NAS - BananaPI oder Raspberry Pi ?

Hey MyDealzer..

dank der großen Community gibt es hier ja auch viele Technik Füchse :-)

Ich habe mir vorgenommen ein NAS "selbst zu bauen".
Stromsparend und kostengünstig mittels Raspberry bzw Banana Pi

Das ganze soll als NAS also Datengrab und dlna / upnp Server laufen..
Ich erwarte keine Höchstleistung.. habe bislang eine ext. Hdd an der Easybox 802 laufen, da kann ich nichtmal Full HD Filme zum Samsung Smart TV streamen..

jedoch zum Wichtigen: welcher eignet sich besser? Der Banana Pi 2 aufgrund des Gigabit-Anschlusses? Gigabitfähig ist mein Modem jedenfalls.. dadurch sollte der Datendurchsatz ja höher sein oder? Läuft denn ein einfacher Medienserver plus NAS problemlos auf den kleinen Kisten aus euren Erfahrungen?
Die Meinungen im Netz sind leider sehr gemischt.. oftmals heißt es, dass die Software für den Banana Pi fehlt.

Eine ext. 2.5 zoll Hdd ist bereits vorhanden und würde über USB eingebunden werden!

wie gesagt verlange kein Highspeed NAS lediglich Full HD Streaming und einfache Datenschleuder.. evtl. noch ein Druckerserver.

Schneller als die WD MyClouds sollte er ja trotzdem sein, wie ich das bislang gelesen habe.

Danke euch!

29 Kommentare

Für deine Anforderungen reicht der Pi 1 Modell B mit OpenMediaVault aus. Läuft bei mir auch, um Sachen über OpenElec in 1080p zu streamen und als zentraler Drucker und die Leistung ist dafür völlig ausreichend

In Bezug auf den Verwendungszweck hat bei der Hardware der Banana Pi mit SATA-Anschluss und Gigabit-Ethernet, meilenweit die Nase vorn, in Bezug auf Community und Langzeit-Support würde ich nach wie vor den Pi, auf Grund des geringen Preisunterschieds dann die neueste Variante, vorziehen. Wenn es nicht darum gehen soll, evtl. noch ein bißchen damit rumzubasteln, d.h. den Pi langfristig noch für andere Zwecke einzusetzen, würde ich das NAS-Projekt aber auf anderer Grundlage realisieren.

Wenn du die Möglichkeit hast, dann besorg dir beides. Banana Pi für's NAS und den Raspberry Pi für Kodi. Die Transferraten beim Banana Pi sind ca. 3-4 mal schneller als beim Raspberry Pi. Dafür ist Kodi für den Raspi sehr gut optimiert. Da hingt die Banane leider etwas hinterher.

Wenn du nur ein Gerät anschaffen möchtest, dann würde ich zu einem Raspberry Pi 2 mit Kodi (ich würde zu OSMC, da Debian Unterbau) raten.

Ich habe auch vor mir ein NAS zu bauen. Meine Wahl ist auf das Banana Pi gefallen, wegen den bereits genannten SATA-Anschluss und Gigabit-Ethernet. Als OS wollte ich entweder OMV oder OpenWRT nehmen, wobei letzteres wahrscheinlich wesentlich mehr Konfigurationsaufwand bedeutet - aber ich bin Fan
Das Ganze gleich in doppelter Ausführung und 3,5 Zoll HDD mit 3 TB. Eines soll dann bei mir stehen und das Andere bei meinem Bruder und sich Nachts oder direkt zwecks Datensicherheit (safety nicht security) synchronisieren.
Über zwei Sachen mache ich mir noch Gedanken. Zum einen die Stromversorgung - ich hätte gerne nur ein Netzteil per NAS. Zum anderen hätte ich gerne ein Gehäuse in das sowohl das Banana Pi als auch die 3,5 HDD rein passt. Leider konnte ich noch nichts finden.
Hat jemand dafür Ideen oder vielleicht selbst schon Lösungen für sich gefunden?

