NAS Mindesvoraussetzungen

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eingestellt am 31. Dez 2019
Hallo Zusammen,

ich würde mir gern ein NAS zulegen und wäre euch für ein bisschen Hilfe und Beratung sehr dankbar!

Um es kurz zu machen: ich habe wenig Geld zur Verfügung aber folgende Anforderungen:

-Backup übers Netzwerk
-genug Tempo und Bandbreite um Downloads direkt dort abzulegen/zu entpacken
-Plex Server: dieser müsste maximal Audiospuren transkodieren (Samsung 2018er Modell ohne DTS Support), aber 4K nativ abspielen können (also dafür schnell genug sein). Ist über den Laptop bisher kein Problem, wollte es aber dazu sagen.
-Ausführbarkeit, Downloads und Entpacken von 20+GB Archiven mit dem jDownloader
-1 Bay wäre ok für mich sofern technisch umsetzbar, maximal 2 HDD Einschübe (hab kein Geld für eine redundantes RAID System, würde das wichtigste (noch) mal auf einer anderen externen Platte sicher. Geht also um reines Video)

Falls mir jemand ein Gehäuse mit bereits verbauten Platten empfehlen möchte: 8GB sind das absolute Minimum und eigentlich schon zu wenig, 12 wären schon richtig gut).

Für einzelne Angaben (wie zB „für die beschriebene Anwendung mit Plex und jDownloader brauchst man mindestens X GB RAM“) bin ich ich auch schon sehr dankbar (und ebenso für Produkttips).

Ein Komplettsystem dass man einfach neben dem Router aufstellen kann und das nicht zu viel Platz verbraucht (für meine Anwendung ein ziemlich wichtiger Faktor) wäre mir am liebsten - wenn jemand sagt das ist völlig absurd und kostet selbst gebaut nur ein Drittel oder so würd mich das auch sehr interessieren. Baue meine PCs selbst, das wäre also theoretisch schon eine Option.

Wenn ich sage ich kann dafür nicht viel mehr als 250-300€ ausgeben lacht ihr mich vermutlich aus, daher wäre ich über eine Einschätzung was das absolut nötige Budget angeht auch sehr dankbar!

Ich hoffe sehr ihr könnt mir helfen!

Vielen Dank im Voraus!!
Frohe Weihnachten nachträglich und schon mal einen guten Rutsch wünsche ich!
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DS218+
Ja, Selbstbau ist auf dem Papier günstiger, bezahlt man aber mit Lebenszeit
16 Kommentare
Also ich fahre mit dem QNAP TS-251A ganz gut.
Hatte das Leergehäuse mit 2GB RAM damals für ~200€ geschnappt.
Dazu kamen 2x4GB RAM für ~70€ (Crucial CT51264BF160B) und 2x4TB WD Red für 200€ (Anfang 2018).
Also in Summe etwa 450-500€.

Damit bin ich ganz gut aufgestellt. Im Hintergrund läuft Nextcloud, Homebridge, Pihole und PyLoad als Docker. PLEX läuft als QNAP App und ist für die Film- und Serienverwaltung zuständig.
Zusätzlich ist noch Kodi als Backup-Medialösung drauf und per HDMI an der Anlage angeschlossen.

System läuft stabil, alle Downloads werden über PyLoad auf dem NAS selber ohne Umwege mit Extrahierung durchgeführt und über die Medienverwaltung in Kodi und Plex automatisch hinzugefügt.
Einfach n Server aus consumer hardware selbst bauen im Mini itx Gehäuse, preisweiter wird's wohl nicht.
Ansonsten zahlt man schon ne ordentliche Stange für qnap oder syno und hat dann noch keine Platten
Wenn es kein Bad sein muss, würde ich such auf einen Consumer Hardware pc dendieren. Ist man dann so bei 30-40w. Ein ordentliches! Nas ist da drüber.
Also p/l ist man da besser
Bearbeitet von: "QukI" 31. Dez 2019
DS218+
Gibt aktuell einen Deal für ~270€ ohne Platten. Kannst ja auch erstmal nur eine einbauen und später erweitern.
4 oder 8 GB RAM solltest du auch noch einplanen.

