Lohnsteuerhilfeverein, Mieteinahmen, Beratungsbefugnis

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eingestellt am 6. Nov 2019
Geht um geringe Mieteinnahmen von einem Garagenstellplatz (~400€ / Jahr). Mein Lohnsteuerhilfeverein meint, dass Sie mich deswegen nicht betreuen können. Die Steuererklärung würde der zum Lohnsteuerverein gehörende Steuerberater machen...Ich hab damals (glaube ich) irgendwas zu unterschrieben, kann mich aber nicht mehr genau erinnern.

Jetzt war ich neulich wieder beim Lohnsteuerhilfeverein. Einen Monat später bekam ich dann die Rechnung ausgestellt vom Steuerbüro. Diese Rechnung für die Steuererklärung die ich nun bekommen habe ist fast doppelt so teuer ausgefallen wie vor der Umstellung Lohnsteuerhilfeverein->Steuerberater.

Im Netz liest man dagegen, dass man bis zu 13.000 Euro pro Kalenderjahr aus Mieteinnahmen und Kapitalvermögen erzielen darf. Davon bin ich mit den 400€ im Jahr aber himmelweit entfernt.

Was sind eure Meinung dazu? ich fühle mich selbst hinters Licht geführt.
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Keiner weiß hier, was du unterschrieben hast. Wie soll man dir da jetzt einen Rat geben?
31 Kommentare
Im. Netz kann viel stehen.
Was steht in deren AGB oder den Auftragsbedingungen?
Bearbeitet von: "flofree" 6. Nov 2019
Keiner weiß hier, was du unterschrieben hast. Wie soll man dir da jetzt einen Rat geben?
Tumnus06.11.2019 10:54

Keiner weiß hier, was du unterschrieben hast. Wie soll man dir da jetzt …Keiner weiß hier, was du unterschrieben hast. Wie soll man dir da jetzt einen Rat geben?


Exakt.

"Ich hab damals (glaube ich) irgendwas zu unterschrieben, kann mich aber nicht mehr genau erinnern."

Wäre schon gut zu wissen, was du unterschrieben hast.
Vielleicht hast du unterschrieben, dass du deine Steuererklärung vom Steuerberater erstellen lassen möchtest.
Oder du wolltest dem Lohnsteuerverein nicht beitreten und deshalb erfolgt die Bearbeitung "automatisch" durch den verbundenen Steuerberater?

Grundsätzlich stimmt das, was du zum Schluss gesagt hast: Bei Mieteinnahmen bis 13.000EUR darf dich der Lohnsteuerverein beraten.
Daran siehst du zumindest, wie gut der lohnsteuerhilfeverein ist
in den Bedingungen steht ebenfalls das was überall im Netzt steht: Wenn Sie Mieteinnahmen oder Einnahmen aus Kapitalvermögen haben, dürfen diese nicht mehr als 13.000€ im Jahr betragen, bei Ehepaaren nicht mehr als 26.000 Euro.

Mir wurde dagegen wie gesagt mitgeteilt, dass sie mich im Lohnsteuerhilfeverein wegen gerade mal 400€/Jahr Mietnahme wegen dem Garagenstellplatz nicht betreuen können und dies das zugehörige Steuerbüro machen würde. Das wäre bei allen Lohnsteuerhilfevereinen der Fall....
Deine Steuererklärung wurde von einem Steuerberater bearbeitet und nicht vom Lohnsteuerhilfeverein, bei dem - in der Regel - keine Steuerberater direkt beschäftigt sind. Da ist’s logisch, dass mehr abgerechnet wird.
Es geht wahrscheinlich darum, dass Lohnsteuerhilfevereine nur Standard-Steuererklärungen bearbeiten dürfen, also quasi nur Anlage N. Mit deiner Vermietung benötigst du aber auch die Anlage V, welche diese - soweit ich weiß - nicht bearbeiten dürfen. Wegen dieser Grenze von 13.000 weiß ich ehrlich gesagt nicht genau Bescheid, aber frag am besten mal beim Lohnsteuerhilfeverein nach, wie es mit dieser Grenze aussieht.
Bearbeitet von: "Bosel94" 6. Nov 2019
Was hast Du denn gezahlt?

