Musiksammlung digitalisieren

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eingestellt am 22. Apr
Moin zusammen,

vorweg: Ich stelle die Frage nicht im Hifi-Forum, weil mir da zu viele Hifi-Gläubige unterwegs sind.

Ich möchte gerne einen Raspberry Pi als Musikserver/Netzwerkspieler nutzen. Dafür fange ich gerade an meine CD-Sammlung zu digitalisieren. Die CDs werde ich im Anschluss nicht mehr brennen wollen. Ist es sinnvoll beim rippen eine Cue/m3u8-Datei zu erzeugen oder ist das vergeudete lebensmüde?

Für den Raspberry würde ich nach Möglichkeit einen Touchscreen mit einbauen, um vom Sofa aus zu sehen was gerade läuft. Hat da jemand Erfahrungswerte, welcher am besten ist? Und welche Software nutzt ihr? piCorePlayer scheint ganz gut auszusehen?

Danke Euch.

Gruß
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16 Kommentare
In aller Ehre, aber wäre da Spotify nicht die einfachere Variante? Und warum Cue? Rippst du die CD am Stück oder Song für Song?
äölkjhgfdsa22.04.2020 13:58

In aller Ehre, aber wäre da Spotify nicht die einfachere Variante? Und …In aller Ehre, aber wäre da Spotify nicht die einfachere Variante? Und warum Cue? Rippst du die CD am Stück oder Song für Song?


Klangqualität .. Immer die komplette CD am Stück.
^^ zu viele Streaminggläubige unterwegs hier Die Cuedatei brauchst du nicht. Und m3u-Playlists auch nicht, wenn du die Nummerierung im Dateinamen hast.
Ich vor vielen Jahren MediaMonkey (Gold) für so eine Aktion verwendet.
Rippen, Taggen, Sortieren ging so relativ easy. Hab nun alles als Flac-Dateien auf der Platte liegen.
Teilweise hat es beim Taggen ein wenig Handarbeit erfordert, aber dafür kann sich das Ergebnis sehen lassen.
Wenn ich daran denke, wie viel Lebensenergie ich bei solchen Projekten vergeudet habe, merke ich, dass ich definitiv kein HiFi-Gläubiger sein kann. Musik gibt mir viel, aber eben auch gestreamt. Viel Erfolg bei deinem Vorhaben. Ich finde das sehr toll, dass du bastelst und wünsche dir einen guten Klang in den Ohren!
äölkjhgfdsa22.04.2020 13:58

In aller Ehre, aber wäre da Spotify nicht die einfachere Variante? Und …In aller Ehre, aber wäre da Spotify nicht die einfachere Variante? Und warum Cue? Rippst du die CD am Stück oder Song für Song?


Bis es irgendwann die Anbieter nicht mehr gibt.
Die Künstler können ihre Alben wieder vom Streaming-Markt wegziehen (z.b. wegen neuen Anbieter, Lizenzproblemen), ebenso fehlen noch Alben aus meiner Liste, die es bei den Streaming-Anbietern nicht gibt.
Wenn grade Stromausfall ist / er grade kein Internet hat, schon ist auch die Musik vorbei (kann ein Raps mit Powerbank betrieben werden???)
Ich nutze zwar auch AppleMusic, hab aber trotzdem noch 50-100 GB an Musik-Daten auf dem PC...
Ich empfehle sich mit den mp3/FLAC-Metainformationen etwas auseinander zu setzen. Korrekte Informationen in den Musikdateien wie z.B. Reihenfolge, Jahr, Genre, Albumcover machen die Sammlung komfortabler, und das beste Programm dafür "mp3tag" ist sogar kostenlos.
Ich hatte mir das auch lange mit dem RPi überlegt, bin im Endeffekt aber bei einem vernünftigen NAS (Netgear) und einem netzwerkfähigem AV-Receiver gelandet, der sich dann einfach startet, wenn ich ihn brauche. MusicCast und Spotify Connect sind ein Traum dafür. Alben liegen auf dem NAS als FLAC und Einzeltitel, CDs in eine Datei mit einem CUE-Sheet zu rippen ist immer so meh. Die Playlists sind jedoch praktisch für den Desktop.

Ist vielleicht alles ein wenig teurer, dafür keine Frickellösung. Der Analogausgang am RPi ist unter aller Würde. Rippen tue ich mit EAC als FLAC.

