eingestellt am 5. Mär 2022
Hallo,

ich wohne in einem Mietshaus und hätte gerne eine PV-Anlage auf dem Dach. Der Vermieter ist dem ganzen auch aufgeschlossen gegenüber, ihn schreckt aber das Mieterstrommodell von der Bürokratie her ab (und mich ebenfalls).
Ziel wäre es eigentlich, dass sowohl Mieter und Vermieter unterm Strich einen Gewinn davon haben.
Mein Gedankengang war nun der folgende: Könnte der Vermieter nicht die PV-Anlage aufs Dach bauen und mir die gesamte PV-Anlage vermieten, sprich in die Hausmiete mit einkalkulieren? Ich als Mieter würde dann die PV-Anlage betreiben und damit die Einspeisevergütung erhalten und natürlich versuchen den Eigenverbrauch zu erhöhen.

Finanziell könnte ich mir dann vereinfacht das hier vorstellen:
Kosten Installation PV-Anlage 10kw: 10.000€
Erhöhung Miete jährlich: 1000€ --> PV-Anlage ist nach 10 Jahren abbezahlt, danach kommt der Vermieter ins Plus (Inflation mal außen vor gelassen)
Eigenverbrauch: ca. 25%, d.h. so ca. 2500kWh --> Mieter spart sich ca. 750€ pro Jahr bei 0,35€ pro kWh
Einspeisevergütung: ca. 10 Cent für 7500kwh --> Mieter erhält nochmal 750€ pro Jahr
Der Mieter zahlt damit zwar 1000€ an den Vermieter, aber erhält / spart sich 1.500€.
Der Vermieter bekommt ab dem 11. Jahr 1000€ mehr Miete und macht damit ebenfalls Gewinn.

Wisst Ihr, ob solch ein Modell möglich ist? Falls ja, welche Bürokratie würde denn da auf einen zukommen? Habe ich irgendwas substanzielles übersehen?

Vielen Dank und VG
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