Die Kosten eine EkSt Erklärung sind an Regelsätze gebunden. Diese orientieren sich am Gegenstandswert und auch am Umfang. Erklärung mit Meiteinnahmen sind teurer.
Was die Regelsätze des Lohnsteuerhilfevereins sind, wird in Deinem Vertrag drin stehen. Aber auch hier wird für mehr Aufwand (Mieteinnahmen) mehr abgerechnet. Das ist ganz normal.

Was hast Du denn bezahlt? Wenn Du jetzt 300,- bezahlt hast, dann bist Du trotzdem einen guten Kurs gefahren. Das macht Dir auch jeder andere kleine Steuerberater vermutlich nicht günstiger.

@Bosel94 So sehe ich das auch. War mir auch bisher ziemlich sicher, dass der Lohnsteuerhilfeverein keine Anlage V mit macht.
Bearbeitet von: "darthkeiler" 6. Nov 2019
also bei dem Lohnsteuerhilfeverein bin ich ja schon etwas länger Mitglied. Zu Zeiten wo ich die Mieteinnahme mit dem Garagenstellplatz hatte, waren es ~130€. Jetzt fast das doppelte über das Steuerbüro.

Die 13.000€ Grenze ist eigentlich ganz offensichtlich und klar. Im Netz gibt es kaum nähere Infos bzw. gibt es anscheinend keine besondere Punkte die man dabei beachten muss.
Bearbeitet von: "sortwarof" 6. Nov 2019
Also kurz:
ein Steuerberater hat für Dich eine Steuererklärung gemacht. Und dafür 260,- Euro in Rechnung gestellt.

"Was sind eure Meinung dazu? ich fühle mich selbst hinters Licht geführt."

Naja, also ich hätte vorher abgeklärt, was es nun kosten würde.
Hinters Licht führen sehe ich hier nun nicht unbedingt. Das ein Steuerberater 130,- Euro mehr als ein Lohnsteuerhilfeverein-Büro verlangt, kann gut sein.
Ich bin jetzt zwar ob Deiner Situation vollkommen verwirrt...

Aber 260,- für eine EkSt Erklärung über einen Steuerberater ist vollkommen in Ordnung.
Der haftet ja auch dafür. Die 260,- kannst Du übrigens nächstes Jahr wieder absetzen.

Ob es nun Sinn macht bei Einkommen aus nicht selbstständiger Arbeit und 400,- Mieteinnahmen zu einem Berater zu rennen steht auf einem anderen Blatt.
Bearbeitet von: "darthkeiler" 6. Nov 2019
ich renne doch nicht zum Berater! ich gehe wie sonst auch immer in die Geschäftsstelle der Lohnsteuerhilfe. Nur die Rechnung stellen sie mir vom zugehörigen Steuerberater aus. Die Sachbearbeiterin von meiner Steuererklärung ist ein und dieselbe Person vom Lohnsteuerhilfeverein!
sortwarof06.11.2019 11:50

ich renne doch nicht zum Berater! ich gehe wie sonst auch immer in die …ich renne doch nicht zum Berater! ich gehe wie sonst auch immer in die Geschäftsstelle der Lohnsteuerhilfe. Nur die Rechnung stellen sie mir vom zugehörigen Steuerberater aus. Die Sachbearbeiterin von meiner Steuererklärung ist ein und dieselbe Person vom Lohnsteuerhilfeverein!


Im Lohnsteuerhilfeverein sind auch Steuerberater aktiv. Damit generieren sie eben auch Neukunden.
Warum Du jetzt etwas mehr bezahlt hast kann Dir nur Deine Sachbearbeiterin erklären.

Indirekt bist Du übrigens zu einem Steuerberater gelaufen. Du hast ja auch von ihm eine Rechnung bekommen.
die Sachbearbeiterin sagte das was ich oben schon erwähnte: dass sie mich im Lohnsteuerhilfeverein wegen der Mieteinnahme nicht betreuen könne. Die Steuererklärung wurde aber wie gesagt von Ihr bearbeitet. Nur die Rechnung bekam ich vom Steuerbüro. Und wie erwähnt: die Mieteinnahme beträgt gerade mal 400€/Jahr und weit unter den 13.000€.
sortwarof06.11.2019 12:09

die Sachbearbeiterin sagte das was ich oben schon erwähnte: dass sie mich …die Sachbearbeiterin sagte das was ich oben schon erwähnte: dass sie mich im Lohnsteuerhilfeverein wegen der Mieteinnahme nicht betreuen könne. Die Steuererklärung wurde aber wie gesagt von Ihr bearbeitet. Nur die Rechnung bekam ich vom Steuerbüro. Und wie erwähnt: die Mieteinnahme beträgt gerade mal 400€/Jahr und weit unter den 13.000€.




