Mietpreisbremse & Mietrückerstattung

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eingestellt am 23. MaiBearbeitet von:"nuns"
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Deallink: wenigermiete.de

Seit Sommer 2015 gilt in vielen Regionen und insbesondere in Großstädten die Mietpreisbremse. Wer seitdem Umgezogen ist, zahlt mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich zu viel Miete.

Auf das Angebot bin ich über diesen lesenswerten Artikel der gemeinnützigen Verbraucherwebseite "Finanztip.de" gestoßen.

Das Wichtigste hier zusammengefasst:
  • Eine Überprüfung von 10.000 Wohnungen in deutschen Großstädten hat ergeben, dass 70% der Wohnungsangebote gegen bestehendes Recht verstoßen. Durchschnittlich zahlen Mieter hier 220,00€/Monat (oder 2.640,00€ jedes Jahr!) zu viel Miete.
  • Mietpreisbremse bedeutet: Bei einer Neuvermietung darf der Mietpreis nur 10% über der ortsüblichen Miete liegen. Ausnahmen bestehen bei Neuvermietung, bei "umfassender Sanierung" (mindestens 1/3 der Kosten eines Neubaus!) und wenn die Miete des Vormieters nachweislich auch schon über dem Mietspiegel lag.
  • Welche Miete ortsüblich ist, richtet sich in der Regel nach dem Mietspiegel der Stadt. Der Mietspiegel ist in vielen Städten sehr viel geringer als der am Markt aufgerufene Preis (einfach mal Googlen).
  • Ist die Miete zu hoch, dann ist die Vereinbarung unwirksam. Nach einer Rüge kann man die Miete auf die zulässige Höhe senken und die zu viel gezahlte Miete zurückverlangen.
  • wenigermiete.de nimmt einem diese Auseinandersetzung mit dem Vermieter ab. Sie prüfen, ob die im Mietvertrag verlangte Miete gegen die Mietpreisbremse verstößt, fordern beim Vermieter Einsicht in den Vertrag des Vormieters, schreiben die Rüge und fordern die Erstattung & Anpassung der Miete ein.
  • Der Service ist ohne Mehrkosten. Die Plattform wird von zwei Anwälten betrieben, diese erhalten nur im Erfolgsfall ein Honorar - und zwar aus der vom Vermieter zurückerstatteten Miete! Das Honorar beträgt 4-Mal den Betrag der erwirkten monatlichen Mietminderung (in diesem Beispiel also 880,00€).
  • Hinweis: Wer sich das zutraut kann sein Recht natürlich auch selbst prüfen und einfordern. Auch Mietervereine können hierbei hilfreich sein. Dann aber immer schön artig die volle Miete überweisen, bis der Vermieter den niedrigeren Mietsatz anerkannt hat. Sollte der Vermieter (teilweise) im Recht sein (siehe "Ausnahmen"), kann eine Mietminderung sonst zur Kündigung wegen Mietschulden führen.
  • Die verlangte Miete auf Rechtmäßigkeit zu prüfen ist absolut legal. Dem Vermieter erwächst daraus kein Kündigungsrecht gegen den Mieter. Vielmehr ist es der Vermieter der hier ggf. gegen bestehendes Recht verstoßen hat!
  • Seitens der Politik wurden die explodierenden Mieten parteiübergreifend als Problem anerkannt. Es ist daher ausdrücklich gewünscht, dass Mieter dieses Recht wahrnehmen um die Mietsteigerungen zu verlangsamen.

Wer sich dazu weiter schlau machen möchte:
Infovideo von wenigermiete.de
Artikel von Finanztest.de
Beitrag aus der ARD (mir irgendwie zu polemisch)
Häufig gestellte Fragen zu wenigermiete.de

Der oben angegebene "Dealpreis" entspricht der Rückerstattung von 1 Jahr und 4 Monaten der durchschnittlich zu viel gezahlten Miete, wobei ich die vier Monate Honorar wieder abgezogen habe. Die Mietpreisbremse besteht seit nunmehr 3 Jahren, der Zeitraum ist also ein unterer Mittelwert.

Der Deal ist "Lokal" in allen Gemeinden mit Mietpreisbremse, insgesamt sind das über 320 Städte, die größten sind hier aufgeführt, ansonsten einfach mal Googlen ob die eigene Gemeinde eine Mietpreisbremse hat.

