Postbank Deal: Inkasso wegen Kontogebühren trotz vorhandener Studienbescheinigung

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eingestellt am 20. Apr 2015
Hallo,

ich habe vor einem Jahr am Postbank Deal teilgenommen und dann auch den versprochenen Gutschein erhalten. Da ich erstmal nicht so viel mit dem Konto anzufangen wusste, habe ich meine Studienbescheinigung per Mail an die Postbank verschickt und dann das Konto nicht weiter beachtet.
Die Postbank hat den Eingang der Studienbescheinigung erst automatisch bestätigt (inkl. Bearbeitungsnummer) und dann anschließend 2 Tage später geantwortet, dass man das Anliegen an die entsprechende Stelle weitergeleitet habe und man sich bei Fragen nochmal melden würde.
Da ich keine Buchungen auf dem Konto erwartete habe ich mir auch nicht etwaige Kontoauszüge angeschaut.
Anfang des Jahres kam dann ein Brief der Postbank, mit der Bitte doch den Minusbetrag von ca. -55€ auszugleichen.
Ein Blick in das Online-Konto bestätigte den Verdacht, die Postbank hatte trotz der Studienbescheinigung seit 3 Quartalen Kontoführungsgebühren berechnet.

Meine Reklamationen blieben bis jetzt leider fruchtlos. Man habe keine Studienbescheinigung finden können; wo man gesucht hat und wohin die Mail verschwunden ist, darüber hat man kein Wort verloren.
Etwas unbeholfen wirkt dann noch die Begründung, warum man mir nicht entgegen kommen könne. Ein Einspruch hätte innerhalb von 6 Wochen nach Rechnungsabschluss erfolgen müssen. Die Postbank unterschlägt hier allerdings den Fakt, dass die Frist selbstverständlich erst nach Kenntnisnahme zu laufen beginnt.

Aktuell ist die Forderung bereits an ein Inkassobüro weitergeleitet worden; Ich habe allerdings nicht sonderlich viel Lust Geld für eine Gebühr zu bezahlen, die gar nicht erst hätte anfallen dürfen.


Ich habe mich etwas in meinem Bekanntenkreis umgehört und konnte so schon zu zwei ähnlich gelagerten Fällen kommen, bei denen die Postbank "zufällig" die Studienbescheinigung nicht vorgefunden/eingetragen hat und dann nach einigen Monaten die Mahnung eintraf.

Da hier ja einige mydealzer schon die Aktion genutzt haben würden mich eure Erfahrungen interessieren. Vielleicht hattet ihr sogar schon genau dasselbe Problem?

Das wäre für mein weiteres Vorgehen sehr hilfreich.

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  1. Diverses
Beste Kommentare

FyInfo

Pech gehabt. Kontoauszüge hast DU zu prüfen.


Scheiß Benehmen, mehr haste nicht zu sagen?
30 Kommentare

Admin

Das mit der Studentenbescheinigung war schon öfters das Problem. Das ist keine böse Absicht der Postbank, sondern leider wohl das Problem eines riesigen Konzerns wo Dinge von A nach B zu H müssen und so sich immer wieder fehler einschleicehn können.

Was sagt denn die Hotline dazu, speziell wenn Du nachweisen kannst, dass Du sie Eingeschekt hast (mit Bearbeitungsnummer) und nachweisen kannst, dass Du Student bist, sollte das doch eignetlich überhaupt kein Problem sein und erstattet/zurückgerufen werden.

Ich würde auf jeden Fall auch nochmal den Fall per Facebook schildern, da kommt man beim Support oft schneller zum Ziel:
facebook.com/pos…=ts

Hatte bereits auch dieses Problem bei dem Saftladen, allerdings ohne die Inkasso Instanz. Hab daraufhin diverse Stellen abtelefoniert beim "Kundenservice" bis mir jmd helfen konnte und die Gebührenabbuchung deaktiviert hat. Weiss nicht mehr, ob ich daraufhin nochmals die Studienbescheinigung per Post dort hingeschickt habe.

