Muster für einen Widerspruch für winsim Postpaid Kunden, die von der Preiserhöhung betroffen sind

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eingestellt am 18. Mär 2017
Moin zusammen,

ich habe bzgl. der Preiserhöhung von winsim schriftlich Widerspruch eingelegt und diesen Widerspruch sowohl per Einwurf Einschreiben als auch per Mail als PDF verschickt.
Ich dachte, vielleicht ist es für den einen oder anderen hier hilfreich wenn ich dieses Anschreiben veröffentliche.

Sehr geehrte Damen und Herren,



in meiner persönlichen Servicewelt unter winsim.de teilen Sie unter dem Punkt aktuelle Informationen mit, dass sich mein Mobilfunkvertrag mit der o.a. Kundennummer zum 01.05.2017 in seiner Grundgebühr um monatlich 2 € erhöhen wird.



Dieser einseitigen Änderung der Vertragsbedingungen widerspreche ich hiermit und fordere Sie auf, gem. Ihrer AGB für Postpaidverträge unter IX Abs. 3 den Vertrag zu den bisherigen Geschäftsbedingungen fortzusetzen.



Sollten Sie aufgrund meines Widerspruchs den Mobilfunkvertrag entgegen Ihrer eigenen AGB kündigen, teile ich Ihnen mit, dass ich die Rufnummer zum Ende des Vertrages zu einem anderen Anbieter portieren werde. Vorsorglich weise ich außerdem daraufhin, dass ich in diesem Fall keine Portierungsgebühren bezahlen werde, da ich die Rechtmäßigkeit einer solchen Forderung durch Sie nicht anerkenne.



Mit der Bitte um eine schriftliche Bestätigung meines Widerspruchs verbleibe ich mit freundlichen Grüßen


Ich bin sehr gespannt wie winsim darauf reagiert.
Zusätzliche Info
Diverses
Beste Kommentare
Wer schreibt so einen langen Brief?

Kurzfassung:
Ich widerspreche der dreisten Gebührenerhöhung.
Ohne Grüsse
Bene Schütz, 0170/5**66778
obiwan18. Mär 2017

Erledigt. Allerdings bin ich ab jetzt überfordert und nehme Vorschläge a …Erledigt. Allerdings bin ich ab jetzt überfordert und nehme Vorschläge an....



Widerspreche schreibt man klein. Es ist doch ein tu Wort
beneschuetz18. Mär 2017

Wer schreibt so einen langen Brief?Kurzfassung:Ich widerspreche der …Wer schreibt so einen langen Brief?Kurzfassung:Ich widerspreche der dreisten Gebührenerhöhung.Ohne GrüsseBene Schütz, 0170/5**66778


Witzig, nach spätestens 99 Versuchen hab ich Deine Nummer....
Teppichflieger18. Mär 2017

Witzig, nach spätestens 99 Versuchen hab ich Deine Nummer....


ja - aber wer will denn beneschuetz schon anrufen.....?
44 Kommentare
Bitte die Rechtschreibung noch einmal überprüfen. Danke
Verfasser
dodo218. Mär 2017

Bitte die Rechtschreibung noch einmal überprüfen. Danke


Erledigt. Allerdings bin ich ab jetzt überfordert und nehme Vorschläge an....
Wer schreibt so einen langen Brief?

Kurzfassung:
Ich widerspreche der dreisten Gebührenerhöhung.
Ohne Grüsse
Bene Schütz, 0170/5**66778
Verfasser
beneschuetz18. Mär 2017

Wer schreibt so einen langen Brief?Kurzfassung:Ich widerspreche der …Wer schreibt so einen langen Brief?Kurzfassung:Ich widerspreche der dreisten Gebührenerhöhung.Ohne GrüsseBene Schütz, 0170/5**66778


Ich
obiwan18. Mär 2017

Erledigt. Allerdings bin ich ab jetzt überfordert und nehme Vorschläge a …Erledigt. Allerdings bin ich ab jetzt überfordert und nehme Vorschläge an....



Widerspreche schreibt man klein. Es ist doch ein tu Wort
Danke dir.
Verfasser
dodo218. Mär 2017

Widerspreche schreibt man klein. Es ist doch ein tu Wort


Da muss ich Dir aber Widersprechen.....

Nee....quatsch. THX. Habs geändert. Groß und Kleinschreibung war noch nie meine Stärke. Genau so wenig wie Interpunktion.
beneschuetz18. Mär 2017

Wer schreibt so einen langen Brief?Kurzfassung:Ich widerspreche der …Wer schreibt so einen langen Brief?Kurzfassung:Ich widerspreche der dreisten Gebührenerhöhung.Ohne GrüsseBene Schütz, 0170/5**66778


Witzig, nach spätestens 99 Versuchen hab ich Deine Nummer....
Teppichflieger18. Mär 2017

Witzig, nach spätestens 99 Versuchen hab ich Deine Nummer....


ja - aber wer will denn beneschuetz schon anrufen.....?
Gebannt
Teppichflieger18. Mär 2017

Witzig, nach spätestens 99 Versuchen hab ich Deine Nummer....


