshopkette) das aktuell interessanteste NextGen-Gerät:
slashgear.com/bar…89/

Auf Android Basis. Sonst halt natürlich der Kindle

Eigentlich ist der nook kein NextGen-Gerät denn er hat dasselbe display wie bei allen anderen aktuellen Readern. Wireless und Touchscreen und extra LCD zum Bedienen und Tastatur usw sind zwar gute Weiterentwicklungen, da aber bei einem EReader das Display fast alles ausmacht, wird ein echtes NextGen-Gerät erst dann rauskommen, wenn denn auch die NextGen e-Ink Displays rauskommen. Und diese befinden sich immer noch in der Entwicklungsphase.

Wer also mit einem EReader liebäugelt und diesen nur zum Lesen benutzen will, sollte mMn jetzt zugreifen bzw. vielleicht noch etwas auf ein gutes Schnäpchen warten, aber nicht auf die NextGen warten, da diese mindestens noch 1 bis 2 Jahre vom Markt entfernt ist.

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Anonymer Benutzer

6" im Durchmesser? Das doch nicht rund... 6" Diagonale wäre doch passender

Bearbeitet von: "" 14. Sep 2016


admin: Für mich ist der nook von Barnes&Noble (amerikanische Buchshopkette) das aktuell interessanteste NextGen-Gerät:
slashgear.com/bar…89/Auf Android Basis. Sonst halt natürlich der Kindle



nook hat design von alex gekalut.

springdesign.com/us/…ion

was mich interessiert, ist, ob man mit so nem teil auch texte verfassen kann (etwa wie mit word/pages)?

Hm, ich hätt sowas gern zum Lesen in der Bahn. Kann mich mitunter nämlich nicht entscheiden, was ich nun grad weiterlesen will und da wär's prima die Bibliothek mit dabei zu haben.
Aber diese Einzweckgeräte find ich doof neben Handy und Netbook. Warum kann es nicht einfach ein Netbook mit eInk-Display im Deckel geben, das im eBook-Modus gaaaanz weit runtergetacktet wird, damit der Akku lange hält. Kann doch nicht so schwer sein und kann vorallem innerhalb von wenigen Wochen entwickelt und als konkurrenzloses Produkt auf den Markt geworfen werden.

@eric wo ist der 505 denn für 150€ erhältlich - hast Du einen Link?

@Ferdi: "kann vorallem innerhalb von wenigen Wochen entwickelt...werden"
Dem Laien ist nichts zu schwör.
Ein Grinsen entlockt's dem Inschenör.

Es fängt schon damit an, dass der Deckel dann seinen eigenen Deckel haben müsste. Nicht umsonst setzt PixelQi auf ein Dual-Mode-Display, das ganz bestimmt nicht "in wenigen Wochen" entwickelt wurde.

:-) Ja, es war etwas spitz formuliert, aber mehr als 6 Monate dauert das nicht.
Ist ja nur die Erstellung eines neuen Platinenlayouts, eines neuen Gehäuses und ein bisschen Software... Die Technik gibt es, es muss überhaupt nichts neues entwickelt werden. Nur Änderungskonstruktion.
Das auch Produktionsanlagen angepasst werden müssen etc. etc. Ist mir klar und das ist das einzige was ne Weile länger dauert.

Ist zwar Offtopic aber egal:
Ich verstehe immer noch nicht warum es nach wie vor zig Hersteller gibt, die alle quasi das gleiche herstellen. Schön das es jetzt 10 verschiedene Netbooks gibt, Konkurrenz belebt das Geschäft. Aber warum die alle nur den Abklatsch des jeweils anderen produzieren und glauben damit Riesengewinne einfahren zu können bleibt mir ein Rätsel.
Warum kann nicht eins der Netbooks besonders gut Musik abspielen (weils z.B. gute Boxen und separate Tasten für hat), das andere ist super für Filme (HD-Chip und nen 5.1. Ausgang oder so), ein nächstes ist top für's mobile Office (weil lange hält, ne Fernbedienung für Präsentationen bereithält und vielleicht sogar'n Beamer drin ist) und das nächste eignet sich eben auch toll als eBook (wegen nem entsprechendem Display).
Und der Kunde sucht sich dann ganz einfach das für ihn passende Gerät aus.
Nein, es gibt 10 mehr oder weniger gleiche und der Kunde steht vorm Regal und weiß garnicht, welches davon nun das Richtige für ihn ist.

Das ist natürlich alles überspitzt und ich will auch keinem zu Nahe treten, aber langsam stinkt mich die Produkt"brühe", die es immer mehr gibt, an. Kein Wunder das alle nur noch nach dem Preis schielen, ein anderes Unterschiedungsmerkmal gibt es ja kaum noch.



nulldev: @Ferdi: “kann vorallem innerhalb von wenigen Wochen entwickelt…werden”
Dem Laien ist nichts zu schwör.
Ein Grinsen entlockt’s dem Inschenör.Es fängt schon damit an, dass der Deckel dann seinen eigenen Deckel haben müsste. Nicht umsonst setzt PixelQi auf ein Dual-Mode-Display, das ganz bestimmt nicht “in wenigen Wochen” entwickelt wurde.

Ich würde lieber den 27. Januar noch abwarten - da wird Apple höchstwahrscheinlich sein Tablet vorstellen, dass stark in die Richtung eReader gehen könnte.
Jetzt noch kurz vorher ein eInk-Gerät zu kaufen halte ich für fragwürdig.

Gibt es schon einen bezahlbaren Reader (sagen wir mal max 250€) der DIN A4 PDFs vernünftig anzeigt? Mit vernünftig meine ich in einer "lesbaren" größen ohne großartig zu zoomen und zu scrollen. Am Besten wäre es noch, wenn PDF-interne Links funktionieren würden (IBM Redbooks ) Ich denke speziell an technischer Dokumentationen und Schulungsmaterial, dass am Bildschirm nicht so toll zu lesen ist.

Da kaufe ich lieber den Sony 505 für 199 Euro....

Hörböcher

Mein Kampf?

Apple Tablet, bla bla bla. Das Ding wird kein eInk-Display haben, und wer will schon ganze Bücher auf nem beleuchteten LCD-Display lesen? Da tränen doch die Augen.

Das sehe ich genauso. Die Tablets werden so lange keine gute Lösung darstellen, wie man nicht die Hintergrundbeleuchtung abstellen kann und damit E-Books in vernünftiger Quali und mit guter Akkulaufzeit lesen kann. Pixel Qi hat da ja interessante Lösungen am Start. Die könnten sich m.E. auf diesem Sektor durchsetzen.

Und ich halte für fragwürdig, ob Du wirklich weisst was Apple da vorhat. Mit einem eReader hat das jedenfalls nichts zu tun.



Tim: Ich würde lieber den 27. Januar noch abwarten – da wird Apple höchstwahrscheinlich sein Tablet vorstellen, dass stark in die Richtung eReader gehen könnte.
Jetzt noch kurz vorher ein eInk-Gerät zu kaufen halte ich für fragwürdig.

Ich rechne damit das dieses Jahr Weihnachten die ersten Geräte für 100€ zu haben sein werden, ich hoffe es wird aber trotzdem auf die eInk-Technik gesetzt und nicht auf LCD.

Mal eine Frage zum Thema eBooks:

Gibt es einen Abo-Service für z.B. IT-Magazine? Bei mir würde das einen Haufen Papier einsparen und damit vielleicht auch die Umwelt schonen.

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Anonymer Benutzer

Macht es überhaupt noch Sinn einen eReader zu kaufen? Tablets werden sich sicher durchsetzen.

Bearbeitet von: "" 6. Okt 2016
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