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M-Audio DSM3 für 279€ - Aktiver Nahfeld Referenzmonitor (Lautsprecher)

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eingestellt am 24. Jul 2012

Bei Musikhändler Thomann gibt es aktuell den DSM3 von M-Audio für gute 279€. Der Preis steht zwar schon seit Mitte Juni, aber das macht ihn ja nicht unbedingt schlechter (danke alec für den Hinweis).



Wie ihr in den HUKD Kommentaren entnehmen könnt, ist die Suche nach der passenden Abhöre eine Wissenschaft für sich und hängt stark von den Bedürfnissen und Hörpräferenzen des Nutzers ab. Wer was auf sich hält, der kommt natürlich nicht um das Probehören herum. Es wäre deshalb natürlich auch falsch, ob einer Preisempfehlung, den nächstbesten Monitor zu kaufen ohne sich die Dinger vorher mal angehört zu haben. Macht auch keinen Sinn, wenn man sich schon die Mühe macht sein Studio zu bestücken. Wer dieses Modell und seinen Klang allerdings kennt – Erfahrungen gerne in die Kommentare – und einen Kauf sowieso in Betracht zieht, der kann sich über einen fairen Preis freuen.


559817.jpg


Wie bereits erwähnt handelt es sich bei den DSM3 um einen aktiven Nahfeldmonitor (Aktiv = inkl. Verstärker). Ihr braucht also keinen externen Verstärker um Sound zu generieren (ist aber auch möglich). Analog per XLR/Klinke oder digital via S/PDIF und AES/EBU (sofern vorhanden) ran ans Mischpult, PC oder sonst was und ab geht es. Für Energiesparer sind die Teile sicher nichts, denn jeder Monitor möchte als alleinstehende Stromquelle gefüttert werden. Zur Bestückung sei gesagt, der Monitor verfügt über 180 Watt Endstufenleistung bei einem Frequenzgang von 37 – 27.000 Hz. Für den Wohnzimmergebrauch ist der Monitor wohl eher nicht geeignet. Gehen tut das zwar, aber das kann man auch anders und komfortabler haben. Großer Pluspunkt dürfte für viele die DSP Technik sein, sprich ein integrierter digitaler Signalprozessor, der für einen perfekt austarierten Klang sorgen sollen.


Tests oder Erfahrungsberichte diesbezüglich sind leider rar und so kann ich nur auf Gearlutz.com verweisen, wo ein User seine Erfahrungen recht begeistert zur Schau stellt: “The Sound is amazing. Open, clear, detailed and so natural.” Aber wie gesagt, dass ist sicherlich Geschmacksache, wobei man bei dem Preis sicherlich diesen mal überprüfen, bzw. zusehen sollte, dass man sich die Gelegenheit des Probehörens verschafft.


Technische Daten:


2-Wege • 1? Tweeter • 2x 6.5? Woofer • Frequenzbereich: 37Hz-27kHz • Leistung: 80W/100W (HF/LF) • Max. SPL: 111dB • Abmessungen: 407×270.3x262mm • Gewicht: 10.6kg





Zusätzliche Info
Audio AngeboteDiverses
26 Kommentare

Kennt jemand einen guten Subwoofer für Behringer Truth B2031A bis 300€ ?

DSP = Digitaler Signalprozessor. (Nur zur Info )

ich empfehle, den Monitor zu bestellen und in der heimischen Umgebung probezuhören, denn der Raum spielt eine gigantische Rolle wenn es um den Klang von solchen Nahfeldmonitoren geht. Der kann im Raum des Musikladens super klingen und zuhause dann nicht mehr.

Wie bei allen Lautsprechern ;-)

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Anonymer Benutzer

Meiner Meinung nach führt an den Yamaha HS80m kein Weg vorbei !!

Preis/leistung das absolute Non-Plus-Ultra

Bearbeitet von: "" 22. Aug 2016
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Anonymer Benutzer

Und andere sagen, die HS80M sind der letzte Murks. Monitore sind etwas sehr persönliches, man muss mit ihnen können und zurechtkommen. Testen, reinhören, schauen ob sie einem passen-aber unbedingt auch die Konkurrenz im Hinterkopf behalten. In der Regel arbeitet man mehrere Jahre mit seinen Babys, da sollte das dann schon stimmen. Trotz des "bis 37 Hz" sollte man von den Dingern auch keine Basswunder erwarten. Was vielleicht noch wichtig ist, das die Dinger hier keinen Through haben, dh. man müsste einen Sub mit integrierter Weiche nehmen oder Weiche extern.

