Notebook von Amazon.FR Warehouse Deal in der Steuererklärung absetzbar?

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eingestellt am 19. Mai
Hallo hab einen Laptop aus dem Warehouse Deals 2019 von Amazon Frankreich gekauft. Kann man Waren aus dem EU Ausland wie Notebooks wenn diese Beruflich genutzt werden auch in der Steuererklärung angeben?
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Es ist egal wo du dein Gerät gekauft hast - wenn es um die Werbungskosten geht.
Hauptsache du hast einen Beleg (falls dieser überhaupt angefordert wird) und kannst die berufliche Nutzung nachweisen.
Bearbeitet von: "jottlieb" 19. Mai
25 Kommentare
Ich befürchte nicht, da du in Deutschland keine Steuer gezahlt hast. Anders könnte es sein, wenn es eine Einfuhrsteuer gegeben hätte (was bei dir ja nicht der Fall ist).
Es ist egal wo du dein Gerät gekauft hast - wenn es um die Werbungskosten geht.
Hauptsache du hast einen Beleg (falls dieser überhaupt angefordert wird) und kannst die berufliche Nutzung nachweisen.
Bearbeitet von: "jottlieb" 19. Mai
Tdas8919.05.2020 13:30

Ich befürchte nicht, da du in Deutschland keine Steuer gezahlt hast. …Ich befürchte nicht, da du in Deutschland keine Steuer gezahlt hast. Anders könnte es sein, wenn es eine Einfuhrsteuer gegeben hätte (was bei dir ja nicht der Fall ist).



Uff. Du bist ganz weit am Thema vorbei.

@Mikaffm Ja.
Wenn du es dir nach D liefern lassen hast, ist doch eh die deutsche MwSt auf der Rechnung
Tdas8919.05.2020 13:30

Ich befürchte nicht, da du in Deutschland keine Steuer gezahlt hast. …Ich befürchte nicht, da du in Deutschland keine Steuer gezahlt hast. Anders könnte es sein, wenn es eine Einfuhrsteuer gegeben hätte (was bei dir ja nicht der Fall ist).



Persona_non_grata19.05.2020 13:41

Wenn du es dir nach D liefern lassen hast, ist doch eh die deutsche MwSt …Wenn du es dir nach D liefern lassen hast, ist doch eh die deutsche MwSt auf der Rechnung



Und was hat die Mehrwertsteuer damit zu tun?
nafspa1219.05.2020 13:48

Und was hat die Mehrwertsteuer damit zu tun?



Nichts.
Du kannst alles was du kaufst, unabhängig davon wo du es gekauft hast, ob neu oder gebraucht, ob mit oder ohne deutsche Umsatzsteuer bei der Steuererklärung als Arbeitsmittel absetzen, wenn du es ausschließlich für deine berufliche Tätigkeit nutzt (10% private [vor dem Edit stand hier „beruflich“] Mitbenutzung sind unschädlich).
Bearbeitet von: "Piid" 19. Mai
Also ich würde den Amazon. fr Support fragen
Warum nicht??
Piid19.05.2020 13:51

....wenn du es ausschließlich für deine berufliche Tätigkeit nutzt (10% be …....wenn du es ausschließlich für deine berufliche Tätigkeit nutzt (10% berufliche Mitbenutzung sind unschädlich).


Müssen dann 90% private Nutzung sein?
atitsbest19.05.2020 14:10

Müssen dann 90% private Nutzung sein?


Mea culpa. 10% private Nutzung sind unschädlich. Danke für den Hinweis!
Tdas8919.05.2020 13:30

Ich befürchte nicht, da du in Deutschland keine Steuer gezahlt hast. …Ich befürchte nicht, da du in Deutschland keine Steuer gezahlt hast. Anders könnte es sein, wenn es eine Einfuhrsteuer gegeben hätte (was bei dir ja nicht der Fall ist).


Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal raushalten. das wäre bereits EU-Rechtswidrig.
Bearbeitet von: "tehq" 19. Mai
tehq19.05.2020 14:25

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal raushalten. das wäre bereits …Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal raushalten. das wäre bereits EU-Rechtswidrig.