Aber ist doch alles richtig!
Das der LOHNsteuerhilfe-Verein DARF sich nur um die LÖHNE kümmern. Nicht um die Einnahmen von Dir als "Gesellschaft".

Dann sag doch dem Lohnsteuerverein: "Dickes Ding, dass sie ohne grosse Absprache mein Anliegen nun weiterleiten und ich 130,- Euro mehr zahlen soll! Können Sie mich nicht vorher drauf hinweisen?!"

Mehr ist doch nun nicht zu klären.
Auch wenn die Antwort evtl nur ein Schulterzucken ist...
Wieso ist alles richtig?

Im Netz steht überall: Lohnsteuerhilfevereine dürfen Mitglieder die neben nichtselbständiger Arbeit bis zu 13.000 Euro pro Kalenderjahr aus Mieteinnahmen erzielen betreuen.
sortwarof06.11.2019 12:45

Wieso ist alles richtig?Im Netz steht überall: Lohnsteuerhilfevereine …Wieso ist alles richtig?Im Netz steht überall: Lohnsteuerhilfevereine dürfen Mitglieder die neben nichtselbständiger Arbeit bis zu 13.000 Euro pro Kalenderjahr aus Mieteinnahmen erzielen betreuen.


Selbst wenn da DÜRFEN steht, heisst es noch nicht MÜSSEN.
Wenn Dein Verein das nun anders handhabt, dann wäre es halt anders. Widerspricht sich meiner Meinung nicht.

Du schreibst doch selbst: "Mein Lohnsteuerhilfeverein meint, dass Sie mich deswegen nicht betreuen können."
Ist doch eine klare Antwort von denen.

Da hilft es doch nicht, wenn Du sagst "Aber im Internet habe ich auf Seite XYZ/ Stadt 123 gelesen, dass die das machen".


WENN es -wie Du meinst- nun so ein Fakt ist, was ist denn genau die Antwort von Deinem Lohnsteuerverein dazu?
Werden doch konkret was sagen können.
Also selbst auf der Webseite vom Lohnsteuerhilfeverein steht die besagte Grenze von 13.000€.

Zu deiner letzten Frage: den Lohnsteuerhilfeverein habe ich darüber noch nicht kontaktiert. Ich möchte erst Informationen einholen bevor ich mich mit denen auseinandersetze. Aber am Ende bin ich bestimmt der Dumme der jetzt das doppelte vom normalen für die abgegebene Steuererklärung zahlen muss.
sortwarof06.11.2019 13:11

Also selbst auf der Webseite vom Lohnsteuerhilfeverein steht die besagte …Also selbst auf der Webseite vom Lohnsteuerhilfeverein steht die besagte Grenze von 13.000€.Zu deiner letzten Frage: den Lohnsteuerhilfeverein habe ich darüber noch nicht kontaktiert. Ich möchte erst Informationen einholen bevor ich mich mit denen auseinandersetze. Aber am Ende bin ich bestimmt der Dumme der jetzt das doppelte vom normalen für die abgegebene Steuererklärung zahlen muss.



Das du der Dumme bist, steht außer Frage. Du hast nämlich etwas unterschrieben, dessen Kenntnis dir heute nicht mehr bewusst ist. Folglich war ist die Einverständnis, dass Angelegenheiten betreffend (z.B.) Mieteinnahmen über den Steuerberater abgewickelt werden. That´s life. Du hast nun drei Optionen: Lebe damit, verändere dein Leben (lese z.B. Papier, welches du unterschreibst) oder suche dir nun noch idiotensichere Auswege (damit du nicht mehr "hinters Licht" geführt wirst).
sortwarof06.11.2019 13:11

Also selbst auf der Webseite vom Lohnsteuerhilfeverein steht die besagte …Also selbst auf der Webseite vom Lohnsteuerhilfeverein steht die besagte Grenze von 13.000€.Zu deiner letzten Frage: den Lohnsteuerhilfeverein habe ich darüber noch nicht kontaktiert. Ich möchte erst Informationen einholen bevor ich mich mit denen auseinandersetze. Aber am Ende bin ich bestimmt der Dumme der jetzt das doppelte vom normalen für die abgegebene Steuererklärung zahlen muss.


