Office 2013 Professional günstig bei Rakuten - zu günstig?

Hi Leute, auf der Suche nach einem neuen Office Paket inkl. Outlook und Access bin ich auf folgendes Angebot gestoßen, 69Euro als Download + Lizenzkey:

jung-ludwig-gbr.rakuten-shop.de/sp/…201

Der Lieferant ist ein Trusted Shop mit sehr guten Bewertungen, wenn auch nicht all zu viele (61). Eine Bezahlung ist per PayPal möglich.

Würdet Ihr Euch trauen dort zu kaufen? Was kann schief gehen?

Danke für Eure Meinung!!!

11 Kommentare

Finger weg von zu günstig für legale Version

Ich würde es mir nicht kaufen.

Edith

Wenn du Outlook und Access willst kannst du dir auch eine Office 365 Lizenz kaufen.
Die gibt es (afaik) ab 59€ - sind aber auch nur ein Jahr gültig.

Ich bin aber ziemlich zufrieden mit Office 365. Im Paket hast du inzwischen auch unbegrenzten Speicherplatz für OneDrive

Der Lieferant ist ein Trusted Shop mit sehr guten Bewertungen, wenn auch nicht all zu viele (61). Eine Bezahlung ist per PayPal möglich.



Nichts davon spricht für oder gegen einen Händler bzw. bietet eine Sicherheit für den Käufer.

Diese billigen Keys sind aus Volumenlizenzen, wo immer die her kommen mögen. Oft werden die von Privatleuten oder kleinen Buden verkauft. Ich lasse da die Finger von.

Wieso sollte das zu billig sein?
Wir (hessische Behörde) bekommen für 19!!!€ eine Volllizenz direkt von Microsoft für den privaten Bereich als Download. Und das scheint für mich auch legal zu sein... Wieso sollte es anders sein bei dem Internethändler...

martin85

Wieso sollte es anders sein bei dem Internethändler...



Schau dir mal die Lizenzbedingungen der 19€ Lizenz an.

Ich muss ganz ehrlich sagen, mehr als 100€ würde ich aber für ein Office Paket nicht ausgeben wollen. Echt schwierig...

Ich will mal mein leihenhaftes Rechtsverständnis der Sache zum Besten geben. Ich kann mir gut vorstellen das hier durch MS versucht wird ein Geschäftsfeld das ihr eigenes Modell unterwandert zu torpedieren. Ich möchte das mal mit folgenden Beispielen vergleichen: die Lufthansa hat mich mal 18h sitzen lassen und obwohl es hier klar Rechtsurteile des EuGH zu Passagierrechten gibt haben die versucht die Sache auszusitzen. Mich führte mein Weg zum Anwalt und nach 5 Monaten hatte ich mein Geld. Facebook wird mit aller Regelmäßigkeit abgemahnt die gültigen Datenschutzrichtlinien zu beachten und was machen die..... ? Die Liste der großen international agierenden Konzerne welche erst einmal auf rechtliche Grundlagen schei.... ist beliebig erweiterbar.
Ich könnte mir vorstellen das folgendes passiert: ich kauf mir so eine Lizenz und versuche diese zu aktivieren und MS sagt erstmal nein - dann muß ich schauen wie ich zu meinem Recht komme und wieder zum Anwalt marschieren? Viele oder vielleicht sogar die Masse macht das nicht und MS kommt wieder damit durch - Mission Accomplished!
Oder vielleicht mal eine ganz andere Sichtweise: die Shops die ich gefunden habe, haben Firmensitz und Gerichtsstand in Deutschland und deren Angebote sind überall mit Google & Co einfach zu finden. Sollte hier etwas nicht mit Rechten zugehen hätte doch MS diese schon längst zurück in die Steinzeit verklagt?

Hier noch die Rechtsgrundlage so wie ich sie im Netz gefunden habe:

Ein Softwarehersteller kann sich dem Weiterverkauf seiner gebrauchten Lizenzen, die die Nutzung seiner aus dem Internet heruntergeladenen Programme ermöglichen, nicht widersetzen.

Aus der Pressemitteilung Nr. 94/12 zum Urteil in der Rechtssache C-128/11 des Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH):

{...} Der Handel mit gebrauchter Computersoftware wurde vom obersten rechtssprechenden Organ der EU, dem Europäischen Gerichtshof (EuGH), als rechtsmäßig erklärt. Somit herrscht nun endgültige Klarheit über den Gebrauchthandel mit Software, unbedeutend ob es sich um online übertragene oder auf physischen Datenträgern ausgelieferte Software handelt. {...}

Am 17.07.2013 wurde diese Grundsatzentscheidung des EuGH durch den BGH vollumfänglich bestätigt.
Das Aufsplitten von Volumenlizenzen unterliegt ebenfalls den Beschlüssen des EuGH.

Dass der Erschöpfungsgrundsatz bei jedem erstmaligen Verkauf einer Software gilt, wurde durch die 13 Richter der obersten Kammer bestätigt. Darüber hinaus wurde verfügt, dass Zweiterwerber von online übertragenen Lizenzen die Software direkt beim Hersteller erneut herunterladen dürfen

Außerdem erstreckt sich die Erschöpfung des Verbreitungsrechts auf die Programmkopie in der "vom Urheberrechtsinhaber verbesserten und aktualisierten Fassung", so der EuGH. Damit wurde nicht nur der Schlussantrag des EuGH-Generalanwalts vom 24. April 2012 vollständig bestätigt, sondern sogar noch erweitert.

Dieses Urteil des EuGH folgte auf eine Anfrage des BGH, da die Softwarehersteller die gesetzlich nicht eindeutigen Regelungen ausgenutzt haben, um den Handel einzuschränken und die Kunden einzuschüchtern - ungeachtet des Grundsatzes, der den Weiterverkauf von bereits einmal verwendeter Software schon vorher für legal deklarierte.

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