Du willst den nicht persönlich sprechen!
Teppichflieger18. Mär 2017

Witzig, nach spätestens 99 Versuchen hab ich Deine Nummer....



Du kommst bei Mutti (also Angela) ihrem abhörsicheren Handy raus
Bearbeitet von: "jannie911" 18. Mär 2017
Wenn du schon das Einschreiben wählst, dann gleich das "normale" - eigenhändig übergebene - Einschreiben. Die Variante "Einschreiben Einwurf" bedeutet so viel wie: Der Postbote unterschreibt und wirft den Brief in die nächste Mülltonne. Das lohnt die gesparten 50 Cent doch gar nicht.

Auf welcher Grundlage basiert eigentlich der Widerspruch zur Portierungsgebühr?! Sprich: Gibt es zumindest einen (streitbaren) Grund oder ist das lediglich als Frustreaktion zu sehen?
chris9918. Mär 2017

Die Variante "Einschreiben Einwurf" bedeutet so viel wie: Der Postbote …Die Variante "Einschreiben Einwurf" bedeutet so viel wie: Der Postbote unterschreibt und wirft den Brief in die nächste Mülltonne.


In wie weit unterscheidet es sich von: Der Typ, der beim Empfänger ein Praktikum an der Pforte macht, unterschreibt und wirft den Brief in den Müll?

Die ganzen Widersprüchler werden spätestens mittelfristig eh gekündigt. Den Zirkus kann man sich eigentlich sparen. Es ist höchstens ein Ausdruck des Protests... Allerdings eines zahnlosen Tigers... ;-)
Bearbeitet von: "Wiedehopf" 18. Mär 2017
Wiedehopf18. Mär 2017

In wie weit unterscheidet es sich von: Der Typ, der beim Empfänger ein …In wie weit unterscheidet es sich von: Der Typ, der beim Empfänger ein Praktikum an der Pforte macht, unterschreibt und wirft den Brief in den Müll?



In der einen Variante (Einwurf) bestätigt der Postbote den Brief eingeworfen zu haben. Das Unternehmen behauptet den Brief nicht erhalten zu haben. Wer lügt? In der anderen Variante unterschreibt zumindest ein Mitarbeiter des Unternehmens den Brief in Empfang genommen zu haben. Behauptet das Unternehmen den Brief nicht erhalten zu haben, dann stellt sich zumindest die Frage, wer denn lügt, nicht mehr (sofern keine Unterschrift gefälscht wurde). Geht der Brief schließlich im Unternehmen verloren, so kann ja nicht der Absender dafür haften. ^^

Muss jetzt aber noch dazu sagen: Man kann sich das Einschreiben komplett sparen. Laut Google sind Empfänger auch so kreativ und behaupten, z. B. einen leeren Brief erhalten zu haben. In diesem Fall bringt einem der Nachweis dann auch nichts.
chris9918. Mär 2017

In der einen Variante (Einwurf) bestätigt der Postbote den Brief …In der einen Variante (Einwurf) bestätigt der Postbote den Brief eingeworfen zu haben. Das Unternehmen behauptet den Brief nicht erhalten zu haben.


... oder verweigert die Annahme oder öffnet dem Postboten erst gar nicht die Haustür. Das Einschreiben kann man sich sparen.

Gegen diesen Fall wäre ein Einwurf-Einschreiben sogar noch die bessere Lösung, weil der Brief dann zumindest sicher und nachweisbar im Machtbereich des Empfängers ankommt. Musst nur noch beweisen, dass da nicht nur ein weißes Blatt drin war.
Werd meinen Tarif auch kündigen.
Wer bietet den aktuell ähnliche Leistunden (100sms/ min, 1GB LTE)?
Verfasser
chris9918. Mär 2017

Wenn du schon das Einschreiben wählst, dann gleich das "normale" - …Wenn du schon das Einschreiben wählst, dann gleich das "normale" - eigenhändig übergebene - Einschreiben. Die Variante "Einschreiben Einwurf" bedeutet so viel wie: Der Postbote unterschreibt und wirft den Brief in die nächste Mülltonne. Das lohnt die gesparten 50 Cent doch gar nicht.Auf welcher Grundlage basiert eigentlich der Widerspruch zur Portierungsgebühr?! Sprich: Gibt es zumindest einen (streitbaren) Grund oder ist das lediglich als Frustreaktion zu sehen?