Pech gehabt. Kontoauszüge hast DU zu prüfen.

Ich hatte auch das Problem, da ich aber schnell gekündigt hatte, lief nur für ein Viertel Jahr Gebühren an. Mir wurde der Betrag aus Kulanz (!) dann erlassen. Wenn es jetzt echt schon bei der Inkassostelle ist, geht natürlich der Stress jetzt los...

Facebook wirkt Wunder!! Einfach mal einen netten Kommentar da lassen.

FyInfo

Pech gehabt. Kontoauszüge hast DU zu prüfen.



Scheiss Antwort mehr haste nichts zu sagen .



FyInfo

Pech gehabt. Kontoauszüge hast DU zu prüfen.


Scheiß Benehmen, mehr haste nicht zu sagen?

Ging mir genauso. Habe dann schriftlich geantwortet, dass ich die Studienbescheinigungen eingereicht habe und habe sie zur kontrolle auch nochmal mit geschickt... seitdem erstmal nix mehr...

Verfasser

admin

Das mit der Studentenbescheinigung war schon öfters das Problem. Das ist keine böse Absicht der Postbank, sondern leider wohl das Problem eines riesigen Konzerns wo Dinge von A nach B zu H müssen und so sich immer wieder fehler einschleicehn können. Was sagt denn die Hotline dazu, speziell wenn Du nachweisen kannst, dass Du sie Eingeschekt hast (mit Bearbeitungsnummer) und nachweisen kannst, dass Du Student bist, sollte das doch eignetlich überhaupt kein Problem sein und erstattet/zurückgerufen werden. Ich würde auf jeden Fall auch nochmal den Fall per Facebook schildern, da kommt man beim Support oft schneller zum Ziel: https://www.facebook.com/postbank?ref=ts&fref=ts




"Sollte kein Problem". Vollste Zustimmung nur leider ist es das scheinbar. Habe den Fall nun schon zum 3. Mal schriftlich an die Postbank zusammengefasst. Am Telefon kann man mir angeblich nicht weitherhelfen, weil Mitarbeiter, die das per Telefon bearbeiten keinen Zugriff auf den E-Mail Verkehr haben, sondern nur auf den postalischen Schriftverkehr (ein tolles System!).

Das mit Facebook ist eine sehr gute Idee. Sollte der letzte Klärungsversuch auch noch fehlschlagen werde ich das noch versuchen.

@FyInfo: Kontoauszüge habe ich zu prüfen, sobald ich Sie erhalte habe. Deswegen werden diese normalerweise nach einer gewissen Zeit zugeschickt, wenn Sie nicht abgerufen werden. Das ist allerdings auch nicht passiert. Direkt nach Erhalt der Kontoauszüge (also nach Eingang der Mahnung) wurde ja umgehend Widerspruch eingelegt.

Da du die Eingangsbestätigung und die Bearbeitungsnummer hast muss die Postbank was machen . Kontaktiere den Support und schicke eine Kopie wenn du sie noch hast von der Bearbeitungsnummer und dem schreiben zu Postbank . Wenn du schreiben vom Inkasso bekommst widersprechen per Brief mit Einschreiben .

FyInfo

Pech gehabt. Kontoauszüge hast DU zu prüfen.




Du hast doch mit deiner Aussage viel dazu beigetragen .


Ich habe wenigstens nicht so ein Kommentar losgelassen wie du . Wie soll ihm da helfen .

hukd.mydealz.de/dea…=20
Da man öfters davon liest, dass unverhofft (und auch unberechtigt) Gebühren bei der Postbank verlangt werden, muss man da wohl besonders die Augen aufhalten.

FyInfo

Pech gehabt. Kontoauszüge hast DU zu prüfen.