Nur nochmal zur Klarstellung. Ja, der Banana Pi ist schneller, aber mehr als flüssig 1080p Videos darstellen kann er auch nicht - vielleicht ist er besser geeignet, wenn du Videos in doppelter Geschwindigkeit gucken willst, ansonsten nicht :P

RPi 1/2 tuen sich preislich mittlerweile nicht viel - ich würde den RPi2 nehmen, viel angenehmer bei der Konfiguration. BPi habe ich leider keine Erfahrungen mit.

Verfasser

digdug

Nur nochmal zur Klarstellung. Ja, der Banana Pi ist schneller, aber mehr als flüssig 1080p Videos darstellen kann er auch nicht - vielleicht ist er besser geeignet, wenn du Videos in doppelter Geschwindigkeit gucken willst, ansonsten nicht :P



Richtig. Allerdings hast du durch den Gigabit Port wesentlich höhere Schreibraten im NAS Bereich 33mb statt Bauartbedingt 11mb beim Raspberry..

Meine Überlegung war jetzt evtl. den Banana Pi PRO zu kaufen da dieser den Gigabit Port hat und Sata, falls ich eine weitere HDD anschließen möchte.. und zusätzlich Wlan onboard.. somit könnte ich den ins Schlafzimmer stellen und Kodi draufhauen für den TV und zusätzlich diesen als NAS nutzen..

EDIT:
Kodi / XBMC läuft auf dem Banana PI eher schlecht als recht.. daher lediglich als NAS Fileserver zu gebrauchen.

doubleK

Ich habe auch vor mir ein NAS zu bauen. Meine Wahl ist auf das Banana Pi gefallen, wegen den bereits genannten SATA-Anschluss und Gigabit-Ethernet. Als OS wollte ich entweder OMV oder OpenWRT nehmen, wobei letzteres wahrscheinlich wesentlich mehr Konfigurationsaufwand bedeutet - aber ich bin Fan Das Ganze gleich in doppelter Ausführung und 3,5 Zoll HDD mit 3 TB. Eines soll dann bei mir stehen und das Andere bei meinem Bruder und sich Nachts oder direkt zwecks Datensicherheit (safety nicht security) synchronisieren. Über zwei Sachen mache ich mir noch Gedanken. Zum einen die Stromversorgung - ich hätte gerne nur ein Netzteil per NAS. Zum anderen hätte ich gerne ein Gehäuse in das sowohl das Banana Pi als auch die 3,5 HDD rein passt. Leider konnte ich noch nichts finden. Hat jemand dafür Ideen oder vielleicht selbst schon Lösungen für sich gefunden?


Das mit dem Netzteil ist kein Problem, die Festplatte wird direkt vom Banana Pi gepowered. Dazu braucht man einen Adapter, den es im Doppelpack für ein paar Euronen aus China (Amazon, hat aber damals nur die Hälfte gekostet) gibt.
Wenn man kein Gehäuse findet, dann muss man selbst kreativ werden. Entweder etwas aus Holz/Pappe sägen und zusammennageln oder kleben, ein Gehäuse aus Metall fräsen (sofern Fräsmaschine vorhanden) oder aus LEGO®-Steinchen basteln.

doubleK

Ich habe auch vor mir ein NAS zu bauen. Meine Wahl ist auf das Banana Pi gefallen, wegen den bereits genannten SATA-Anschluss und Gigabit-Ethernet. Als OS wollte ich entweder OMV oder OpenWRT nehmen, wobei letzteres wahrscheinlich wesentlich mehr Konfigurationsaufwand bedeutet - aber ich bin Fan Das Ganze gleich in doppelter Ausführung und 3,5 Zoll HDD mit 3 TB. Eines soll dann bei mir stehen und das Andere bei meinem Bruder und sich Nachts oder direkt zwecks Datensicherheit (safety nicht security) synchronisieren. Über zwei Sachen mache ich mir noch Gedanken. Zum einen die Stromversorgung - ich hätte gerne nur ein Netzteil per NAS. Zum anderen hätte ich gerne ein Gehäuse in das sowohl das Banana Pi als auch die 3,5 HDD rein passt. Leider konnte ich noch nichts finden. Hat jemand dafür Ideen oder vielleicht selbst schon Lösungen für sich gefunden?



