Photovoltaik-Anlage (Solarstrom) in günstig?

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eingestellt am 7. Sep 2017
Moin,

ich hätte total Lust mir eine Photovoltaik-Anlage zu installieren bzw. installieren zu lassen. Das ganze möchte ich so günstig wie möglich hinbekommen, weil das Ziel ja sein soll, dass es sich in rentiert und das möglichst schnell. ;-)

Ich habe gehört, dass die Anschaffungskosten in letzter Zeit stark gesunken sind, weil es bei den Kollektoren mittlerweile viel gute Konkurrenz aus anderen Ländern gibt (vor Allem China).

Hat damit jemand Erfahrungen? Also wo man günstige Komponenten herbekommt? Vielleicht gibt es sogar Unternehmen welche günstige Kollektoren importieren und diese dann installieren? Als Hausbatterie würde ich wohl eine Tesla Powerwall nehmen, die gibt's für ca. 3.000,00 Euro. Wenn ich die ganze Anlage mit ausreichend kwh für unter 10.000 Euro hinbekomme, würde ich es machen. :-)

Danke schonmal und viele Grüße,

Sven
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9 Kommentare
Wo kommst du weg ? Brauchst nur ein Elektriker deines Vertrauen aber ob du mit 10.000€ hinkommst kann ich nicht sagen würde dir empfehlen: Teile günstig suchen , diese den Elektriker (verschiedene Firmen) zeigen und Kostenvorschlag machen lassen der mit dem günstigsten Preis gewinnt. Teile kaufen installieren lassen.
Woher bekommst du die Tesla für 3000€?
Du solltest vorher noch ein paar andere Sachen beachten:
1. Steuer
2. Ist dein Dach geeignet?
3. ggf. Versicherungen aktuell?
4. wie viel kwp willst du produzieren? (stichwort einspeisevergütung 10 kwp)

Zu deiner Frage:
bei der Photovoltaik hat sich in den letzten 2 Jahren einiges getan.
- bessere Monokristalline Module
- bessere wechselrichter mit einspeisemanagement pro Modul

Hol dir Angebote rein und vergleiche...
Am Ende solltest du dich auch nach hochvoltbatterien (z.B. (200 Volt) von LG Chem) umschauen. Tesla ist nicht stand der Dinge.
Ich habe das x mal mit Förderung durchgerechnet und komme nie auf einen grünen Zweig.
Meine Anlage rentiert sich so wie es aussieht schon nach 8,5 Jahren (2,5 rum).
Danach Batterie dran (wird günstiger), elektr. Heizung dran, elektr. Auto kaufen und schon zeigt man allen den Mittelfinger.

Nur der Staat wird irgendwann die Hand aufhalten und Steuern wollen...
Verfasser
Hi,

danke schonmal für die Antworten. :-)

Dachausrichtung hab ich schon geprüft, eine Seite des Satteldaches ist optimal nach Süden ausgerichtet und die Fläche reicht auch aus (40 bis 50 Quadratmeter). Bei eon gibt es online auch einen Innovation Solar-Rechner der zusammen mit Google entwickelt wurde und Satelliten-Bilder auswertet.

Zählerumbau und das Steuern-Thema würde ich mir gerne sparen indem ich den Strom nur selbst nutze und gar nichts einspeise. Dann muss man doch auch keine Steuern für irgendwas zahlen oder irgendwas in der Steuererklärung angeben oder? Wir verbrauchen dann ja einfach nur weniger Strom vom Versorger.

Als die Tesla Powerwall angekündigt wurde, würde sie mit 7 kWh für ca. 3000 Euro angekündigt. Jetzt hab ich nochmal auf der Tesla Webseite nachgesehen, dort wird eine mit 14 kWh für 6000 bis 7000 Euro angeboten. Wahrscheinlich ist das ein Nachfolgemodell, das brauche ich nicht, 7 kWh wurden bei mir für mehr als 24 Stunden reichen, ich muss nur zusehen dass die Batterie geladen wird. ;-)

Mal angenommen die Kollektoren bekomme ich irgendwo extrem günstig hinterhergeschmissen. Könnte ich mir dann das ganze Dach zu pflastern sodass ich bei gutem Wetter viel zu viel produziere, aber bei schlechtem Wetter dann immernoch genug um die Batterie tagsüber voll aufzuladen? Dann könnte ich das Haus autark mit Strom betreiben. :-)

Bei mydealz habe ich jetzt 2 Deals zu Wechselrichter-Komplettlösungen gefunden die auch bis zu 2000 Watt liefern können. Damit befasse ich mich jetzt auch Mal. Das hört sich ziemlich simpel an. Vielleicht kann damit die Hausbatterie ja auch aufgeladen werden.
Verfasser
@JEH1985: Was meinst du denn mit Versicherungen? Was muss man versichern? Dass die Batterie oder Kollektoren kaputt gehen ist ja eigentlich über die Garantie abgedeckt, die beträgt meistens 10 bis 25 Jahre. Schäden am Haus sind durch Wohngebäudeversicherung und Hausratversicherung abgedeckt (besteht durch die PV-Anlage eine erhöhte Brandgefahr oder so?).

