NASs an zwei Standorten

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eingestellt am 29. Dez 2019
Hallo,
Ich würde gerne euer Wissen zum Thema Datensicherung anzapfen.
Folgende Umstände: 7 Windows PCs an Standort A, jeweils mit weniger als 10GB zu sichernden Daten. 1 Windows und 1 Mac an Standort B mit je 200GB zu sichernden Daten, außerdem 1 Android und 1 iOS Handy.

Gerne würde ich alle Daten der Computer sowie die Fotos der Handys (alle neuen Fotos, sobald WLAN f Verbindung besteht) sichern. Auf die Fotos möchte ich auch remote zugreifen.
Ich dachte an je ein NAS an beiden Standorten, auf dem alle lokalen Geräte ihre Daten ablegen plus ein Backup am jeweils ab anderen Standort.
Kann zB Synology so etwas out of the box? Und bräuchte es dann noch je eine externe HDD als zusätzliches Backup?
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16 Kommentare
Synology kann es
Nennt sich Hypercloud bei Synology. Funktioniert super.
Tobi.8929.12.2019 12:34

Nennt sich Hypercloud bei Synology. Funktioniert super.


Danke für das Stichwort!

Wie sollte man die NASs hierfür dimensionieren? 1 Bay genügt? Oder 2Bay und dafür auf die externe HDD verzichten?
bvbforever29.12.2019 12:36

Danke für das Stichwort!Wie sollte man die NASs hierfür dimensionieren? 1 B …Danke für das Stichwort!Wie sollte man die NASs hierfür dimensionieren? 1 Bay genügt? Oder 2Bay und dafür auf die externe HDD verzichten?


Hyperbackup nennt es sich. Lässt sich sehr einfach sonkonfigurieren, dass auf einem Remote-NAS gesichert wird.
Es gibt auch Cloudsync, ist aber nicht für zwei Sxnologay NAS.

Die Frage, ob ein Bay oder zwei Bay hat nichts mit dem Backup zu tun. Zwei Bay nutzt man für Raid, also zB zur Spiegelung der ersten Platte (oder aber auch einfach für mehr Platz). Das ersetzt nicht das Backup, da zB versehentlich gelöschte Daten immer direkt auch auf der zweiten Platte gelöscht werden.

Externe Platten eignen sich zum schnellen, einfachen, lokalen Backup. Kann man zusätzlich zum Remote Backup machen für noch mehr Sicherheit.

Beim Remote Backup braucht man eine geeignete Internetverbindung mit ordentlichem Uplink. Ein volles Backup kann schon recht lange dauern. Das kann man sich ausrechnen, indem man die Datenmenge durch die Uplinkgeschwindigkeit teilt. Im Dauerbetrieb kann man die Dauer des Backups optimieren, indem man inkrementelle Backups nutzt, also nur die Veränderungen sichert.

Auf Daten Remote zugreifen etc kann Synology mit Boardmitteln.
Bearbeitet von: "quak1" 29. Dez 2019
Hyperbackup. Keine Ahnung wie ich auf Cloud komme

Bei mir steht ein 2Bay im RAID sollte eine Platte mal abrauchen damit es immer noch weiter geht. Zuhause laufen 4TB.
Bei meiner Mutter läuft ne 1Bay auch mit 4TB.

Da wir beide einen Glasfaseranschluss besitzen und das Backup immer Nachts läuft, bekomme ich da selten etwas von mit.
Mit Synology sollte das auf jeden Fall möglich sein.

Aber immer dran denken: Ein NAS ersetzt kein echtes Backup. Die Daten solltest du trotzdem regelmäßig auf externe Server/ Festplatten sichern.
LTT hat ein Video vor 3 Wochen dies bezüglich gemacht (auch Synology):


youtube.com/wat…mP0
Bearbeitet von: "2328753847" 29. Dez 2019
HClO429.12.2019 13:57

Mit Synology sollte das auf jeden Fall möglich sein.Aber immer dran …Mit Synology sollte das auf jeden Fall möglich sein.Aber immer dran denken: Ein NAS ersetzt kein echtes Backup. Die Daten solltest du trotzdem regelmäßig auf externe Server/ Festplatten sichern.


Verstehe ich jetzt nicht. Das Remote-NAS soll doch das Backup machen. Das ist dann ein externer Server.
quak130.12.2019 01:03

Verstehe ich jetzt nicht. Das Remote-NAS soll doch das Backup machen. Das …Verstehe ich jetzt nicht. Das Remote-NAS soll doch das Backup machen. Das ist dann ein externer Server.


Genau. Jedes NAS ist dann zu 50% Netzwerkspeicher und zu 50% Backup des jeweils anderen.
quak130.12.2019 01:03

Verstehe ich jetzt nicht. Das Remote-NAS soll doch das Backup machen. Das …Verstehe ich jetzt nicht. Das Remote-NAS soll doch das Backup machen. Das ist dann ein externer Server.