Scheinbar wäre dann ja gemäß deiner Aussage ziemlich viel EU-rechtswidrig. Zum Beispiel der Progressionsvorbehalt auf ausländische Einkünfte, obwohl diese im EU- bzw. Ausland versteuert werden. Komisch, dass das gemäß deiner Aussage nicht rechtswidrig ist. Also selber mal überlegen wie hoch die eigene Kenntnis ist...
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GelöschterUser1180944
Tdas8919.05.2020 14:36

Scheinbar wäre dann ja gemäß deiner Aussage ziemlich viel EU-rechtswidrig. …Scheinbar wäre dann ja gemäß deiner Aussage ziemlich viel EU-rechtswidrig. Zum Beispiel der Progressionsvorbehalt auf ausländische Einkünfte, obwohl diese im EU- bzw. Ausland versteuert werden. Komisch, dass das gemäß deiner Aussage nicht rechtswidrig ist. Also selber mal überlegen wie hoch die eigene Kenntnis ist...


Uhuuuuhhuuu er kennt Worte...
Tdas8919.05.2020 14:36

Scheinbar wäre dann ja gemäß deiner Aussage ziemlich viel EU-rechtswidrig. …Scheinbar wäre dann ja gemäß deiner Aussage ziemlich viel EU-rechtswidrig. Zum Beispiel der Progressionsvorbehalt auf ausländische Einkünfte, obwohl diese im EU- bzw. Ausland versteuert werden. Komisch, dass das gemäß deiner Aussage nicht rechtswidrig ist. Also selber mal überlegen wie hoch die eigene Kenntnis ist...


Schöner Whataboutism, der hier absolut gar nichts daran ändert, dass deine Aussage von oben weit an der Frage vorbei und sachlich schlichtweg falsch ist. EU-Rechtswidrigkeit ergibt sich bei einer fiktiven Nichtabsetzbarkeit von EU-Käufen aus der Warenverkehrsfreiheit, die dadurch verletzt ist. Warum also sollte ich dir eine völlig von der hier im Raum stehenden Sache verschiedene Frage beantworten?
jottlieb19.05.2020 13:33

Es ist egal wo du dein Gerät gekauft hast - wenn es um die Werbungskosten …Es ist egal wo du dein Gerät gekauft hast - wenn es um die Werbungskosten geht.Hauptsache du hast einen Beleg (falls dieser überhaupt angefordert wird) und kannst die berufliche Nutzung nachweisen.


Dem stimme ich mal vorsorglich zu. Ort des Kaufs ist nicht maßgeblich. Selbst Versandkosten zählen ggf zum Anschaffungspreis.
Bearbeitet von: "quak1" 19. Mai
tehq19.05.2020 14:50

Schöner Whataboutism, der hier absolut gar nichts daran ändert, dass deine …Schöner Whataboutism, der hier absolut gar nichts daran ändert, dass deine Aussage von oben weit an der Frage vorbei und sachlich schlichtweg falsch ist. EU-Rechtswidrigkeit ergibt sich bei einer fiktiven Nichtabsetzbarkeit von EU-Käufen aus der Warenverkehrsfreiheit, die dadurch verletzt ist. Warum also sollte ich dir eine völlig von der hier im Raum stehenden Sache verschiedene Frage beantworten?


Weil du da ja - obwohl in der EU ja immer alles rechtswidrig läuft - scheinbar keine Antwort zu hast. Mit der Frage des TE bin ich noch nicht durch - muss mir das später mal in Ruhe angucken.

Und nebenbei: ich bin hier - genauso wie du - ein sehr alter Hase, habe mich aber noch nie so wie du im Ton vergriffen. Nettiquette und so...
Tdas8919.05.2020 14:58

Weil du da ja - obwohl in der EU ja immer alles rechtswidrig läuft - …Weil du da ja - obwohl in der EU ja immer alles rechtswidrig läuft - scheinbar keine Antwort zu hast. Mit der Frage des TE bin ich noch nicht durch - muss mir das später mal in Ruhe angucken. Und nebenbei: ich bin hier - genauso wie du - ein sehr alter Hase, habe mich aber noch nie so wie du im Ton vergriffen. Nettiquette und so...


