Paypal Friends Zahlung aus Ausland und Gebühren

Hallo,

folgendes Szenario: jemand möchte aus Asien etwas bei mir kaufen (seriös) und ich biete ihm nur Paypal Friends als Kaufoption an, um auf Nummer sicher zu gehen. Dann ist es doch so, dass es trotz Paypal Friends NICHT gebührenfrei ist, oder? Mir war so, dass bei fremdländischen Währungen immer Paypal Gebühren anfallen.

Und woran erkenne ich bei Zahlungen aus dem Ausland, ob derjenige mit Paypal oder Paypal friends bezahlt hat (normalerweise sieht man es ja an den 0€ Gebühren, doch bei Auslandstransfers fallen ja m.E. Gebühren an, so fällt ja dieses Erkennungsmerkmal flach)

Vielleich wär jemand so gut, mich aufzuklären? Die Frage könnte ja auch für andere interessant sein.

16 Kommentare

Ok, danke. Antwort also:
Gebühren aus Asien werden immer fällig.
PP Friends erkennt man nur an den Gebühren in der Kontoübersicht.
Richtig?

saturnine

... um auf Nummer sicher zu gehen.



Denkfehler

saturnine

... um auf Nummer sicher zu gehen.



Ich weiß, was Du sagen willst (die Hürden sind aber höher), ist aber allemal sicherer als das normale Paypal für den Verkäufer

saturnine

... um auf Nummer sicher zu gehen.



Welche Hürden? Mail an PayPal mit "Hilfe mein PayPal Konto wurde gehackt (lol)" und das Geld geht wieder zurück. Und dann den Käufer in Asien greifen - wird schwierig.

nie paypal (ff) als vk bei leuten nutzen die du nicht kennst....
soll er die kohle doch überweisen

das geld ist ratzefatze weg wenn der k unberechtigten kontozugrfiff meldet

Die Gebühren bei PPF zahlt der Sender. Währungsumrechnungs"gebühren" sowie Regionsgebühren. Der Empfänger kriegt davon gar nichts mit, sieht sie nichtmal. Er erhält seine geforderte Summe in gewünschter Währung.

Die Gebühren bei PP zahlt der Empfänger, die sieht er auch und das Geld ist weniger als abgemacht.

Bei Problemen mit der angekommenen Summe kannst immer noch das Geld zurücksenden und neu anfordern. Kostet dich nichts.

Bei ner größeren Summe würd ich das aber auch nicht anbieten, also PPF. Ich hab n Steamkey via eBay verkauft und der Käufer hat 2 Monate später KK Missbrauch angegeben und mein Konto ist ~20€ im Minus seitdem. Das ist 2x passiert. Einmal hat der PP Verkäuferschutz mir aber das Geld erstattet obwohl sie es nicht hätten müssen da digitale Ware (wie Softwarekeys) von sowas ausgeschlossen sind.

Bei kleineren Summen (Centbeträge für Einzelkeys) und bei Leuten die ne gute Reputation haben oder ich traue nutz ich aber trotzdem weiterhin PP (neuer Account). Ich lager mein Geld aber immer fix aus, so dass ich keines verliere wenn mich wieder einer betrügen will.

Danke für die vielen Antworten!

Wusste nicht, dass das angeblich so leicht geht mit der Konto-gehackt-Masche.

Ich glaube ich lass das mal lieber mit dem Verkauf nach Fernost, keine Lust auf möglichen Trouble.

Es ist ein echtes Problem als Verkäufer: habe hier jede Menge Zeug, dass in Asien eine hohe Nachfrage erfährt. Aber a) gibt es keinen für den Käufer attraktiven Weg zu zahlen (Bankinstitue nehmen dort für Auslandsüberweisungen wohl sehr hohe Gebühren und Paypal fällt ja jetzt erst einmal flach für mich) und b) ist das Porto dahin als versichertes DHL Paket (43,99€) derart hoch, dass der Kaufanreiz beim Erblicken der Portokosten deutlich gemindert wird.


saturnine

Es ist ein echtes Problem als Verkäufer: habe hier jede Menge Zeug, dass in Asien eine hohe Nachfrage erfährt.


Gebrauchte Unterbutzen?

Regel Nummer 1 beim Online-Verkauf: Man bietet niemals PayPal an.