Danke für den Input. Soweit ich das gelesen habe, reicht der Strom von der Platine aber leider 'nur' für eine 2,5" HDD oder eine SSD. 3,5" Platten gehen wohl nicht. Das schreibt auch jemand in den Amazon Rezensionen. Ist dies doch irgendwie möglich? Ich habe bereits gute 3,5" Ferstplatten die ich gerne verwenden würde.

Auch wenn ich gerne bastle, möchte ich für das NAS etwas 'vernünftiges'. Die Geräte soll lange und zuverlässig laufen und nicht im Sommer bei etwas mehr Wärme den Geist aufgeben, schließlich möchte ich ihnen meine Daten anvertrauen. Dann Fallen Holz, Pape und Legosteine als Materialien schon fast weg, da diese gut Isolieren. Aus Metall selbst etwas zu bauen traue ich mir Handwerklich nicht ganz zu.

Ich habe vorhin auch noch etwas nach einem Gehäuse gesucht. Vielleicht zweckentfremde ich dieses.

doubleK

Hat jemand dafür Ideen oder vielleicht selbst schon Lösungen für sich gefunden?



Bei der Beschreibung: 3,5"-Festplatten, alles in einem Gehäuse, zentral gepowert, würde ich ehrlich gesagt eher über ein ITX-Board mit entsprechendem Gehäuse nachdenken, sollte sich auch in Punkto Performance nochmal deutlich lohnen. Preislich ist das auch nicht um Meilen entfernt.


doubleK

Hat jemand dafür Ideen oder vielleicht selbst schon Lösungen für sich gefunden?



Da hast du vollkommen Recht. Was mich daran noch stört ist der höhere Stromverbrauch von X86 basierter Hardware. Irre ich mich vielleicht da? Gibt es entsprechende Boards mit ARM Technik?
Ich werde mich auf jeden Fall mal umschauen.

Meine Ursprüngliche Idee war es übrigens billige NAS Hardware ein richtiges OS aufzwingen und damit zu arbeiten. Damit bin ich leider zwei mal auf die Nase gefallen, da irgendein neueres Gerät geliefert wurde, dass dann leichte Abwandlungen hatte und somit meine vorher rausgesuchten Tutorials und Informationen zum booten von Debian nicht mehr funktionierten.

Mit einem ideal abgestimmten Netzteil würde ich mir über den höheren Stromverbrauch nicht unbedingt sorgen machen, Insbesondere wenn die Alternative in 3 Netzteilen (1x Pi, 2x ext. Festplatte) bestehen würde. Moderne Systeme sind i.d.R. sehr stromsparend, wenn sie nicht ständig unter Volllast stehen. Zumal sich der Pi ja nur sehr schwer ausschalten lässt.

Blauäugig wie ich war habe ich mir damals als es die ersten Atom Mainboards gab eines gekauft. Der Prozessor an sich benötigt kaum Strom (vor allem wenn er nicht belastet wird) allerdings gönnt sich das Mainboard einiges an Strom. Die genauen Werte weiß ich nicht mehr, aber es war deutlich mehr als das doppelte der TPD. Ich weiß es nicht, aber ich würde wetten, dass sich das bei modernen Mainboards nicht wirklich geändert hat. Bei 5 Volt und 2 Ampere kommt man auf jeden Fall höchstens auf 10 Watt. Ich vermute mal, dass die Festplatten die meiste Zeit im Standby sein werden und dessen Leistungsaufnahme praktisch vernachlässigt werden kann. Die Netzteile an sich haben natürlich auch Verlustleistung, aber alles in Allem würde ich schätzen!, dass ein ARM-Board System einiges weniger an Strom verbraucht als ein System auf x86 Basis. Ich lasse mich da gerne belehren, dass es heute besser geht. Hat jemand ein System mit konkreten Verbrauchs-Zahlen?

@riqper Sry, dass ich dir praktisch den Thread geklaut habe.

Ich würde eher ein richtiges NAS nehmen, wenn nicht viel selbst gebastelt werden soll/muss. Der neue RasPi ist ja immerhin wesentlich flotter, aber hat immer noch Schwächen bei den I/Os und halt 100MBit-Ethernet sowie USB2.0. Das Ding wurde dafür halt nicht entwickelt.