Oh, das ist doch grad Thema

hukd.mydealz.de/div…373

Ich hatte damals eine Beschwerde bei der Postbank-Hotline gemacht (weil Studienbescheinigung nicht berücksichtigt wurden) und mir das per Email bestätigen lassen (Eingang konnte von der Hotline nachvollzogen werden). Danach wurden deren Forderungen hinsichtlich Kontoführungsgebühren erlassen ("ohne Rechtsanspruch") und ich war die Postbank endlich wieder los... (Konto wurde wegen Inaktivität von denen aufgelöst). Bei der Postbank muss selbsttätig wohl jedes Semester eine Bescheinigung nachgereicht werden... so wurde mir in diesem Zusammenhang schriftlich mitgeteilt.

Hatte exakt das selbe, hab an die Postbank geschrieben dass ich öfter die Studienbescheinigung gefaxt hab (faxbeleg abgehängt). Und schon kam ein Brief dass sie die Forderung kulanter Weise fallen lassen.

du hast die Möglichkeit fax/email/ einschreiben zu benutzen.sende die belege hin. zusammen mit der bearbeitungsnummer und gut ist.

schreib auf die facebookseite. schick jeden tag 2 faxe hin und nochmal faxjournal als email hinterher. irgendwann werden sir reagieren.

Ähnliches Problem hatte ich auch mal, allerdings bei meinem Schubladenkonto der Comdirect. Sie hatten meine Bescheinigung allerdings bekommen und mir anschließend bestätigt, dass ich nun ein bedingungslos kostenloses Konto bei ihnen führe. Ich glaube, die kostenlose Kontoführung hat dann auch ein halbes Jahr funktioniert, sodass ich dann irgendwann dazu übergegangen bin, meine Kontoauszüge in der Schublade zu verstauen. Irgendwann musste ich dann feststellen, dass mein dispofreies, kostenloses Konto XX € im Minus war. Zweifelsfrei auch meine eigene Schuld, da ich mit der fehlenden Prüfung der Auszüge den vertraglichen Pflichten nicht nachgekommen bin. Kulanz der Bank bestand darin, mir die Gebühren zu erstatten, nicht aber die Überziehungszinsen. Definitiv ein überaus fragwürdiges Verhalten, aber gut...

Hab das Konto dann anschließend tatsächlich noch etwas genutzt, aber das damals gruselige Online-Banking und das "kulante" Verhalten habe ich dann zum Anlass genommen, das Konto zu kündigen. Allerdings auch in der Absicht, mir die Kohle später wieder über nen Neuabschluss und Cashback wiederzuholen

Immerhin hab ich aus der Sache gelernt und kontrolliere meine 246 Konten mittlerweile alle monatlich

1. Ruhig bleiben
2. hatte das Problem auch mit der Postbank. Habe dann angerufen, versucht das zu klären. Am Telefon eine seeeehr unfreundliche Frau gehabt. Am nächsten Tag wieder angerufen, diesmal war die Person freundlicher. Dann noch meine Studienbescheinigungen geschickt mit vermerk,dass die davor abhanden gekommen sind. Am Ende haben Sie mit die Gebühren zurück erstattet.

Falls Ihr sowas habt, frage lieber bei der Juristischen Fakultät nach. Da macht Dir bestimmt jemand gerne ein Schreiben fertig. Die MD Rechtsberatung ist ne heikle Sache...

Nusspli

Falls Ihr sowas habt, frage lieber bei der Juristischen Fakultät nach. Da macht Dir bestimmt jemand gerne ein Schreiben fertig. Die MD Rechtsberatung ist ne heikle Sache...



Nun, wenn die auch eine wirtschaftswissenschaftliche Fakultät haben, dann haben die BWLer den Juristen schon gesagt, dass sie nix ohne monetäre Gegenleistung machen sollten ;).

