Paketverlust - Fahrer fälscht Unterschrift

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eingestellt am 27. Apr 2012
Hallo,
Ein Paket ist verschwunden, der Fahrer hat die Unterschrift gefälscht. Der Paketdienstleister ersetzt ca 500Euro, Kann man den Fahrer auf den Rest verklagen, weil fahrlässig, Uhrkundenfälschung ...

Wer hat erfahrungen, es geht um über 1000€?
Zusätzliche Info
15 Kommentare

Wenn du beweise hast kannst du Ihn Anzeigen, wegen Urkundenfälschung.
Hmm Versichert ist das Paket nur für 500,00€ also, hast du dabei selbstschuld.

Klar kannst du es zivilrechtilich probieren. Es ist und bleibt Diebstahl.
Den Rest kannst du dir versuchen zu holen. Wobei, einen Job hat er wohl jetzt nicht mehr...

Das ich ihn Anzeigen kann weiß ich. Mir geht es um den hohen Schaden,ob man da ersatz verlangen kann. Das Versandunternehmem lehnt den Schaden über 500 Euro einfach ab.

KOmmt drauf an wer versendet hat - als Empfänger hast DU selber keine Schuld an der Unterversicherung. Der Verkäufer muss die Differenz begleichen ...

Wenn man ihm vor Gericht nachweisen könnte, dass er die Unterschrift gefälscht hat, dann könnte man auch versuchen, ihm den gezielten Diebstahl des Paketes zu unterstellen. Dann wäre er wohl schadenersatzpflichtig. Abschließend kann das aber nur ein Anwalt beurteilen.

Beim Paketdienstleister kannst Du nichts holen, weil vor Versand deren AGB zugestimmt wurde, die besagen, dass das Paket höchstens einen Warenwert von 500 Euro beinhalten darf.

naja die 500 euro wären angebracht bei einem schaden des pakets beim transport. aber der vorsetzliche und nachweisbare verlust muss die firma dir rechtlich komplett erstatten, das wäre auch so bei einem einschreiben mit nem scheck drin. ganz egal was der wert ist, das ist diebstahl und man weiß sogar wer es hat. also so offen ist die sachlage selten. droh dem transportunternehmen den fall einem anwalt zu übergeben

aber der vorsetzliche und nachweisbare verlust muss die firma dir … aber der vorsetzliche und nachweisbare verlust muss die firma dir rechtlich komplett erstatten


Gibt es dafür irgendwo irgendeine Rechtsgrundlage außer "lex milky84" ?

aber der vorsetzliche und nachweisbare verlust muss die firma dir … aber der vorsetzliche und nachweisbare verlust muss die firma dir rechtlich komplett erstatten


dejure.org/ges…tml

aber der vorsetzliche und nachweisbare verlust muss die firma dir … aber der vorsetzliche und nachweisbare verlust muss die firma dir rechtlich komplett erstatten



sry, aber § 823 ist hier falsch, nicht die Firma, sondern der Fahrer hat Mist gemacht. Man könnte an § 831 denken, der Fahrer ist nämlich Verrichtungsgehilfe für den Paketdienst, aber der Paketdienst kann sich meist auf eine Exculpation berufen ("...Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Geschäftsherr bei der Auswahl der bestellten Person und, sofern er Vorrichtungen oder Gerätschaften zu beschaffen oder die Ausführung der Verrichtung zu leiten hat, bei der Beschaffung oder der Leitung die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder wenn der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde")

aber der vorsetzliche und nachweisbare verlust muss die firma dir … aber der vorsetzliche und nachweisbare verlust muss die firma dir rechtlich komplett erstatten


in bezug auf den spediteur vielleicht schon, nicht aber wenn es um die ansprüche direkt gegen den fahrer geht, falls er das paket wirklich gestohlen haben sollte.

Hermes? oO

Müsste nicht der Versender der Ware sich mit dem Versandunternehmen auseinander setzen, da er mit dem Versandunternehmen einen Dienstleistungsabkommen getroffen hat und nicht du.Die Handlung des Paketboten war übrigens keine Urkundenfälschung.

aber der vorsetzliche und nachweisbare verlust muss die firma dir … aber der vorsetzliche und nachweisbare verlust muss die firma dir rechtlich komplett erstatten



Nehmt doch noch den 831er dazu...
dejure.org/ges…tml

Damit müsste man den Fall eigentlich abgedeckt haben.

Von dieser ganzen Anwalts-Droherei hat man i.d.R. nie etwas; denn hierdurch macht man sich im Regelfall jede "einfache" Lösung kaputt, sofern nicht ersichtlich ist, dass es sich zu 100 % um einen Fehler handelt.

Besser ist es immer freundlich und sachlich mit den Menschen zu sprechen; und wenn es nachher wirklich nicht klappt, hat man ja grad bei einem großen Unternehmen immer noch den Rechtsweg ohne Risiko und kann zudem darauf verweisen, dass man den Sachverhalt ja gerne einvernehmlich klären wollte, der Beklagte jedoch kein Interesse an einer gütlichen Einigung hatte und man daher leider den Klageweg bestreiten musste.
blubdidup

Nehmt doch noch den 831er dazu... … Nehmt doch noch den 831er dazu... http://dejure.org/gesetze/BGB/831.htmlDamit müsste man den Fall eigentlich abgedeckt haben.



Den hatten wir schon dabei, lies nochmal oben, aber EXCULPATION! schallt es da durch den Raum :P
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