Ja, habe ich in der Tat nicht, und deswegen werde ich dir die Frage auch nicht beantworten. Das solltest du auch so halten, denn deine Aussage oben ist objektiv falsch. Natürlich kann ein Einkauf im EU-Ausland als Arbeitsmittel steuerlich geltend gemacht werden.
Was der Ton und das alter Hase sein hier zur Diskussion beitragen soll, erschließt sich mir nicht. Davon ab: Wo ich mich im Eifer des Gefechts ernsthaft im Ton vergreife, entschuldige ich mich im Regelfall, aber ganz sicher wickel ich niemanden in Watte, sondern nenn's Kind beim Namen.
Tdas8919.05.2020 14:58

Weil du da ja - obwohl in der EU ja immer alles rechtswidrig läuft - …Weil du da ja - obwohl in der EU ja immer alles rechtswidrig läuft - scheinbar keine Antwort zu hast. Mit der Frage des TE bin ich noch nicht durch - muss mir das später mal in Ruhe angucken. Und nebenbei: ich bin hier - genauso wie du - ein sehr alter Hase, habe mich aber noch nie so wie du im Ton vergriffen. Nettiquette und so...



Deine Theorie zerfällt doch schon, da die deutsche MwSt. auf der Rechnung ist.
Warum jetzt noch weiter diskutieren?
Tdas8919.05.2020 13:30

Ich befürchte nicht, da du in Deutschland keine Steuer gezahlt hast. …Ich befürchte nicht, da du in Deutschland keine Steuer gezahlt hast. Anders könnte es sein, wenn es eine Einfuhrsteuer gegeben hätte (was bei dir ja nicht der Fall ist).


Das Problem ist, dass du Ertragsteuern (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer) und Verbrauchsteuern (hier die Umsatzsteuer) durcheinander wirfst. Und das funktioniert nicht, sondern die Steuern sind unabhängig voneinander zu betrachten.

Bei der Einkommensteuer kommt es letztlich nur darauf an, alle Menschen nach ihrer individuellen Leistungsfähigkeit zu besteuern. Wer mehr hat zahlt prozentual (das ist die Progression, die du ansprichst), aber auch insgesamt mehr als derjenige der weniger hat. Deswegen kommt es bei der Einkommensteuer darauf an, zu ermitteln, wie leistungsfähig jemand ist. Jemand der Geld für Arbeitsmittel ausgibt, ist weniger leistungsfähig, weil er weniger Geld zum Leben hat. Ergo zahlt er auch weniger Einkommensteuer. Bis auf ganz wenige Ausnahmetatbestände macht es dabei keinen unterschied, ob das Geld dabei im strafbaren oder nicht strafbaren Rahmen ab- bzw. zugeflossen ist. Der Drogendealer zahlt (theoretisch) genauso so seine Einkommensteuer wie der Kinderbetreuer; der Dealer kann sogar die Einkaufspreise für seine Drogen abziehen. Stark.

Die Verbrauchsteuer (Umsatzsteuer, Einfuhrumsatzsteuer) hat damit nichts zu tun. Es kann sogar unter Umständen sein, dass ich Ware in Frankreich kaufe, die mir nach Deutschland geschickt wird und dabei französische Umsatzsteuer anfällt. Der Regelfall wird aber sein, dass eben im grenzüberschreitenden Versandhandel nach Deutschland deutsche Umsatzsteuer anfällt. Hat aber -wie gesagt - nix mit der Einkommensteuer zu tun.
Vielen Dank schonmal für die ganzen Antworten, hätte nicht mit soviel Antworten gerechnet Hab mir nochmal die Rechnung angeschaut und dort stehen in der Tat 19 Prozent Steuern ausgewiesen. Soweit ich weiß haben die Franzosen 20% Mehrwertsteuer. Was aber da im Hintergrund bei so einem Kauf passiert bleibt weiterhin ein Rätsel für mich. Wo jetzt Amazon am Ende die Steuern bezahlt da blickt wahrscheinlich auch keiner richtig durch,
Bearbeitet von: "Mikaffm" 19. Mai
Keep it simple - in der Steuererklärung einfach den Laptop angeben, inklusive Kaufpreis. In der Regel wird kein Beleg verlangt ( man soll ja die Belege nur vorhalten, ich habe aber noch nie einen Beleg nachsenden müssen).
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