Naja... ich befürchte aber, das Informationen einholen hier, war wohl nicht in die erhoffte Richtung gingen.

So oder so: dann mal gutes Gelingen mit dem Website-Verweis.
In HH übrigens hat der Lohnsteuerverein mich auch gleich abgelehnt, als ich mit Mieteinkünften kam und an einen Steuerberater verwiesen....

Was mir nun gerade einfällt.... die Kosten sind doch beim Verein eh recht individuell/ verdienstabhängig, oder? Auch wenn sie was mit "bis zu 13.000" schreiben, heisst das ja auch nicht unbedingt für lau. Oh und die Steuerberatungskosten kannst Du immerhin absetzten, nächstes Jahr.... wenn das noch so ist
Bist du selbständig bzw. Hast du ne Rechnung für die Vermietung gestellt?
Nein bin nicht selbständig! Ein Mietvertrag für den Garagenstellplatz existiert natürlich.
Noisedive06.11.2019 13:20

Das du der Dumme bist, steht außer Frage. Du hast nämlich etwas u …Das du der Dumme bist, steht außer Frage. Du hast nämlich etwas unterschrieben, dessen Kenntnis dir heute nicht mehr bewusst ist. Folglich war ist die Einverständnis, dass Angelegenheiten betreffend (z.B.) Mieteinnahmen über den Steuerberater abgewickelt werden. That´s life. Du hast nun drei Optionen: Lebe damit, verändere dein Leben (lese z.B. Papier, welches du unterschreibst) oder suche dir nun noch idiotensichere Auswege (damit du nicht mehr "hinters Licht" geführt wirst).


Ich frage mich warum du so sicher bist, dass der TO hier so unbedingt einen Fehler gemacht hat. Klar, das kann sein - insofern ist der Ratschlag sich die Vertragsunterlagen genau anzuschauen und nicht im Internet danach zu suchen sicher richtig.

Firmen und Vereine machen aber auch sehr gerne mal Fehler. Wenn aus den Vertragsunterlagen nirgends hervorgeht, dass der Preis der Steuererklärung sich beim ersten Euro aus Mieteinnahmen verdoppelt, würde ich auch mal nachfragen wie genau es dazu kam. Da ist der Lohnsteuerhilfeverein sicherlich ein guter Ansprechpartner für ;).

Allerdings: nutzt man solche Vereine nicht in der Regel um Zeit zu sparen? Du kannst es natürlich auch als Lehrgeld abschreiben, die Mitgliedschaft kündigen und die Steuererklärung von nun an selber machen. Ist wirklich nicht sehr zeitintensiv - besonders wenn man sich die Zeit für Dskussionen mit dem Lohnsteuerhilfeverein danach sparen kann ;).
Lass dir vom Lohnsteuerhilfeverein eine Kopie deiner unterschriebenen Vereinbarung aushändigen, sollte sich ja eigentlich in deiner Hängemappe finden lassen. Wie hier andere schon schrieben, Steuerberater, Studienräte etc. machen "hobbymäßig" beim Verein mit. Vllt steht ja tatsächlich in der Vereinbarung, dass Einkünfte aus V+V über das Steuerbüro des Sachbearbeiters abgewickelt werden, ohne vorherige Rücksprache. Dann haste halt Pech gehabt, 13.000€ etc. hin oder her.
Bearbeitet von: "Skaiwalka" 6. Nov 2019
In i
@Skaiwalka
danke für die Tipps! also der Steuerberater ist da gleichzeitig auch der Leiter vom Lohnsteuerhilfeverein. Und in der Rechnung wurde nicht etwa nur separat das mit den Mieteinnahmen aufgeführt. Da wurde die komplette Steuererklärung mit eben dem Punkt Vermietung aufgeführt.
sortwarof06.11.2019 14:39

@Skaiwalka danke für die Tipps! also der Steuerberater ist da gleichzeitig …@Skaiwalka danke für die Tipps! also der Steuerberater ist da gleichzeitig auch der Leiter vom Lohnsteuerhilfeverein. Und in der Rechnung wurde nicht etwa nur separat das mit den Mieteinnahmen aufgeführt. Da wurde die komplette Steuererklärung mit eben dem Punkt Vermietung aufgeführt.