Das von dir als "normal" bezeichnete Einschreiben, ist ein Einschreiben mit Rückschein. Hast du sowas schon mal verschickt? Du kannst nicht entziffern wer den Brief entgegen genommen hat, da die Unterschrift unleserlich ist. Der Postbote ist ja schließlich nicht berechtigt den Empfänger darum zu bitten, den Personalausweis einzusehen und trägt dann den Namen gut leserlich ein. Der Rückschein ist in diesem Fall genauso viel Wert wie mein Nachweis beim Versand als Einwurf Einschreiben. Er hat also keinen Mehrwert, außer das er mehr kostet.

Diese ganzen Argumente - die können ja auch behaupten war ein weißes Blatt Papier drin - das sind alles Totschlagargumente. Wenn ihr dieser Argumentationskette folgt, dann braucht ihr keine Briefe mehr zu verschicken. Egal auf welchem Weg. Selbst wenn ich das Schreiben persönlich in der Zentrale abgebe und mir das quittieren lasse, kann der Empfänger im nach hinein behaupten es habe sich bei dem angenommenen Schreiben nicht um einen Widerspruch gehalten.

Im Falle eines Rechtsstreites ist es sinnvoll, wenn ich als Kläger oder Beklagter deutlich machen kann, dass ich im Vorfeld von meiner Seite aus bemüht war alles zu tun, was einen Rechtsstreit vermeiden könnte. Durch den Versand eines Einwurf Einschreibens dokumentiere ich, dass es mir wichtig war, dass Winsim meinen Widerspruch in schriftlicher Form auch wirklich erhält und dieses Schreiben nicht verloren geht. Dafür reicht ein Einwurf Einschreiben vollkommen aus.

Der Widerspruch zur Portierungsgebühr basiert auf folgender Grundlage:
Wenn Winsim aufgrund meines Widerspruchs den Vertrag kündigt, dann bin ich gezwungen zu einem anderen Anbieter zu wechseln um die von mir gewünschte Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Die Portierung meiner Rufnummer hat somit Winsim zu verantworten, da sie einseitig die Vertragsbedingungen geändert haben und nach meinem Widerspruch dazu, entgegen ihrer eigenen AGB, die ebenfalls Bestandteil unseres Vertrages sind, den Vertrag gekündigt haben. In diesem Fall hat Winsim nicht das Recht, mir die Portierung der Rufnummer in Rechnung zu stellen. Zumindest ist das mein Rechtsverständnis. Ob ich damit richtig liege, weiß ich allerdings auch nicht. Das müsste im Zweifelsfall dann ein Richter entscheiden.
Es handelt sich also keineswegs um eine Frustreaktion.
Bearbeitet von: "obiwan" 18. Mär 2017
chris9918. Mär 2017

Laut Google sind Empfänger auch so kreativ und behaupten, z. B. einen …Laut Google sind Empfänger auch so kreativ und behaupten, z. B. einen leeren Brief erhalten zu haben. In diesem Fall bringt einem der Nachweis dann auch nichts.


Ganz genau! Einschreiben bringt im Streitfall genau gar nichts. Das ist nur etwas für das eigene Gewissen :-)

Zum einen ist unklar ob bzw. was im Umschlag war, zum anderen können gerade firmen behaupten, dass sie die Unterschrift nicht kennen. (Da laufen ja viele Praktikanten rum...)

Sicher kann man wichtige Dokumente nur per Gerichtsvollzieher zustellen lassen...
Warum Porto zahlen? Es gibt doch im Winsim Portal einen Button "Widerspruch Preiserhöhung", Empfangsbestätigung folgt umgehend.
obiwan18. Mär 2017

Es handelt sich also keineswegs um eine Frustreaktion.


Irgendwie ist das doch genau der Klassiker von einer Frustreaktion.

Du sagst selbst, dass du ein kein Jurist bist, liest eine AGB, regst dich auf und interpretierst deine Sichtweise hinein...
Verfasser
Wiedehopf18. Mär 2017

Irgendwie ist das doch genau der Klassiker von einer Frustreaktion.Du …Irgendwie ist das doch genau der Klassiker von einer Frustreaktion.Du sagst selbst, dass du ein kein Jurist bist, liest eine AGB, regst dich auf und interpretierst deine Sichtweise hinein...


