Paypal Verkäuferschutz Digitale Ware

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eingestellt am 29. Jun 2017
Liebe mydealz Gemeinde,

da ich gerade ad hoc nichts finden konnte und echt sauer bin folgende Frage:

Ich habe über ebay einen Gutschein (=digitale Ware) verkauft. Der Käufer hat anschließend verlautet das sein Account gehackt wurde. Die "Paypal Sicherheitsabteilung" hat dies nun bestätigt und mir den Betrag zurückgebucht. Nun sagt Paypal das der Käufer das Geld wieder bekommt und ich auf dem Schaden sitzen bleiben muss, da der Verkäuferschutz bei digitaler Ware nicht greift.

Habt ihr hier Erfahrungen was man machen kann oder ist das Geld endgültig weg. Die Dame bei Paypal meinte nur lax ich soll doch Strafanzeige stellen. Damit war für sie das Problem gelöst. Danke für eueren Input vorab.
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PayPal
beigetreten 13. Nov 2012
36 Kommentare
PayPal
beigetreten 13. Nov 2012
Wenn der Betrag noch auf Deinem PP Account war kannst Dus es vergessen, wenn sies vom Bankkonto zurückgeholt haben laß die Lastschrift zurückgehen (aber stell Dich drauf ein, dass Dein PP Account dichtgemacht wird).
Nicht nur PayPal als Verkäufer akzeptiert, nein, dann auch noch digitale Ware. 😁
Tonschi229. Jun 2017

Wenn der Betrag noch auf Deinem PP Account war kannst Dus es vergessen, …Wenn der Betrag noch auf Deinem PP Account war kannst Dus es vergessen, wenn sies vom Bankkonto zurückgeholt haben laß die Lastschrift zurückgehen (aber stell Dich drauf ein, dass Dein PP Account dichtgemacht wird).



einziger hilfreicher + richtiger beitrag bisher
die kohle ist höchstwahrscheinlich weg und der gutschein auch
also nie!!! paypal als verkäufer anbieten - die welt ist schlecht
Tonschi229. Jun 2017

Wenn der Betrag noch auf Deinem PP Account war kannst Dus es vergessen, …Wenn der Betrag noch auf Deinem PP Account war kannst Dus es vergessen, wenn sies vom Bankkonto zurückgeholt haben laß die Lastschrift zurückgehen (aber stell Dich drauf ein, dass Dein PP Account dichtgemacht wird).


Hat ein Zürückbuchen der Lastschrift bei jemanden jemals funktioniert?
So einfach wie ihr das alle schreibt, ist das nicht und kann theoretisch zu noch größeren Problemen führen
Verfasser
brandy198629. Jun 2017

einziger hilfreicher + richtiger beitrag bisher die kohle ist …einziger hilfreicher + richtiger beitrag bisher die kohle ist höchstwahrscheinlich weg und der gutschein auchalso nie!!! paypal als verkäufer anbieten - die welt ist schlecht


Ich war auch erstaunt das nur ein sinnvoller Beitrag dabei war. Leider war Guthaben drauf, so dass es weg ist. Aber deinen letzten Ratschlag werde ich befolgen. Falls noch wer Tipps hat würde ich mich freuen.
Mal ne Frage an die Experten hier: Kann man nicht beim Unternehmen das den Gutschein ausgestellt hat nachhaken? Einfach mal melden das der Gutschein nicht funktioniert. Müsste dann doch etwas passieren wenn sich ein Kunde beschwert einen nicht gültigen Gutschein bekommen zu haben. Also zumindest wenn man einen Beweis hat ihn gekauft zu haben. Klar ist auch nicht die feine Art zu sagen er geht nicht, aber wenn man sonst keine Möglichkeit hat rauszufinden was damit passiert ist.
noname95129. Jun 2017

Hat ein Zürückbuchen der Lastschrift bei jemanden jemals funktioniert?So e …Hat ein Zürückbuchen der Lastschrift bei jemanden jemals funktioniert?So einfach wie ihr das alle schreibt, ist das nicht und kann theoretisch zu noch größeren Problemen führen