Vom Stromverbrauch ist man mit einem Fertig-NAS wohl auch günstiger dabei (keine 12 Netzteile und Standby). Zudem ist USB schlecht für Server-Zwecke geeignet (keine direkte Kontrolle, SMART, Spin-Up, extra Strom) und 3,5"-Einschübe haben auch was.

Zyxel NAS' gibt es hier immer wieder zum Spottpreis, z.B. zuletzt 60€. Das ist preislich in der gleichen Ordnung wie ein *-Pi mit Netzteil, Speicherkarte, Kabel etc. Oder wenn es was vernünftiges sein soll, ein Synology oder QNAP.

Zum Strom: Fertig-NAS sind i.d.R. sehr sparsam und nutzen Standby vernünftig. Zudem hängt da kein USB-Controller zwischen. Ein HP N54L (Microserver für 150+x €) braucht ca. 25W mit allem.
RasPi 2: 2W, 3,5"-USB-Festplatte: 10W. Schließt man also zwei Platten an, ist man auf Augenhöhe; allerdings kann der Microserver in den Hibernate (Suspend2Disk, also S4, leider kein S3, Suspend2RAM, sonst noch sparsamer) wechseln bzw. nur per WOL aktiviert werden. Also schläft er die meiste Zeit und läuft nicht durch wie ein *-Pi.


@ ARM vs x86:
Jo, ARM ist generell weniger stromhungrig als x86, wurde ja auch in die Richtung entwickelt. Daher nutzen die meisten, günstigen Fertig-NAS auch ARM, evtl. mit Zusatz-Chips für Verschlüsselung und Encoding. Allerdings gilt das nur für die "kleinen" ARM. Die "großen" können durchaus sehr durstig sein (s. BIG.little), denn die Lastleistung ist wesentlich schlechter als bei optimierten x86. Zudem ist der Speichercontroller bei Intel wohl viel effizienter. Man müsste mal ein Mainboard aus einem Smartphone/Tablet mit Atom verbasteln, die sind nämlich wesentlich sparsamer als ITX-Mainboards.
tomshardware.de/ato…tml

Müsste man wahrscheinlich mal experimentell herausfinden, was im Betrieb auf Dauer stromsparender ist:

Raspi mit 5V Netzteil + 2x externe Platte mit 12V Netzteil, oder 1 ITX-System mit effizientem, abgestimmten Netzteil. Da gibt es ja auch Unterschiede. Ich persönlich würde vermuten, dass man da im laufenden Betrieb durchaus rankommen kann, aber beschwören würde ich es nicht wollen. Wie jedoch schon gesagt wurde, hat man ggf. besseren Zugriff auf Stromsparfunktionen wie Spindown und Standby. Der Raspi müsste wahrscheinlich durchlaufen, und die Festplatten am USB verlässlich steuern, kann funktionieren, muss es aber nicht.

Ich hatte auch schon mal an Notebooktechnologie gedacht. Handy/Tablet Boards sind da natürlich noch um einiges sparsamer. Das wäre zwar sehr interessant, aber ist auch eine Bastelei mit unbekannten Ausgang.

Fertig NAS sind für mich nur eine Option wenn ich freie Software drauf bekomme. Leider bin ich wie gesagt damit etwas auf die Nase gefallen.
Mit den hauseigenen OS fühle ich mich beschränkt und mit denen ist auch schon zu oft was schief gegangen in Punkto Sicherheit (security).

Für ein NAS sollte meiner Meinung nach das Board auf jeden Fall SATA bieten, deswegen Banana Pi (ansonsten bevorzuge ich auch ganz klar das Raspberry Pi). Da sollte dem Schlafen-Legen der HDD aber auch nichts mehr im Wege stehen oder irre ich mich da?
Der Banana Pi ist für mich auch nur interessant, weil ich nur eine Festplatte anschließen möchte (da nur 1 SATA Anschluss). Das NAS an sich soll 24/7 laufen. Nimmt man an, dass das ganze durchschnittlich 10 Watt nimmt, so sind das im Jahr auch schon kosten von etwas 22€.

ich persönlich würde auch eher zu einem echten nas mit gehäuse, netzteil, innvollem stromsparmodus etc tendieren, da gibt es doch bestimmt auch Modelle wo man zuverlässig ein freies System installieren kann.

mit dem Pi zu basteln macht echt spaß, aber Performance sieht anders aus, soweit ich weiß laufen Netzwerk und USB (& sd karte?) über ein und denselben Controller -> Flaschenhals. Als Gehäuse reicht zur Not auch ein zugeschnittenes, gefaltete Blatt Papier, da gibt's Vorlage n im Netz für.

