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Offiziel: EU-Kartellamt bestätigt, Vodafone darf Unitymedia übernehmen - unter bestimmten Auflagen

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eingestellt am 18. JulBearbeitet von:"nurschwätzerhier"
NewsUpdate: 24.07

Wie Vodafone nun auch offiziell bestätigt hat, wird die Horizon Box eingestampft. Alle Unitymediakunden werden auf kurz oder lang auf GigaTV umgestellt mit dementsprechender Hardware von Vodafone. Die formelle Übernahme von Unitymedia soll Anfang August abgeschlossen werden.
Auch Vorsicht vor Abzockanrufen. Derzeit versuchen Abzocker durch diese Situation mit den verunsicherten Unitymedia Kunden Geschäfte zu machen. Sie rufen vor allem Kunden in NRW an und versuchen den Kunden neue Verträge unterzujubeln und die Provision zu kassieren. Nochmal sei an der Stelle gesagt, für alle Kunden von Unitymedia ändert sich erstmal nix, Verträge und Service läuft ohne Veränderungen.



Die EU-Kommission hat die geplante Übernahme des deutschen Kabelnetzanbieters Unitymedia durch den Konkurrenten Vodafone genehmigt. Bedingung sei, dass Vodafone die angebotenen Zugeständnisse an Wettbewerber auch umsetze, teilte die Kommission mit.

In Deutschland entsteht damit ein bundesweit agierender Kabelnetzanbieter: Unitymedia versorgt die Kabelnetze in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg, Vodafone ist in den restlichen Bundesländern tätig. Zu dem Deal zwischen Vodafone und dem Unitymedia-Mutterkonzern Liberty Global gehört auch der Verkauf der Liberty-Ableger in Tschechien, Ungarn und Rumänien, den die Brüsseler Wettbewerbsbehörde ebenfalls genehmigte.

Für Unitymedia Kunden ändert sich erstmal nichts, laut Vodafone bleiben alle Verträge, Tarife und Ansprechpartner im Service bis auf Weiteres bestehen. Mittelfristig soll jedoch der Markenname Unitymedia verschwinden.

Das Unternehmen müsse unter anderem garantieren, dass einem Konkurrenten - den Angaben zufolge Telefónica (O2) - Zugang zum Kabelnetz gewährt werde, um den Wettbewerbsdruck zu sichern. Während Vodafone seinen Kunden künftig Anschlüsse mit Gigabit-Geschwindigkeit bietet, darf Telefónica auf dem Vodafone-Netz nur Anschlüsse mit maximal 300 Megabit verkaufen. Zudem dürften die Gebühren für frei empfangbare Fernsehsender, die ihre Programme über das Kabelnetz von Vodafone in Deutschland übertragen, nicht erhöht werden.

Aufgrund dieser Zugeständnisse sei die Kommission zu dem Ergebnis gelangt, dass der geplante Zusammenschluss den Wettbewerb nicht gefährde. Die Genehmigung werde unter der Auflage erteilt, dass Vodafone die Zusagen in vollem Umfang einhält.

Kritiker befürchten nun eine Duopol Situation zwischen Telekom und Vodafone.

Was sind denn so eure Meinungen los raus damit.
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Beste Kommentare
Ich vermute mal, die EU-Wettbewerbshüter waren einfach auch nur neugierig, herauszufinden, was passiert wenn man Vodafone-Infrastruktur mit O2-Service kreuzt. Das hat Potenzial.
13 Kommentare
Mir egal, wohne nicht in Deutschland
Nicht cool
Sehr gut. So kann ich evtl gigakombi nutzen. Durch den antiken klingeldraht kommen nur 16mbit, da ist man auf kabel angewiesen
Ich vermute mal, die EU-Wettbewerbshüter waren einfach auch nur neugierig, herauszufinden, was passiert wenn man Vodafone-Infrastruktur mit O2-Service kreuzt. Das hat Potenzial.
Wenn das hier bei Diverses so weiter geht braucht man nicht mehr auf N-TV die Nachrichten lesen.
inkognito18.07.2019 21:10

Wenn das hier bei Diverses so weiter geht braucht man nicht mehr auf N-TV …Wenn das hier bei Diverses so weiter geht braucht man nicht mehr auf N-TV die Nachrichten lesen.