Der DSP dient übrigens "nur" für die Dipswitches hinten, dh. man hat eine rudimentäre Raumanpassung mit Low Shelf, Desktop usw. Ein kleiner Nachteil ist auch der Lautstärkeregler auf der Rückseite (es sei denn man hat natürlich was externes).

An den PC würd ich die Dinger nur über SPDIF anschließen.

@Bar26: Schau nach gebrauchten KRK RP10S, die dürften in deine Preisregion kommen. Oder halt notfalls der Samson...

Bearbeitet von: "" 22. Aug 2016

So wie ich sah, gibts den auch als B Ware 20€ günstiger, doch nur noch wenige Stück!

thomann.de/de/…htm

Das sind die Rückläufer von den Leuten, denen der Klang nicht gefallen hat









Abakus: So wie ich sah, gibts den auch als B Ware 20€ günstiger, doch nur noch wenige Stück!thomann.de/de/…htm

und 279 bereits seit 16.6., davor 469

Ich bin stolzer Besitzer zweier HS80M und bring auch mal meinen Voodoo in die HiFi Diskussion ein ;). Nen Vergleich zu anderen Monitoren will ich aber dennoch nicht ziehen, dass grenzt ja schon fast einen Glaubenskrieg... Nur soviel: Die HS80M sehen wirklich fantastisch aus! (Obige treffen jetzt nicht so meinen Geschmack)

Ich nutze die Monitore sowohl zum mixen, als auch Musik hören. Für alle die sich überlegen, einen Nahfeldmonitor zum Musik hören zu kaufen: ihr braucht ordentlich Platz hinter dem Monitor, sonst werden die Bässe sehr schwammig und "dröhnen". Ein Merkmal eines Monitors liegt in seiner Detailversessenheit. Ihr hört also wirklich jedes Hauchen, Knacksen und Klappern (dafür sind sie ja gebaut). Das hat Vor- und Nachteile: einerseits hört ihr Musik teilweise mit neuen Ohren, andererseits können Aufnahmen von schlechterer Qualität absolut furchtbar klingen. Ich meine dabei die Qualität der Produktion/Aufnahme, weniger der Kompression der Mp3/Aac (die ist selbstverständlich hoch). Zu diesem analytischen Klang kommt eine ziemlich begrenzte Bühne; Hall klingt oft unnatürlich (weil schlecht produziert) und ihr habt nie das Gefühl in ein Konzert abzutauchen oder dergleichen. Alles klingt eben extrem trocken, vllt sogar "steril". Das ist aber so gewollt und daran ändert (wie schon richtig bemerkt) auch die Einstellung des Equalizers nicht viel. Zum entspannten Musik hören sind solche Studiomonitore also denkbar ungeeignet... die Ohren werden immerzu herausgefordert "genau" zu hören, die Details zu analysieren, Aufnahmefehler zu entdecken etc. Wer aber auf so einen klinisch reinen, analytischen Sound steht (wie ich), der wird begeistert sein. Wer hingegen heute noch der "Wärme" einer Schallplatte nachtrauert, wird wohl eher enttäuscht werden

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Anonymer Benutzer

Ich schiele eigentlich schon ne Weile auf Adam A7x's, werd mir eventuell die jetzt mal bestellen und sie in den eigenen vier Wänden testhören...

Bearbeitet von: "" 22. Aug 2016
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Anonymer Benutzer

"bei einem Frequenzgang von 37 – 27.000 Hz. "

Und bei 37 Hz sind wir dann bei -3 dB, -6 dB oder -10 dB? Nutzlose Angaben... :-P

Bearbeitet von: "" 22. Aug 2016
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Anonymer Benutzer

Lt. Datenblatt bei -3 dB. Slapdepp hat recht, zumindest fast: Mit Nahfeldern entspannt Musik hören ist ne Glaubenssache: Manche (ich zB) wollen von Musik alles was geht hören, Kompression geht gar nicht (ja, man hört ob es ne Mp3 ist oder nicht ;)) und hören lieber bewusst ne Stunde ein gutes Album als den ganzen Tag crappy Kopfhörer mit irgend nem totkomprimierten Pop. Das "Abtauchen" kommt sehr auf die Monitore an, ich hab hier einen Satz O110, da ists genau wie du sagst...und einen Satz Genelec 8040 daheim, da ists schon wieder ganz anders, die haben eine überwältigende Stereobreite. Uneingeschränkt richtig ist jedoch, das so Geräte gnadenlos Fehler bzw. schlampig produziertes aufdecken...seine Lieblings-MP3 klingt plötzlich nur noch scheiße.

