möchte mir einen hund zulegen, dringend hilfe gesucht!!!

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eingestellt am 27. Apr 2012
leute ich bräuchte mal dringend eure hilfe bzw. einen guten rat!
ich möchte mir gerne einen labrador zulegen.
laut meinem mietvertrag ist eine haustierhaltung grundsätzlich möglich, bei hunden und katzen bedarf es aber einer schriftlichen zustimmung des vermieters.
ich habe meinem vermieter meinen wunsch per mail mitgeteilt, er teilte mir mit das meine wohnung (40 qm) für einen labrador zu klein sei.
wenn ich mich für eine kleiner rasse entscheiden sollte, wäre dies möglich und ich soll mich dann noch mal melden.

ich sage aber gleich dazu das ich den hund mit zur arbeit nehmen kann und ich den nicht nur in meiner wohnung halten möchte. also bite keine diskusionen ob es gut ist einen labrador in der wohnung zu halten oder nicht. ich habe / nehme mir auch viel zeit um mit dem hund draußen zu sein.

hoffe jemand hat einen guten tip für mich meinen vermieter zu überzeugen.
vielen dank schonmal
Zusätzliche Info
13 Kommentare

Hallo Kassler,
ich gehe jetzt davon aus, dass das alles stimmt, was du da geschrieben hast und deswegen fange ich jetzt nicht mit der Diskussion an, dass das alles zu klein sein könnte. ;-)
Um deinen Vermieter zu überzeugen musst du ihm klar machen, dass die "Aktivität" bzw. der Platzbedarf eines Hundes nicht von der Größe abhängt, sondern von seiner Wesensart. Generell gilt, dass ein Hund körperlich und geistig ausgelastet werden müssen und das am besten draußen natürlich, dann hat man in der Wohnung wenig Probleme. Ein Labrador ist ein sehr genügsamer Hund (habe selber einen) und da geht dies recht schnell. Würdest du hingegen z.B. einen kleinen Jack Russel kaufen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er dir die Bude auseinander nimmt, wesentlich höher.
Ich würde an deiner Stelle versuchen über diese Schiene zu argumentieren. Kauf dir zur Not ein Hunderassenbuch als "Beweis" bzw. Argumentationsstütze.

das klingt schonmal gut.:-)
schade das ich erst heute die antwort bekommen habe. mich würde nämlich mal interessieren mit welcher rasse / größe der vermieter kein problem hätte.

Das Wichtigste für den Vermieter ist, dass der Hund nichts beschädigt (kratzen, pissen), also _nie_ in der Wohnung allein gelassen wird, und die anderen Bewohner nicht gestört werden (bellen, erschrecken - manche Leute haben Panik vor Hunden). Dein Vermieter hat dir doch schon seine Entscheidung mitgeteilt, ich denke nicht, dass du ihn da "überzeugen" wirst. Dass er einen _kleinen_ Hund akzeptieren würde, ist schon kulant von ihm. Warum eigentlich ausgerechnet einen Labrador? Und beim Spazieren gehen bitte immer schön den Kot mit nach Hause nehmen

das der vermieter mir seine entscheidung mitgeteilt hat ist schon richtig, aber die begründung das meine wohnung zu klein ist ist für mich unakzeptabel.
warum ein labrador? weil ich der meinung bin das es wenige vermieter gibt die kampfhunde akzeptieren. der labrador ist ein sehr inteligenter hund und der eben nicht unbedingt viel bellt und sehr familienfreundlich ist. er sieht auch nicht aggresiv aus sodaß er meine mitbewohner verschreckt.