Bei kleineren Sachen (< 50€) mag ein Verlust vielleicht noch zu verkraften sein, bei allem darüber würde ich aber extrem vorsichtig sein.

saturnine

Danke für die vielen Antworten!Es ist ein echtes Problem als Verkäufer: habe hier jede Menge Zeug, dass in Asien eine hohe Nachfrage erfährt. Aber a) gibt es keinen für den Käufer attraktiven Weg zu zahlen (Bankinstitue nehmen dort für Auslandsüberweisungen wohl sehr hohe Gebühren und Paypal fällt ja jetzt erst einmal flach für mich) und b) ist das Porto dahin als versichertes DHL Paket (43,99€) derart hoch, dass der Kaufanreiz beim Erblicken der Portokosten deutlich gemindert wird.


Erstell einen neuen PP Account, brech den Prozess ab wenn du Bank oder KK hinzufügen sollst.
Lad den Einloggscreen neu und logg dich ein. Jetzt hast nen PP Account der quasi nur zum Geldempfang dient. Den kannst für Zahlungen angeben. Das Geld das dort ankommt schickst zu deinem Hauptaccount via PPF.

Mach ich nur noch so.

edit: Wenn du über eBay verkaufst (was du ja wohl nicht tust wegen PPF) aber nur als Info: Ein neuer Account muss sich erst "beweisen". Geld das über Ebay oder eben anderen Warenhandel kommt (nicht PPF) wird so 2 Wochen zurückgehalten. Wenn die Zeit abgelaufen ist, oder wenn man weitere erfolgreiche eBay Transaktionen hinter sich hat ist diese Beschränkung weg. Also wenn du eBay nutzen willst, dann stell jetzt Kleckerzeug ein für wenig Geld und kein internationaler Kundenkreis (von Deutschen wurd ich bisher noch nie beschissen), damit du die Beschränkung weg hast falls du mal PP für größere eBay Angelegenheiten anbieten möchtest. Man weiß ja nie.

jemand möchte aus Asien etwas bei mir kaufen (seriös) und ich biete ihm nur Paypal Friends als Kaufoption an, um auf Nummer sicher zu gehen.



Klingt irgendwie total unlogisch...

Bernare

Klingt irgendwie total unlogisch...


Nur weil was seriös aussieht, heißt dass nicht das es das auch tatsächlich ist. Also wollte er sich absichern und PPF statt PP nutzen. Was ist daran unlogisch? Er wusste lediglich nicht wie einfach es für einen potentiellen Betrüger ist selbst bei PPF.

saturnine

Es ist ein echtes Problem als Verkäufer: habe hier jede Menge Zeug, dass in Asien eine hohe Nachfrage erfährt.



Nöö ... Lego Zeug.

Hi,
was bisher nicht beachtet wurde: Haben die Käufer überhaupt die Möglichkeit Paypal Friends zu nutzen? In den USA war das schon vor Europa möglich und vor einigen Monaten hatte ich etwas über Aliexpress gekauft, es kam zu Lieferverzögerungen und das Produkt kam mit einigen optischen Fehlern an. Die Ali-Garantie-frist war abgelaufen. Der Verkäufer bot mir an, einen Teilbetrag über Paypal an mich zu senden. Ich fragte nach, ob er Paypal Freinds nutzen könnte wegen den Gebühren, aber er schrieb mir, dass es diese Option nicht gibt bei seinem Paypal (er hatte einen Account bei Paypal China oder HongKong (mir ist klar, dass es offiziell zu China gehört, aber dennoch oft Sonderrechte genießt).

Alternative zu Paket, wenn es sich um Produkte handelt, die weniger als 500g wiegen. Großbrief Einschreiben. Kostet 6,20€ (beim Einschreiben kommt es nicht auf die den Wert an, sondern das Du nachweisen kannst, dass es übergeben wurde). Großbrief international hat andere erlaubte Maße als der nationale. L: min. 14cm
B: min. 9cm
L+B+H = max. 90cm (eine Seite darf nicht länger als 60cm sein). Maxibrief geht auch (bis 1kg), kostet aber 9,50€.

Ja, Käufer haben im Ausland die Möglichkeit PP Friends zu nutzen, bringt aber gebührentechnisch nichts, die fallen wegen des Währungswechsel sowieso an (außer in EU Ländern). Von Hongkong weiß ich es definitv.

Bleibt also zuguterletzt nur die klassische Überweisung aufs Bankkonto (was viele Käufer auch abschrecken dürfte, da man wohl hohe Gebühren bezahlt. Theoretisch sollte eine Überweisung jedoch sicher sein, oder? Ich meine, wenn der Käufer dann behauptet, ich hätte ihn betrogen, dann wird ja meine Bank nicht das Geld ohne meine Anhörung und Beweislast (Sendungsbeleg, Tracking, ggf. Zeugen) ihm einfach das Geld zurücküberweisen, wenn seine Bank das veranlasst.
Oder gibt es da auch Fallstricke, von denen ich kein Schimmer habe?

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