NAS Kaufberatung: Synology DS213J oder QNAP TS-212P Turbo?

Guten Abend Gemeinde,

ich möchte mir gerne ein NAS zulegen. Da 4 Bay NAS zu teuer sind, habe ich mich für ein 2 Bay NAS im RAID 1 entschieden.
Nach recherche habe ich mich dazu entschlossen entweder ein Synology oder ein QNAP NAS zu kaufen, da diese wohl Softwaretechnisch und Jahre vorraus sein sollen.

Ich zweifle gerade zwischen dem Synology DS213J und dem QNAP TS-212P Turbo.
Das Synology NAS ist 14€ teurer, aber das QNAP hat die bessere Hardware (400mhz mehr und dazu 2 USB 3.0 Steckplätze, die das Synology nicht hat).
Die genauen Daten findet ihr hier:

Synology:
amazon.de/gp/…c=1

QNAP:
amazon.de/gp/…c=1

Die Synologys sollen die Nase etwas vor dem QNAP NAS haben, doch lohnen sich die 14€ mehr, die 400mhz und die 2 USB 3.0 Steckplätze weniger, alleine wegen der vermeintlich besseren Software?

Es wäre super, wenn mir erfahrene User helfen könnten

Vielen Dank und viele Grüße!

15 Kommentare

Schau dir mal den HP N54L an. Mehr NAS fürs Geld geht nicht.

thiemob

Schau dir mal den HP N54L an. Mehr NAS fürs Geld geht nicht.



Danke;)
Ist der denn relativ einfach zu bedienen? Ich würde gerne auch von außerhalb mit Android Smartphones zugreifen.
Ist der N54L leise (soll im Wohnzimmer stehen) und relativ Stromsparsam?

Die 14€ mehr sind ja wohl zu vernachlässigen. Du hast jedoch das aus meiner Sicht bessere Argument selbst genannt, Syno hat die bessere Software und auch den besseren Support für ältere Geräte. Den DSM 5.0 kann ich auf meiner DS212J noch installieren. Noch ältere Geräte sollten auch gehen. Ich finde das ist ein erheblicher Vorteil...

danny123

Die 14€ mehr sind ja wohl zu vernachlässigen. Du hast jedoch das aus meiner Sicht bessere Argument selbst genannt, Syno hat die bessere Software und auch den besseren Support für ältere Geräte. Den DSM 5.0 kann ich auf meiner DS212J noch installieren. Noch ältere Geräte sollten auch gehen. Ich finde das ist ein erheblicher Vorteil...



Danke!
Ja den Synology hatte ich auch selber vorne gesehen.
Jetzt hat mich thiemob noch auf den HP N54L gebracht, den gibt es im HP Edu Store ja auch schon ab 160€ und der hat sogar 4 bays!
Von der Lautstärke her müsste ich den dann wohl außerhalb des Wohnzimmers hinstellen?
Wie sieht es mit Strom aus? Und wie mit Android Apps für FreeNas so wie Synology welche für Android hat?

Jetzt bin ich echt am grübeln

Admin

Ich weiß ja nicht was du machen willst, aber manchmal werden die 512MB im Synology bei mir knapp und dann kriege ich nicht die volle Bandbreite, sondern nur knapp 1MB/s aussem Netz.

admin

Ich weiß ja nicht was du machen willst, aber manchmal werden die 512MB im Synology bei mir knapp und dann kriege ich nicht die volle Bandbreite, sondern nur knapp 1MB/s aussem Netz.


admin

Ich weiß ja nicht was du machen willst, aber manchmal werden die 512MB im Synology bei mir knapp und dann kriege ich nicht die volle Bandbreite, sondern nur knapp 1MB/s aussem Netz.



Hallo Chef,

das hier würde ich gerne machen:

- RAID 1
- Zugriff von 2-3 Personen aus dem Heimnetzwerk (2 Android Smartphone's, 2 TV's, 1 AV-Receiver, ein MediaPlayer (XMBC))
- Zugriff von Außerhalb per Macbook per DDNS
- Zugriff von Außen per Smartphones auf Musik, Filme und Dokumente (möglichst per Android-App)
- Streaming an TV's, AV-Receiver, Laptop
Sicherung privater Daten in eigenen Verzeichnissen für Personen, die nur selber auf die eigenen Ordner Zugriff haben (Möglichst verschlüsselte Ablage)


Ab wann stockt das Synology denn bei Dir?

Danke und LG

Also bei normaler Verwendung sollte der RAM hinlangen zumal Synology insbesondere im RAID für die geringe RAM-Last berüchtigt ist.