Das größte Problem kann ein Mahnverfahren vor dem Amtsgericht sein. Und, soweit ich es mitbekommen hat, hat sich Paypal (leider!) noch nicht getraut vor Gericht zu ziehen. Ich wäre in dem Fall auch extrem gespannt wie das Verfahren ausgeht. Und ich kann mir auch vorstellen das Paypal sich nicht 100%tig sicher ist ob das was sie machen wirklich vor Gericht bestand haben wird, sonst würden sie ja vor Gericht gehen
Bearbeitet von: "mila87" 29. Jun 2017
MasO_RocA29. Jun 2017

Ich war auch erstaunt das nur ein sinnvoller Beitrag dabei war. Leider war …Ich war auch erstaunt das nur ein sinnvoller Beitrag dabei war. Leider war Guthaben drauf, so dass es weg ist. Aber deinen letzten Ratschlag werde ich befolgen. Falls noch wer Tipps hat würde ich mich freuen.



Ich habe eine Gabel in die Steckdose gesteckt und nun tut mir alles weh...

Auf die Frage kommen vermutlich auch nur die gleichen Antworten... Wunderst Du dich ernsthaft?
mila8729. Jun 2017

Das größte Problem kann ein Mahnverfahren vor dem Amtsgericht sein. Und, s …Das größte Problem kann ein Mahnverfahren vor dem Amtsgericht sein. Und, soweit ich es mitbekommen hat, hat sich Paypal (leider!) noch nicht getraut vor Gericht zu ziehen. Ich wäre in dem Fall auch extrem gespannt wie das Verfahren ausgeht. Und ich kann mir auch vorstellen das Paypal sich nicht 100%tig sicher ist ob das was sie machen wirklich vor Gericht bestand haben wird, sonst würden sie ja vor Gericht gehen



Naja, dein PayPal Account ist aber dann auch Futsch und das ist dann doch auch Kacke.

Mit PayPal und Amazon legt man sich nicht an

Du kannst versuchen das Geld vom Käufer trotzdem irgendwie einzutreiben,
der soll erst mal nachweißen dass er nicht überall ABC123 als Kennwort hat.

Kennwörter werden nicht einfach so gehackt, also hat der Inhaber m.M.n. mindestens Teilschuld.
Sollte mal echt jemand gegen solche Leute klagen die zu Dumm fürs Internet sind...
Verfasser
gsfwolfi29. Jun 2017

Naja, dein PayPal Account ist aber dann auch Futsch und das ist dann doch …Naja, dein PayPal Account ist aber dann auch Futsch und das ist dann doch auch Kacke.Mit PayPal und Amazon legt man sich nicht an Du kannst versuchen das Geld vom Käufer trotzdem irgendwie einzutreiben,der soll erst mal nachweißen dass er nicht überall ABC123 als Kennwort hat.Kennwörter werden nicht einfach so gehackt, also hat der Inhaber m.M.n. mindestens Teilschuld.Sollte mal echt jemand gegen solche Leute klagen die zu Dumm fürs Internet sind...


Das würde mich interessieren, ob das eben tatsächlich so ist. Das war nämlich auch mein erster Gedanke als Paypal mir das verkündet hat. Nur dazu bin ich zu wenig in Recht bewandert.
Verfasser
freewilly29. Jun 2017

Ich habe eine Gabel in die Steckdose gesteckt und nun tut mir alles …Ich habe eine Gabel in die Steckdose gesteckt und nun tut mir alles weh...Auf die Frage kommen vermutlich auch nur die gleichen Antworten... Wunderst Du dich ernsthaft?


War halt Unwissen- und Gutgläubigkeit meinerseits. Aber ich hatte zumindest auf ein paar sinnvolle Kommentare gehofft Aber ein paar haben sich ja gemeldet.
bfy.tw/CZhI
2. Eintrag und dort Absatz 1. Allgemeines in Verbindung mit 2. Umfang.
Steht alles drin.


Lass gerne einen Like da, wenn es dir geholten hat.
Wenn du jetzt nicht gerade 10 Mediamarkt-60€-Gutscheine verschickt hast, ist doch alles gut.
Lehrgeld akzeptieren, wenn es sein muss Anzeige gegen Unbekannt stellen, die eh eingestellt wird und beim nächsten mal das Geld überweisen lassen - wär jetzt mein Tipp, wenn das Guthaben schon wieder eingezogen ist.