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wenigermiete.de/mie…mse


Grüße nuns
Zusätzliche Info
Diverses
Beste Kommentare
Hartz4 und die Miete gehört dir
Und sich dann über ein dauerhaft geschädigtes Mietverhältnis, oder im besten Fall sogar die Kündigung freuen, falls der Vermieter einen triftigen Grund findet. Viel Erfolg!
Mechavor 10 m

Das sieht aber schwer nach Werbung aus COLD


Genau, er ist seit ~3 Jahren angemeldet um dann endlich Werbung zu machen, wo das Thema "Mietpreisbremse" längst abgeebbt ist. Apropros, du bist seit einer Woche hier..
Bearbeitet von: "keinetastatur" 23. Mai
als wäre die mietpreisbremse nicht schon asozial genug, kommen jetzt auch noch anwälte um die ecke und motivieren "geschädigte", ihr "recht" einzufordern. ich würde in dem fall sofort eigenbedarf anmelden und den schmarotzer rauswerfen. nach 12 monaten darf dann der nächste sein glück probieren.
55 Kommentare
Diverses!
Hartz4 und die Miete gehört dir
cold
Und sich dann über ein dauerhaft geschädigtes Mietverhältnis, oder im besten Fall sogar die Kündigung freuen, falls der Vermieter einen triftigen Grund findet. Viel Erfolg!
Das sieht aber schwer nach Werbung aus COLD
Danke für die Mühe!
Finde ich auch klasse, dass, nachdem man seine Adresse eingegeben hat, E-Mail Adresse und Handynummer angeben soll. Ne, das spare ich mir dann doch.
Mechavor 10 m

Das sieht aber schwer nach Werbung aus COLD


Genau, er ist seit ~3 Jahren angemeldet um dann endlich Werbung zu machen, wo das Thema "Mietpreisbremse" längst abgeebbt ist. Apropros, du bist seit einer Woche hier..
Bearbeitet von: "keinetastatur" 23. Mai
Wohneigentum rules
elkrebsovor 11 m

Und sich dann über ein dauerhaft geschädigtes Mietverhältnis, oder im be …Und sich dann über ein dauerhaft geschädigtes Mietverhältnis, oder im besten Fall sogar die Kündigung freuen, falls der Vermieter einen triftigen Grund findet. Viel Erfolg!



Wenn man eh ausziehen will, ist es dann auch egal.
als wäre die mietpreisbremse nicht schon asozial genug, kommen jetzt auch noch anwälte um die ecke und motivieren "geschädigte", ihr "recht" einzufordern. ich würde in dem fall sofort eigenbedarf anmelden und den schmarotzer rauswerfen. nach 12 monaten darf dann der nächste sein glück probieren.
Beim Abschluss des Mietvertrags fand man den Preis doch auch ok. Und dann hinterher rumjammern, weil irgendwelche linken Politiker mal wieder ein kommunistisch angehauchtes Gesetz durchbringen mussten..
Verfasser
@Besiktas6400: Gerne.
@elkrebso: Natürlich freut sich der Vermieter nicht darüber, wenn du monatlich mehrere hundert € weniger zahlst. Aber sich deswegen vom Vermieter abzocken lassen und ihm den Rechtsbruch auch noch wissentlich gestatten? Dazu kommt, dass er damit in den kommenden Jahren von alle Mietern die nach einem kommen den durch einen selbst legalisierten, erhöhten Mietpreis dann legal aufdrücken darf. Muss jeder für sich entscheiden.
@Mecha: Ich bin von dem Konzept überzeugt und freue mich, dass es so eine Plattform mittlerweile gibt, habe aber weder beruflich, noch privat irgendwas mit denen am Hut.
@Mario: Es kommt sogar noch härter! Am Ende wollen die sogar etlich Details über deine Wohnung wissen - völlig verrückt?!!

Grüße
Ich hoffe, dass das BVG den verfassungswidrigen Quatsch möglichst schnell entsorgt. Und diese anwaltlichen Gelddruckmaschinen gleich mit (Zitat vom Dezember 2017: "An die 1000 Verfahren hat Mietright inzwischen angestoßen.")
"Es kommt sogar noch härter! Am Ende wollen die sogar etlich Details über deine Wohnung wissen - völlig verrückt?!!"

Jo - und wozu? Damit sie 'ne vergleichbare Miete in Erfahrung bringen können und ich es mir mit meinem Vermieter vermiese?
Es geht einfach schlicht darum, dass mir das einfach nur nach viel Clickbait aussieht, da zu viele Faktoren eine Rolle spielen. Zumal Wohnraum heute knapp zu bekommen ist - man ist am Ende schneller aus einer Wohnung, als einem lieb ist. Ich würde mir das wirklich gut überlegen, ob man es sich -- meist wegen ein paar Euro mehr im Monat - mit seinem Vermieter verscherzen möchte.

