Neues zum Thema Datenschutz: Air Gap. PC-Systeme und Notebooks können auf Mittelwelle Daten senden

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eingestellt am 29. Jan
heise.de/ct/…tml

Langsam und kurze Distanz
Wie die Videos zeigen, ist der Empfang mit einem herkömmlichen Weltempfänger mit eingebauter Mittelwellenantenne nur über kurze Entfernungen möglich. Entwickler William Entriken hat nach eigenen Angaben aber bis zu zwei Meter Distanz überbrückt. Bei manchen Rechnern weicht die Sendefrequenz deutlich von 1560 kHz beziehungsweise 1580 kHz ab, die Entriken nennt.

Das Signal klingt zudem stark verrauscht, hohe Bitraten dürften sich also nicht übertragen lassen.



guter Kommentar:
didditdahdahditdit // 24.01.2018 12:27
Sehr viel größere Reichweiten möglich
mit entsprechenden digitalen Modulationsverfahren lassen sich sehr viel größere Reichweiten erzielen. Natürlich auf Kosten der Datenrate und / oder Bandbreite.
Mit WSPR z.B. (wsprnet.org) sind mit 10mW und ein paar Metern Draht viele hundert Kilometer möglich. Insbesondere wenn man etwas weiter in den Kurzwellenbereich wandern würde.
Um ein Passwort oder einen PinCode zu übertragen braucht es nicht viel Datenrate.
Die Frage ist eher, wie die Schadsoftware auf den Offlinerechner kommt


-für alle die es interessiert ein kleines Update zum Thema Datenschutz, auch in Verbindung mit eventuell abgeschnorchelten Passwörtern, Kryptowalletcodes und PINs des seit Sommer bekannten (und jetzt erst gepatchten) Meltdown/Spectre Desasters.
Zusätzliche Info
1 Kommentar
wie man sieht wird schon seit längerem daran geforscht:
golem.de/new…tml

Zum Auftakt der IT-Sicherheitskonferenz Black Hat Europe in Amsterdam hat Adi Shamir, einer der Erfinder des RSA-Verfahrens, eine neue Methode für Seitenkanalangriffe präsentiert. Dabei kommt ein Scanner zum Einsatz, um mit einem nicht ans Netz angeschlossenen Computer zu kommunizieren.

Shamir erläuterte seinem Publikum zunächst, dass es heute zwar leicht sei, mathematische Angriffe auf kryptographische Algorithmen zu präsentieren, die meisten davon seien aber kaum praktikabel. Vielmehr sei in den letzten Jahren die Definition dessen, was ein Angriff ist, immer mehr ausgeweitet worden. Praxisrelevante Angriffe gegen mathematische Verschlüsselungsalgorithmen seien aber selten. Die meisten Fehler befinden sich in Protokollen oder in Implementierungen.
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