Ja. Ich lese die (nicht eine) AGB die Bestandteil meines Vertrages ist. Das ist doch schon mal was, oder? Ich interpretiere auch nicht, weil IX Abs. 3 der AGB für Postpaidverträge sagt:

"Der Diensteanbieter wird jede Änderung dem Kunden in Textform mitteilen. Sofern der Kunde nicht binnen sechs (6) Wochen seit Zugang der Änderungsmitteilung in Textform einzelnen oder allen Änderungen widerspricht, gelten die mitgeteilten Änderungen als genehmigt. Der Diensteanbieter wird den Kunden in der Mitteilung auf den Beginn der Frist, die Bedeutung und die Folgen seines Schweigens hinweisen. Übt der Kunde sein Widerspruchsrecht aus, wird der Vertrag bezüglich der einzelnen vom Widerspruch umfassten Regelungen zu den bisherigen Geschäftsbedingungen fortgesetzt."

Was gibt es da zu interpretieren? Das ist aus meiner Sicht eindeutig. Hinzu kommt, dass ich nicht sehen kann, wieso ich als Nicht-Jurist kein eigenes Rechtsverständnis haben darf. Ich rege mich auch nicht auf. Ich teile Winsim nur die Konsequenzen mit, die eintreffen, wenn Sie mir die Portierungsgebühr im Falle einer außerordentlichen einseitigen Kündigung in Rechnung stellen. Ich werde diese nicht bezahlen und es auf den Klageweg ankommen lassen. In diesem Fall würde dann eben eine Entscheidung bei Gericht ergehen (sofern Winsim klagt), wessen Rechtsverständnis das richtige war. Das hat weder etwas mit Frustration noch mit aufregen zu tun.
obiwan18. Mär 2017

Ja. Ich lese die (nicht eine) AGB die Bestandteil meines Vertrages ist. …Ja. Ich lese die (nicht eine) AGB die Bestandteil meines Vertrages ist. Das ist doch schon mal was, oder? Ich interpretiere auch nicht, weil IX Abs. 3 der AGB für Postpaidverträge sagt:"Der Diensteanbieter wird jede Änderung dem Kunden in Textform mitteilen. Sofern der Kunde nicht binnen sechs (6) Wochen seit Zugang der Änderungsmitteilung in Textform einzelnen oder allen Änderungen widerspricht, gelten die mitgeteilten Änderungen als genehmigt. Der Diensteanbieter wird den Kunden in der Mitteilung auf den Beginn der Frist, die Bedeutung und die Folgen seines Schweigens hinweisen. Übt der Kunde sein Widerspruchsrecht aus, wird der Vertrag bezüglich der einzelnen vom Widerspruch umfassten Regelungen zu den bisherigen Geschäftsbedingungen fortgesetzt."Was gibt es da zu interpretieren? Das ist aus meiner Sicht eindeutig. Hinzu kommt, dass ich nicht sehen kann, wieso ich als Nicht-Jurist kein eigenes Rechtsverständnis haben darf. Ich rege mich auch nicht auf. Ich teile Winsim nur die Konsequenzen mit, die eintreffen, wenn Sie mir die Portierungsgebühr im Falle einer außerordentlichen einseitigen Kündigung in Rechnung stellen. Ich werde diese nicht bezahlen und es auf den Klageweg ankommen lassen. In diesem Fall würde dann eben eine Entscheidung bei Gericht ergehen (sofern Winsim klagt), wessen Rechtsverständnis das richtige war. Das hat weder etwas mit Frustration noch mit aufregen zu tun.


Die Portierung ist eine Serviceleistung und muss beantragt werden. Den Gebühren stimmst du zu und fertig ist die Geschichte. Ansonsten läuft der Vertrag einfach aus und deine Nr wird wieder freigegeben.
Verfasser
Antics18. Mär 2017

Die Portierung ist eine Serviceleistung und muss beantragt werden. Den …Die Portierung ist eine Serviceleistung und muss beantragt werden. Den Gebühren stimmst du zu und fertig ist die Geschichte. Ansonsten läuft der Vertrag einfach aus und deine Nr wird wieder freigegeben.


Ganz so einfach ist es eben nicht.

Falls Winsim eine außerordentliche Kündigung ausspricht können hinsichtlich der Portierung drei Dinge passieren:

1. Winsim gibt meine Nummer an den anderen Anbieter frei und stellt mir dies anschließend in Rechnung. In diesem Fall widerspreche ich dieser Rechnung mit Verweis auf meinen Widerspruch. Ich entziehe Ihnen das SEPA Lastschriftmandat und hole den Rechnungsbetrag per Rückbuchung zurück, falls Winsim den Rechnungsbetrag abbucht. Jetzt kann Winsim sich überlegen wie sie weitergehen wollen (Inkasso, Gerichtliches Mahnverfahren, Klageweg oder was auch immer)

2. Winsim weigert sich aufgrund meines Schreibens die Rufnummer frei zu geben bevor ich die Portierungsgebühr bezahlt habe. In diesem Fall würde ich mir einen Termin beim Anwalt nehmen und mich beraten lassen. Dann, ggfs. den Klageweg bestreiten oder die Portierungsgebühr bezahlen, wenn der Anwalt mir klar macht, dass ich auf dem Holzweg bin.