Und die Mietpreisbremse ist eh so ne Sache - dann werden halt mit Billigmöbeln ausgestattete Microapartments vermietet, das hat die Fürther P&P Gruppe ja schon gemeistert
Phallus69vor 16 m

Wenn man eh ausziehen will, ist es dann auch egal.



Und wenn der neue Vermieter der neuen Wohnung (man muss sich ja schließlich was neues suchen) von einem eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung vom ehemaligen Mieter anfordert, denn man gerade verklagt, steht man wieder doof da. Der muss sowas nicht ausfüllen, kann für sowas sogar Geld verlangen.

Wer heut zu tage keine Schufaauskunft oder sowelche Unterlagen bei einer Besichtigung mitbringt hat meistens schlechte Karten bzw. die besten Sachen sind sowieso schnell weg. Außer man wohnt irgendwo auf einem Dorf. Hier in Köln gibt es sowieso noch kaum Einzelbesichtigungen sondern eher Massenbesichtigungen, gleichzeitig mit 20 Mitkonkurrenten. Ich rede hier von einigermaßen guten Wohnungen und nicht von Ramsch.

P.s Läuft gerade auf ZDF:

zdf.de/dok…tml

Wer am meisten absahnt sind übrigens die großen Immobilienkonzerne. Der normale Bürger schaut sich das übrigens nur teilweise ab.
Bearbeitet von: "Samsonito" 23. Mai
einfachkeindealvor 10 m

als wäre die mietpreisbremse nicht schon asozial genug, kommen jetzt auch …als wäre die mietpreisbremse nicht schon asozial genug, kommen jetzt auch noch anwälte um die ecke und motivieren "geschädigte", ihr "recht" einzufordern. ich würde in dem fall sofort eigenbedarf anmelden und den schmarotzer rauswerfen. nach 12 monaten darf dann der nächste sein glück probieren.


Ich wünsche dir einen Mietnomaden. So einen richtigen Penner der alles vollkackt und die Wände zerhackt.
lolnicknamevor 3 m

Ich wünsche dir einen Mietnomaden. So einen richtigen Penner der alles …Ich wünsche dir einen Mietnomaden. So einen richtigen Penner der alles vollkackt und die Wände zerhackt.


Er hat nicht ganz unrecht - der Staat verkackt es in Deutschland einfach zu extrem, sozialen Wohnraum zu schaffen. Aber jemanden das zu wünschen, was du geschrieben hast, ist einfach nur daneben. Wenn du jemanden anmachen willst, dann ist das die Politik - sozialer Wohnungsbau hat in Deutschland schlicht eine zu niedrige Priorität. Und mehr Sozialwohnungen = niedrigere Vergleichsmiete = alles besser.
keinetastaturvor 20 m

Genau, er ist seit ~3 Jahren angemeldet um dann endlich Werbung zu machen, …Genau, er ist seit ~3 Jahren angemeldet um dann endlich Werbung zu machen, wo das Thema "Mietpreisbremse" längst abgeebbt ist. Apropros, du bist seit einer Woche hier..


Ja schon, aber ein typischer Deal war es jetzt auch nicht. Nun ist der Beitrag ja auch zu einer Diskussion umgewandelt worden. Danke für die Info.
Samsonitovor 5 m

Und wenn der neue Vermieter der neuen Wohnung (man muss sich ja …Und wenn der neue Vermieter der neuen Wohnung (man muss sich ja schließlich was neues suchen) von einem eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung vom ehemaligen Mieter anfordert, denn man gerade verklagt, steht man wieder doof da. Der muss sowas nicht ausfüllen, kann für sowas sogar Geld verlangen. Wer heut zu tage keine Schufaauskunft oder sowelche Unterlagen bei einer Besichtigung mitbringt hat meistens schlechte Karten bzw. die besten Sachen sind sowieso schnell weg. Außer man wohnt irgendwo auf einem Dorf. Hier in Köln gibt es sowieso noch kaum Einzelbesichtigungen sondern eher Massenbesichtigungen, gleichzeitig mit 20 Mitkonkurrenten. Ich rede hier von einigermaßen guten Wohnungen und nicht von Ramsch.