Hatte ich in letzter Zeit auch einmal. Bin hartnäckig geblieben gegenüber Paypal auch mit Verweis auf "das es ja nicht meine Schuld wäre wenn derjenige sein Konto mit einem anscheinend so schlechten Passwort gesichert hat". Bin auch damit durchgekommen. Nach der letzten Absage durch den telefonischen Support kamen die 42€ dann doch wieder auf mein Konto. Hatte es schon als Lehrgeld abgeschrieben...
Paypal nehme ich nur noch gegen Foto eines Persos oder einer Bankkarte an (alle Daten bis auf Namen dürfen diejenigen schwärzen). Ich denke die Hemschwelle so etwas zu fälschen (und dann auch noch die entsprechenden Fähigkeiten zu haben) ist bei Beträgen <100€ sehr gering. Darüber nur per Überweisung oder Abholung!
MasO_RocA29. Jun 2017

Das würde mich interessieren, ob das eben tatsächlich so ist. Das war n …Das würde mich interessieren, ob das eben tatsächlich so ist. Das war nämlich auch mein erster Gedanke als Paypal mir das verkündet hat. Nur dazu bin ich zu wenig in Recht bewandert.


Wenn der Betrag es wert ist, würde ich durchaus mal einen Anwalt konsultieren. Vermutlich ist er's nicht. Was für ein Gutschein ist es denn? Ggf. sind die sperrbar o.ä., da hilft eine Strafanzeige wegen Betrugs gegen Unbekannt, die kann man dann dem Gutscheinaussteller vorlegen.
Das Problem am Eintreiben ist, dass du für sämtliche Kosten in Vorkasse gehen musst. Ist es am Ende sowieso ein armer Schlucker, der von der Hand in den Mund lebt, bleibst du drauf sitzen. Hast dann aber einen Vollstreckungstitel, den kannste dir dann einrahmen und über's Bett hängen.

mila8729. Jun 2017

Mal ne Frage an die Experten hier: Kann man nicht beim Unternehmen das den …Mal ne Frage an die Experten hier: Kann man nicht beim Unternehmen das den Gutschein ausgestellt hat nachhaken? Einfach mal melden das der Gutschein nicht funktioniert. Müsste dann doch etwas passieren wenn sich ein Kunde beschwert einen nicht gültigen Gutschein bekommen zu haben. Also zumindest wenn man einen Beweis hat ihn gekauft zu haben. Klar ist auch nicht die feine Art zu sagen er geht nicht, aber wenn man sonst keine Möglichkeit hat rauszufinden was damit passiert ist.


Ja, genau. Gedankenspiel, vermutlich wird's keiner machen, aber: Dann stellen die fest, dass der Code nicht nur nicht funktioniert, sondern auf einem anderen Account aktiviert wurde. Account von demjenigen wird gesperrt/es wird Kontakt aufgenommen. Da kommt dann bei rum, dass sie den Code gekauft haben, und zwar ggf. bei dir. Zack, und du sitzt in der Tinte, denn du hast behauptet, der sei nicht gültig, obwohl du ihn vorher schlicht und ergreifend weiterverkauft hast. Das wäre ein Bilderbuchbetrug und nicht unfeine Art.



Du kannst den vollen Rechtsweg gehen, musst nur abschätzen ob es sich lohnt, du kannst mit Polizei und paar Briefen etc. versuchen die Kohle einzutreiben, kannst auch ein Inkasso Büro dafür beauftragen, wie gesagt, ich weiss nicht um wieviele €'s es geht.

Die letzte instanz ist halt Anwalt, Gericht & Co. und da sag ich dir, das ganze wird einfach mega lange dauern und die Erfolgschancen sind sehr schlecht und wenn es jetzt nicht grad um mehrere tausend €'s geht, dann lass es, beiß in den sauren Apfel und biete als privater Verkäufer nie nie nie wieder PayPal an!