3. Winsim berechnet mit die Portierung nicht

Bei Variante 1 würde ich mich ebenfalls von einem Anwalt beraten lassen, bevor ich den Rechnungsbetrag zurückbuche.
Bearbeitet von: "obiwan" 18. Mär 2017
Joe12318. Mär 2017

Warum Porto zahlen? Es gibt doch im Winsim Portal einen Button …Warum Porto zahlen? Es gibt doch im Winsim Portal einen Button "Widerspruch Preiserhöhung", Empfangsbestätigung folgt umgehend.




Vollkommen richtig! Aber für manche wohl zu einfach...
obiwan18. Mär 2017

Ganz so einfach ist es eben nicht.Falls Winsim eine außerordentliche …Ganz so einfach ist es eben nicht.Falls Winsim eine außerordentliche Kündigung ausspricht können hinsichtlich der Portierung drei Dinge passieren:1. Winsim gibt meine Nummer an den anderen Anbieter frei und stellt mir dies anschließend in Rechnung. In diesem Fall widerspreche ich dieser Rechnung mit Verweis auf meinen Widerspruch. Ich entziehe Ihnen das SEPA Lastschriftmandat und hole den Rechnungsbetrag per Rückbuchung zurück, falls Winsim den Rechnungsbetrag abbucht. Jetzt kann Winsim sich überlegen wie sie weitergehen wollen (Inkasso, Gerichtliches Mahnverfahren, Klageweg oder was auch immer)2. Winsim weigert sich aufgrund meines Schreibens die Rufnummer frei zu geben bevor ich die Portierungsgebühr bezahlt habe. In diesem Fall würde ich mir einen Termin beim Anwalt nehmen und mich beraten lassen. Dann, ggfs. den Klageweg bestreiten oder die Portierungsgebühr bezahlen, wenn der Anwalt mir klar macht, dass ich auf dem Holzweg bin.3. Winsim berechnet mit die Portierung nicht


Doch es ist ganz einfach. Die Portierung ist ein gesonderter Auftrag an winsim und hat zunächst nur indirekt was mit deinem Vertrag zu tun. Ohne Zahlung keine Portierung, einfacher geht es kaum.
In einem gerichtlichen Mahnverfahren verlierst du ganz schnell, da die Schuld und Leistung simpel nachgewiesen werden kann. Was drum herum passiert ist, interessiert niemanden und ist für das Mahnverfahren unerheblich.

Nimm dir einen Anwalt, der dir den Kopf wäscht.
Verfasser
Antics18. Mär 2017

Doch es ist ganz einfach. Die Portierung ist ein gesonderter Auftrag an …Doch es ist ganz einfach. Die Portierung ist ein gesonderter Auftrag an winsim und hat zunächst nur indirekt was mit deinem Vertrag zu tun. Ohne Zahlung keine Portierung, einfacher geht es kaum.In einem gerichtlichen Mahnverfahren verlierst du ganz schnell, da die Schuld und Leistung simpel nachgewiesen werden kann. Was drum herum passiert ist, interessiert niemanden und ist für das Mahnverfahren unerheblich.Nimm dir einen Anwalt, der dir den Kopf wäscht.


Ein gerichtliches Mahnverfahren kann man nicht verlieren. Entweder man bezahlt die im Wege des Mahnverfahrens geforderten Gebühren oder man Widerspricht und dann wird der Klageweg bestritten. Den kann ich dann verlieren, aber nicht das Mahnverfahren.

Ohne Zahlung keine Portierung wäre Variante 2. Was ich dann mache, habe ich ja bereits erläutert.

Von meinem Anwalt lasse ich mir in dieser Hinsicht im übrigen gerne den Kopf waschen. Aber eben auch nur von dem.
Verfasser
CrackJohn198118. Mär 2017

Vollkommen richtig! Aber für manche wohl zu einfach...


Ganz toller Button. Bekomme stets die Nachricht, dass aufgrund meines Widerspruchs den ich mit dem Button getätigt habe, neue Informationen in der Servicewelt für mich hinterlegt sind. In der Servicewelt ist allerdings nichts zu finden. Mir persönlich reicht dieses - Klicken Sie hier wenn Sie nicht mehr Geld bezahlen wollen - einfach nicht aus. Aber das kann ja jeder so handhaben wie er/sie das möchte.
obiwan18. Mär 2017

Ein gerichtliches Mahnverfahren kann man nicht verlieren. Entweder man …Ein gerichtliches Mahnverfahren kann man nicht verlieren. Entweder man bezahlt die im Wege des Mahnverfahrens geforderten Gebühren oder man Widerspricht und dann wird der Klageweg bestritten. Den kann ich dann verlieren, aber nicht das Mahnverfahren. Ohne Zahlung keine Portierung wäre Variante 2. Was ich dann mache, habe ich ja bereits erläutert.Von meinem Anwalt lasse ich mir in dieser Hinsicht im übrigen gerne den Kopf waschen. Aber eben auch nur von dem.