Dein Budget ist echt knapp, ich würde dann lieber noch etwas sparen, als jetzt einen Kompromiss zu kaufen und später zu bereuen.
DS218+
Ja, Selbstbau ist auf dem Papier günstiger, bezahlt man aber mit Lebenszeit
Vielen lieben Dank für eure Antworten so weit!! Auf genau so was habe ich gehofft
FlazYo131.12.2019 00:48

Also ich fahre mit dem QNAP TS-251A ganz gut.Hatte das Leergehäuse mit 2GB …Also ich fahre mit dem QNAP TS-251A ganz gut.Hatte das Leergehäuse mit 2GB RAM damals für ~200€ geschnappt.Dazu kamen 2x4GB RAM für ~70€ (Crucial CT51264BF160B) und 2x4TB WD Red für 200€ (Anfang 2018).Also in Summe etwa 450-500€.Damit bin ich ganz gut aufgestellt. Im Hintergrund läuft Nextcloud, Homebridge, Pihole und PyLoad als Docker. PLEX läuft als QNAP App und ist für die Film- und Serienverwaltung zuständig.Zusätzlich ist noch Kodi als Backup-Medialösung drauf und per HDMI an der Anlage angeschlossen.System läuft stabil, alle Downloads werden über PyLoad auf dem NAS selber ohne Umwege mit Extrahierung durchgeführt und über die Medienverwaltung in Kodi und Plex automatisch hinzugefügt.


Danke das ist super hilfreich!
Mist wusste es ja eigentlich aber damit wird es natürlich doch recht teuer, wenn ich nochmal drüber nachdenke sind 12 eigentlich ein bisschen wenig
Weißt du inwieweit der RAM ausgelastet wird / würdest du sagen, dass sich das Upgrade gelohnt hat / es so viel sein muss? Der Anteil der Kosten ist ja überschaubar, würd mich trotzdem interessieren!
Ich wünsche dir/euch/allen einen guten Rutsch!
schlagzeugneukoelln31.12.2019 19:52

Danke das ist super hilfreich!Mist wusste es ja eigentlich aber damit wird …Danke das ist super hilfreich!Mist wusste es ja eigentlich aber damit wird es natürlich doch recht teuer, wenn ich nochmal drüber nachdenke sind 12 eigentlich ein bisschen wenig Weißt du inwieweit der RAM ausgelastet wird / würdest du sagen, dass sich das Upgrade gelohnt hat / es so viel sein muss? Der Anteil der Kosten ist ja überschaubar, würd mich trotzdem interessieren! :)Ich wünsche dir/euch/allen einen guten Rutsch!



2GB RAM sind jedenfalls zu wenig um flüssig im Webinterface zu agieren. PLEX selbst läuft bei mir glaub ich mit 4-6GB weil der Rest für die Container reserviert sind. Mindestens 4GB würde ich erstmal einplanen, die Gehäuse gibt es oftmals auch schon damit. Aufrüsten kannst du danach immer noch.

Aber allein für eine 8TB Festplatte zahlst du doch schon >200€.
Wenn’s dir echt nur um Speed ohne Ausfallsicherheit geht dann 2x 4TB oder 8TB im RAID0.
Selbstbau ist tatsächlich recht ok bei deinem Anforderungsprofil, hängt aber schon von deiner Vorerfahrung ab, denn hier kann man mit der Einrichtung viel Zeit verschwenden. Aber denk in jedem Fall auch immer an die Stromkosten, wenn du nicht unbedingt mega viel Leistung brauchst. Denn das sind letztendlich auch Kosten, die dazu kommen, wenn ein Rechner die ganze Zeit läuft. Nachdem das gesagt ist: man kann von ASRock sehr günstig Mainboards mit Intel-CPU erwerben. Die reichen für deinen Anwendungsfall vollkommen aus und sind stromsparend. Ich habe für ein ASRock J4105B-ITX nur ca. 70€ bezahlt. Als Betriebssystem kannst du in deinem Anwendungsfall (kein Raid) sogar ganz gut Windows mit Netzwerkfreigaben verwenden. Plex ist sowieso kein Problem und jdownloader kannst du über Remote Desktop steuern. Oder du nimmst UnRaid etc. als Betriebssystem - hier gibt es viele Optionen.
Das Qnap und das Synology Gerät sind aber jeweils gute Empfehlungen, wenn du in Richtung fertiges NAS gehen willst (habe selber eine Synology ds620slim - die hat ca. die gleiche Leistung wie die ds218+). Ich selber will auch fürs NAS nicht mehr von Synology weg, aber für Virtuelle Maschinen mit etwas mehr Leistungsbedarf hab ich meinen J4105-MiniPC (der dann aber auch 32GB RAM hat).
Bearbeitet von: "moritzf" 1. Jan
casey1131.12.2019 13:03