Es ist traurig aber ehrliche Käufer und Verkäufer sind am Ende vom fehlen/vorhandensein von PayPal die gelackmeierten.
Auf digitale Ware gibt es weder Verkäufer- noch Käuferschutz.
Die einzige Möglichkeit für den Käufer zu betrügen ist also Vortäuschung von fremden Zugriff auf seinen Account.
Das einzige was du machen könntest, wäre Anzeige zu erstatten.
tehq29. Jun 2017

Ja, genau. Gedankenspiel, vermutlich wird's keiner machen, aber: Dann …Ja, genau. Gedankenspiel, vermutlich wird's keiner machen, aber: Dann stellen die fest, dass der Code nicht nur nicht funktioniert, sondern auf einem anderen Account aktiviert wurde. Account von demjenigen wird gesperrt/es wird Kontakt aufgenommen. Da kommt dann bei rum, dass sie den Code gekauft haben, und zwar ggf. bei dir. Zack, und du sitzt in der Tinte, denn du hast behauptet, der sei nicht gültig, obwohl du ihn vorher schlicht und ergreifend weiterverkauft hast. Das wäre ein Bilderbuchbetrug und nicht unfeine Art.


Und genau da stellt sich bei mir im Gedankenspiel die Frage, wieso ist das dann Betrug? Einen Nachweis das der Betrogene den Code verkauft hat, hat der Einlösende ja nicht, denn entweder ist der Code ja schon an einen 3ten gegangen, der den Betrogenen nicht kennt und eh das ganze rausrücken müsste, oder es ist selbst der Betrüger mit dem der Kaufvertrag ja nicht zustande gekommen ist. Einen wirklichen Verkauf gab es also nicht. Eher hat jemand den Code "abfotografiert". Einen dann funktionierenden Gutschein zu fordern und den alten sperren zu lassen ist dann ja kein Betrug.

In allen Fällen müsste es doch auch eigentlich die Person, die es eingelöst hat auch die Person sein der den Schaden trägt. Ist ja beim gestohlenen Fahrrad,Handy, etc. auch so. Ich stelle mir da echt einfach die Frage wie so etwas nicht herausgefunden werden kann, der Händler weiß ja wer den Gutschein verwendet hat und wenn man selbst der Käufer war und den Gutschein jetzt nicht aus irgendeiner Aktion hatte, dann ist doch alles verfolgbar.

Mich wundert deshalb einfach hauptsächlich warum diese Masche so oft klappt und da nichts gemacht wird, wenn es doch durchaus Möglichkeiten gibt den Einlöser (der nicht der Täter sein muss) heraus zu finden. Meiner Meinung nach ist es dieser der auf dem Schaden sitzen bleibt, wie halt auch beim Fahrrad oder Handy. Dann kommt zwar der nächste, habe Gutschein XYZ gekauft und jetzt ein Mahnverfahren am laufen (gabs ja hier auch schon), aber rein logisch betrachtet zu anderen Fällen verstehe ich nicht warum da nichts getan wird. Es wäre doch so einfach.
Bearbeitet von: "mila87" 29. Jun 2017
TRiPLeXX29. Jun 2017

Auf digitale Ware gibt es weder Verkäufer- noch Käuferschutz.Die einzige M …Auf digitale Ware gibt es weder Verkäufer- noch Käuferschutz.Die einzige Möglichkeit für den Käufer zu betrügen ist also Vortäuschung von fremden Zugriff auf seinen Account.Das einzige was du machen könntest, wäre Anzeige zu erstatten.