Mal noch ein ganz anderer Gedanke: wenn dein nas 24/7 laufen soll, würde ich dafür eine wd Red Platte oder was vergleichbares besorgen. Denke eine "normale" Platte an nem standard usb-adapter, als portabler Datenspeicher konzipiert, wird das nicht ewig überleben oder?

Also das Iomega ix2-200 soll wohl gut gehen. Habe aber leider den Nachfolger Iomega ix2-dl bekommen und sogar noch hier rumstehen. Das Modell weiß ich gerade nicht mehr. Kann sein das es höherpreisige NAS gibt. Viellicht sollte ich da echt noch mal schauen, weil so kommt ja auch einiges an kosten zusammen.

Performance mäßig brauche ich nichts super schnelles. Schadet natürlich auch nicht

Genau solche WD RED Platten habe ich - allerdings sollen die Platten ja nicht 24/7 laufen sondern das System und diese bei bedarf aufwecken.

doubleK

Also das Iomega ix2-200 soll wohl gut gehen. Habe aber leider den Nachfolger Iomega ix2-dl bekommen und sogar noch hier rumstehen. Das Modell weiß ich gerade nicht mehr. Kann sein das es höherpreisige NAS gibt. Viellicht sollte ich da echt noch mal schauen, weil so kommt ja auch einiges an kosten zusammen. Performance mäßig brauche ich nichts super schnelles. Schadet natürlich auch nicht Genau solche WD RED Platten habe ich - allerdings sollen die Platten ja nicht 24/7 laufen sondern das System und diese bei bedarf aufwecken.



Dann evtl über ebay oder den amazon Marketplace nach einem gebrauchten nas Ausschau halten, um den Preis zu drücken.
Viele Nas - Systeme laufen ja eh auf Linux und so kann man da dann auch mehr oder weniger leicht alternative Linux Systeme aufspielen oder evtl reicht es auch einfach Pakete nach zu installieren.
ich habe das mal mit einer alten buffalo linkstation probiert, da gab es mehrere alternative systeme speziell für dieses Modell leicht über Google zu finden. aber die Hardware war alt und meine Linuxkenntnisse extrem beschränkt und so bin ich dann doch bei ner synology gelandet

Auf einige Router kann man ja auch z.b. openwrt aufspielen und dann den Router mit usb-Platte zum nas umfunktionieren, ob das mehr spaß macht als ein raspberry mit USB - PLATTE ist natürlich von der Hardware abhängig. Aber da derRouter eh läuft, hat man so keinen wesentlich höheren Energieverbrauch.
vielleicht kann ja jemand hier sowas wie openwrt für nas - Systeme empfehlen!?

doubleK

Für ein NAS sollte meiner Meinung nach das Board auf jeden Fall SATA bieten, deswegen Banana Pi (ansonsten bevorzuge ich auch ganz klar das Raspberry Pi). Da sollte dem Schlafen-Legen der HDD aber auch nichts mehr im Wege stehen oder irre ich mich da? Der Banana Pi ist für mich auch nur interessant, weil ich nur eine Festplatte anschließen möchte (da nur 1 SATA Anschluss). Das NAS an sich soll 24/7 laufen. Nimmt man an, dass das ganze durchschnittlich 10 Watt nimmt, so sind das im Jahr auch schon kosten von etwas 22€.



Hallo, so läuft das bei mir auch. Ich habe einen Banana Pro im Gehäuse mit Platz für eine kleine HDD. Das Gehäuse gibt es bei Ebay aus China für 7 bis 8 €. Die Banane kann auch die Platten schlafen legen. Ich habe ein Minimalsystem auf dem Pro und mir alles, was ich brauche (SMB, NFS, Downloadserver etc.) selbst installiert. Das läuft bei mir seit etwa 7 Monaten quasi 24/7 ohne Probleme. Der Pi zieht dabei etwa 300 bis 400 mAh ohne Last, mit Platte etwas mehr. Von daher liegt der Strombedarf bei eher 1,5 bis 2,5 Watt. Beim Netzteil sollte man also eher darauf achten, dass es die Spannung halten kann und nicht möglichst viel Stärke hat.