Sicherlich kann man das mit dem RPi auch alles machen, aber ich glaube, auf Dauer wird man damit eher nicht so glücklich.
Mario22.04.2020 16:15

Ich hatte mir das auch lange mit dem RPi überlegt, bin im Endeffekt aber …Ich hatte mir das auch lange mit dem RPi überlegt, bin im Endeffekt aber bei einem vernünftigen NAS (Netgear) und einem netzwerkfähigem AV-Receiver gelandet, der sich dann einfach startet, wenn ich ihn brauche. MusicCast und Spotify Connect sind ein Traum dafür. Alben liegen auf dem NAS als FLAC und Einzeltitel, CDs in eine Datei mit einem CUE-Sheet zu rippen ist immer so meh. Die Playlists sind jedoch praktisch für den Desktop. Ist vielleicht alles ein wenig teurer, dafür keine Frickellösung. Der Analogausgang am RPi ist unter aller Würde. Rippen tue ich mit EAC als FLAC. Sicherlich kann man das mit dem RPi auch alles machen, aber ich glaube, auf Dauer wird man damit eher nicht so glücklich.


Deswegen soll es für den RAspi ein HifiBerry Dac+ Pro werden. Vorteil ist, dass man im Notfall auch Tidal Hifi / Deezer HiFi und wohl auch Amazon Musik HD einbinden kann.

Auf die Idee bin ich auch nur gekommen, weil ich gestern ein Stereo-Schätzchen aus den 90ern ergattern konnte ^^

Welches NAS nutzt du? Hatte zuerst überlegt, einfach ne HDD an den Pi zu hängen. Das wird aber nicht die beste Lösung sein.
ruaid0r22.04.2020 16:29

Deswegen soll es für den RAspi ein HifiBerry Dac+ Pro werden. Vorteil ist, …Deswegen soll es für den RAspi ein HifiBerry Dac+ Pro werden. Vorteil ist, dass man im Notfall auch Tidal Hifi / Deezer HiFi und wohl auch Amazon Musik HD einbinden kann.Auf die Idee bin ich auch nur gekommen, weil ich gestern ein Stereo-Schätzchen aus den 90ern ergattern konnte ^^Welches NAS nutzt du? Hatte zuerst überlegt, einfach ne HDD an den Pi zu hängen. Das wird aber nicht die beste Lösung sein.


Wäre vielleicht trotzdem nicht ein anderer Netzwerk-Receiver wie z.B. der NP-S303 eine Lösung? Alleine vom Design her macht sich das imho deutlich besser. Aber es ist nur ein Vorschlag, weiß nicht, wie dein Budget aussieht. Ich bin etwas auf Yamaha hängengeblieben, aber da gibt es sicherlich noch andere Hersteller, die so etwas evtl. billiger anbieten.

Welcher ist es denn?

Ich habe das Netgear RN31441D-100EUS ReadyNAS 314 (2016 gekauft) für 326,67 € als WHD gekauft mit 4*1 TB, Platten für 80 verkauft und eine größere (8 TB) rein. Der USB-Port am RPi war beim 2er und 3er nicht so wunderbar, gerade, wenn du das als "NAS" verwenden möchtest. Ich meine, die Dinger kosten dafür auch einen Bruchteil.
Mario22.04.2020 16:38

Wäre vielleicht trotzdem nicht ein anderer Netzwerk-Receiver wie z.B. der …Wäre vielleicht trotzdem nicht ein anderer Netzwerk-Receiver wie z.B. der NP-S303 eine Lösung? Alleine vom Design her macht sich das imho deutlich besser. Aber es ist nur ein Vorschlag, weiß nicht, wie dein Budget aussieht. Ich bin etwas auf Yamaha hängengeblieben, aber da gibt es sicherlich noch andere Hersteller, die so etwas evtl. billiger anbieten.Welcher ist es denn? Ich habe das Netgear RN31441D-100EUS ReadyNAS 314 (2016 gekauft) für 326,67 € als WHD gekauft mit 4*1 TB, Platten für 80 verkauft und eine größere (8 TB) rein. Der USB-Port am RPi war beim 2er und 3er nicht so wunderbar, gerade, wenn du das als "NAS" verwenden möchtest. Ich meine, die Dinger kosten dafür auch einen Bruchteil.


Ja, solche Player habe ich mir schon angeschaut. Bei mir wird es wohl daran scheitern, das ich keine Lust habe ständig mein iPhone/iPad nehmen zur Hand nehmen will (auch wenn es mit Sicherheit deutlich angenehmer wäre). Außerdem ist bei solchen Geräten die Firmware immer so eine Sache. Und die Apps der Hersteller sind meist auch Schrott.

