O2-Handyvertrag Kündigung

Hallo Zusammen,

eine Frage, ich habe ende letzten Jahres den O2-Handyvertrag meiner Freundin über Abo-Alarm zum 28.09.2014 gekündigt. Aber nie eine Bestätigung erhalten (einseitige Willenserklärung).

Jetzt ist meiner Freundin gestern aufgefallen, dass O2 weiterhin Geld von Ihrem Konto abbucht und siehe da, der Vertrag wurde nicht gekündigt.
Laut Servicechat ist die Kündigung angekommen, aber es fehlte der vierstellige "Personal-Code" auf der Kündigung.
Angeblich wurde der Hinweis per Brief an Sie rausgeschickt, doch dieser ist bei Ihr nie angekommen.
O2 hat auch keine Bestätigung bzw. Rückschein, dass dieser Brief bei Ihr angekommen ist.

Wie ist die Rechtslage bzw. wie ist der Stand, darf das O2?
Sie hat inzwischen ein neuen Vertrag und muss jetzt zusätzlich 40,-€ für ein altbacken Vertrag (ohne Handy) im Monat bezahlen.
Ziemlich krass, dass sich O2 so quer stellt, da Sie schon über 10 Jahre bei O2/Viag Interkom- Kunde war (bzw. ist).
Für ergibt es kein Sinn, da Sie auch des öfteren von der O2-Kundenrückgewinnung angerufen wurde!

Eingetragen mit der mydealz App für Android.

28 Kommentare

Hat sie denn unterschrieben? Dann braucht es auch diesen Code nicht.

Ende letzten Jahres wurde bereits gekündigt? oO


Und in den ganzen Monaten war nicht mal die Überlegung da, nachzufragen, ob die Kündigung angekommen ist und wo die Bestätigung dieser bleibt?!

wenn es unterschrieben ist kann o2 euch mal. Da würde ich im zweifelsfall mal beim verbraucherschutz bzw. anwalt nachfragen. O2 ist in letzter zeit sehr kundenunfreundlich geworden....



nee....warum auch....es ist doch bis jetzt immer alles gut gegangen......

ich verstehe manche hier echt nicht, wie kann man nur so fahrlässig sein und das aus den Augen verlieren? 40€ im Monat sind ja nicht gerade wenig.



/signed


..aber hinterher ist das Geheule gross und die anderen Schuld.

Viel Spaß, da bist du machtlos.

wenn Kündigung unterschrieben dann lastschrift zurück buchen. im Gesetz gibt es keinen code, damit die Kündigung gültig ist.


Genau, so würde ich es auch machen.


Hast du auch gleich noch einen Rat, was man dann gegen ein Inkassounternehmen macht, wenn die kommen und einem bspw. das Konto pfänden?


Anwalt.

Genau das haben die bei mir auch gemacht. Hotline meinte wir können nichts mehr machen. Dann habe ich über Kundenservice Chat versucht. Auf einmal ging, die Chat Mitarbeiter hat den Kündigung Bestätigung verschickt.



Krass, nur Grütze.

Wenn in den AGB nur mit Pincode steht, kannst Du Dich 10x querstellen und zurückbuchen und ähnlichen Quatsch machen: Wird nur unendlich teuer, inkl. diverse Scores im Arsch...

Der Vertrag ist original O2 oder irgendein Providerdreck?


Meine O2 Kündigung ging problemlos durch, ohne Code.



Schwachsinn³. AGB sind oftmals nichtig, insbesondere wenn es solche überraschenden Klauseln wie "Kündigung nur mit Pincode" geben sollte.

Solange O2 die form- und fristgemäße Kündigung (richtiger Name, richtige Adresse, Unterschrift etc. setzt ich mal als gegeben voraus) der richtigen Nummer und Person zuordnen kann, dürften sie keine Probleme machen. Dass sie die Kündigung bekommen haben, haben sie dir ja bestätigt. Ob sie diese für gültig oder nicht gültig halten, würde mich überhaupt nicht interessieren.


Grütze lese ich eher bei dir.

Unterschriebene Kündigung per Post oder Fax ist gültig. Eine nochmalige Bestätigung der Kündigung, egal in welcher Form, ist nichtig.



danke



Lass ihn doch. Der arbeitet bestimmt bei o2. :P



Grütze lese ich auch bei Dir X)


Fax ist nicht rechtsgültig und kann sogar auch per AGB rechtswirksam ausgeschlossen werden. Fakt.




Ist das jetzt Hörensagen? Gib mal Beispiele für Nichtigkeiten und Unwirksamkeiten...

Überraschende Klausel? Wer die AGB liest (ich tippe mal darauf, dass 95% sie nicht lesen), sollte diese Klausel doch kennen.



Nein, schlimmer: Der arbeitet nicht in der Branche, sondern ist Klugscheisser...



Nö, das ist Schuldrecht AT und BT im 2. und 3. Semester. Beispiele kannst du dir im Internet suchen. Was eine überraschende Klausel ist kannst du ebenfalls suchen. Dass niemand die AGB liest, insbesondere wenn sie manchmal 30-40 Seiten lang sind, wissen die Gerichte und auch unser Gesetzgeber, u.a. deswegen gibt es die §§ 305ff BGB.

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