Falls du/ihr Fragen habt könnt ihr euch auch gerne bei mir per PN melden, zitieren oder mal im forum-bananapi.de vorbeischauen.

doubleK

...



Ich werde noch ein mal schauen was es so gibt. Im Moment sehe ich im Banana Pi die beste Lösung aber ich habe mich noch nicht festgelegt. Meine Linuxkenntnisse würde ich als relativ gut einschätzen und mit OpenWRT kenne ich mich ganz gut aus. Gäbe es einen günstigen guten Router der von OpenWRT unterstützt wird UND einen SATA-Anschluss würde ich diesen auf jeden Fall nehmen. Wenn man danach sucht stößt man auf das Banana Pi

Ein OpenWRT für NAS Geräte wäre für mich OVM(OpenMediaVault). Das ganze basiert auf Debian.

doubleK

...



Das hört sich ja sehr gut an Die Sache ist nur das ich schon meine großen 3,5 Zoll HDDs habe. Die machen es dann was komplizierter. Wie oben beschrieben: Zum einen mit der Stromversorgung und zum anderen mit dem Gehäuse.

Deine Angabe vom Stromverbrauch ist höchst interessant Das wären unter 6€ pro Jahr. Echt wenig! Darf man Fragen welches OS du nutzt?

doubleK

Das hört sich ja sehr gut an Die Sache ist nur das ich schon meine großen 3,5 Zoll HDDs habe. Die machen es dann was komplizierter. Wie oben beschrieben: Zum einen mit der Stromversorgung und zum anderen mit dem Gehäuse. Deine Angabe vom Stromverbrauch ist höchst interessant Das wären unter 6€ pro Jahr. Echt wenig! Darf man Fragen welches OS du nutzt?



Ok, ne große Platte passt leider nicht in das Gehäuse. Das Problem ist bei den auch, wie du bereits festgestellt hast, dass die Platten 5 UND 12 Volt benötigen, vom Pi aber nur 5 V kommen. Von daher wird für die Platte ein eigenes Netzteil benötigt. Dann kannst du aber in die Trickkiste greifen und von dem Platten Netzteil 5 V abgreifen und damit den Pi befeuern, von daher brauchst du dann wieder nur ein Netzteil. Außerdem kannst die dann den Stromausgang am Pi, der eigentlich für die kleine Festplatte gedacht ist, als Stromeingang zweckentfremden und sparst dir den Weg über MicroUSB, welches aufgrand der dünnen Kontakte nicht mehr als 1,8 Ah ab kann.

Ich verwende derzeit Bananian als OS, möchte aber bald auf ARMBian setzten, weil das ein wenig professioneller und flexibler ist.

@TE
Nimm einen Banana Pi/Pro, der Raspberry ist als NAS vollkommen ungeeignet. Zum einen hat die Banane GBit, zum anderen SATA und eine Stromversorgung für 2,5 Zoll Platten. Der Raspberry hat nur 100 Mbit, die Platte muss über USB ran und wenn das noch nicht schlimm genug ist, so teilen sich Netzwerk und USB auch noch einen Chip, was zu noch langsameren Übertragungsraten führt.
Von daher ist der Banana Pi/Pro auf jeden Fall die bessere Wahl.
Was die Software angeht, so gibt es eigentlich keine Probleme für solche Geschichten beim Banana Pi/Pro. Du solltest aber die Finger vom M2 oder M3 lassen, da kannste die Software tatsächlich vergessen. Die beiden haben außer dem Namen aber auch nichts mit dem Banana Pi / Pro zu tun.

KruemelMonster

Dann kannst du aber in die Trickkiste greifen und von dem Platten Netzteil 5 V abgreifen und damit den Pi befeuern, von daher brauchst du dann wieder nur ein Netzteil. Außerdem kannst die dann den Stromausgang am Pi, der eigentlich für die kleine Festplatte gedacht ist, als Stromeingang zweckentfremden und sparst dir den Weg über MicroUSB, welches aufgrand der dünnen Kontakte nicht mehr als 1,8 Ah ab kann.


