Gepostet vor 4 Tagen

Muss Paypal bei Betrug der Polizei Accountdaten preisgeben?

Hallo liebe Community, ich machs kurz und schmerzlos. Ja, ich bin jemandem auf kleinanzeigen auf den Leim gegangen, ja, ich habe per paypal f&f bezahlt, ja, ich weiß dass ich scheiße gebaut hab. Es handelte sich zum glück aber nur um einen kleinen betrag (20€). nun meine frage: hat jemand bereits erfahrungen damit gemacht so einen paypal account einfach bei der polizei zu melden zwecks weiterer ermittlungen? sprich, muss paypal mit den accountdaten des verkäufers rausrücken wenn die polizei das so anfragt?

Über Erfahrungsberichte würd ich mich sehr freuen. Wenn ihr Langeweile habt und irgendeinen Witz über die Situation posten müsst, dann immer her damit. Mir ist auch grad langweilig

LG und danke
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22 Kommentare

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  1. levces's Profilbild
    Die Polizei ist verpflichtet die Anzeige aufzunehmen und sie zu bearbeiten. Das ganze geht dann zur Staatsanwaltschaft und die entscheidet über das weitere Vorgehen. Wenn die Beweislast nicht eindeutig ist und die Summe gering, besteht die Gefahr, dass das ganze nicht verfolgt wird.
    Alternativ kannst Du einen Anwalt einschalten, der wird dann nach Stunden bezahlt werden wollen und Du kannst den Schaden zivilrechtlich verfolgen. Wird dann eine Straftat festgestellt, springt die Staatsanwaltschaft ggf mit ein. Das zumindest meine Erfahrung.
  2. Joker71's Profilbild
    In Schleswig-Holstein werden die Accountdaten immer von der StA angefordert und dann von der Polizei auf weitere Ermittlungsansätze geprüft. Ob ein Verfahren eingestellt wird, entscheidet nur die StA. Die Polizei bzw. ein Polizist mach sich da ansonsten schnell der Strafvereitelung angreifbar....
  3. Monado's Profilbild
    Dazu gab's erst kürzlich einen Guide in den Diskussionen. Einfach mal durchlesen
    mydealz.de/dis…494
    Wetterfrosch48's Profilbild
    Hat aber ja nicht wirklich was mit seiner Frage zu tun
  4. Klaus_Ludwig's Profilbild
    Wie schon von anderen geschrieben, eine polizeiliche Anzeige würde ich auch bei so einem geringen Betrag machen, auch wenn das mit der "Online-Anzeige" je nach Polizeibezirk letzlich doch mehr Schein als Praxis ist und auf Arbeit & Zeit hinausläuft. Ich konnte z.B. nix hochladen und musste alle Belege und Chatverläufe ausdrucken und hinsenden. Aber, der Rechtsstaat funktioniert scheinbar ... Anfang Mai, knapp 1,5 Jahre nach meiner Anzeige, wurde mein Kleinanzeigen-Spezi wegen Betrug verurteilt. Ob ich meine 150€ zurück bekomme, die ich im Adhäsionsverfahren gleich mit geltend machen konnte, steht auf nem anderen Blatt,. Vor Gericht hat der Typ zwar laut verkündet, er überweist es sofort, aber bislang noch nix da. Ob ich mir jetzt noch die Mühe mache, und ein Inkassoverfahren beantrage weiß ich noch noch, wenn dann wahrscheinlich nur, um mal zu erfahren, wie so etwas abläuft ... das Geld habe ich eh unter "Lehrgeld" verbucht
  5. DerMichi's Profilbild
    Habe selber mal jemanden angezeigt wegen 25€. Musste dann zum Gericht in der Nähe von Köln und dort aussagen - richtig im Gerichtssaal mit Richter, klischeehaftem Strafverteidiger usw...
    War mir sehr unangenehm gemessen an dem Aufwand bei nur 25€. Habe damals aber über 100€ Wegstreckenentschädigung bekommen und wir haben uns einen schönen Tag in Köln gemacht
    Lohnt also schon.

    (Anzeige wurde übrigens fallengelassen, da es wohl ne Art Dreiecksbetrug war)
  6. marckbln's Profilbild
    ist ja genau die richtige Frage für den PayPal Experten/Mitarbeiter (bearbeitet)
    Totaro's Profilbild
    Du meinst den, der einen Tag versucht hat sich der Community zu stellen und derart eine Packung bekommen hat, dass er nicht mehr gesehen ward?
  7. Hg19's Profilbild
    Fehler Nr. 1: Bei Kleinanzeigen gekauft
    Fehler Nr. 2: Paypal verwendet
    Fehler Nr. 3: Die 20 Euro noch nicht als Lehrgeld abgeschrieben
    RoteRose's Profilbild
    Wow, Fehler Nr. 1 passiert mir auch immer wieder
  8. Wetterfrosch48's Profilbild
    Wenn Du eine Anzeige stellst und die nicht gleich wegen Geringfügigkeit eingestellt wird, dann kann im Rahmen der Ermittlungen auch von Paypal die Herausgabe der Daten des Paypal Kontoinhabers verlangt werden. Also wenn Du in Deinem Bundesland online Anzeige stellen kannst würde ich das schon aus Prinzip machen
  9. junkman's Profilbild
    Die Portale kooperieren mit der Polizei, alles andere wäre auch schmarn. Sofern der Account nicht iwo an einem User im fernen Ausland hängt oder komplett Fake ist, also kein Problem.
    Luke_keinplan's Profilbild
    Harn
  10. tehq's Profilbild
    Schon wieder, Bro?!
  11. LEZDUIT's Profilbild
    Bro niemand bei der Polizei wird auch nur einen Finger rühren bei 20€. Die werden einfach müde lächeln.
    Woodbeard's Profilbild
    Wenn niemand diese Kleinbeträge "anzeigt" kann die Person ja quasi unbegrenzt weiter betrügen.
    Meine romantische Vorstellung von Polizeiarbeit ist zwar schon lange verschieden, aber wenn mehrfach Person XY für solche Kleinigkeiten ermittelt wird sollte doch etwas passieren können.

    Hätte, könnte, sollte.

    Wie oft und gut die Person ihre Identität wechseln oder verschleiern kann wäre die Frage für mich.

    (Ich hätte keinen Bock auf die Rennerei.)
  12. RedChonk's Profilbild
    Der Polizist wenn du wegen 20€ eine Anzeige machst.



    47748669-Pj8Rh.jpg
  13. Dave0815's Profilbild
    Bei 20€ macht die Polizei gar nichts.
    Plyp's Profilbild
    Bullshit. Die müssen das aufnehmen.
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