Aber BTT: Du musst die Kontoauszüge prüfen, wenn Sie Dir zugehen. Da die Banken in Deutschland Girokonten i.d.R. quartalsweise abschließen, haben diese Dir spätestens alle drei Monate eine Benachrichtigung darüber -auf dem zwischen Euch vertraglich vereinbarten Wege- zukommen lassen.
Dieser wird wahrscheinlich die "Zustellung per elektronischer Post" ins "Postfach" des Online-Bankings sein.
Demnach hast Du bei Vertragsabschluß unterschrieben, Dich dort zu informieren. Wenn Du da nicht regelmäßig reinschaust, ist es dennoch Dein Versäumnis.
Denn: Die Bank hat Dich ja informiert. Ob und wann Du das abrufst, kann sie ja nicht beeinflussen. Bevor jetzt das Argument "Das müssen die dann aber postalisch machen" kommt: Was Vertragsbestandteil ist, ist Vertragsbestandteil. Und auch einen Brief der Bank kann man einfach monatelang ungeöffnet und -gelesen liegen lassen. Das ist de facto gleichzusetzen.

Meiner Meinung nach kannst Du nur auf die Bearbeitungsnummer verweisen und demnach auf Kulanz hoffen. Rechtlich dürftest Du da eindeutig eine unterlegene Position einnehmen.

Schnapperfuchs

Meiner Meinung nach kannst Du nur auf die Bearbeitungsnummer verweisen und demnach auf Kulanz hoffen. Rechtlich dürftest Du da eindeutig eine unterlegene Position einnehmen.



Das halte ich auch für Fragwürdig. Zwar liegt ein Versäumnis vor, da aber zu allererst die Postbank scheinbar ein Versäumnis begangen hat und dieses wohl auch nachweisbar ist, würde ich vorsichtig mit solchen Äußerungen vorgehen. Defakto liegen Versäumnisse auf beiden Seiten vor.

mastergilgalad

Das halte ich auch für Fragwürdig. Zwar liegt ein Versäumnis vor, da aber zu allererst die Postbank scheinbar ein Versäumnis begangen hat und dieses wohl auch nachweisbar ist, würde ich vorsichtig mit solchen Äußerungen vorgehen. Defakto liegen Versäumnisse auf beiden Seiten vor.



Es ist im deutschen Rechtssystem aber (glücklicherweise) nicht so, dass Verfehlungen gegeneinander aufgerechnet werden.
Ich sehe den Vorgang komplett in der Eigenverantwortung des TE:
Er will was von der Bank, also schickt er es hin. Das Nachhalten der korrekten Ausführung (hier Einbuchung Studentenrabatt) obliegt auch ihm. Wenn der Vorgang hausintern verschwindet: Shit happens. Passiert.
Dann hat er da ein Girokonto liegen, auf welches er neun Monate lang nicht guckt. Neun Monate. In der Zeit hätten tausende Lastschriften vom Konto abgebucht werden können oder sonstwas. Das hat schon was von Fahrlässigkeit.

Anyways: Auf Kulanz hoffen ist nicht verboten, jedoch (rechtlich) einfordern zu wollen, dass die Bank auf jeden Fall erstatten muss, ist meiner Meinung nach nicht möglich, da ganz klar Eigenverantwortung und -verschulden.

Verfasser

Naja, so ganz kann ich deine Ausführungen nicht akzeptieren.

Ja es liegt in meiner Verantwortung, einen Studentenausweis hinzuschicken. Dies ist auch geschehen. Was dann die Postbank intern damit macht, kann ich ja gar nicht beeinflussen, ich kann Sie nicht mal dazu zwingen, mir eine Bestätigung des Empfangs auszustellen. Es wäre also absurd, wenn das in meiner Verantwortung läge.

Ich habe mal in die ABGs reingeschaut. Dort steht zum Beispiel:

(3) Frist für Einwendungen; Genehmigung
durch Schweigen
Einwendungen wegen Unrichtigkeit oder
Unvollständigkeit eines Rechnungsabschlusses
hat der Kunde spätestens vor Ablauf von sechs
Wochen nach dessen Zugang in Textform zu
erheben; zur Wahrung der Frist genügt die
Absendung der Einwendungen innerhalb der
Sechs-Wochen-Frist. Das Unterlassen rechtzei-
tiger Einwendungen gilt als Genehmigung des
Rechnungsabschlusses.
Auf diese Folge wird die Bank bei Erteilung
des Rechnungsabschlusses besonders hinweisen.
Der Kunde kann auch nach Fristablauf eine
Berichtigung des Rechnungsabschlusses verlangen,
muss dann aber beweisen, dass zu
Unrecht sein Konto belastet oder eine ihm zustehende
Gutschrift nicht erteilt wurde.