Eng werden könnte es vielleicht, wenn ein Gerät liest und ein anderes schreibt, jeweils beo voller Last. Für's normale Sichern und mal ein Video gucken reichen aber beide Geräte.

Zu der Entscheidung: Synology hat durch Software, Support und Community die Nase vorne würde ich sagen. USB 3.0 ist nett, aber ich würde es nicht brauchen (wenn ich etwas herüber kopiere, kann ich auch warten oder den PC nehmen).

Zum HP N54L: Der ist in der Tat nicht ganz leise, lässt sich aber wohl mit Pico-PSU etc. ruhig stellen. Dann könnte man damit auch vielleicht das XBMC ersetzen. Dafür bekommt man dann eine x86-Plattform (man könnte also Windows installieren, aber vor allem hat man Java, mehr Auswahl beim OS und Leistungsreserven), 4+1+1+4 HDD-Slots (4 normal + 1 statt optischen Laufwerk - BIOS-Mod sinnvoll - + 1 eSATA + 4 mit PCI-SATA-Karte + USB...), einen Grafikchip und die Möglichkeit, mehrere OS' per Virtualisierung simultan zu betreiben.

Was Apps etc. angeht: Es gibt das XPEnology-Projekt, dass die Software von Synology auf den Microserver bringt. Funktioniert ganz gut und hat richtig Dampf.
Wenn es nur um den Dateizugriff geht, reicht jedes OS, dann kann man das per WebDAV oder FTP mit fast jedem Dateimanager machen (SolidExplorer ist mein Favorit). Medien geht auch darüber oder beispielsweise per Plex. OwnCloud könnte auch interessant sein.
Der Rest ist dann spezifisch vom OS abhängig.

Ich hätte auch ein mal einige Fragen zu dem Thema: Wie sieht es den mit dem Stromverbrauch aus? Die andere Frage, die mich interessiert: Lassen sich die Systeme so konfigurieren, dass (Sicherheits)updates automatisch eingespielt werden? Das fände ich ziemlich wichtig.

samba

Ich hätte auch ein mal einige Fragen zu dem Thema: Wie sieht es den mit dem Stromverbrauch aus? Die andere Frage, die mich interessiert: Lassen sich die Systeme so konfigurieren, dass (Sicherheits)updates automatisch eingespielt werden? Das fände ich ziemlich wichtig.



Zum Stromverbrauch: Die Herstellerangaben decken sich in der Regel mit Tests. Der HP Microserver rangiert wohl so bei 25W, da er häufig mit XPEnology nicht ins Standby geht (wird aber wohl dran gearbeitet).

Sicherheitsupdates werden i.d.R. nicht vollautomatisch installiert. Bei Synology z.B. muss man dem gestatten, das Update zu machen (was insofern besser ist, als dass man sich nichts mit dem Update kaputt macht ohne es zu merken). Die paar Stunden sollte man überleben, wenn man nicht gerade alle Ports (80,443,20-22) 1:1 nach außen freigibt.

samba

Ich hätte auch ein mal einige Fragen zu dem Thema: Wie sieht es den mit dem Stromverbrauch aus? Die andere Frage, die mich interessiert: Lassen sich die Systeme so konfigurieren, dass (Sicherheits)updates automatisch eingespielt werden? Das fände ich ziemlich wichtig.



Danke!
Ist das XPEnology auf dem HP NAS dann wirklich immer Zeitnah die aktuelle Synology Software? Also ist es dann praktisch ein Synology?
Geht das Updaten dann auch so einfach wie ein Original Synology?

Ich bin sehr start dran interessiert

Im Betrieb ist der Microserver dann wie eine Diskstation. Wie das mit den Updates läuft weiß ich nicht genau, leider ist das Projekt bei soetwas recht unübersichtlich. Kann sein, dass man einfach die eingebaute Funktion nutzen kann, ein neues Aufspielen geht aber auf jeden Fall.

Die Software ist, so glaube ich, immer etwas hinterher, aber nicht viel. Ich selber habe noch eine originale Diskstation und mache die Updates auch nicht immer sofort (häufig kommt ein kleiner Fix hinterher, dann darf ich IPKG schon wieder reaktivieren und ich lasse erst andere testen). Der HP, den ich betreue, läuft und hat auch ein Update 4.2 auf 4.3 hinter sich, kurz nach dem ich es bei mir eingespielt habe.