Hä, man sollte erst ausziehen, wenn man eine neue Wohnung hat, und danach verklagen.
einfachkeindealvor 19 m

als wäre die mietpreisbremse nicht schon asozial genug, kommen jetzt auch …als wäre die mietpreisbremse nicht schon asozial genug, kommen jetzt auch noch anwälte um die ecke und motivieren "geschädigte", ihr "recht" einzufordern. ich würde in dem fall sofort eigenbedarf anmelden und den schmarotzer rauswerfen. nach 12 monaten darf dann der nächste sein glück probieren.



Die Miete ohne Grund zu erhöhen ist sozial?
Verfasser
Samsonitovor 9 m

P.s Läuft gerade auf …P.s Läuft gerade auf ZDF:https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-steigende-miete-und-spitzenrendite-100.html Wer am meisten absahnt sind übrigens die großen Immobilienkonzerne. Der normale Bürger schaut sich das übrigens nur teilweise ab.


Danke für den Link
Phallus69vor 5 m

Hä, man sollte erst ausziehen, wenn man eine neue Wohnung hat, und danach …Hä, man sollte erst ausziehen, wenn man eine neue Wohnung hat, und danach verklagen.


Das steht nicht so in der Beschreibung. Ist auch nicht klar, ob das nachträglich überhaupt geht.
Man hat ja schließlich gekündigt und hat die Miete immer schön bezahlt und will sich jetzt wo man ausgezogen ist darüber beschweren. Ist irgendwie unlogisch. Dann hätte man sich darüber beschweren müssen wo man drin gelebt hat.
Mariovor 13 m

Er hat nicht ganz unrecht - der Staat verkackt es in Deutschland einfach …Er hat nicht ganz unrecht - der Staat verkackt es in Deutschland einfach zu extrem, sozialen Wohnraum zu schaffen. Aber jemanden das zu wünschen, was du geschrieben hast, ist einfach nur daneben. Wenn du jemanden anmachen willst, dann ist das die Politik - sozialer Wohnungsbau hat in Deutschland schlicht eine zu niedrige Priorität. Und mehr Sozialwohnungen = niedrigere Vergleichsmiete = alles besser.


Liegt einfach daran, dass die meisten Leute hier dumm sind. Wenn man anfangen würde was sinnvolles zu machen, steht doch morgen in den Wichsblättern irgendeine dumme Schlagzeile, jeder Schwachkopf hier glaubt es und die Politiker knicken ein.
Guck dir doch die Leute an die versehentlich den Brexit herbei gewählt haben und sich hinterher wundern, dass alles bekackter wird. Genau dieses Gesindel gibt es hier auch.
lolnicknamevor 3 m

Liegt einfach daran, dass die meisten Leute hier dumm sind. Wenn man …Liegt einfach daran, dass die meisten Leute hier dumm sind. Wenn man anfangen würde was sinnvolles zu machen, steht doch morgen in den Wichsblättern irgendeine dumme Schlagzeile, jeder Schwachkopf hier glaubt es und die Politiker knicken ein.Guck dir doch die Leute an die versehentlich den Brexit herbei gewählt haben und sich hinterher wundern, dass alles bekackter wird. Genau dieses Gesindel gibt es hier auch.


Das hat nichts mit Dummheit zu tun - eher damit, dass es die Leute nicht kümmert. Dann kommen Parteien wie die AfD oder UKIP daher, versprechen das Blaue vom Himmel (haha, Wortwitz) und dann wundern sich alle, weil alles den Bach runtergeht. Der Brexit ist ja auch total bescheuert. In Wales gibt es teilweise Regionen, die zu 70 %+ für den Brexit gestimmt haben, aber selbst massiv von EU-Förderprogrammen profitiert haben. Ist dann wohl der politische Darwin-Award.

Ich zitiere da gerne aus Jugend ohne Gott: "Und während ich weiterlese, höre ich immer das Radio: es lispelt, es heult, es bellt, es girrt, es droht – und die Zeitungen drucken es nach, und die Kindlein, sie schreiben es ab."
ist ein staffelmietvertrag legal? jede 12 monate 10€ mehr
Mariovor 8 m

eher damit, dass es die Leute nicht kümmert.


Dann sind sie doch dumm.
ohayovor 1 h, 9 m

ist ein staffelmietvertrag legal? jede 12 monate 10€ mehr


Grundsätzlich können Staffelmieten bei Abschluss des Mietvertrags vereinbart werden, sind dann aber an bestimmte Bedingungen geknüpft.

Am besten mal googeln...
Admin
Also vor allem die großen Mietunternehmen die mit 1000en Einheiten und es aufs extremste ausreizen, sind leider mit Anwälten gut gewappnet. Das haben zumindest einige der Konkurrenten von wenigermiete gesagt, die deswegen wohl auch aufgegeben haben.