Ich bin selber Hundeliebhaber und -besitzer. Deine Argumente sind ja auch richtig, aber:
Wenn dein Vermieter nicht in direkter Nähe wohnt wirst du ihn nicht überzeugen können. Da er das Tier und seine Wesensart nicht erlebt.
Es reicht nur ein mißmutiger Nachbar der vielleicht nach 6 Wochen den Vermieter kontaktiert und sich beschwert und du hast den dicksten Ärger am Hals.
Ich hatte mit der Hausgemeinschaft vereinbart das der Hund auf Probe wohnen darf und er hat dann in persönlicher Überzeugungsarbeit innerhalb von 2 Monaten den Hausbewohnern berwiesen das er ein ganz Lieber ist und ich ein Vernünftiger bin der den Hund nicht auf den Rasen vorm Haus scheißen lässt.
Wenn du schon dein Leben mit einem Hund gestalten möchtest, dann zieh um in eine hundefreundlichere Hausgemeinschaft.

wie meinst du "hund auf probe"?
hattest du einen welpen bzw. wie hättest du ihn zurück geben können?

ich mein kleinere hunde würde er ja akzeptieren...

Kassler

...aber die begründung ... ist für mich unakzeptabel.


er hätte dir nichtmal eine begründung geben müssen. es reicht wenn er sagt, dass er das nicht möchte.

auch wenn ich laut mietvertrag sein einverständniss brauche?
ich mein es ist ja laut vertrag nicht verboten / unerwünscht.

Wenn der Vermieter nicht direkt überzeugt werden kann, da er nicht in der Nähe wohnt (was wir immer noch nicht wissen) dann ist es umso wichtiger die Hausmitbewohner zu überzeugen.
Also rumgehen, rumfragen, wenn möglich schriftliches Einverständnis geben lassen und dann das Paket an den Vermieter senden.
Generell gilt: Es gibt Fälle die kommt man mit vernünftigen Argumentgen nicht weiter. Der Hausbesitzer hat halt das Sagen.

Übrigens:
Das mit dem Hund auf Probe war halt ein bißchen Trickserei.
Nachdem ich den Hund hatte hätten sie mich rasusklagen müssen, den würde ich nicht mehr hergeben.

na mein vermieter ist eine hausverwaltung, heißt ich habe eine frau die mein ansprechpartner ist wenn es rund um das mietshaus / meine wohnung geht.
also du hast zu deinem vermieter gesagt das der hund auf probe ist aber in wirklichkeit wußtest du das du den behalten würdest?:-)
was hättest du gesagt wenn der vermieter gefragt hätte wie das läuft wenn der hund nicht bleiben kann? ich mein du hätt den ja dann zurück bzw. abgeben müßen. ich mein nur für den fall wenn.

was passiert eigentlich wenn ich gegen den willen meines vermieters einen hund halte?
fristlose kündigung oder fristgemäße kündigung?

hol dir n Labrador, und sag dem Vermieter, du hättest dich für einen Pudel entschieden.

er schrieb mir ja das ich mich für eine kleiner rasse entscheiden soll und ihm dann die rasse und die größe mitteilen soll.
von daher habe ich mir das auch schon überlegt. aber ich hätte es gerne ordentlich ich möchte ungern streß anzetteln.
das problem ist nur das ich ja eine haftpflichversicherung vorlegen muß und ich denke mal das da die rasse drin steht...

@Kasseler,
so schnell wird man nicht gekündigt. Selbst wenn sie dir kündigen sollten, können sie dir nicht die Bude leeräumen und alles auf der Straße lagern. Du hast monatelang Zeit dir etwas anderes zu suchen.
Es gibt mittlerweile genug Gerichtsurteilöe die besagen das man als Mieter einen Hund halten darf. Und es gibt auch genug Urteile in denen wie von dir schon richtig angeführt beschrieben ist das es nicht auf die Größe des Hundes drauf ankommst, sondern auf die Erziehung.
Dieses Ammenmärchen "kleiner Hund macht weniger Krach und Dreck" kann jeder Anwalt vor Gericht deiner Hausverwaltung erfolgreich um die Ohren hauen. Ein jeder Hund kann verboten werden wenn er den Hausfrieden stört.
Also jedesmal lautstark anschlägt sobald jemand an der Tür vorbeigeht oder stundfenlang kläfft und heult, weil allein gelassen.
Auf solche Punkte zielt ein Gericht ab, wenn es um einen Urteilsspruch geht.
Ich rate dir geh zum Mieterschutzbund.
Die Anwälte dort beraten dich für kleines Geld besser als wir hier.

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