Natürlich kannst du ein streitiges Verfahren verlieren. Die Abgabe an das Prozessgericht sehe ich immer noch als Teil des Mahnverfahrens da am Ende immer der Vollstreckungsbescheid steht und keine Verurteilung im Sinne einer Zivilklage o.ä.

Aber was diskutiere ich überhaupt mit jemandem, der keine entsprechende Ausbildung hat und ohnehin nur eine Retourkutsche für Winsim will. Kindischer geht es kaum und du solltest dich dafür schämen auch noch unsere Gerichte wegen 25€ belämmern zu wollen.
Verfasser
Antics18. Mär 2017

Natürlich kannst du ein streitiges Verfahren verlieren. Die Abgabe an das …Natürlich kannst du ein streitiges Verfahren verlieren. Die Abgabe an das Prozessgericht sehe ich immer noch als Teil des Mahnverfahrens da am Ende immer der Vollstreckungsbescheid steht und keine Verurteilung im Sinne einer Zivilklage o.ä.Aber was diskutiere ich überhaupt mit jemandem, der keine entsprechende Ausbildung hat und ohnehin nur eine Retourkutsche für Winsim will. Kindischer geht es kaum und du solltest dich dafür schämen auch noch unsere Gerichte wegen 25€ belämmern zu wollen.


Von wollen, kann gar keine Rede sein, aber du betreibst eine äußerst interessante Umkehrung des Verursacherprinzips. Vertragspartner, die sich nicht an ihre vertraglichen Vereinbarungen halten, verursachen Kosten zu meinem Nachteil. Dies möchte ich nicht einfach so akzeptieren und bin daher kindisch. Sehr interessant.
obiwan18. Mär 2017

2. Winsim weigert sich aufgrund meines Schreibens die Rufnummer frei zu …2. Winsim weigert sich aufgrund meines Schreibens die Rufnummer frei zu geben bevor ich die Portierungsgebühr bezahlt habe. In diesem Fall würde ich mir einen Termin beim Anwalt nehmen und mich beraten lassen. Dann, ggfs. den Klageweg bestreiten oder die Portierungsgebühr bezahlen, wenn der Anwalt mir klar macht, dass ich auf dem Holzweg bin.


Angesichts der Wichtigkeit deiner Sache, kriegt du garantiert einen Termin in 10 Jahren vor Gericht. Bis dahin hast du eh eine neue Nummer.

In der AGB steht nicht, dass sie dir die Nummer kostenfrei geben müssen, sofern sie dir kündigen. Oder irre ich mich? Dann hat nämlich das eine nichts mit dem anderen zu tun. Die Portierungsgebühr steht sicher auch in der AGB, der du zugestimmt hast... Moralisch betrachtet hast du übrigens Recht...
Bearbeitet von: "Wiedehopf" 18. Mär 2017
beneschuetz18. Mär 2017

Wer schreibt so einen langen Brief?Kurzfassung:Ich widerspreche der …Wer schreibt so einen langen Brief?Kurzfassung:Ich widerspreche der dreisten Gebührenerhöhung.Ohne GrüsseBene Schütz, 0170/5**66778


wow, so cool!
obiwan18. Mär 2017

Diese ganzen Argumente - die können ja auch behaupten war ein weißes Blatt …Diese ganzen Argumente - die können ja auch behaupten war ein weißes Blatt Papier drin - das sind alles Totschlagargumente. Wenn ihr dieser Argumentationskette folgt, dann braucht ihr keine Briefe mehr zu verschicken.



Ich sehe hingegen schon einen Mehrwert im normalen Einschreiben (mit Rückschein). Nachdem ich diesen Artikel zur gerichtsfesten Zustellung von fristwahrenden Briefen gelesen habe, erscheint mir das Einschreiben in diesen Fällen als generell rausgeworfenes Geld. (tl;dr: nur Gerichtsvollzieher oder Bote sind im Zweifel gerichtsfest; das Einschreiben wertlos).

Was die MNP betrifft: Du hast - vermutlich - mit Akzeptanz der AGB von WinSim akzeptiert, dass ein Vertrag zwischen dir und WinSim von beiden Seiten ohne Grund - jedoch unter Einhaltung einer Frist - gekündigt werden kann. Ich befürchte und würde annehmen, dass auch in diesem Fall die Gebühr zur MNP von dir zu tragen ist. Der Provider begeht ja - unter Einhaltung der vereinbarten und von dir akzeptierten Vertragsbedingungen - keinen Vertragsbruch. Das wäre meine laienhafte Rechtsauffassung dazu.