Wenn die räumliche Trennung groß genug ist und man das Backup ordentlich eingerichtet hat ist alles OK.

Nützt einem nur nichts, wenn einem eine Ransomware auch das Backup komplett verschlüsselt, weil man bei der Einrichtung einen Fehler gemacht hat.
HClO430.12.2019 13:11

Wenn die räumliche Trennung groß genug ist und man das Backup ordentlich e …Wenn die räumliche Trennung groß genug ist und man das Backup ordentlich eingerichtet hat ist alles OK.Nützt einem nur nichts, wenn einem eine Ransomware auch das Backup komplett verschlüsselt, weil man bei der Einrichtung einen Fehler gemacht hat.


Kannst du letzteres in Bezug auf Synology ausführen? Das möchte ich natürlich vermeiden ;-)

Räumliche Trennung ist vorhanden.
HClO430.12.2019 13:11

Wenn die räumliche Trennung groß genug ist und man das Backup ordentlich e …Wenn die räumliche Trennung groß genug ist und man das Backup ordentlich eingerichtet hat ist alles OK.Nützt einem nur nichts, wenn einem eine Ransomware auch das Backup komplett verschlüsselt, weil man bei der Einrichtung einen Fehler gemacht hat.



Wie kann man die Synology dagegen absichern? Hast du ne Anleitung für?
Folgendes würde ich berücksichtigen, bin allerdings auch kein Experte.

1) Ein versioniertes Backup verwenden. Bei einem versehentlichen Überschreiben der Datei kannst du weiterhin die älteren Versionen wiederherstellen.
2) Auf dem Quellserver gelöschte Dateien im Backup behalten.
3) Wenn sich mehr als z.B. 20 % der Daten auf dem Quellserver geändert haben, soll das Backup nicht ausgeführt werden und eine Warnung ausgegeben werden.
4) Regelmäßig (z.B. wöchentlich) auf eine externe Festplatte sichern, welche nur für die Sicherung an den NAS angeschlossen wird und ansonsten an einem sicheren Ort aufbewahrt wird.
5) Den NAS nicht per Portweiterleitung o.ä. ans Internet anbinden.
HClO430.12.2019 13:11

Wenn die räumliche Trennung groß genug ist und man das Backup ordentlich e …Wenn die räumliche Trennung groß genug ist und man das Backup ordentlich eingerichtet hat ist alles OK.Nützt einem nur nichts, wenn einem eine Ransomware auch das Backup komplett verschlüsselt, weil man bei der Einrichtung einen Fehler gemacht hat.


Wenn man bei der Einrichtung Fehler macht, nützt auch ein nicht funktionierendes Backup auf eine externe Platte nichts. Ich verschlüssele meine Backups z.B. nicht (außer die zusätzlichen in fremden Clouds), da das immer ein gewisses Risiko darstellt.
Bearbeitet von: "quak1" 30. Dez 2019
quak130.12.2019 13:52

Wenn man bei der Einrichtung Fehler macht, nützt auch ein nicht …Wenn man bei der Einrichtung Fehler macht, nützt auch ein nicht funktionierendes Backup auf eine externe Platte nichts. Ich verschlüssele meine Backups z.B. nicht (außer die zusätzlichen in fremden Clouds), da das immer ein gewisses Risiko darstellt.


Klar. Die Integrität seiner Backups sollte man jederzeit überprüfen. Ich habe auch lediglich Backups auf externen Festplatten verschlüsselt, welche nicht im Haus lagern.
HClO430.12.2019 13:35

Folgendes würde ich berücksichtigen, bin allerdings auch kein Experte.1) E …Folgendes würde ich berücksichtigen, bin allerdings auch kein Experte.1) Ein versioniertes Backup verwenden. Bei einem versehentlichen Überschreiben der Datei kannst du weiterhin die älteren Versionen wiederherstellen.2) Auf dem Quellserver gelöschte Dateien im Backup behalten.3) Wenn sich mehr als z.B. 20 % der Daten auf dem Quellserver geändert haben, soll das Backup nicht ausgeführt werden und eine Warnung ausgegeben werden.4) Regelmäßig (z.B. wöchentlich) auf eine externe Festplatte sichern, welche nur für die Sicherung an den NAS angeschlossen wird und ansonsten an einem sicheren Ort aufbewahrt wird.5) Den NAS nicht per Portweiterleitung o.ä. ans Internet anbinden.


Danke für den Hinweis am Anfang Deines Posts. Ich rate allen, einfach ein wenig auf Expertenseiten lesen. Mit Backup kann man sich unendlich lange beschäftigen und eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht. Man muss abwägen, was man genau möchte. Aber ich würde raten, es nicht zu komplex zu machen. Diese Schilderung ist schon nicht wenig komplex.
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