Bist du sicher, dass das so klappt? Hast du es selbst ausprobiert? Oder irgendwelche Quellen?
Wäre auf jeden Fall super

Die Edit:
Um an ein passendes Netzteil zu kommen sehe ich gerade nur die Möglichkeit externe Gehäuse mit eSATA zu nutzen. Etwas anderes vernünftiges finde ich nicht. Dann liegt es auch nahe, gleich die HDD und das Raspberry einzeln zu betreiben. Finde ich zwar wirklich nicht toll, ist aber im Moment die praktikabelste Lösung die ich finden kann. Weiß jemand, ob ein Kontroller zwischen der Platte und dem e-Sata steckt? Falls nicht, dürften die Stromsparfunktionen ja kein Problem sein.

Eine Lösung mit einzelnen Gehäuse + Netzteil wäre ein externes Festplattengehäuse für zwei 3,5" HDDs. Dann müsste man noch irgendwie die 5 Volt abgreifen und hoffen das sie reichen. Entsprechende Gehäuse kosten aber schon was mehr


Die Edit2:
Vielleicht wäre so etwas auch ein gutes Gehäuse. Da fehlt nur wieder das Netzteil was über MOLEX Strom bringt

doubleK

Bist du sicher, dass das so klappt? Hast du es selbst ausprobiert? Oder irgendwelche Quellen? Wäre auf jeden Fall super Die Edit: Um an ein passendes Netzteil zu kommen sehe ich gerade nur die Möglichkeit externe Gehäuse mit eSATA zu nutzen. Etwas anderes vernünftiges finde ich nicht. Dann liegt es auch nahe, gleich die HDD und das Raspberry einzeln zu betreiben. Finde ich zwar wirklich nicht toll, ist aber im Moment die praktikabelste Lösung die ich finden kann. Weiß jemand, ob ein Kontroller zwischen der Platte und dem e-Sata steckt? Falls nicht, dürften die Stromsparfunktionen ja kein Problem sein. Eine Lösung mit einzelnen Gehäuse + Netzteil wäre ein externes Festplattengehäuse für zwei 3,5" HDDs. Dann müsste man noch irgendwie die 5 Volt abgreifen und hoffen das sie reichen. Entsprechende Gehäuse kosten aber schon was mehr Die Edit2: Vielleicht wäre so etwas auch ein gutes Gehäuse. Da fehlt nur wieder das Netzteil was über MOLEX Strom bringt


Ich selbst habe meinen BananaPro über den Stromausgang für die Festplatte mit Strom betrieben, also ja, das geht. Der Pi ist eigentlich genauso aufgebaut, von daher gibt es da auch kein Problem.

Von der Idee, die Festplatte in ein Festplattengehäuse zu stecken und dann die Anschlüsse dort zu nutzen rate ich dir ab. Der Controller im Gehäuse könnte dafür sorgen, dass die Platte regelmäßig getrennt wird, was ja auch nicht sein muss. Von daher die Platte am Besten direkt über SATA mit dem Pi verbinden.
Als Netzteil könntest du z.B. auch so eins amazon.de/dp/…660 verwenden und dir ein eigenes Gehäuse basteln, dass dann auch Lüfter zur Wärmeabfuhr enthält.

Danke für die Tipps. Das ist auf jeden Fall eine bessere Lösung.