paypal.com/de/…ate
mila8729. Jun 2017

Und genau da stellt sich bei mir im Gedankenspiel die Frage, wieso ist das …Und genau da stellt sich bei mir im Gedankenspiel die Frage, wieso ist das dann Betrug? Einen Nachweis das der Betrogene den Code verkauft hat, hat der Einlösende ja nicht, denn entweder ist der Code ja schon an einen 3ten gegangen, der den Betrogenen nicht kennt und eh das ganze rausrücken müsste, oder es ist selbst der Betrüger mit dem der Kaufvertrag ja nicht zustande gekommen ist. Einen wirklichen Verkauf gab es also nicht. Eher hat jemand den Code "abfotografiert". Einen dann funktionierenden Gutschein zu fordern und den alten sperren zu lassen ist dann ja kein Betrug.In allen Fällen müsste es doch auch eigentlich die Person, die es eingelöst hat auch die Person sein der den Schaden trägt. Ist ja beim gestohlenen Fahrrad,Handy, etc. auch so. Ich stelle mir da echt einfach die Frage wie so etwas nicht herausgefunden werden kann, der Händler weiß ja wer den Gutschein verwendet hat und wenn man selbst der Käufer war und den Gutschein jetzt nicht aus irgendeiner Aktion hatte, dann ist doch alles verfolgbar.Mich wundert deshalb einfach hauptsächlich warum diese Masche so oft klappt und da nichts gemacht wird, wenn es doch durchaus Möglichkeiten gibt den Einlöser (der nicht der Täter sein muss) heraus zu finden. Meiner Meinung nach ist es dieser der auf dem Schaden sitzen bleibt, wie halt auch beim Fahrrad oder Handy. Dann kommt zwar der nächste, habe Gutschein XYZ gekauft und jetzt ein Mahnverfahren am laufen (gabs ja hier auch schon), aber rein logisch betrachtet zu anderen Fällen verstehe ich nicht warum da nichts getan wird. Es wäre doch so einfach.


Warum das Betrug von Seiten desjenigen ist, der den Code versucht hat, zu verkaufen (und dabei wohl selbst einem Betrüger aufgesessen ist), ist ganz klar: Er hat diesen Code einem Dritten zur Verfügung gestellt. Wenn er sich beim Gutscheinaussteller meldet und behauptet, der Code sei nicht gültig, steckt darin auch zugleich die Aussage: "Ich habe ihn nicht eingelöst und weiß nicht, warum er nicht einlösbar ist". Nur so kann die Reklamation des Codes verstanden werden. Niemand reklamiert einen Gutscheincode, von dem er weiß, dass er selbst oder Dritte ihn einfach eingelöst haben. Darin liegt zugleich die Täuschung des Ausstellers, die ihn dazu veranlasst, irrtumsbedingt einen neuen Code herauszugeben oder Geld zu erstatten. Darin liegt eindeutig der Betrug.
Es geht nicht um die zivilrechtliche Komponente, ob da ein Verkauf stattgefunden hat oder nicht. Es geht schlicht und ergreifend darum, dass sich der Verkäufer in diesem Fall selbst strafbar macht, wenn er da die Fakten nicht auf den Tisch legt. Es spricht selbstredend nichts dagegen, Strafanzeige gegen Unbekannt zu stellen und dann den Code mit Verweis auf den vermeintlichen Betrug durch Dritte sperren zu lassen.

Was den Rest deines Posts angeht, liegt es insgesamt auf der Hand, warum da nicht viel mehr gemacht wird: So einfach ist das Ganze nämlich eben doch nicht. Erstmal geht nur ein Bruchteil derjenigen zur Polizei um Anzeige zu erstatten, da es bei diesen Code-/Gutscheinbetrügereien meist um Beträge im ein- bis niedrigen, zweistelligen Bereich geht. Da scheuen viele den Aufwand und verbuchen das als Lehrgeld. Ohne Polizei wird dir aber kein Unternehmen die Informationen geben, und das ist auch gut so. Könnte ja jeder so ankommen.
Zweites Problem sind unwillige/überlastete Strafverfolgungsbehörden. Die Polizeien der Länder wurden in den vergangenen Jahren zT sowas von kaputtgespart, die haben da zum Teil echt andere Probleme. Auch werden solche Taten oft nicht miteinander in Verbindung gebracht - das eine Opfer stellt die Anzeige in BaWü, ein anderes in HH, noch eins in NRW. Die Landespolizeien sind bis vor 2 Jahren oder so auf jeden Fall nicht echtzeit-vernetzt gewesen, sodass selbst bei der Ermittlung eines Verdächtigen die andere Behörde nicht bescheid weiß. Nicht zuletzt ist es halt auch so, dass die ermittelten Täter wegen vorher genannter Gründe meist noch Ersttäter sind. Ersttäter + Betrug mit geringfügigen Werten = Verfahrenseinstellung. Da ist einfach auch das Interesse an der Strafverfolgung nicht hoch genug, da großen Aufwand in die Ermittlung zu stecken. Mal ganz abgesehen davon, dass jeder im Rahmen der Unschuldsvermutung erstmal behaupten kann, er habe den Code irgendwo erworben.
Und mal ganz ehrlich: Derjenige, der den Code benutzt hat, kann ihn tatsächlich auch irgendwo nochmal von dem "wirklichen" Betrüger gekauft haben und so selbst das Opfer eines Betruges geworden sein. Wäre meines Erachtens in der Konstellation ungerechtfertigt, ihn dann für den Schaden des Erstopfers geradestehen zu lassen.
Bearbeitet von: "tehq" 29. Jun 2017
TRiPLeXX29. Jun 2017

