O2 Probleme - Help!

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eingestellt am 5. Jan
Habe 9 Jahre O2 DSL gehabt und habe es immer angepriesen.
Der Service stürzte nach Eplus Übernahme ins bodenlose, da nicht mehr vorhanden.
Wegen Routerproblem zusammengerechnet Tage in der Warteschleife vorbracht. Kündigungshotline hat Problem dann gelöst, Vertrag beibehalten.
Dann Sommer 2017: angekündigter Umzug verschlampt, falsche Angaben der Hotline, offene Lügen ('ich verstehe Sie nicht mehr - aufgelegt') und verstrichene Deadlines. Bei der Kündigungshotline kannte ich letztendlich fast alle Mitarbeiter mit Namen, Vertrag letztendlch außerordentlich gekündigt, da am neuen Wohnort kein DSL von O2 möglich. Hatten sich Mühe gegeben, übergangsweise Surfstick kostenfrei, Rabatt auf Handyvertrag. Ok dachte ich.
Nach Vertragsende kam dann der Hammer: Rechnung mit Vertragsauflösungsgebühr und zwei Monaten Gebühr als ich schon umgezogen war und kein DSL hatte. Konnte de Rechnung erst sehen, als ich über die Hotline eine Kopie per Post verlangt habe, das Kundenkonto war ja schon gesperrt. Nach einem weiteren Monat noch eine Rechnung über 100€, Inhalt unbekannt...
Per Fax mehrfach den Rechnung widersprochen, zwischendurch ein Brief mit MwSt-Korrektur der ersten Rechnung, da die Vertragsauflösungsgebühr zwei Mal versteuert wurde. Dass ich dem Posten überhaupt widersprochen habe, keine Reaktion. Wieder widersprochen, seit dem keine Rückmeldung. Abgebucht wurde aber. Hotline kann nicht helfen, geht nur schriftlich...
Anwalt? Der lacht mich aus wegen 150€...
Falls jmd weiß wie ich weiter vorgehen kann, würde ich mich über Tipps freuen!
Ansonsten kann ich O2 absolut nicht mehr empfehlen. Als Bestandskunde probieren sie alles und helfen nur, wenn du die Kündigung drohst. Und wenn rechtlich sauber gekündigt... siehe oben.
Hätte ich nie gedacht, sich so hilflos vorzukommen...
Hatte das schon in einem Deal geschrieben, aber vielleicht wird es hier besser wahrgenommen und jmd kann Tipps geben...
Danke schon mal!
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Lass das Geld erstmal von deiner Bank zurückbuchen. Keine Leistung bringen und Geld wollen geht gar nicht.
14 Kommentare
Lass das Geld erstmal von deiner Bank zurückbuchen. Keine Leistung bringen und Geld wollen geht gar nicht.
Fast 1:1 wie unsere Story
mydealz.de/dis…899

DSL ist der schlimmste Anbieter überhaupt. Wer kein Anliegen oder Problem hat, der fährt gut mit o2 (weil sehr günstig), aber wehe man hat ein Problem.

Am besten wirken Briefe. Darauf hat o2 immer reagiert. Aber lange Briefe mit vielen Details und warum du nicht zahlst usw. und mit rechtlichen Schritten deinerseits drohen.
Telefonieren und Shop-Besuche sind sinnlos.
Ich kann's nur bestätigen: o2 ist beim Thema Kundenservice eine absolute Katastrophe. Ich habe auch schon angefangen Briefe zu schreiben wegen Rechnungskorrekturen. Die haben ja nichtmal eine E-Mail Adresse oder ein Kontaktformular. Telefonische Erreichbarkeit miserabel. Selbst die Kündigungshotline ist peinlich. Haben mich 3 mal angerufen auf Festnetz und Handy. Bin immer rangegangen, hab auch was gehört, aber der Anrufer hat nicht geantwortet. Kündigung wurde sofort danach meinem neuen Anbieter bestätigt. Der Mitarbeiter hatte wohl kein Bock mit mir zu reden. Ist mir auch recht so.