Mir ist gerade auch noch eine Idee gekommen. Ich habe mal ausgerechnet, dass das ganze System maximal ca. 18,5 Watt verbrauchen kann (Banana Pi 2A-5V, WD RED 0,6A-5V und 0,45A-12V - weiß jemand ob der Spinup in den Angaben schon enthalten ist?). Würde man das auf ein 12V Netzteil umlegen sind das ca. 1,6A die benötigt werden. Also sollten 2A (weil die so gängig sind und wegen eventueller Verluste) bei einem 12V Netzteil locker ausreichen. Nun könnte man ein eben solches bestellen und dazu noch etwas, dass das Ganze auf 5V herunter regelt (mit mindestens 2,6A). Alternativ kann man sich entsprechendes selber bauen mit den richtigen Elektronikbausteinen. Das ganze könnte man dann mit einem alten MOLEX-Stecker verlöten und über einen Adapter Strom an die Festplatte bringen. Wenn ich noch rausfinde (oder es mir jemand verrät) über was für einen Steckertyp der Strom für die HDD angeschlossen wird kann man auch gleich ein passendes Kabel anlöten. Das ganze wäre sogar etwas günstiger als das Fertige Set, aber natürlich mehr Arbeit. Bei dem Set muss ja allerdings auch noch für den Anschluss des Banana Pis gesorgt werden und es stehen leider keine Ampere Angaben dabei, so dass man nicht genau weiß ob dies ausreicht.
Edit: Steht doch dabei - In den Fragen: jeweils 2A. Dann wird es sehr wahrscheinlich reichen, könnte aber wenn sich beide volle Last gönnen zusammenbrechen. Ob das mal passiert?


doubleK

Mir ist gerade auch noch eine Idee gekommen. Ich habe mal ausgerechnet, dass das ganze System maximal ca. 18,5 Watt verbrauchen kann (Banana Pi 2A-5V, WD RED 0,6A-5V und 0,45A-12V - weiß jemand ob der Spinup in den Angaben schon enthalten ist?). Würde man das auf ein 12V Netzteil umlegen sind das ca. 1,6A die benötigt werden. Also sollten 2A (weil die so gängig sind und wegen eventueller Verluste) bei einem 12V Netzteil locker ausreichen. [...] Wenn ich noch rausfinde (oder es mir jemand verrät) über was für einen Steckertyp der Strom für die HDD angeschlossen wird kann man auch gleich ein passendes Kabel anlöten. Das ganze wäre sogar etwas günstiger als das Fertige Set, aber natürlich mehr Arbeit. Bei dem Set muss ja allerdings auch noch für den Anschluss des Banana Pis gesorgt werden und es stehen leider keine Ampere Angaben dabei, so dass man nicht genau weiß ob dies ausreicht. Edit: Steht doch dabei - In den Fragen: jeweils 2A. Dann wird es sehr wahrscheinlich reichen, könnte aber wenn sich beide volle Last gönnen zusammenbrechen. Ob das mal passiert?



Soweit ich weiß ist der Spinup da nicht drin. Darum haben eigentlich auch alle Netzteile für ext. Gehäuse auf 5 und 12 V jeweils 2 A. Mit dem Pi biste dann bei max 44 Watt, also etwa 4 A bei 12 V. Ich würde da nichts riskieren wollen.

Auf den Sata-Power Anschluss kommt ein ganz normaler 2poliger JST Stecker. Das wurde hier schonmal diskutiert http://forum-bananapi.de/Thread-externes-3-5-IDE-Gehäuse

Verfasser

Also um mal einen aktuellen Status von meinem Projekt zu geben

Habe mir den Banana Pi (1 Rev.) gekauft.
Da dran aktuell eine USB 2.0 750 Gb HDD von WD.

Auf dem Pi befindet sich SimpleNAS (OMV)
Aktuell ist die Geschwindigkeit bei Samba sehr lahm.. etwa 3,5 mb/s
Was aber an der Usb Platte mit NTFS liegen sollte.

Grundsätzlich befindet sich der Pi an einem gigabit Router über cat5e Lankabel.

Zusätzlich läuft darauf ein Plexserver der bei FullHd aber ins stocken kommt. Vermutlich aufgrund der langsamen Transferrate..
Zusätzlich sind Mumble Server, OwnCloud etc. über plugins problemlos möglich.

Nächstes Ziel wird wohl eine 2,5 zoll Sata HDD mit etwa 2TB sein. Dazu suche ich noch ein günstiges Model.. Dazu noch einen Rasperry Pi 2 mit Kodi an dem Fernseher :-)

Verfasser

Neues Update

Sata Hdd 2,5 Zoll mit 2TB Kapazität gekauft und problemlos angeschlossen..

Der kleine Pi schafft es jetzt auf ca. 30mb/s lesen und schreiben! Das entspricht in etwa der Geschwindigkeit von USB 2.0!
Für mich mehr als ausreichend.. :-)
Bin mehr als zufrieden.

Jetzt folgt der Raspberry Pi 2 mit Kodi

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