(Sehe jetzt erst, dass hier auf Seite 2 schon weitere Beiträge verfasst worden sind. Du wirst ja sehen, ob WinSim nach einem Widerspruch den Vertrag zu den ursprünglichen Konditionen weiterführt oder kündigt. Im Fall der Kündigung wäre interessant, was unter den AGB dazu geschrieben steht. // Die Gebühr zur MNP wird vermutlich aus dem Grund (Lastschrift zurückbuchen) gern zur Bezahlung per Überweisung in Rechnung gestellt. Hatte mich auch schon mal gewundert, warum ich diese Gebühr - trotz Lastschriftmandat - überweisen sollte.)
Bearbeitet von: "chris99" 18. Mär 2017
Verfasser
Wiedehopf18. Mär 2017

Angesichts der Wichtigkeit deiner Sache, kriegt du garantiert einen Termin …Angesichts der Wichtigkeit deiner Sache, kriegt du garantiert einen Termin in 10 Jahren vor Gericht. Bis dahin hast du eh eine neue Nummer.In der AGB steht nicht, dass sie dir die Nummer kostenfrei geben müssen, sofern sie dir kündigen. Oder irre ich mich? Dann hat nämlich das eine nichts mit dem anderen zu tun. Die Portierungsgebühr steht sicher auch in der AGB, der du zugestimmt hast... Moralisch betrachtet hast du übrigens Recht...


Jep, den AGB habe ich zugestimmt und dass sind die gleichen AGB in denen auch steht, dass sie aufgrund meines Widerspruchs den Vertrag zu den bisherigen Geschäftsbedingungen fortsetzen müssen. Und jetzt?
obiwan18. Mär 2017

Von wollen, kann gar keine Rede sein, aber du betreibst eine äußerst i …Von wollen, kann gar keine Rede sein, aber du betreibst eine äußerst interessante Umkehrung des Verursacherprinzips. Vertragspartner, die sich nicht an ihre vertraglichen Vereinbarungen halten, verursachen Kosten zu meinem Nachteil. Dies möchte ich nicht einfach so akzeptieren und bin daher kindisch. Sehr interessant.


Die Konditionen werden über einen festgelegten Zeitraum verhandelt. Einer einseitigen Änderung kannst du widersprechen aber hast keinen Anspruch auf unendliche Fortführung des Vertrages nach Ablauf der Laufzeit. Wenn Winsim kündigt, ist deren Leistung nach Ablauf erbracht. Portierung ist dein Bier und ein Zusatzservice.

Ich glaube ohnehin nicht dran, dass winsim kündigt.
Verfasser
chris9918. Mär 2017

Ich sehe hingegen schon einen Mehrwert im normalen Einschreiben (mit …Ich sehe hingegen schon einen Mehrwert im normalen Einschreiben (mit Rückschein). Nachdem ich diesen Artikel zur gerichtsfesten Zustellung von fristwahrenden Briefen gelesen habe, erscheint mir das Einschreiben in diesen Fällen als generell rausgeworfenes Geld. (tl;dr: nur Gerichtsvollzieher oder Bote sind im Zweifel gerichtsfest; das Einschreiben wertlos).Was die MNP betrifft: Du hast - vermutlich - mit Akzeptanz der AGB von WinSim akzeptiert, dass ein Vertrag zwischen dir und WinSim von beiden Seiten ohne Grund - jedoch unter Einhaltung einer Frist - gekündigt werden kann. Ich befürchte und würde annehmen, dass auch in diesem Fall die Gebühr zur MNP von dir zu tragen ist. Der Provider begeht ja - unter Einhaltung der vereinbarten und von dir akzeptierten Vertragsbedingungen - keinen Vertragsbruch. Das wäre meine laienhafte Rechtsauffassung dazu.(Sehe jetzt erst, dass hier auf Seite 2 schon weitere Beiträge verfasst worden sind. Du wirst ja sehen, ob WinSim nach einem Widerspruch den Vertrag zu den ursprünglichen Konditionen weiterführt oder kündigt. Im Fall der Kündigung wäre interessant, was unter den AGB dazu geschrieben steht. // Die Gebühr zur MNP wird vermutlich aus dem Grund (Lastschrift zurückbuchen) gern zur Bezahlung per Überweisung in Rechnung gestellt. Hatte mich auch schon mal gewundert, warum ich diese Gebühr - trotz Lastschriftmandat - überweisen sollte.)