DS218+Ja, Selbstbau ist auf dem Papier günstiger, bezahlt man aber mit …DS218+Ja, Selbstbau ist auf dem Papier günstiger, bezahlt man aber mit Lebenszeit


Packt man xpnologie drauf (synologie für andere Hardware) und hat beide Vorteile jeder Systeme vereint (günstig und gute NAS Software).
Das einlesen dauert halt mal 2h für die grundinstallation. Danach lässt sich alles per webinterface einrichten (Achtung bei Updates! ;))
desidia01.01.2020 11:22

Packt man xpnologie drauf (synologie für andere Hardware) und hat beide …Packt man xpnologie drauf (synologie für andere Hardware) und hat beide Vorteile jeder Systeme vereint (günstig und gute NAS Software).Das einlesen dauert halt mal 2h für die grundinstallation. Danach lässt sich alles per webinterface einrichten (Achtung bei Updates! ;))


Habe Xpenologie lange als VMWare genutzt.
Letztendlich ist auch als virtuelle Maschine die einzige Umgebung wo ich Xpenologie nutzen würde - hier kann man immerhin Snapshots vom kompletten NAS machen, und hat keinerlei Datenverlust (und keinen Aufwand) wenn wie bei z.B. genannten Updates was schief geht.

Daneben habe ich nur begrenztes Vertrauen in irgendwo aus dem Internet heruntergeladene Boot-Loader.
Für sensible und private Daten nutze ich dann doch lieber Software die für den produktiven Einsatz vorgesehen ist.

Als Medien-NAS für Plex, etc. ist Xpenologie aber schon OK
Bearbeitet von: "casey11" 1. Jan
Also auf meinem Ur-Alt AMD Athlon 64 X2 5000+ (2*2,6 GHz) mit 4GB RAM läuft ein Plex auf Arch Linux (als Einsteiger besser Ubuntu Server). Die Platten sind in einem btrfs RAID1, ich "sehe" im Betriebssystem also nur eine sehr große "Festplatte". Solange die Kiste nicht Transkodieren muss, tut es der auch ganz gut.
Unter Windows 8/10 wäre der natürlich viel zu lahm.

Demnächst bekomme ich einen alten LGA 1156 Server geschenkt, der hat dann was mehr Dampf (Xeon L3406), ECC und ein Mainboard mit IPMI 2.0 Remote Management.

Vielleicht hat ja noch ein Bekannter einen alten Rechner über? Evtl. Netzteil austauschen, kleine SSD für's Betriebssystem rein (hab 64GB, das reicht locker), und ab dafür. Nachteil ist halt der Stromverbrauch gegenüber einem fertigem Synology NAS. Ich hab meine Kiste deswegen nur an, wenn er auch etwas tun soll.

Teuer sind halt die Platten, und wenn es was ein werden soll, das Gehäuse. Ich hab ein paar 4TB Server Platten (WD Red u.ä.), da kannst du halt ~100 Euro das Stück rechnen. Und da ich RAID1 (via btrfs) einsetze, sind da auch nur 2TB nutzbar. Mein Gehäuse ist mal in der Firma abgefallen, kostet gebraucht noch >200 Euro (nur das Gehäuse, 12x3.5" mit allen Festplattenrahmen und passender SAS Backplane).

Müßte ich mir jetzt von 0 ein NAS kaufen, würde ich wohl zu einem TX150 S7 tendieren. Kostet bei eBay 90 Euro (mit CPU, 8GB RAM (sollte ECC sein), keine HDDs, 4x3.5"/LFF Variante), dazu dann nochmal eine kleine Betriebssystem SSD (25 Euro), 4x HDD Rahmen (25 Euro). Macht 140 Euro. Anstatt 4TB dann halt direkt 8TB Platten (~200 Euro), und erstmal nur eine oder zwei. Passen dann 4*8TB = 32TB rein. Würde aber so oder so RAID1 empfehlen. Falls man mehr Platten braucht, kann man da noch einen einfachen 4x3.5" SATA Wechselrahmen in die 5.25" Slots einsetzen (90 Euro neu, hab meinen letztens für 60 Euro gebraucht verkauft).
Archimedes26.01.2020 20:45