Zurück zu deiner Frage:
Schildere o2 deinen Sachverhalt per Brief. Lastschriften widerrufen ist zwar möglich, wird aber wahrscheinlich nichts bringen außer noch mehr Ärger, da dann Mahnungen etc. folgen - läuft ja alles automatisiert. Also versuche das Thema erstmal so zu klären. Ansonsten bleibt dir wohl nur noch der Anwalt.

Eine Meldung an die Bundesnetzagentur zum Ablauf was alles schief gegangen ist kann auch nicht schaden. Löst zwar nicht dein Problem, ist aber ein weiterer Fall für deren Statistik zu Ungunsten von o2.
Der Fehler könnte Folgender sein:
Vertrag letztendlch außerordentlich gekündigt, da am neuen Wohnort kein DSL von O2 möglich

Dass man beim Umzug, sofern kein entsprechender Anschluss am neuen Wohnort bereitgestellt werden kann, das Recht zur außerordentlichen Kündigung hat, ist richtig. Allerdings ist, anders, als viele denken, eine außerordentliche Kündigung nicht gleichbedeutend mit fristloser Kündigung. Die Kündigungsfrist beträgt nämlich bei diesem außerordentlichen Kündigungsrecht 3 Monate (§ 46 VIII 3 TKG). Daher, bei der Rechnung über die weiteren Monate liegt's an der Kündigung.
Verstehe ich das richtig, dass die ganzen harten Probleme (nach den Routerproblemen) erst nach dem Umzug auftraten, der gleichzeitig zum Sonderkündigungsrecht führte?
Bearbeitet von: "tehq" 5. Jan
Schreib denen einen Brief, mit Einschreiben und Rückschein, in welchem du drohst, das du das Geld zurückbuchen wirst.

Du kannst Probleme bekommen, wenn du Geld zurückbuchen lässt, für die du zB. keinen Anspruch hast.

Setze eine angemessene Frist von ca. 14 Tagen, in welchem du eine Stellungnahme für das vorliegende Problem erwartest, wenn bis dahin keine Stellungnahme erfolgen sollte, kannst du das Geld von der Bank zurückbuchen lassen. Damit bist du in jedem Fall auf der sicheren Seite.

o2 ist zwar ein Saftladen, aber ich kenne das aus persönlicher Erfahrung, das die zu 100% auf dein Brief reagieren werden, weil es da um Geld geht, du solltest in jedem Fall eine erreichbare Telefonnummer o.ä. mit angeben, weil man mit dir über das Problem sprechen wird.
Du musst trotz Kündigung noch drei weitere Monate zahlen.

Das ist überall so.
Bearbeitet von: "Nureindeal" 5. Jan
O2 Kundenservice war übelst.
Verfasser
tehq5. Jan

Der Fehler könnte Folgender sein:Vertrag letztendlch außerordentlich g …Der Fehler könnte Folgender sein:Vertrag letztendlch außerordentlich gekündigt, da am neuen Wohnort kein DSL von O2 möglichDass man beim Umzug, sofern kein entsprechender Anschluss am neuen Wohnort bereitgestellt werden kann, das Recht zur außerordentlichen Kündigung hat, ist richtig. Allerdings ist, anders, als viele denken, eine außerordentliche Kündigung nicht gleichbedeutend mit fristloser Kündigung. Die Kündigungsfrist beträgt nämlich bei diesem außerordentlichen Kündigungsrecht 3 Monate (§ 46 VIII 3 TKG). Daher, bei der Rechnung über die weiteren Monate liegt's an der Kündigung.Verstehe ich das richtig, dass die ganzen harten Probleme (nach den Routerproblemen) erst nach dem Umzug auftraten, der gleichzeitig zum Sonderkündigungsrecht führte?