Ins Auge gefasst hatte ich den Cambridge Audio CXN V2, den Pioneer N-50AE oder den Cocktail Audio X14. Letzterer hat direkt einen CD-Ripper integriert und lässt sich Plug'n'Play mit SSD/HDD ausstatten. Kostenpunkt halt mindestens 600 Euro (ohne NAS etc).

Als Stereo-Receiver nutze ich den Yamaha AX-1070. Jetzt muss ich überlegen, was ich mit dem 1050er mache
ruaid0r22.04.2020 18:59

Ja, solche Player habe ich mir schon angeschaut. Bei mir wird es wohl …Ja, solche Player habe ich mir schon angeschaut. Bei mir wird es wohl daran scheitern, das ich keine Lust habe ständig mein iPhone/iPad nehmen zur Hand nehmen will (auch wenn es mit Sicherheit deutlich angenehmer wäre). Außerdem ist bei solchen Geräten die Firmware immer so eine Sache. Und die Apps der Hersteller sind meist auch Schrott.Ins Auge gefasst hatte ich den Cambridge Audio CXN V2, den Pioneer N-50AE oder den Cocktail Audio X14. Letzterer hat direkt einen CD-Ripper integriert und lässt sich Plug'n'Play mit SSD/HDD ausstatten. Kostenpunkt halt mindestens 600 Euro (ohne NAS etc).Als Stereo-Receiver nutze ich den Yamaha AX-1070. Jetzt muss ich überlegen, was ich mit dem 1050er mache


Kann ich zumindest für Musiccast und den AV-Controller nicht bestätigen. Haben zwar ihre Macken (z.B. kein Vorspulen bei FLACs), aber dafür funktioniert alles recht problemlos. Aber ich vestehe da gerade nicht, wo dein Problem liegt. Beim RPi musst du doch auch das Ganze irgendwie steuern?

Da gönnt sich jemand. Musst du für dich wissen, aber mir wäre ein Netzwerk-Receiver alleine keine 600 € aufwärts wert

Nicht mal einen Digitaleingang? Huch, wäre absolut nichts für mich.
Cue Sheets und Playlist-Dateien (m3u etc.) immer mit anlegen. Die paar KB Speicher hast du sicherlich.

Playlist-Dateien sind bequemer, falls man aus dem Ordner ein Album starten will und Cue Sheets zum Brennen relevant.

Rippen mit EAC, siehe:
"https://web.archive.org/web/20160412112203/http://xunside.info/eac"
(Veraltet, aber gut)
Bearbeitet von: "chilla" 22. Apr
Vorweg, wenn auch schon länger am Thema, ich fühle mich eher als Anfänger bei den Möglichkeiten der Musik Digitalisierung.

Da ich bei Musiccast mp3's etc. nicht spulen kann, nutze ich einen RPi mit Kodi über HDMI an Yamaha RX-V779 (nicht mehr im Handel) Musiccast Receiver. Gesteuert wird über eine app auf Apple iOS und Android. Ein Display (war erst vorgesehen) vermisse ich nicht. Konfiguration geht über den angeschlossenen Fernseher, wenn nötig. NAS, USB sticks und andere Netzwerkquellen werden genutzt.
Klang gefällt mir gut bei mp3 oder FLAC auf Chromium Style 8 Lautsprechern.
Nachteile:
Kodi unterstützt nur bedingt meine oldshcool Vorliebe für Ordner und ich habe somit noch keine akzeptable Suchfunktion gefunden.
RPi kann WLan Performance als Störer beeinträchtigen (nur selten beobachtet und kann damit in meinem Fall leben).
Lebenszeit geht drauf.
Viel Spass beim Projekt, und vergiss nicht Deine Erfahrungen zu posten...
So, Update. Knapp 58 100 GB habe ich in flac vorliegen. Da ich nicht alle Cover in entsprechender Größe/Qualität gefunden habe, wurden die Originale gescannt - ein Haufen Arbeit.

Es läuft der piCorePlayer mit dem Logitech Media Server direkt auf dem Pi. Meine flac-files liegen auf der externen Festplatte. Diese ist mit einem aktiven Hub an den Pi angeschlossen (direkt am Pi führte bei mir nur zu Problemen). Radio-Favoriten, Tidal und Deezer sind eingebunden. Alles funktioniert. Bei Tidal laufen die Streams im entsprechenden Hifi-Format :-) Auf meinen iOS-Geräten nutze ich die Web-Oberfläche mittels Material-Skin (Plugin). Auf Android nutze ich aktuell die Squeezer-App (zum Vergleich).