Mit der Bassaufstellung: Man kann die dinger auch etwa 5 cm von der Wand aufstellen, nur alles ab 10 bis nen Meter sollte man wegen Auslöschungseffekten vermeiden.

Bearbeitet von: "" 22. Aug 2016

Von M-Audio sollte man die Finger lassen.
In der Preisklasse kann man wirklich nur zu Yamaha greifen.

Ansonsten heißt es sparen und zu Dynaudio, Focal, Genelec oder ähnliches zu greifen.

Adams klingen zum kotzen, ist aber Geschmackssache

@Tg 5 Cm von der Wand ist alles andere als gut. Viel Spaß mit den Bassmoden.

Du wirst die Erstrefelktionen nicht von denen deiner Lautsprecher unterscheiden können.

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Anonymer Benutzer

Danke, ich weiß was ich tue, wir beraten bei die einrichtung von Studios, Ü-Wagen usw. und beim design von chassis und treibern . Natürlich ist die Freifeldaufstellung besser, aber wenn ne Wandmontage (dafür gibts ja auch Wandhalterungen) oder gar nen Einbau nötig ist, dann biste mit 5 cm noch sehr gut bedient. Auch größere Entfernungen schaden zumindest auf die Selbstauslöschung bezogen noch nicht. Wenn du dir die Modenmessung anschaust, ist der Effekt quasi nicht vorhanden-immer bezogen auf Bassreflexgehäuse. Natürlich vorausgesetzt das die Wand nicht aus Fliese oder sowas besteht-aber dann haste mit Monitoren in dem Raum eh nix verloren. Und ein Minimum an akustischer Raumoptimierung mit Helmholz-Resonatoren sind sollte bei 600€ für NF auch schon drinne sein.

Für alle, es gibt vom großen G einen schönen Monitor Setup Guide, der natürlich auch für andere Hersteller gut tut.

genelec.fi/doc…pdf

Bearbeitet von: "" 9. Mär
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Anonymer Benutzer

Also ich hab die Yamaha HS80M, die sind sogar je 20 EUR billiger und mit denen kann man eigentlich nichts falsch machen!
Ich schau damit auch Filme und dabei ist es schon ein paar mal passiert, dass ich dachte, dass jemand an der Tür klopft, wenn im Film ein Klopfen aufgetaucht ist^^
Der Sound klingt einfach unglaublich "echt".
Zur erstreflexion hab ich letztens gelesen, dass es etwas bringen soll, wenn man direkt hinter die Monitore so bassfallen an der wand anbringt... könnte ich mir eigentlich auch gut vorstellen. vielleicht bringt es auch normaler noppenschaum aber vermutlich wird der nur ein paar höhere Frequenzen rausfiltern, weil das material zu dünn ist.
Außerdem soll Glas und Holz wegen Ihrer Fähigkeit mitzuschwingen ja absorbierende Fähigkeiten haben.
Ich glaube, ich habe meine selber viel zu dicht an der Wand stehen, aber wer hat schon die möglichkeit, sie 1-2 meter von der Wand zu entfernen, ohne dass man seinen schreibtisch mitten im Raum platzieren muss? ^^ mich würde interessieren, wie ihr das problem gelöst habt... vielleicht kann ja jemand bilder von seinem setup hochladen

Bearbeitet von: "" 22. Aug 2016
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Anonymer Benutzer

Das mit dem "Zu nah an der Wand" ist nicht so das Problem. Stell sie einfach nah ran, sodass noch 5 cm nach hinten bleiben, dann bist du schon gut aufgestellt. Du kannst dahinter Dämmung verbauen, Noppe auf Pressspan auf Miwo...kann man sich selbst basteln oder fertig kaufen. Muss man aber nicht. Wichtiger ist eher, das man das Stereodreieck beachtet, also von der Sitzposition 60° zur akustischen Achse ...also mit beiden Lautsprechern und dem Kopf ein gleichschenkliges Dreieck bauen, die akustische Achse auf oder leicht über Ohrhöhe und und die Monitore auf die Hörposition ausrichten. Meine Gennies daheim hängen an den Wandhalterungen, die Wand dahinter ist gedämmt, in der Mitte hängt der Bildschirm, sub steht leicht links unterm Tisch, im Raum (etwa 12 qm) stehen in den hinteren Ecken zwei Bassfallen und an der gegenüberliegenden Wand sind drei Diffusoren vor Molton. Das reicht völlig aus und ist normalerweise noch bezahlbar. Macht euch blos nicht zuviel Kopf mit dem Wandabstand. Ansonsten einfach mal messen (lassen) oder zum 14-Tägigen Test sowas wie das KRK Ergo bestellen und schauen, was das Teil als Problemzone ausweist. Bei den meisten leute ist eher der Verzicht auf Stative bzw Entkopplung von der Tischplatte das Problem als der verdammte Wandabstand.