Mit gnoboot ist das ganze auch etwas komfortabler geworden: cyanlabs.co.uk/new…sxi

Allgemeine Infos im Thread:
xpenology.com/for…t=6

ACCakut

Im Betrieb ist der Microserver dann wie eine Diskstation. Wie das mit den Updates läuft weiß ich nicht genau, leider ist das Projekt bei soetwas recht unübersichtlich. Kann sein, dass man einfach die eingebaute Funktion nutzen kann, ein neues Aufspielen geht aber auf jeden Fall.Die Software ist, so glaube ich, immer etwas hinterher, aber nicht viel. Ich selber habe noch eine originale Diskstation und mache die Updates auch nicht immer sofort (häufig kommt ein kleiner Fix hinterher, dann darf ich IPKG schon wieder reaktivieren und ich lasse erst andere testen). Der HP, den ich betreue, läuft und hat auch ein Update 4.2 auf 4.3 hinter sich, kurz nach dem ich es bei mir eingespielt habe.Mit gnoboot ist das ganze auch etwas komfortabler geworden: http://cyanlabs.co.uk/news/install-xpenology-on-the-n54l-without-esxiAllgemeine Infos im Thread:http://xpenology.com/forum/viewtopic.php?f=2&t=6



Danke!
Was ist denn diese ESXI? Eine Art virtuelle Umgebung?
Und sollte ich sowas in der virtuellen Umgebung laufen lassen oder einfach nur so, wenn ich es als reines NAS mit XPenology laufen lassen will?

Sehr nett, dass Du hilfst

UlfUlf

Danke!Was ist denn diese ESXI? Eine Art virtuelle Umgebung?Und sollte ich sowas in der virtuellen Umgebung laufen lassen oder einfach nur so, wenn ich es als reines NAS mit XPenology laufen lassen will?Sehr nett, dass Du hilfst



Genau, ESXI ist eine virtuelle Machine (genauer: hilft dabei, sie zu betreiben ;-). Vorteile dabei sind, das auf einem physischem PC mehrere Systeme simultan laufen können (Server und HTPC bspw.), man diese schnell sichern, pausieren, zurücksetzen, übertragen oder was auch immer kann und die einheitliche Umgebung, die man überall zur Verfügung hat (sieht nicht nach N54L aus, sondern überall ungefähr gleich).

Falls du mit dem Gedanken spielst, ein zweites System parallel zu betreiben (Media Player, schlankes Windows oder Linux, Notfall-System, ...), wäre dies eine Überlegung. Ebenso wenn du das ganze erst einmal ausprobieren möchtest (auch am eigenen PC) oder am Anfang Alternativen (OpenMediaVault, FreeNAS, NAS4free, OpenFiler, ... austesten willst.

Wenn du nur das Geld für die (doch recht schwächliche) Synology-Hardware sparen willst, brauchst du das nicht.

UlfUlf

Danke!Was ist denn diese ESXI? Eine Art virtuelle Umgebung?Und sollte ich sowas in der virtuellen Umgebung laufen lassen oder einfach nur so, wenn ich es als reines NAS mit XPenology laufen lassen will?Sehr nett, dass Du hilfst



Danke!
Das einzige was mir noch Sorgen macht ist der Stromverbrauch.
Da ich bald mit meiner Freundin zusammenziehen werde, wird sie sicherlich meckern.
Oder ist der gar nicht so viel höher, wie bei dem DS213J oder kann man diesen bei dem N54L eindämmen?

Ja, das ist leider so eine Sache. Der Standby soll aber inzwischen ganz gut funktionieren. Dann gibt es kaum nennenswerte Unterschiede.
Wenn nicht und man mal etwas sehr pessimistisch rechnet, verbraucht der HP dauerhaft 20 Watt mehr als eine Synology (Link zu Messwerten, meist aber mit HDDs eingebaut). Das wären dann 46€/Jahr (Link, bei durchschn. dt. Strompreis). Damit kostet der HP dann mit dem zusätzlichen Strom nach ein paar Jahren so viel wie eine einfache Diskstation, wird aber wohl länger dienen.

Insofern habe ich damals nicht viel über den Stromverbrauch gegrübelt. Man kann auch noch ein wenig tunen und z.B. die MicroPSU einbauen, die wohl eine bessere Effizienz hat.

Ergänzung:
Da man die GPU und vielleicht noch das ein oder andere (Lampen, opt. Laufwerk) im BIOS deaktivieren oder abklemmen kann, sollte man noch etwas herunter kommen.
Anleitung für extremes Stromsparen: alexanderduss.de/hp-…9w/

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