Anbei ein paar Impressionen (vier Bilder mit Squeezer App (Android): Homescreen:
26005039.jpg

Ansicht des Players, wenn TIDAL läuft. Da ich das HIFI-Abo habe, spielt er die Streams im entsprechenden Format.
26005039.jpg

Ansicht meiner flac-Alben im Cover-Format:
26005039.jpg

Beispiel, dass die App vorschlägt in Spotify/Tidal zu suchen.
26005039.jpg

Mittels Plugin lässt sich der LMS zum AirPlay-Empfänger aufrüsten. Klappt wunderbar!
26005039-1Jeuz.jpg


Nebenbei:
* Zwei CDs konnte mein DVD-Laufwerk nur mit erheblichen Fehlern abspielen. Diese habe ich mit der PS3 gerippt. Leider nicht in flac möglich, aber besser als gar nichts.
* Mittlerweile macht sogar Cover "restaurieren" Spaß :-)
26005039-xMWH9.jpg

Hier noch ein Vergleich, wie die Wiedergabe auf dem Display aussehen kann (nicht perfekt, war nur zum testen):

Google Pixel mit Squeezer-App | iPad 12,9" über Material-Skin | iPad 9,7" über Material Skin
26005039-8i3nf.jpg

Ich werde mir also noch ein billiges Tablet 9/10" besorgen. Besser als der Raspi Touchscreen - denke ich. Sieht auch sauberer aus.

Ach ja, die Titel auf der Festplatte am Raspi kann ich direkt per Samba (Netzwerk) bearbeiten. Ich muss sie also nicht erst abstecken und am Rechner alles kopieren. Das NAS spare ich somit - aktuell - ebenfalls.

Für knapp 150 EUR (mit Tablet) kann ich mich echt nicht beschweren :-)
Bearbeitet von: "ruaid0r" 4. Mai
thomas.mayerUdc25.04.2020 06:26

Vorweg, wenn auch schon länger am Thema, ich fühle mich eher als Anfänger b …Vorweg, wenn auch schon länger am Thema, ich fühle mich eher als Anfänger bei den Möglichkeiten der Musik Digitalisierung. Da ich bei Musiccast mp3's etc. nicht spulen kann, nutze ich einen RPi mit Kodi über HDMI an Yamaha RX-V779 (nicht mehr im Handel) Musiccast Receiver. Gesteuert wird über eine app auf Apple iOS und Android. Ein Display (war erst vorgesehen) vermisse ich nicht. Konfiguration geht über den angeschlossenen Fernseher, wenn nötig. NAS, USB sticks und andere Netzwerkquellen werden genutzt.Klang gefällt mir gut bei mp3 oder FLAC auf Chromium Style 8 Lautsprechern.Nachteile: Kodi unterstützt nur bedingt meine oldshcool Vorliebe für Ordner und ich habe somit noch keine akzeptable Suchfunktion gefunden. RPi kann WLan Performance als Störer beeinträchtigen (nur selten beobachtet und kann damit in meinem Fall leben). Lebenszeit geht drauf.Viel Spass beim Projekt, und vergiss nicht Deine Erfahrungen zu posten...


Also, ich bin jetzt soweit fertig (siehe meinen Post mit den Bildern). Spulen der Lieder ohne Probleme möglich. Über die rote Zeitlinie (wenn man sie auf dem Bild noch erkennen kann). Es gibt eine Top-Suchfunktion. Anbei mal ein paar Bilder zur Suche:

Suche (einfach):
26080428-cmEpi.jpg
Suche (erweitert):
26080428-1R9hu.jpg
Ergebnis für "R Kelly / Kategorie: Alle"
26080428-Krtr4.jpg
Weil mich dann die Titel interessieren, klicke ich auf Titel:
26080428-7Bscu.jpg
Ich muss lediglich herausfinden, wie ich Dubletten ausblende.


chilla22.04.2020 23:31

Cue Sheets und Playlist-Dateien (m3u etc.) immer mit anlegen. Die paar KB …Cue Sheets und Playlist-Dateien (m3u etc.) immer mit anlegen. Die paar KB Speicher hast du sicherlich.Playlist-Dateien sind bequemer, falls man aus dem Ordner ein Album starten will und Cue Sheets zum Brennen relevant.Rippen mit EAC, siehe: "https://web.archive.org/web/20160412112203/http://xunside.info/eac"(Veraltet, aber gut)


Also, weil ich in der Nachbearbeitung noch einiges anpassen musste, sind die m3us teilweise völlig überholt. Ich habe Sie mal nicht mit eingebunden. Die entsprechenden Alben kann ich auch so direkt abspielen :-)
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