Solange hier nicht jeder Bild Eintrag kopiert wird. Vielleicht findet sich eine Art Phibs, nur mit Nachrichten
Backautomat18.07.2019 21:14

Solange hier nicht jeder Bild Eintrag kopiert wird. Vielleicht findet sich …Solange hier nicht jeder Bild Eintrag kopiert wird. Vielleicht findet sich eine Art Phibs, nur mit Nachrichten


Beschwöre Phibs nicht hoch
War selbst mal Telekomiker, weniger Wettbewerb ist immer shitte ... find das keine gute Nachricht - o2 hätte zumindest auch bis 1GB resalen können - sollen ...
Bei Vodafone geht kein BS.to und kein Kinox, für mich ein Saftladen
Bearbeitet von: "RubinKirschbaum" 18. Jul
RubinKirschbaum18.07.2019 22:21

Bei Vodafone geht kein BS.to und kein Kinox, für mich ein Saftladen


Klar, wenn man den DNS Server wechselt.
[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 26. Aug
BloodyEric18.07.2019 23:43

Klar, wenn man den DNS Server wechselt.


Nope - scheinen dazugelernt zu haben. Weder cloudflare noch google funktionieren (auch dnsflush hilft nicht). Finde das ganze Thema sehr schwierig in Zusammenhang mit den Urteilen der auferlegten Vorratsdatenspeicherung (welche eigentlich nicht mehr bzw. nur sehr eingeschränkt erlaubt war) und Artikel 13 und co den die ganzen Bots ja nicht abwenden konnten....

KabelDeutschland/Vodafone war vorher teils schon „Monopol“, oder was sonst ist es wenn Schüssel im/am Haus nicht erlaubt, Telefonnetz bescheiden bzw. nicht ausgebaut und Unity nur in bestimmten Bundesländern verfügbar ist entsprechend schon immer unverschämt teuer, da keine Konkurrenz vorhanden.
O2 hier als Konkurrenten zu nennen empfinde ich als schlechten Witz - seit Telefonica da drin hängt sind Bezeichnungen wie Saftladen und Servicewüste Untertreibungen des Jahrhunderts...

aber unsere Oligopole sind sicher erst mal damit beschäftigt sich zu feiern, mit 5G eine neue Ausrede zu haben für völlig überteuerte Tarife
Auf dem Markt existiert schon lange kein Wettbewerb mehr. Hier agieren Vodafone und Telekom schon seit langem als Duopol. O2 fällt durch kleinere Investionen auch immer weiter zurück. Einerseits erkennt man das daran das es auf dem Markt keine Neugründungen gibt. Anderseits liegt das auch an den abartig hohen Kapitalerfordernissen, die neue Firmen brauchen, um überhaupt eine Chance auf den Markt zu haben. D.h also das ein Markt, in dem Anfangsinvestitionen für ein jungunternehmen nicht mehr zu stemmen ist, ein geschlossener Markt ist. Auch wenn es keine gesetzlichen Barrieren gibt. Es brauch nämlich Milliarden für den Netzausbau und das rechnet sich erst mit bei einer hohen Kundenanzahl.Man sieht doch sehr deutlich das Vodafone hier lediglich auf EINEN "Konkurrenten" Rücksicht nehmen muss.
Ich denke es geht Vodafone auch hauptsächlich um das Kabelnetz und weniger um die Mitarbeiter.
(Siehe Lufthansa, als Air Berlin pleite ging)

Wo soll also jemand fair darüber urteilen, ob der Wettbewerb eingeschränkt wird, wenn es keinen mehr gibt!
Ich frage mich nur ob die Zugeständnisse iwo rechtlich bindend festgelegt werden?
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