Paket aus Amerika und Brief vom Zoll - unklar

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eingestellt am 30. JunBearbeitet von:"gamer4all"
Hallo Leute,

ich hatte letztens ein T-Shirt in den USA bestellt. Der auf der Sendung angegebene Wert betrug 30 USD. Die Einfuhrumsatzsteuer ist umgerechnet 5,24 EUR.

Anbei das Schreiben. Was ich nicht verstehe: Heißt das ich muss an den Zoll oder die Post 5,24 überweisen?

Der grüne Aufkleber vom Brief klebt auf dem Umschlag und es steht drauf: Zoll einzuziehende Einfuhrabgaben 5,24.

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10 Kommentare
Ich würde sagen die warnen dich vor und wenn du das nicht zahlen willst musst du Einspruch einlegen oder das Paket vernichten lassen. Wenn du nichts machst kommt dann irgendwann die Rechnung.
Das Paket hab ich schon. Das schreiben war dabei.
Musste berappen, da die DPAG für dich in Vorleistung gegangen ist. Netterweise wollen Sie nicht die Auslagenpauschale i.H.v. 6€ von dir haben.

Eigentlich müssten die das bei der Zustellung einziehen, aber vielleicht wegen kontaktloser Zustellung hats dir der Bote eben so gegeben.

Bei Fragen kannst du dich aber auch an die Post wenden. Nicht an den Zoll, der hat sein Geld schon bekommen von der Post und ist aus der Sache was das hier angeht erstmal raus.

Ich bekomme regelmäßig Pakete und andere Sendungen aus dem Nicht-EU-Ausland und kenne das Spiel zur Genüge.


EDIT:

Mir ist gerade erst aufgefallen, dass das lediglich das Begleitschreiben ist, welches dich über die Abgabe informiert.

Die Post hat verpennt das Geld bei dir bei der Zustellung einzuziehen (Briefträger müde/hat nicht draufgeguckt/whatever)

Dem Zoll bist du nichts schuldig, mit dem Schreiben und dem angehängten Blatt vom Zoll hast du alle Dokumente, die du bei einer Steuerprüfung brauchen solltest. (Hinweis: reine Theorie, für so kleine Beträge, selbst bei Regelmäßigkeit kommt nie ein Prüfer, zumindest nicht DESHALB.)

Du bist fein raus, nur die blöde Nachricht ist, dass der Briefträger um die 11€ weniger in der Kasse hat wenn er zur Zustellbasis zurückkommt und das heißt er wird sie selbst berappen. Wenn du dem guten Mann oder der Dame einen Gefallen machen willst, passt du ihn/sie beim nächsten Mal ab und gibst dem/der das Geld.

Der Betrag der da steht + 6€. Die 6€ selbst sind ein Thema für sich..... So eine Verzinsung auf Auslagen hätte ich gerne mal......
Bearbeitet von: "GlassedSilver" 1. Jul
gamer4all30.06.2020 23:55

Das Paket hab ich schon. Das schreiben war dabei.



Das ist in der Tat merkwürdig, denn normalerweise kassiert die Post ab, bevor sie aushändigt. Hat das vielleicht ein Nachbar/Familienmitglied erledigt?
Dazu kommt im Normalfall eine Servicegebühr für die nachträgliche Postverzollung und man wird vorher per Schreiben aufgefordert, ob man diese wünscht.
Das was Du erhalten hast ist ja nur erstmal der Abgabenbescheid vom Zoll, den die Post bereits verauslagt haben muss, ansonsten hättest Du Dein Paket definitiv noch nicht in den Händen
Der Bescheid ist nach Deinen angaben ja auch korrekt.
Ich vermute einfach mal, Du bekommst von der Post in den nächsten Tagen noch eine separate Rechnung, in der die Post von Dir die Einfuhrabgaben plus ihre Auslagepauschale für Kleinsendungen i.H.v. 6€ verlangt.
also ich hatte auch mal ein Paket aus USA, dieses kam per Post, auf dem Paket war vermerkt, dass der Preis von um die 6€ vom Postboten einzukassieren war. Paket lag vor der Türe. Habe nie was bezahlt, noch eine Rechnung/ Mahnung erhalten. Kann aber such sein, sie haben ein Auge zugedrückt.
Vermutlich nur Glück gehabt
Ich würde das erst mal ignorieren.
Das ist ein Informationsschreiben, keine ordentliche Rechnung oder Zahlungsaufforderung.
.....ich würde auch mal abwarten.
Scheint ja nur ein Hinweis zu sein, dem Du widersprechen kannst. Sogar 4 Wochen? Somit dauert es noch ein wenig..... wenn überhuapt