Auf digitale Ware gibt es weder Verkäufer- noch Käuferschutz.Die einzige M …Auf digitale Ware gibt es weder Verkäufer- noch Käuferschutz.Die einzige Möglichkeit für den Käufer zu betrügen ist also Vortäuschung von fremden Zugriff auf seinen Account.Das einzige was du machen könntest, wäre Anzeige zu erstatten.

Wenn man keine Ahnung hat,..... 😄
kein Paypal als Verkäufer anbieten !
Larry6329. Jun 2017

Wenn man keine Ahnung hat,..... 😄



Er hat alles absolut richtig gesagt
Offenbar gibt es ja neuerdings ja doch den verkäuferschutz bei digitalen waren. Mal PayPal den link vorhalten?
Erstens kommt es drauf an welche Bezahlart verwendet wurde. Generell bei solchen Gütern nur mit Rechnung (Invoice) und ganz wichtig, die Ware an die Paypal-Email schicken und nicht an eine andere.
Wenn die Rechnung bezahlt wurde kann man auch sehen ob der Käufer ein verifiziertes Konto hat, also ein Bankkonto hinterlegt hatte. Wenn nicht, die Zahlung abzüglich der Gebühren zurücksenden und den Sale canceln.
Gut und hilfreich ist immer eine zusätzliche Verifikation des Käufers durch ID Card und/oder Telefon usw. im Prinzip alles was ein Verkauf sicherer macht und um Paypal gegenüber klarzumachen das es z.B. nicht um ein gehackten Account geht sondern um einen Scammer. Und natürlich alles schön dokumentieren, wer schreibt der bleibt oder so ähnlich.


Viele Grüße,
stolpi



PS:
Habe schon viele (auch hochpreisige) digitale Transaktionen durchgeführt und bisher nie einen Ausfall oder Refund gehabt.
Bearbeitet von: "stolpi" 30. Jun 2017
stolpi30. Jun 2017

Erstens kommt es drauf an welche Bezahlart verwendet wurde. Generell bei …Erstens kommt es drauf an welche Bezahlart verwendet wurde. Generell bei solchen Gütern nur mit Rechnung (Invoice) und ganz wichtig, die Ware an die Paypal-Email schicken und nicht an eine andere. Wenn die Rechnung bezahlt wurde kann man auch sehen ob der Käufer ein verifiziertes Konto hat, also ein Bankkonto hinterlegt hatte. Wenn nicht, die Zahlung abzüglich der Gebühren zurücksenden und den Sale canceln.Gut und hilfreich ist immer eine zusätzliche Verifikation des Käufers durch ID Card und/oder Telefon usw. im Prinzip alles was ein Verkauf sicherer macht und um Paypal gegenüber klarzumachen das es z.B. nicht um ein gehackten Account geht sondern um einen Scammer. Und natürlich alles schön dokumentieren, wer schreibt der bleibt oder so ähnlich. Viele Grüße,stolpiPS:Habe schon viele (auch hochpreisige) digitale Transaktionen durchgeführt und bisher nie einen Ausfall oder Refund gehabt.



PayPal und verkauf mit Rechnung?
r32er30. Jun 2017

PayPal und verkauf mit Rechnung?