Die Idee ist nicht schlecht meiner Meinung nach.
Sehe gerade...ich nehme viel zu wenig Miete...egal, paßt schon.



Viele Grüße,
stolpi
"Ausnahmen bestehen bei Neuvermietung, .... und wenn die Miete des Vormieters nachweislich auch schon über dem Mietspiegel lag."

dann ist das Ganze eh bei den meisten die frisch wo einziehen nicht zu ändern. Die Bremse funktioniert nicht (nur seltenst).
Bearbeitet von: "Eisthomas" 24. Mai
Bei dem Mietwahnsinn welchen die Kuponschneider in Deutschland abziehen
Finde ich jede Aktion die sich dem entgegensetzt gut.
Wer da von Linksversifften und Kommunismus labbert ist ein Profiteur dieses nahezu Leistungslosen Selbstbedienungsladens.
Und ja,ich bin für eine komplette Vergesellschaftung des Grund und Bodens inclusive der Produktionsmittel.
Das wäre schon Mal ein Anfang.
Erwin.olsenvor 49 m

Bei dem Mietwahnsinn welchen die Kuponschneider in Deutschland …Bei dem Mietwahnsinn welchen die Kuponschneider in Deutschland abziehenFinde ich jede Aktion die sich dem entgegensetzt gut.Wer da von Linksversifften und Kommunismus labbert ist ein Profiteur dieses nahezu Leistungslosen Selbstbedienungsladens.Und ja,ich bin für eine komplette Vergesellschaftung des Grund und Bodens inclusive der Produktionsmittel.Das wäre schon Mal ein Anfang.


Warum nicht gleich noch alle Betriebe verstaatlichen? Deren Chefetagen sind doch auch ein „leistungsloser Selbsbedienungsladen“.
Erwin.olsenvor 1 h, 22 m

Bei dem Mietwahnsinn welchen die Kuponschneider in Deutschland …Bei dem Mietwahnsinn welchen die Kuponschneider in Deutschland abziehenFinde ich jede Aktion die sich dem entgegensetzt gut.Wer da von Linksversifften und Kommunismus labbert ist ein Profiteur dieses nahezu Leistungslosen Selbstbedienungsladens.Und ja,ich bin für eine komplette Vergesellschaftung des Grund und Bodens inclusive der Produktionsmittel.Das wäre schon Mal ein Anfang.


In deinem Diktum bist du dann wohl als ein arbeitsscheuer Faulpelz, der sich auf dem Rücken der Leistenden ausruhen will, zu bezeichnen. Das ist übrigens die auffällige Parallele zwischen den Linken und den Rechten - sie wissen immer ganz genau wer am Übel Schuld ist und wollen denen immer was wegnehmen. Das gefällt mir irgendwie gut, denn damit disqualifizieren sie sich immer im demokratischen Diskurs für die große Mehrheit.

In Nostalgie schwelgend: Hach, was haben wir das Leben im Sozialismus/Kommunismus genossen. Schweinefleisch und Äppel bis zum Abwinken und auf dem Weg zum Außenklo kam man wenigstens noch mit den Nachbarn ins Gespräch. Und Urlaub in Warnemünde war auch Klasse. Wer braucht schon Mauritius...
Erwin.olsenvor 3 h, 42 m

...Und ja,ich bin für eine komplette Vergesellschaftung des Grund und …...Und ja,ich bin für eine komplette Vergesellschaftung des Grund und Bodens inclusive der Produktionsmittel.Das wäre schon Mal ein Anfang.


Hatten wir das nicht schon einmal oder ist mit DDR damals doch der Speichertyp gemeint gewesen?



Viele Grüße,
stolpi
Phallus69vor 13 h, 44 m

Die Miete ohne Grund zu erhöhen ist sozial?


Die Problematik ist doch eine ganz andere... Der Kauf von Wohnraum in Verbindung mit der Steuer auf Mieteinnahmen ist mittlerweile so teuer, dass die Mieten steigen müssen. Das hat erstmal wenig mit "sozial" oder "asozial" zu tun.

Wenn man in einer vernünftigen Lage eine Wohnung erwirbt um diese zu vermieten (= gewünschte Schaffung von Wohnraum) zahlt man hier bei uns 4.000 Euro je Quadratmeter. In dieser Lage bekommt man laut Mietspiegel 11 Euro Kaltmiete.

