MyDealz-Regeln

Mich würde interessieren, was es mit der Regel auf sich hat, dass man keinen Artikel teurer anbieten darf, als er gekauft wurde.

Einerseits wird rumgejammert, wenn jemand z.B. einen ACPP fürs IPad für 35€ verkauft (obwohl Kaufpreis 10€ war) andererseits wird nicht gejammert, wenn er für 15€ verkauft wird obwohl es auch mehr ist.

Auch im Bezug aus die MeinPaket-Gutscheine wird oft diskutiert, da sie verkauft werden, obwohl es keinen Kaufpreis gab.

Könnte man das ganze nicht irgendwie allgemeingültig festlegen?

Prinzipiell finde ich es nicht gut, wenn man aus Deals Gewinn schlagen will, andererseits bieten vielen die Artikel meist deutlich unter Idealo an.

Mich würde eure Meinung dazu interessieren.

Sry falls es die Frage schon gab, konnte nichts finden.

Liebe Grüße

TandZ

Beliebteste Kommentare

Die Regel soll ja allgemein dem Wucher und Missbrauch der Deals zum Gewinn Einhalt gebieten. Dennoch ist sie schwer umsetzbar.
Was hierbei oft nicht beachtet wird, ist, dass man manchmal mehr "zahlt" als nur den Kaufpreis. Man zahlt oft in Form von Bonität, oder Limitierung.

Wenn ich einen Handyvertrag direkt bei Vodafone nehme und dort beispielsweise 10€/Monat extra zahle, sowie eine Einmalzahlung von 60€ leiste, bezahle ich für das Gerät 300€ (verglichen mit dem SIM-only Tarif) - müsste ich hier nun als Maximalbetrag 300€ ansetzen, obwohl ich dieses Angebot bedingt durch die begleitenden Mehrkosten bestimmt nicht beliebig oft parallel annehmen kann?

Oder die Kommentare bezüglich des Steamguthabens, man würde 10€ für 3€ bekommen? An Steam zahle ich aber 10€ und nicht 3€ - diese 3€ zahlte ich an den Händler für die Karte, welche aber nicht zum Verkauf steht. Außerdem kann ich diese Karten nur begrenzt oft in einem bestimmten Zeitraum kaufen - so erging es z.B. shellshock, der aber oft genug selbst den Vermerk in den Kleinanzeigen brachte, bis er plötzlich selbst ein Gesuch eröffnete, weil ihm seine Karten nicht reichten.

Ich denke die Regel gegen Wucher ist zwar von der Grundidee her nicht verkehrt, hier jedoch eher kontraproduktiv.
Wir sind auf einer Schnäppchenplattform, wo ohnehin jeder dreimal schaut, ob er es nicht billiger bekommen könnte. Und sollte man einen Deal nur begrenzt oft wahrnehmen können, oder verpasst haben (wie zB. beim ACPP für 10€ und nur max. 1 pro Person), so ist jedem damit geholfen, wenn ein fairer Kompromiss gefunden werden kann. Angebote mit viel zu hohen Preisen werden doch eh liegen gelassen, wie man es gut sehen kann bei den Kleinanzeigen.

Fazit:
Ich sehe es wie du: Kleinanzeigen sind nicht da, um großartig Gewinn zu machen, bieten den Käufern aber die Möglichkeit zu sparen über Ihr persönliches Maximalmaß hinaus, indem Angebote unter Idealo oder Normalpreiswert vergeben werden. Die Regel selbst ist aufgrund der MyDealznutzer ohnehin unnötig.

Liebe Grüße

9 Kommentare

Spucha

http://hukd.mydealz.de/diverses/wer-hat-regeln-bei-den-kleinanzeigen-aufgestellt-156113



Danke

Spucha

http://hukd.mydealz.de/diverses/wer-hat-regeln-bei-den-kleinanzeigen-aufgestellt-156113


Und Du hast in dem Thread ja selbst schon einen Kommentar abgegeben oO

Spucha

http://hukd.mydealz.de/diverses/wer-hat-regeln-bei-den-kleinanzeigen-aufgestellt-156113



Das habe ich auch gerade gesehen konnte mich nicht mehr daran erinnern

Die Regel soll ja allgemein dem Wucher und Missbrauch der Deals zum Gewinn Einhalt gebieten. Dennoch ist sie schwer umsetzbar.
Was hierbei oft nicht beachtet wird, ist, dass man manchmal mehr "zahlt" als nur den Kaufpreis. Man zahlt oft in Form von Bonität, oder Limitierung.