Also auf meinem Ur-Alt AMD Athlon 64 X2 5000+ (2*2,6 GHz) mit 4GB RAM …Also auf meinem Ur-Alt AMD Athlon 64 X2 5000+ (2*2,6 GHz) mit 4GB RAM läuft ein Plex auf Arch Linux (als Einsteiger besser Ubuntu Server). Die Platten sind in einem btrfs RAID1, ich "sehe" im Betriebssystem also nur eine sehr große "Festplatte". Solange die Kiste nicht Transkodieren muss, tut es der auch ganz gut.Unter Windows 8/10 wäre der natürlich viel zu lahm.Demnächst bekomme ich einen alten LGA 1156 Server geschenkt, der hat dann was mehr Dampf (Xeon L3406), ECC und ein Mainboard mit IPMI 2.0 Remote Management.Vielleicht hat ja noch ein Bekannter einen alten Rechner über? Evtl. Netzteil austauschen, kleine SSD für's Betriebssystem rein (hab 64GB, das reicht locker), und ab dafür. Nachteil ist halt der Stromverbrauch gegenüber einem fertigem Synology NAS. Ich hab meine Kiste deswegen nur an, wenn er auch etwas tun soll.Teuer sind halt die Platten, und wenn es was ein werden soll, das Gehäuse. Ich hab ein paar 4TB Server Platten (WD Red u.ä.), da kannst du halt ~100 Euro das Stück rechnen. Und da ich RAID1 (via btrfs) einsetze, sind da auch nur 2TB nutzbar. Mein Gehäuse ist mal in der Firma abgefallen, kostet gebraucht noch >200 Euro (nur das Gehäuse, 12x3.5" mit allen Festplattenrahmen und passender SAS Backplane).Müßte ich mir jetzt von 0 ein NAS kaufen, würde ich wohl zu einem TX150 S7 tendieren. Kostet bei eBay 90 Euro (mit CPU, 8GB RAM (sollte ECC sein), keine HDDs, 4x3.5"/LFF Variante), dazu dann nochmal eine kleine Betriebssystem SSD (25 Euro), 4x HDD Rahmen (25 Euro). Macht 140 Euro. Anstatt 4TB dann halt direkt 8TB Platten (~200 Euro), und erstmal nur eine oder zwei. Passen dann 4*8TB = 32TB rein. Würde aber so oder so RAID1 empfehlen. Falls man mehr Platten braucht, kann man da noch einen einfachen 4x3.5" SATA Wechselrahmen in die 5.25" Slots einsetzen (90 Euro neu, hab meinen letztens für 60 Euro gebraucht verkauft).



Mein fertiges nas braucht ~74w (ist aber auch etwas höher angesiedelt),
Da war ich damals mit meinem i5-6500t besser dran, bei ca 38w.
Also soooooo pauschal kann man das wohl nicht sagen.

Trotz alle dem werde ich demnächst wieder auf einen Server umsteigen, da mir die Leistung des nas nicht für meine Zwecke reichen.
Sofern diese Gruppe noch aktiv ist: suche auch ein NAS, Anwendungsprofil wäre Plex Server (4K) und dass das Ding automatisch alles von einem WebDAV Server runterzieht und in Plex integriert, wenn was darauf hochgeladen wird. 1bay wäre fein, muss echt nix fancy sein. Selbstbauen keine Option. Danke!
Bearbeitet von: "copyshopz" 28. Jan
Danke euch für eure Hinweise und Tipps! Finde es etwas knifflig und muss mir das wohl gut überlegen Bin gespannt ob zu @copyshopz Anfrage noch eine weitere Antwort kommt, das Anforderungprofil ist ja recht ähnlich..
schlagzeugneukoelln28.01.2020 23:06

Danke euch für eure Hinweise und Tipps! Finde es etwas knifflig und muss …Danke euch für eure Hinweise und Tipps! Finde es etwas knifflig und muss mir das wohl gut überlegen Bin gespannt ob zu @copyshopz Anfrage noch eine weitere Antwort kommt, das Anforderungprofil ist ja recht ähnlich..


Ich habe ganz frech eine neue Diskussion aufgemacht: mydealz.de/dis…161
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