PS. Glas kannste völlig vergessen.

Bearbeitet von: "" 22. Aug 2016

ich habe mir diese boxen gekauft und nach intensivem probehören und der entscheidung sie zu behalten, habe ich den deal hier eingestellt (hätte nicht gedacht dass mein erster deal es bis zur bloghaupseite schafft), obwohl ich zuerst auch sehr skeptisch gegenüber m-audio stand. mein vorurteil wurde bei diesem produkt aber nicht bestätigt .

ich verwette meinen arsch dass - falls diese boxen unter dem digidesign namen vermarktet worden wären - sie sich einen besseren resonanz erfreut hätten.

bei dem preis sollte man sie den Yammies vorziehen (auch der höheren leistung wegen, die yammies haben um einiges weniger dampf!!!), hier ist einfach ein kleiner mehrwert zu verzeichnen und diese boxen spielen im tieffrequenten bereich auch ohne subwoofer schon ganz gut mit.

das mit der wandnahen aufstellung sollte in den meisten fällen kein problem darstellen, der LF shelf lässt sich mit bis zu 4,5db absenken.

des weiteren kann ich die boxen entgegen der meinung anderer auch fürs wohnzimmer empfehlen, die dinger haben einen ziemlich breiten sweetspot und von klangbrei kann da keine rede sein. sie lassen sich sowohl horizontal als auch vertikal platzieren, die horizontale aufstellung passt super unter einen LCD TV.

die sache ist definitiv von ohr zu ohr sehr subjektiv, aber zu dem preis momentan ein absoluter no brainer für diejenigen, die sich momentan sowieso Boxen mit Digitaleingängen, sprich integriertem D/A Wandler kaufen wollen.

wenn ich hier leute schreiben sehe, dass die garnicht ins wohnzimmer gehören, so kann ich das nur mit einem müden lächeln quitteren.

wie immer gilt:

jedem tierchen sein pläsierchen ...

und noch nen PS: Durch die Wandaufstellung baut man sich natürlich ne Kugel mit der Bassreflexöffnung->die -3dB Bassabsenkung behebt die subjektive Überbetonung der Bässe.

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Anonymer Benutzer


TG:
Das mit dem “Zu nah an der Wand” ist nicht so das Problem..........


ich hab mal ein bild von meinem unaufgeräumten arbeitsplatz gemacht ^^
die podeste hab ich übrigens selber gebaut... Ist das gut so oder kann man da noch was machen? ^^
dl.dropbox.com/u/1…jpg
Bearbeitet von: "" 9. Mär

Hat jemand Erfahrung mit der Nubert nuPro A-20 ? Ist ja auch ein aktiver Nahfeldmonitor. Die M-Audio scheint mir für zuhause nicht so sehr geeignet, sind halt professionelle Anschlüsse dran (XLR, Klinke) statt dem im heimbereich verbreiteteren Cinch.
Ich habe die Behringer MS-40, bin von derem Klang aber überhaupt nicht begeistert.

Leute... wartet lieber auf nen 15%-18% Gutschein bei Meinpaket und holt euch die HS80M... GSM-Multimedia = Zomo!

wieso gerade die HS80M sind die so gut?



Metallica:
wieso gerade die HS80M sind die so gut?




weil viele damit gut mischen können mit dem ziel so wenig wie möglich für ein paar monitore ausgeben zu wollen, und in dieser preisklasse sind sie mitunter schon die besten (auch verarbeitungstechnisch). mir sind die hs80m aber zu mittenlastig, obwohl man sich daran locker gewöhnen kann, aber nicht muss ;-)

meine meinung ist jedoch, dass die M-Audio DSM3 in einer höheren Liga spielt, auch wenn es der Preis momentan nicht erahnen lässt.

Verstärkt wird die hs80m übrigens mit 120W, die M-Audio DSM3 mit 180W.

Die DSM3 ist auch übrigens mit ihren 10kg sehr leicht, da der verbaute Verstärker ein Verstärker im Klasse D-Design ist. D.h. er ist kompakter und wird aufgrund seiner besseren Effizient auch nicht heiß.

ich würde dennoch jedem empfehlen mehrere boxen probezuhören.

vielen dank für die ausführliche Antwort, wie gut sind die M-Audio DSM3 einfach als Stereo Lautsprecher? also im Hi-Fi Bereich, ab welcher Entfernung sind diese boxen klang technisch nicht mehr zu empfehlen?

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