Wenn ich einen Handyvertrag direkt bei Vodafone nehme und dort beispielsweise 10€/Monat extra zahle, sowie eine Einmalzahlung von 60€ leiste, bezahle ich für das Gerät 300€ (verglichen mit dem SIM-only Tarif) - müsste ich hier nun als Maximalbetrag 300€ ansetzen, obwohl ich dieses Angebot bedingt durch die begleitenden Mehrkosten bestimmt nicht beliebig oft parallel annehmen kann?

Oder die Kommentare bezüglich des Steamguthabens, man würde 10€ für 3€ bekommen? An Steam zahle ich aber 10€ und nicht 3€ - diese 3€ zahlte ich an den Händler für die Karte, welche aber nicht zum Verkauf steht. Außerdem kann ich diese Karten nur begrenzt oft in einem bestimmten Zeitraum kaufen - so erging es z.B. shellshock, der aber oft genug selbst den Vermerk in den Kleinanzeigen brachte, bis er plötzlich selbst ein Gesuch eröffnete, weil ihm seine Karten nicht reichten.

Ich denke die Regel gegen Wucher ist zwar von der Grundidee her nicht verkehrt, hier jedoch eher kontraproduktiv.
Wir sind auf einer Schnäppchenplattform, wo ohnehin jeder dreimal schaut, ob er es nicht billiger bekommen könnte. Und sollte man einen Deal nur begrenzt oft wahrnehmen können, oder verpasst haben (wie zB. beim ACPP für 10€ und nur max. 1 pro Person), so ist jedem damit geholfen, wenn ein fairer Kompromiss gefunden werden kann. Angebote mit viel zu hohen Preisen werden doch eh liegen gelassen, wie man es gut sehen kann bei den Kleinanzeigen.

Fazit:
Ich sehe es wie du: Kleinanzeigen sind nicht da, um großartig Gewinn zu machen, bieten den Käufern aber die Möglichkeit zu sparen über Ihr persönliches Maximalmaß hinaus, indem Angebote unter Idealo oder Normalpreiswert vergeben werden. Die Regel selbst ist aufgrund der MyDealznutzer ohnehin unnötig.

Liebe Grüße

Um BAERnados Beitrag kurz zu fassen: Mydealzer kennen Vergleichspreise. Und dem stimme ich absolut zu. Daher halte ich es auch für unnötig zusätzliche Regeln einzuführen.

Es gibt diese Regel. Aber sie wird eh nicht umgesetzt.

wenn du "gewinn" mit dem verkauf machst, ist es einfach kein privater verkauf mehr, und nur dafür ist der kleinanzeigen markt ja eignetlich gedacht, die philosophie hinter der regel finde ich alslo völlig richtig und korrekt.

BAERnados Ansicht könnte man wohl als liberal bezeichnen. Der gute mydealzer braucht wohl tatsächlich keine solche Regulierung bei den Kleinanzeigen.

Die Idee, die hinter mydealz steckt, ist doch, dass möglichst viele ein gutes Schnäppchen machen. Mal abgesehen von sonstigen Fragestellungen (gewerblicher Verkauf etc.), verstößt es gegen diese Idee, wenn sich einige mehrere Artikel sichern, um sie hier anzubieten. Dass sich trotzdem einige mehrere Artikel zum Schnäppchenpreis sichern, um sie dann mit Gewinn zu verkaufen, dürfte auch jedem klar sein. Ich meine aber, dass man dies nicht in den hauseigenen Kleinanzeigen unterstützen muss.

Sicher gibt es auch Grenzfälle, z.B. wenn sich jemand ein Schnäppchen gesichert hat, dann aber feststellt, dass er es nicht gebrauchen kann. Im Grunde ist es dann auch eine gute Sache, dies einem anderen Nutzer anzubieten, der vielleicht leer ausgegangen ist, anstatt zu widerrufen. Ich halte es auch für legitim, dass der Mehraufwand in irgendeiner Form vergütet wird. Allerdings sind solche Fälle auch schwer von denen abzugrenzen, in denen sich jemand den Artikel gleich mit der Weiterverkaufsabsicht gekauft hat.

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