Selbst wenn man mal annimmt, dass die Bank ihre Pflicht alleine mit dem Bereitstellen in irgendeiner Form erfüllt (Belege? Ich finde im Internet nur anderslautende Informationen), warum sind Sie denn dazu verpflichtet Kontoauszüge sonst per Post zu schicken?
Wie auch immer, wegen dem ersten Punkt sind mindestens Mal die Kontoführungsentgelte nicht rechtmäßig. Die Überziehungszinsen hängen dann an diesem zweiten Punkt, der zumindest strittig ist. Meiner Information nach geht es aber ausschließlich um den Zugang (!) nicht um den Tag der Bereitstellung.

Du kannst sie nicht zwingen, aber Du musst es nachhalten, respektive nun im Zweifel beweisen, dass in dem Schreiben mit Bearbeitungsnummer 123 eben auch der Studiennachweis drin war.

Der Tag der Bereitstellung im Online-Banking ist doch der des Zuganges. Ansonsten greife ich erneut das Briefbeispiel auf: Wenn Du die Briefe der Bank nicht öffnest, dann wurde Dir die Info dennoch bereitgestellt und ist Dir zugegangen. Dann kannst Du Dich ja auch nicht darauf berufen, dass Du es nicht wusstest. Und wenn eben die elektronische Bereitstellung der Kontoabschlüsse zwischen der Postbank und Dir vertraglich vereinbart war und Du diesen Vertrag unterschrieben hast, womit Du ja bestätigst, dass Du Alles gelesen hast und akzeptierst, dann ist die Luft da recht dünn für Deine Argumentation.

Verfasser

Ja, okay. Für den Erhalt der Studienbescheinigung gibt es zumindest eine Reihe von Indizien. Der Nachweis wurde abgeschickt und die E-Mail ist in irgendeiner Form auch bei der Postbank zugegangen. Mit dem Betreff RE: Studienbescheinigung (also der Betreff den auch die E-Mail mit dem Ausweis hatte, die ich verschickt hatte) kam dann auch zwei Tage später die Mitteilung, dass man das Anliegen zur Bearbeitung weitergeleitet habe.

Ich bin mir nicht sicher, ob nicht die Bank mir sogar auch im Briefbeispiel die Kenntnisnahme nachweisen muesste. Wozu wird bei der Postbank sonst bestätigt, dass man zum ersten Mal einen Kontoauszug abgerufen hat? Wozu muss er sonst laut AGB (und BGB) zugeschickt werden? Bestimmt nicht einfach nur aus Spaß.

Viele Dinge müssen übrigens abseits von ABGs nochmal klar erkenntlich für Vebraucher herausgestellt werden. Somit muss z.B. sichergestellt werden, dass man die Belehrung zur Einspruchsfrist beim Rechnunsabschluss erhält. Diese steht aber auf dem Kontoauszug, der nachweislich erst im Januar abgerufen wurde.

Ich denke nicht, dass es so einfach ist, wie du es darstellst. Die Postbank hat auch ein paar Pflichten, die Sie nicht erfüllt hat (die aber Vorraussetzung sind, um mir eine Pflichtverletzung nachzuweisen).

Na dann ist die Sache doch klar.
Zieh's so durch und geh im Zweifel auch den Rechtsweg mit anwaltlicher Unterstützung.

Ich bleibe dabei: Jeder Kontoauszug ist Dir ordnungsgemäß zugegangen. Du hast sie Dir mindestens neun Monate lang nicht angesehen. Die Bank hat ihre Pflicht zum Kontoabschluss und der Information des Kunden erfüllt. Du hast es -aus welchen Gründen auch immer- nicht zur Kenntnis genommen. Allerdings kannst Du ja auch kaum erwarten, dass ein Angestellter der Postbank bei Dir vorbeikommt, um Dir die Dinger vorzulesen.