Einfache Rechnung:
60 Quadratmeter x 4.000 = 240.0000 Kaufpreis + 10% Nebenkosten beim Erwerb = 264.000 Euro

Miete = 60 x 11 Euro = 7.920 Euro im Jahr.
Davon gehen ca. 1.000 Euro in Nicht-umlegbaren Nebenkosten drauf; die gleiche Summe muss man für Reparaturen etc. einplanen. Je nach Steuersatz muss man dann nochmal 2.500 - 3.500 Euro an das Finanzamt abführen.

= ca. 3.500 Euro Einnahme (weniger als 1,5% Verzinsung).

Will man die Mieten senken wäre der richtige Ansatz der Verzicht von Steuern (sowohl für die Vermietung als auch die Grunderwerbssteuer - in diesem Beispiel knapp 16.000 Euro). Statt dessen überlegt man noch Sozialabgaben auf die Mieteinnahmen einzuführen. Was passiert dann wohl? ;-)
blubdidupvor 14 m

Die Problematik ist doch eine ganz andere... Der Kauf von Wohnraum in …Die Problematik ist doch eine ganz andere... Der Kauf von Wohnraum in Verbindung mit der Steuer auf Mieteinnahmen ist mittlerweile so teuer, dass die Mieten steigen müssen. Das hat erstmal wenig mit "sozial" oder "asozial" zu tun. Wenn man in einer vernünftigen Lage eine Wohnung erwirbt um diese zu vermieten (= gewünschte Schaffung von Wohnraum) zahlt man hier bei uns 4.000 Euro je Quadratmeter. In dieser Lage bekommt man laut Mietspiegel 11 Euro Kaltmiete. Einfache Rechnung: 60 Quadratmeter x 4.000 = 240.0000 Kaufpreis + 10% Nebenkosten beim Erwerb = 264.000 EuroMiete = 60 x 11 Euro = 7.920 Euro im Jahr. Davon gehen ca. 1.000 Euro in Nicht-umlegbaren Nebenkosten drauf; die gleiche Summe muss man für Reparaturen etc. einplanen. Je nach Steuersatz muss man dann nochmal 2.500 - 3.500 Euro an das Finanzamt abführen. = ca. 3.500 Euro Einnahme (weniger als 1,5% Verzinsung). Will man die Mieten senken wäre der richtige Ansatz der Verzicht von Steuern (sowohl für die Vermietung als auch die Grunderwerbssteuer - in diesem Beispiel knapp 16.000 Euro). Statt dessen überlegt man noch Sozialabgaben auf die Mieteinnahmen einzuführen. Was passiert dann wohl? ;-)



Also deine "Einfachen Rechnung" stimme ich absolut nicht zu.
Wie kommst du auf 1000€ nicht umlegbare Nebenkosten, 1000€ Reparatur?
Die Steuer holt man sich zum großen Teil doch eh wieder, und sei es ein "Betriebsauto".

Nach deiner Rechnung würden sich Immobilieninvestitionen überhaupt nicht lohnen. Nur wirft gerade diese Branche die meisten Renditen ab.
Phallus69vor 23 m

Also deine "Einfachen Rechnung" stimme ich absolut nicht zu.Wie kommst du …Also deine "Einfachen Rechnung" stimme ich absolut nicht zu.Wie kommst du auf 1000€ nicht umlegbare Nebenkosten, 1000€ Reparatur?Die Steuer holt man sich zum großen Teil doch eh wieder, und sei es ein "Betriebsauto".Nach deiner Rechnung würden sich Immobilieninvestitionen überhaupt nicht lohnen. Nur wirft gerade diese Branche die meisten Renditen ab.


Dann schau halt auf deine Nebenkostenabrechnungen und rechne es dort mit den Zahlen. :-)

Aber selbst wenn du der Meinung bist, dass man keine Reparaturen durchführt, keine Nicht-Umlagefähigen Nebenkosten hat und keine Steuern zahlt - was ist denn die Rendite die dann rauskommen würde? 3,3%.

Genau deswegen gibt es ja die Problematik, dass ein Engpass an Wohnungen in Ballungsgebieten besteht. Weil die Rendite im krassen Widerspruch zu der einhergehenden Verpflichtung (hohe Investition, langfristige Anlage) steht.

Konzerne wie Vonovia machen das Geld letztendlich über günstige Massenankäufe, Fördergelder sowie das Nutzen von Schlupflöchern (z.B. Share Deals bei der Grunderwerbsteuer). Da kommst du als Privater Mensch aber nicht hin...
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