Ja genau. Kostet zwar 3% Gebühren, also Netto ist geringer als Verkaufspreis aber dafür eine sichere Sache, jedenfalls besser als die anderen Möglichkeiten die Paypal bietet.
Wie schon gesagt mache ich nur so, auch International und bisher keine Ausfälle.


Viele Grüße,
stolpi
stolpi30. Jun 2017

Ja genau. Kostet zwar 3% Gebühren, also Netto ist geringer als …Ja genau. Kostet zwar 3% Gebühren, also Netto ist geringer als Verkaufspreis aber dafür eine sichere Sache, jedenfalls besser als die anderen Möglichkeiten die Paypal bietet.Wie schon gesagt mache ich nur so, auch International und bisher keine Ausfälle.Viele Grüße,stolpi


Habe diese Option nirgends gesehen. Normal sind es doch 2,9% gebuhren
r32er30. Jun 2017

Habe diese Option nirgends gesehen. Normal sind es doch 2,9% gebuhren



Gehst einfach auf "Rechnungen verwalten" im Paypal Konto und stellst dann eine aus indem du nur die Paypal Mail vom Käufer einträgst, natürlich inkl. Artikelbeschreibung usw..

Fertig ist die Laube und alles mit Käuferschutz abgedeckelt wenn die Konten verifiziert sind.


Viele Grüße,
stolpi
stolpi30. Jun 2017

Gehst einfach auf "Rechnungen verwalten" im Paypal Konto und stellst dann …Gehst einfach auf "Rechnungen verwalten" im Paypal Konto und stellst dann eine aus indem du nur die Paypal Mail vom Käufer einträgst, natürlich inkl. Artikelbeschreibung usw..Fertig ist die Laube und alles mit Käuferschutz abgedeckelt wenn die Konten verifiziert sind. Viele Grüße,stolpi


Das macht man aber nach dem kauf?
Bearbeitet von: "r32er" 30. Jun 2017
r32er30. Jun 2017

Das macht man aber nach dem kauf?




Was wie? Natürlich nicht, diese Rechnung nutzt der Käufer um den Kaufpreis zu zahlen. Er bekommt von Paypal die Meldung das eine Rechnung eingegangen ist bzw. sieht es selbst in seinen Paypal Account. Er hat dabei die Wahl die Rechnung zu stornieren oder zu bezahlen.

Hast du Paypal und schon mal in den Account geguckt? "Rechnung verwalten" steht irgendwo links/mittig im Menü.


Viele Grüße,
stolpi
stolpi30. Jun 2017

Was wie? Natürlich nicht, diese Rechnung nutzt der Käufer um den Kaufpreis …Was wie? Natürlich nicht, diese Rechnung nutzt der Käufer um den Kaufpreis zu zahlen. Er bekommt von Paypal die Meldung das eine Rechnung eingegangen ist bzw. sieht es selbst in seinen Paypal Account. Er hat dabei die Wahl die Rechnung zu stornieren oder zu bezahlen. Hast du Paypal und schon mal in den Account geguckt? "Rechnung verwalten" steht irgendwo links/mittig im Menü.Viele Grüße,stolpi


Ja doch das mit Rechnung verwalten habe ich gesehen. Ich schau es mir mal an. Ich habe da gedacht das ist für Händler. wo jetzt allerdings der große Unterschied zum normalen Paypal ist bzw warum das nun sicherer sein soll weiß ich nicht.Danke dir
Bearbeitet von: "r32er" 1. Jul 2017
brandy198630. Jun 2017

https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/merchant-intangibles-updatebereits seit juli 2015 https://www.mydealz.de/diskussion/der-paypal-kauferschutz-gilt-ab-juli-auch-fur-digitale-waren-570019



Nicht auf alle digitale Waren gilt der Käuferschutz.
Auf Ingame Währung beispielsweise nicht. Bei Gutscheinen weiß ich es nicht.

Edit: Nochmal nachgeschaut und auf Geschenkkarten bzw. Zahlungsmitteläquivalente Waren, gibt es keinen Käuferschutz.
paypal.com/de/…ull
Bearbeitet von: "TRiPLeXX" 1. Jul 2017
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