[Nebenverdienst in einem Systemrelevanten Job nun ohne Abzug möglich]

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eingestellt am 26. Mär
hey zusammen,

falls es den ein oder anderen getroffen hat und interessiert.

Gestern hat der Bundestag beschlossen, dass ein Nebenverdienst ohne Abzüge und Anrechnung auf das Kurzarbeitergeld möglich ist.

Bedingung dafür ist nur, dass die Beschäftigung in einem systemrelevanten Bereich durchgeführt wird.
Zusätzlich darf der Hinzuverdienst + Kurzarbeitergeld das eigentliche Entgelt nicht übersteigen.

Beispiel:
2000 Euro Verdienst im Monat (netto)
1340 Euro Kurzarbeitergeld (67 %)
660 Euro (maximaler Nebenverdienst möglich)

Grobe Beispielrechnung, den es darf das eigentliche brutto nicht übersteigen, daher empfiehlt sich ein Minijob.

Mehr dazu hier
Zusätzliche Info
Sonstiges
20 Kommentare
Ich denke aus der 760 musst du eine 660 machen
es gilt einiges zu beachten.
google.com/amp…tml

25482831-w8Ohh.jpg
Bearbeitet von: "XX15" 26. Mär
XX1526.03.2020 08:20

es gilt einiges zu …es gilt einiges zu beachten.https://www.google.com/amp/s/www.haufe.de/amp/personal/entgelt/minijob-waehrend-kurzarbeit_78_345526.html[Bild]


Genau deswegen ja nur 450 Euro Job.
Super Sache!!!
Und was kann man beispielsweiße machen? Wo kann man arbeiten?
Hypoglossus26.03.2020 09:24

Und was kann man beispielsweiße machen? Wo kann man arbeiten?


bei Penny.
Die 67% gibt es aber nur wenn ein Kind im Haushalt lebt. Sonst sind es 60% Kurzarbeitergeld
Hypoglossus26.03.2020 09:24

Und was kann man beispielsweiße machen? Wo kann man arbeiten?



Spargel ausgraben.
Glaube Real macht gerade Radiowerbung, die suchen Leute
Nach deiner Rechnung beträgt die Kurzarbeiterzeit 100%. Das heißt der Arbeitnehmer geht gar nicht zur arbeit? Wo ist das denn der Fall? Bei den meisten Unternehmen beträgt der Kurzarbeiteranteil ca. 20-50%. Das heißt, dass wären 60% von diesen 20-50% und nicht von den ganzen 2000€ wie im Beispiel.
Hypoglossus26.03.2020 09:24

Und was kann man beispielsweiße machen? Wo kann man arbeiten?


Bei uns sucht der Lidl händeringend, 12,50€ Regale einräumen
Bearbeitet von: "Tobi1505" 26. Mär
xeverlast26.03.2020 10:17

Nach deiner Rechnung beträgt die Kurzarbeiterzeit 100%. Das heißt der A …Nach deiner Rechnung beträgt die Kurzarbeiterzeit 100%. Das heißt der Arbeitnehmer geht gar nicht zur arbeit? Wo ist das denn der Fall? Bei den meisten Unternehmen beträgt der Kurzarbeiteranteil ca. 20-50%. Das heißt, dass wären 60% von diesen 20-50% und nicht von den ganzen 2000€ wie im Beispiel.


Bei mir ist das zur Zeit der Fall. Ich arbeite im Einzelhandel, allerdings nicht Lebensmittel. Laden ist zu, wir sind zu Hause. Es gibt also einige Arbeitnehmer, die gerade zu 100 % in Kurzarbeit sind.
Zum Glück stockt unser Arbeitgeber auf 80 % auf.
xeverlast26.03.2020 10:17

Nach deiner Rechnung beträgt die Kurzarbeiterzeit 100%. Das heißt der A …Nach deiner Rechnung beträgt die Kurzarbeiterzeit 100%. Das heißt der Arbeitnehmer geht gar nicht zur arbeit? Wo ist das denn der Fall? Bei den meisten Unternehmen beträgt der Kurzarbeiteranteil ca. 20-50%. Das heißt, dass wären 60% von diesen 20-50% und nicht von den ganzen 2000€ wie im Beispiel.


Bsp. im Mode Bereich...
Ich hoffe mein Arbeitgeber stockt auch auf....
Bei uns sucht Aldi Lidl Kaufland alle Personal auf 450€ basis
was denn jetzt, brutto oder nettogehalt?

Bin bei 0% beim Hauptarbeitgeber, arbeite seit Januar schon beim penny hier um die Ecke. Da könnte ich jetzt aufstocken, aber wie viel?

Schockierend an der Sache ist, dass mir keine der gefühlt 48 Behörden, die ich dazu angerufen habe, mir was dazu sagen konnte.
beezy9227.03.2020 14:55

was denn jetzt, brutto oder nettogehalt? Bin bei 0% beim Hauptarbeitgeber, …was denn jetzt, brutto oder nettogehalt? Bin bei 0% beim Hauptarbeitgeber, arbeite seit Januar schon beim penny hier um die Ecke. Da könnte ich jetzt aufstocken, aber wie viel?Schockierend an der Sache ist, dass mir keine der gefühlt 48 Behörden, die ich dazu angerufen habe, mir was dazu sagen konnte.



Kurzarbeiter können offiziell soviel Geld dazuverdienen, bis sie 100 Prozent ihres ursprüngliches Gehaltes erreichen. Erst darüber hinaus wird der Zuverdienst wie bisher angerechnet.


Eine Minute mit Google.
Hier etwas ausführlicher:

Das Kurzarbeitergeld beträgt nach dem allgemeinem Leistungssatz 60% der Nettoentgeltdifferenz des Monats, in dem die Arbeit ausgefallen ist. Sofern der Arbeitnehmer über einen auf der elektronischen Lohnsteuerkarte eingetragenen Kinderfreibetrag (mind. 0,5) verfügt, profitiert dieser von einem erhöhten Leistungssatz von 67%.

Die Nettoentgeltdifferenz ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Netto-Sollentgelt (Nettoeinkommen ohne Kurzarbeit) und dem Netto-Istentgelt (tatsächliches Nettoeinkommen bei Kurzarbeit) des Monats, in dem der Arbeitsausfall erfolgt ist. Zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes wird das Sollentgelt nur bis zur Höhe der aktuellen Beitragsbemessungsgrenze herangezogen. Im Jahr 2020 beträgt die Beitragsbemessungsgrenze 6.900 Euro (Ost: 6.450 Euro), sodass das Kurzarbeitergeld 2020 eine Summe von 4.623,00 Euro (67%) (Ost: 4.321,50 Euro) nicht überschreiten kann.
Unabhängig davon, dass der zweite Teil der Antwort einfach nichts mit meiner Frage zu tun hat, geht es hier nicht um eine neu aufgenommene Tätigkeit. Fortgeführte Tätigkeiten waren schon immer unschädlich für den Bezug von KUG. Die Arbeitsagentur nennt aber keine Verdienstobergrenze.

Deine Ausführungen und auch das aktuell verabschiedete Gesetz beziehen sich ausdrücklich auf während der Kurzarbeit aufgenommene Nebenbeschäftigungen in systemrelevanten Berufen, nicht auf bereits bestehende Nebenjobs.
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