Na siehste.
Dann haste für 2019:
Mieteinnahmen 400 €
./. Stb-Kosten 260 €
./. Verwaltungskosten pauschal 50 €
--------------------------------------------------
Nur noch einen Gewinn von 90 € aus V+V.
Jeder kann hier nur mutmaßen solange du nicht mal mehr weisst was du damals eigentlich unterschrieben hast.
Du scheinst ja damals als die Frau dir gesagt hat das sie die Anlage V nicht für dich erstellen möchten/können eingewilligt zu haben das diese durch einen Steuerberater erstellt wird.
Ob der Verein dir nun hätte helfen können/dürfen ist dabei ja erstmal egal. Man hat dir ja gesagt das sie es nicht können. Für dich sollte der erste Schritt sein das du mal klärst was du eigentlich unterschrieben hast. Dann hat son Lohnsteuerhilfeverein bestimmt auch ne Schiedsstelle/Schlichtungsstelle/Ombudsmann oder einen Vorstand an den man sich wenden kann wenn man mit einer Beratungsstelle Probleme hat.

Der Preis selber scheint mir, zumindest nach Gebührentabelle, nicht exorbitant hoch. Der Zeitaufwand für den Berater ist natürlich lächerlich gering.
deathlord06.11.2019 14:57

...Der Preis selber scheint mir, zumindest nach Gebührentabelle, nicht …...Der Preis selber scheint mir, zumindest nach Gebührentabelle, nicht exorbitant hoch. Der Zeitaufwand für den Berater ist natürlich lächerlich gering.


"Du bezahlst mich nicht für meine 30 Minuten Arbeit sondern für die 10 Jahre, die ich gebraucht habe, die Arbeit in 30 Minuten zu erledigen."
darthkeiler06.11.2019 16:01

"Du bezahlst mich nicht für meine 30 Minuten Arbeit sondern für die 10 J …"Du bezahlst mich nicht für meine 30 Minuten Arbeit sondern für die 10 Jahre, die ich gebraucht habe, die Arbeit in 30 Minuten zu erledigen."


Schon richtig der Spruch wobei du echt langsam lernst wenn du 10 Jahre brauchst um zu wissen wo man eine bzw zwei Zahlen einträgt. Ist ja nicht so das es hier um einen komplexen Fall geht.
Ist hier irgendwie nicht so passend. Hier zahlt er allenfalls für seine eigene Bequemlichkeit.
deathlord06.11.2019 16:06

Schon richtig der Spruch wobei du echt langsam lernst wenn du 10 Jahre …Schon richtig der Spruch wobei du echt langsam lernst wenn du 10 Jahre brauchst um zu wissen wo man eine bzw zwei Zahlen einträgt. Ist ja nicht so das es hier um einen komplexen Fall geht.Ist hier irgendwie nicht so passend. Hier zahlt er allenfalls für seine eigene Bequemlichkeit.


Mal davon abgesehen, dass ein Steuerberater vermutlich längere Zeit beim Drucken und Eintüten der Unterlagen verbringt als beim Einklimpern der Daten in Datev.
Es ist aber ja auch vollkommen egal wie einfach die Arbeit ist. Wenn ich einen hochbezahlte Fachkraft beauftrage einfache Dinge zu tun, muss ich trotzdem eine hochbezahlte Fachkraft bezahlen ;).
Bearbeitet von: "darthkeiler" 6. Nov 2019
Also um zum Thema zurück zu kommen. Ich habe diverse Lohnsteuerhilfevereine angerufen um mich zu informieren. Einige sprachen davon, dass das kein Problem sei und ich meine Steuererklärung bei ihnen also dem Lohnsteuerhilfeverein abgeben kann. Andere dagegen wiesen mich darauf hin, dass zwar die 13.000 Eur Regel gelte. Jedoch seien laut Gesetz Einnahmen aus Vermietung von Garagenstellplätzen umsatzsteuerpflichtig und damit können und dürfen sie also der Lohnsteuerhilfeverein einem nicht bei der Steuererklärung helfen. Letztere Auskunft halte ich für stichhaltiger.
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