Achso, du meinst wahrscheinlich Schäden an den Kollektoren durch Unwetter wie Hagel oder? Das macht wahrscheinlich Sinn.
Bearbeitet von: "novanic" 9. Sep 2017
novanic9. Sep 2017

@JEH1985: Was meinst du denn mit Versicherungen? Was muss man versichern? …@JEH1985: Was meinst du denn mit Versicherungen? Was muss man versichern? Dass die Batterie oder Kollektoren kaputt gehen ist ja eigentlich über die Garantie abgedeckt, die beträgt meistens 10 bis 25 Jahre. Schäden am Haus sind durch Wohngebäudeversicherung und Hausratversicherung abgedeckt (besteht durch die PV-Anlage eine erhöhte Brandgefahr oder so?).Achso, du meinst wahrscheinlich Schäden an den Kollektoren durch Unwetter wie Hagel oder? Das macht wahrscheinlich Sinn.



Unwetter, Hagel. Genau.

Ich weiß nicht, ob das aktueller Stand ist: Aber bei mir wollte die Wohngebäudeversicherung eindeutig mehr haben als ich damals angefragt habe. Begründung: Wenn die Dinger / das Dach brennt, lässt man das Haus "kontrolliert" abbrennen und löscht es aufgrund der Elektrizität auf dem Dach nicht.

Habe es vor 2 Jahren auch durchgerechnet: Habe mich dann für Solarthermie entschieden (für Warmwasser und Unterstützung der Fußbodenheizung). Damit bin ich - Stand vor 2,5 Jahren - besser gefahren.
Bearbeitet von: "PeterPan556" 9. Sep 2017
Finn70008. Sep 2017

Danach Batterie dran (wird günstiger), elektr. Heizung dran, elektr. Auto …Danach Batterie dran (wird günstiger), elektr. Heizung dran, elektr. Auto kaufen und schon zeigt man allen den Mittelfinger.



Mein Freund hat sich (Neubau) eine Erdwärmepumpe fürs Heizen eingebaut und so viel Solar aufs Dach gepackt, dass es zum Betrieb der Erdwärmepumpe und dem restlichen Energieverbraucht reicht. Energieautark. Ein Traum...
Bearbeitet von: "PeterPan556" 9. Sep 2017
Mich würde mal interessieren wie ihr das rechnet.

Wenn man von 20 Jahren Laufzeit ausgeht und die Kosten von mind. 10.000 € sieht, wären das pro Jahr 500 €. Dazu die erhöhte Versicherungsprämie p.a. sowie die Wartung.

Sind die eigenen Stromkosten pro Jahr so hoch, rechnet sich das nicht. Der Jahresverbrauch liegt bei o.g. Kosten bei ca. 2300 Kilowattstunden. Würde der Strompreis um 3 % steigen sind das 15 € mehr. Auf der anderen Seite sind 3 % auch 69 KW. Die lassen sich durch morderne Geräte und geringeren Stromverbrauch reinholen. Bspw. tausch einer 70 Watt Birne gegen eine 5 Watt LED spart in der Winterzeit etwa 58 KW. Eine Stunde am Tablet surfen statt am Laptop macht 108 KW p.a.

Das ist auch eine Idealrechnung, wenn man den Strom 1:1 selbst verbraucht. Sobald nur 1/3 eigenverbrauch ist und 2/3 noch zugekauft werden muss, sieht das deutlicher schlechter aus.Dann werden aus den 500 € schnell mal 800 € o. 900 € p.a. Ggfs. noch Zinsen, wenn man die Anlage (Teil)-finanziert. Und nach 20 Jahren hat man auch nur das ausgegeben, was sonst der Strom aus der Steckdose gekostet hätte.

Und zur Erdwärmepumpe: Die Mehrkosten für die Anlage ggü einer Gasheizung lässt die Anlage sehr schlecht aussehen. Insbesondere, da der Gaspreis so günstig ist wie seit 12 Jahren nicht mehr. Da hilft es auch nicht, wenn der Strom durch die Eigenproduktion nichts extra kostet.
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