Das ist richtig. Die Probleme kamen nach dem Umzug.
Das Problem ist auch, dass lt. O2 bereits bei der ersten O2 Anfrage an die Telekom (ob die Leitung benutzt werden kann) eine Absage erhalten hat. Das war fast 2 Monate vor dem Umzug.
Da hätte ich schon außerordentlch kündigen können, wurde mir aber nicht mitgeteilt,sondern noch zwei weitere Versuche gestartet
Heißt das, dass 3 Monate bezahlt werden müssen auch wenn keine Leistungen geliefert wurden? Wow, das ist ja super
Wir hatten ähnliche Probleme:

mydealz.de/dis…617

An der Hotline wurde uns nicht geholfen(trotz 2 Mitarbeiter, die für unser Problem Verständnis hatten und die Vorgehensweise selber scheiße fanden), auf Briefe wurde auch nicht geantwortet.

Wir haben uns dann über Facebook an o2 gewendet (erstmal per privater Nachricht). Antwort hat zwar etwas gedauert, aber darüber haben wir dann unser Geld wieder bekommen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Probiert es, die Sache über Facebook klären zu lassen.

Edith: sehe gerade deine Antwort: erzähl denen auch, dass 2 Monate vor Umzug schon eine negative Absage von Telekom kam, die euch aber nicht mitgeteilt wurde und mach denen freundlich Stress, dass das ja nicht sein kann und so.
Bearbeitet von: "dendemeier" 5. Jan
homers530d5. Jan

Das ist richtig. Die Probleme kamen nach dem Umzug.Das Problem ist auch, …Das ist richtig. Die Probleme kamen nach dem Umzug.Das Problem ist auch, dass lt. O2 bereits bei der ersten O2 Anfrage an die Telekom (ob die Leitung benutzt werden kann) eine Absage erhalten hat. Das war fast 2 Monate vor dem Umzug.Da hätte ich schon außerordentlch kündigen können, wurde mir aber nicht mitgeteilt,sondern noch zwei weitere Versuche gestartet Heißt das, dass 3 Monate bezahlt werden müssen auch wenn keine Leistungen geliefert wurden? Wow, das ist ja super


Ganz ohne Leistung standet ihr ja nicht da, sie haben euch ja u.a. den Surfstick zur Verfügung gestellt. Klar, definitiv nicht gleichwertig, aber sie haben es versucht Ich frage mich gerade, was ihr denn in den zwei Monaten vor dem Umzug nach der negativen Rückmeldung gemacht habt? Habt ihr euch dann gedacht: "Oh, O2 geht da nicht, okay, dann zahlen wir jetzt einfach weiter"? Es ist sicher nicht die feine, englische Art, den Kunden nicht über sein gesetzliches Recht zur außerordentlichen Kündigung zu informieren. Soweit ich weiß (dafür leg ich meine Hand nicht ins Feuer!) besteht aber keine Informationspflicht seitens des Anbieters. Gibt ja schließlich auch Leute, die sich mit Nachmietern über eine Vertragsübernahme einigen oder den DSL-Vertrag woanders hin ummelden.
Verfasser
tehq5. Jan

Ganz ohne Leistung standet ihr ja nicht da, sie haben euch ja u.a. den …Ganz ohne Leistung standet ihr ja nicht da, sie haben euch ja u.a. den Surfstick zur Verfügung gestellt. Klar, definitiv nicht gleichwertig, aber sie haben es versucht Ich frage mich gerade, was ihr denn in den zwei Monaten vor dem Umzug nach der negativen Rückmeldung gemacht habt? Habt ihr euch dann gedacht: "Oh, O2 geht da nicht, okay, dann zahlen wir jetzt einfach weiter"? Es ist sicher nicht die feine, englische Art, den Kunden nicht über sein gesetzliches Recht zur außerordentlichen Kündigung zu informieren. Soweit ich weiß (dafür leg ich meine Hand nicht ins Feuer!) besteht aber keine Informationspflicht seitens des Anbieters. Gibt ja schließlich auch Leute, die sich mit Nachmietern über eine Vertragsübernahme einigen oder den DSL-Vertrag woanders hin ummelden.