Wohin denn auch genau überweisen? Sind ja keine Bankdaten von "irgendwem" drauf. Und auch keine Rechnungsnummer/ Zahlungsreferenz oder was auch immer.
Tonschi201.07.2020 00:13

Das ist in der Tat merkwürdig, denn normalerweise kassiert die Post ab, …Das ist in der Tat merkwürdig, denn normalerweise kassiert die Post ab, bevor sie aushändigt. Hat das vielleicht ein Nachbar/Familienmitglied erledigt?Dazu kommt im Normalfall eine Servicegebühr für die nachträgliche Postverzollung und man wird vorher per Schreiben aufgefordert, ob man diese wünscht.Das was Du erhalten hast ist ja nur erstmal der Abgabenbescheid vom Zoll, den die Post bereits verauslagt haben muss, ansonsten hättest Du Dein Paket definitiv noch nicht in den Händen Der Bescheid ist nach Deinen angaben ja auch korrekt. Ich vermute einfach mal, Du bekommst von der Post in den nächsten Tagen noch eine separate Rechnung, in der die Post von Dir die Einfuhrabgaben plus ihre Auslagepauschale für Kleinsendungen i.H.v. 6€ verlangt.


Eins nach dem anderen:
Ja es stimmt, die Auslagepauschale von 6€ wird hier und auch auf dem Sticker nicht ausgewiesen. Das kriegst du dann vom Boten draufaddiert und mündlich mitgeteilt. Dieser Bote war so gönnerhaft und hat das Abkassieren gleich ganz gelassen.

Man wird vorher nur dann aufgefordert per Schreiben, wenn das Paket beim Zoll liegt.
Das passiert aus verschiedenen Gründen: zu hohe Abgabe - also das Paket ruft nicht nur die Einfuhrumsatzsteuer auf den Plan, sondern auch einen Zolltarif. Faustregel: ab 150€ landets beim Zoll. Oder wenn keine komplette Rechnung außen am Paket ist mit deren Hilfe der Zoll in Frankfurt oder Niederaula das Paket abfertigen kann ohne dass du Belege dem Zoll vorbeibringst.

In beiden Fällen -> Zoll -> Post sendet ein Schreiben mit der Benachrichtigung, dass du ein Paket beim nächsten Zollamt abholen kannst ODER du beauftragst die Post dich zu vertreten, da gibt es dann aber den richtigen Gebührenhammer: 28,50€glaube ich wollen die für den Service und ich meine Auslage für eventuelle Abgabe obendrauf. (da dann auch nochmal 6€ glaube ich)

Oder elektronisch von zu Hause verzollen und Abgaben sowie Porto für den versicherten Versand zu dir dem Zoll überweisen. (NEU seit ein paar Monaten, gabs schon vor dem Lock-Down)


Korrekt, die Post hat ausgelegt beim Zoll, Kunde bekommt die Mitteilung von der DPAG über den Vorgang sowie eine Kurzversion des Abgabenbescheids.

Ne Rechnung wird nicht mehr zugestellt werden glaube ich. Davon würde ich zum ersten Mal bei der DPAG hören. Nachträgliche Rechnung nach Lieferung macht aber beispielsweise Fedex. Also Vorsicht mit der Freude, wenn bei denen mal ein Bote "vergisst" was einzukassieren. Vorteil: man soll nicht PASSENDES BARGELD zu Hause ADHOC parat haben.... Ohne Vorwarnung. (ernsthaft... in 2020 ist das einfach nicht mehr akzeptabel finde ich liebe Post...)

Die 6€ Auslage fällt übrigens nicht nur bei Kleinsendungen an. Das kann auch ein AmiAmi 160 Size Paket oder heftiger sein (für den Uneingeweihten: Rückbank vom Auto = halbvoll (cheeky))

MELIA01.07.2020 02:17

also ich hatte auch mal ein Paket aus USA, dieses kam per Post, auf dem …also ich hatte auch mal ein Paket aus USA, dieses kam per Post, auf dem Paket war vermerkt, dass der Preis von um die 6€ vom Postboten einzukassieren war. Paket lag vor der Türe. Habe nie was bezahlt, noch eine Rechnung/ Mahnung erhalten. Kann aber such sein, sie haben ein Auge zugedrückt. Vermutlich nur Glück gehabt


Wie oben bereits gesagt. Bote hat gepennt, du hast Glück gehabt.
Seppo01.07.2020 09:00

Ich würde das erst mal ignorieren. Das ist ein Informationsschreiben, …Ich würde das erst mal ignorieren. Das ist ein Informationsschreiben, keine ordentliche Rechnung oder Zahlungsaufforderung.