Sollte Winsim den Vertrag vorzeitig kündigen aufgrund meines Widerspruchs begehen Sie durchaus Vertragsbruch. Siehe dazu IX Abs. 3 der AGB. Sie dürfen den Vertrag gem. dieser AGB nicht kündigen. Wenn sie sich also an ihre Vertraglichen Verpflichtungen halten, dann stellt sich die Frage mit der Portierung erst gar nicht.
Der Vertrag kann übrigens nicht ohne Grund von einer der beiden Vertragsparteien gekündigt werden, da die Mindestvertragslaufzeit 24 Monate beträgt. Es gibt nur außerordentliche Kündigungsgründe, wie z.B. die einseitige Änderung der Vertragsbedingungen, oder ich komme meinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nach.
Verfasser
Antics18. Mär 2017

Die Konditionen werden über einen festgelegten Zeitraum verhandelt. Einer …Die Konditionen werden über einen festgelegten Zeitraum verhandelt. Einer einseitigen Änderung kannst du widersprechen aber hast keinen Anspruch auf unendliche Fortführung des Vertrages nach Ablauf der Laufzeit. Wenn Winsim kündigt, ist deren Leistung nach Ablauf erbracht. Portierung ist dein Bier und ein Zusatzservice.Ich glaube ohnehin nicht dran, dass winsim kündigt.


Das sehe ich genau so. Ich habe keinen Anspruch auf unendliche Fortführung des Vertrages zu den ursprünglichen Konditionen, aber ich habe Anspruch auf fortführung des Vertrages zu den bisherigen Geschäftsbedingungen für die Mindestvertragslaufzeit. Nach Ablauf der 24 Monate gilt dies nicht mehr. Dies entspricht den von mir zugestimmten AGB, die Winsim selber vorgibt.
obiwan18. Mär 2017

Der Vertrag kann übrigens nicht ohne Grund von einer der beiden …Der Vertrag kann übrigens nicht ohne Grund von einer der beiden Vertragsparteien gekündigt werden, da die Mindestvertragslaufzeit 24 Monate beträgt.



Ah! Das hab ich nicht mitbekommen (habe auch keinen Vertrag mit WinSim). Wenn tatsächlich eine außerordentliche Kündigung erfolgen sollte, dann würde ich auch nicht einsehen die Gebühr zu bezahlen. Du wolltest ja schließlich Kunde bleiben.
obiwan18. Mär 2017

Sollte Winsim den Vertrag vorzeitig kündigen aufgrund meines Widerspruchs …Sollte Winsim den Vertrag vorzeitig kündigen aufgrund meines Widerspruchs begehen Sie durchaus Vertragsbruch. Siehe dazu IX Abs. 3 der AGB. Sie dürfen den Vertrag gem. dieser AGB nicht kündigen. Wenn sie sich also an ihre Vertraglichen Verpflichtungen halten, dann stellt sich die Frage mit der Portierung erst gar nicht.Der Vertrag kann übrigens nicht ohne Grund von einer der beiden Vertragsparteien gekündigt werden, da die Mindestvertragslaufzeit 24 Monate beträgt. Es gibt nur außerordentliche Kündigungsgründe, wie z.B. die einseitige Änderung der Vertragsbedingungen, oder ich komme meinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nach.


Winsim wird nicht vorzeitig kündigen, das können die nicht aufgrund deines Widerspruchs. Wozu die Aufregung?
Verfasser
Antics18. Mär 2017

Winsim wird nicht vorzeitig kündigen, das können die nicht aufgrund deines …Winsim wird nicht vorzeitig kündigen, das können die nicht aufgrund deines Widerspruchs. Wozu die Aufregung?


Ich rege mich gar nicht auf. Ich führe unter der Rubrik "Diskussion" eine anregende Diskussion mit anderen mydealzern bzgl. deren Ansichten zum Thema und vertreibe mir so einen langweiligen Samstagabend....alles gut. Ich gehe auch nicht davon aus, dass Winsim den Vertrag kündigt.
Bearbeitet von: "obiwan" 18. Mär 2017
Wiedehopf18. Mär 2017

Die ganzen Widersprüchler werden spätestens mittelfristig eh gekündigt. De …Die ganzen Widersprüchler werden spätestens mittelfristig eh gekündigt. Den Zirkus kann man sich eigentlich sparen. Es ist höchstens ein Ausdruck des Protests... Allerdings eines zahnlosen Tigers... ;-)


Bei McFit habe ich damals widersprochen bei einer Preiserhöhung von ~18%. Ich wurde nicht gekündigt, obwohl das schon über vier Jahr her ist. Aber ja, McFit ist was anderes als ein Mobilfunkanbieter. Probieren kann und sollte man es aber.
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