Missverständnis: ich wusste schon vom Sonderkündigungsrecht.
Uns wurde nicht mitgeteilt, dass die Aussage der Telekom zu O2 negativ war. Es wurde nur gesagt, dass noch nichts gemacht wurde.
Erst in der Kündigungshotline, kurz vor dem Umzug, meinte die Mitarbeiterin, dass sie sehen kann, dass es mehrere Absagen von der Telekom gibt, auch schon sehr alte. D.h. ich wurde zwei Mal glatt belogen oder der Mitarbeiter hatte Tomaten auf den Augen...
Verfasser
tehq5. Jan

Ganz ohne Leistung standet ihr ja nicht da, sie haben euch ja u.a. den …Ganz ohne Leistung standet ihr ja nicht da, sie haben euch ja u.a. den Surfstick zur Verfügung gestellt. Klar, definitiv nicht gleichwertig, aber sie haben es versucht Ich frage mich gerade, was ihr denn in den zwei Monaten vor dem Umzug nach der negativen Rückmeldung gemacht habt? Habt ihr euch dann gedacht: "Oh, O2 geht da nicht, okay, dann zahlen wir jetzt einfach weiter"? Es ist sicher nicht die feine, englische Art, den Kunden nicht über sein gesetzliches Recht zur außerordentlichen Kündigung zu informieren. Soweit ich weiß (dafür leg ich meine Hand nicht ins Feuer!) besteht aber keine Informationspflicht seitens des Anbieters. Gibt ja schließlich auch Leute, die sich mit Nachmietern über eine Vertragsübernahme einigen oder den DSL-Vertrag woanders hin ummelden.


Die Leistung bestand in dem Fall bis Mitte September, dann war der Surfstick offline. Berechnet wurde noch ein weiterer Monat.

Die zweite Rechnung ist ja auch noch eine Sache. Ich vermute den Router, den ich nicht zurückgeschickt habe. Habe allerdings auch keine Aufforderung bekommen.
homers530d5. Jan

Missverständnis: ich wusste schon vom Sonderkündigungsrecht.Uns wurde n …Missverständnis: ich wusste schon vom Sonderkündigungsrecht.Uns wurde nicht mitgeteilt, dass die Aussage der Telekom zu O2 negativ war. Es wurde nur gesagt, dass noch nichts gemacht wurde.Erst in der Kündigungshotline, kurz vor dem Umzug, meinte die Mitarbeiterin, dass sie sehen kann, dass es mehrere Absagen von der Telekom gibt, auch schon sehr alte. D.h. ich wurde zwei Mal glatt belogen oder der Mitarbeiter hatte Tomaten auf den Augen...


Dann sieht es mMn besser aus, O2 hätte euch das eigentlich mitteilen müssen, dass die Telekom den Wechsel abgelehnt hat. Allerdings würde ich dir tatsächlich raten, eventuell einen Anwalt, vielleicht kennt man auch privat wen, zu konsultieren. Mit einer in die Details des Einzelfalles gehenden Rechtsberatung ist's im Internet immer bisschen problematisch.
homers530d5. Jan

Die Leistung bestand in dem Fall bis Mitte September, dann war der …Die Leistung bestand in dem Fall bis Mitte September, dann war der Surfstick offline. Berechnet wurde noch ein weiterer Monat.Die zweite Rechnung ist ja auch noch eine Sache. Ich vermute den Router, den ich nicht zurückgeschickt habe. Habe allerdings auch keine Aufforderung bekommen.


Rund 100 Euro kostet es, wenn man den Router behält.

Scheint also erstmal korrekt.

Meine mich zu erinnern, dass es keine erneute Aufforderung zum Zurücksenden innerhalb von 14 Tagen nach Deaktiviering gibt bzw. geben muss. (googlen ob muss oder nicht!)

Das steht glaube alles nur beim Vertragstart auf einem Schreiben. Sollst es ja möglichst auch vergessen.
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