Over and out, ich bin raus.
Du siehst Dich im Recht; ich denke, Du machst Dir das zu einfach und pickst die Rosinen aus den AGB, die Du brauchst. Meiner Meinung nach ist der Fall aber anders gelagert.
Dennoch drücke ich Dir die Daumen für eine kulante Lösung in Deinem Sinne.

Verfasser

Versteh' mich nicht falsch, ich bin dankbar für jede Einschätzung.

Das mit dem "Rauspicken" war nur dazu da, um zu zeigen, dass es nicht so klar ist, wie du sagst. Auf die Frage, wieso es die Pflicht zum Verschicken sonst überhaupt gibt, bist du ja auch nicht eingegangen.

Meine Intuition sagt mir, dass man nicht so einfach unberechtigt Gebühren abbuchen kann. Natürlich muss kein Mitarbeiter persönlich vorbeikommen, aber: Was wäre denn, wenn man mir 10.000EUR abgebucht hätte? Pech gehabt? Wäre ja ein tolles Geschäftskonzept, dafür, dass der erste (!) Fehler - und das ist für mich der entscheidende Punkt - auf Seiten der Postbank passiert ist.

daniel_sge

Versteh' mich nicht falsch, ich bin dankbar für jede Einschätzung. Das mit dem "Rauspicken" war nur dazu da, um zu zeigen, dass es nicht so klar ist, wie du sagst. Auf die Frage, wieso es die Pflicht zum Verschicken sonst überhaupt gibt, bist du ja auch nicht eingegangen. Meine Intuition sagt mir, dass man nicht so einfach unberechtigt Gebühren abbuchen kann. Natürlich muss kein Mitarbeiter persönlich vorbeikommen, aber: Was wäre denn, wenn man mir 10.000EUR abgebucht hätte? Pech gehabt? Wäre ja ein tolles Geschäftskonzept, dafür, dass der erste (!) Fehler - und das ist für mich der entscheidende Punkt - auf Seiten der Postbank passiert ist.



Die Pflicht zum verschicken hat die Postbank doch erfüllt. Ob sie Verschicken oder -im digitalen Zeitalter durchaus nicht unüblich, wenn ex ante so vereinbart- per Mail / Postfach zustellen ist doch vollkommen unerheblich. Insbesondere, wenn das zwischen Euch vertraglich vereinbart war.

Ja: Jeder kann von Deinem Konto erstmal ein Lastschrift ziehen. Und wenn der Rahmen / das verfügbare Guthaben es hergibt, dann auch 10.000 €. Es ist dann an Dir, den Rechnungsabschluss zu prüfen und zu widersprechen. Dafür stellt die Bank Dir die Kontoauszüge / Quartalsabschlüsse zur Verfügung.

Nun, ich will der PoBa keine Absicht unterstellen, daher kann sicher keine Rede von "Geschäftsmodell" sein.

Verfasser

Nach de.wikipedia.org/wik…uss kann ich dann aber immerhin auch nachtraeglich die Forderung zurueckverlangen, solange Sie unberechtigt war.

Es geht dann also nur noch um etwaige Zinsen.

Ich möchte auch keine Absicht unterstellen, aber zumindest eine gewisse Unorganisiertheit ;).
Wenn das aber keine Abischt nicht, verstehe ich das Problem nicht. Mir wäre es ausgesprochen peinlich einem Kunden unberechtigt Geld abzubuchen, weil ich es versäumt habe, meine E-Mails richtig zu lesen. Unabhängig von einer rechtlichen Beurteilung bzgl. des Kontoabschlusses, die wohl wirklich irgendwo zwischen meiner und deiner Ansicht liegen wird:), wäre also eher eine Entschluldigung angebracht.

Ich kann das ganze auch gut nachvollziehen. Ich würde vielleicht um weiteren Ärger, vor allem mit dem Inkasso Unternehmen erst einmal bezahlen und anschließend versuchen das ganze zurück zufordern. Da die Rechtslagen hier nicht eindeutig sind verhindert man zumindest einmal größeren Schaden.

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