Ein bisschen mehr als Informationsschreiben ist es schon, es ist ein steuerrechtlich relevantes Schreiben, aber ja, dieses Schreiben wird an die Seite geklebt um dem Kunden den Abgabenbescheid vom Zoll mit Anschreiben und Post-internen Referenzennummern zu übermitteln. Es geht von einer Bezahlung an der Haustür aus, das Nichtgeschehen von letzterem interessiert den Zoll nicht mehr, der hat sein Geld. Der Bote legt selbst drauf. Ist im Prinzip wie wenn die Kassiererin bei Edeka aus Versehen zwei 5er Wechselgeld gibt statt einem.

tomsan01.07.2020 09:09

.....ich würde auch mal abwarten.Scheint ja nur ein Hinweis zu sein, dem ….....ich würde auch mal abwarten.Scheint ja nur ein Hinweis zu sein, dem Du widersprechen kannst. Sogar 4 Wochen? Somit dauert es noch ein wenig..... wenn überhuaptWohin denn auch genau überweisen? Sind ja keine Bankdaten von "irgendwem" drauf. Und auch keine Rechnungsnummer/ Zahlungsreferenz oder was auch immer.


Der Hinweis auf Widersprucht meint die eigentlichen Einfuhrabgaben gegenüber dem Zoll. Beispielsweise dir wurde etwas falsch oder zu viel berechnet, dann kannst du dich an den Zoll wenden und deinen Steuerbescheid neu berechnen lassen. Wie der Zoll das dann mit der DPAG regelt, idk... Hatte ich noch nie, aber ich sorge auch dafür, dass meine Pakete beim Zoll landen und ich das mit dem Bargeld an der Haustür auf Kommando und 6€ für die ellenlange Abfertigung in FRA/Niederaula gar nicht erst habe. Selbstverzollung ist besser, vor allem wenn das Zollamt 5min mit dem Auto entfernt ist.
GlassedSilver01.07.2020 00:08

Musste berappen, da die DPAG für dich in Vorleistung gegangen ist. …Musste berappen, da die DPAG für dich in Vorleistung gegangen ist. Netterweise wollen Sie nicht die Auslagenpauschale i.H.v. 6€ von dir haben.Eigentlich müssten die das bei der Zustellung einziehen, aber vielleicht wegen kontaktloser Zustellung hats dir der Bote eben so gegeben.Bei Fragen kannst du dich aber auch an die Post wenden. Nicht an den Zoll, der hat sein Geld schon bekommen von der Post und ist aus der Sache was das hier angeht erstmal raus.Ich bekomme regelmäßig Pakete und andere Sendungen aus dem Nicht-EU-Ausland und kenne das Spiel zur Genüge. EDIT:Mir ist gerade erst aufgefallen, dass das lediglich das Begleitschreiben ist, welches dich über die Abgabe informiert.Die Post hat verpennt das Geld bei dir bei der Zustellung einzuziehen (Briefträger müde/hat nicht draufgeguckt/whatever)Dem Zoll bist du nichts schuldig, mit dem Schreiben und dem angehängten Blatt vom Zoll hast du alle Dokumente, die du bei einer Steuerprüfung brauchen solltest. (Hinweis: reine Theorie, für so kleine Beträge, selbst bei Regelmäßigkeit kommt nie ein Prüfer, zumindest nicht DESHALB.)Du bist fein raus, nur die blöde Nachricht ist, dass der Briefträger um die 11€ weniger in der Kasse hat wenn er zur Zustellbasis zurückkommt und das heißt er wird sie selbst berappen. Wenn du dem guten Mann oder der Dame einen Gefallen machen willst, passt du ihn/sie beim nächsten Mal ab und gibst dem/der das Geld. Der Betrag der da steht + 6€. Die 6€ selbst sind ein Thema für sich..... So eine Verzinsung auf Auslagen hätte ich gerne mal......


Danke für die Info. Leider kenne ich meinen Briefträger nicht (Großstadt), sonst hätte ich ihn mal gefragt.
gamer4all01.07.2020 10:06

Danke für die Info. Leider kenne ich meinen Briefträger nicht (Großstadt), …Danke für die Info. Leider kenne ich meinen Briefträger nicht (Großstadt), sonst hätte ich ihn mal gefragt.



Ich will dich nicht in Verlegenheit bringen, aber in dem Fall, vorallem wenn man den Gehweg des Briefträgers aus deinen Fenstern nicht so gut sieht, kann man auch am Briefkasten ein Post-it kleben und um kurzes Schellen bitten.

Kannst ja dazu schreiben, dass es um die neuliche verzollte Sendung geht, vielleicht klingelts da schon bei ihm.... und dann bei dir...

*ba-dum-tssssshhhh* Sorry
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