Postbank: Inkasso wegen Kontogebühren trotz kostenloser Kontoführung

Seit der Kündigung meines Postbank-Kontos werde ich in sehr schneller Folge mit Zahlungsaufforderungen zuerst von der Postbank und nun vom "KONSUL Inkasso GmbH" zugeschüttet. Man kommt mit dem schreiben von Widersprüchen gar nicht nach. Ich hatte mehrere Monate ein kostenloses Konto als Nicht-Student bei der Postbank. Trotzdem wurden einmalig in einem Monat 6 Euro Kontoführungsgebühren abgebucht. Die wollte ich aus Prinzip nicht zahlen. Auf meine Mails und Schreiben hat man aber nicht reagiert, also habe ich das Konto gekündigt. Jetzt wurden aus den 6,00 Euro schon 30,00 Euro.

Die Zahlungsaufforderung ist nicht berechtigt und es erfolgt keine "lebendige" Reaktion auf meine Kontaktversuche. Bei der Postbank arbeiten nur Maschinenmenschen. Hatte jemand hier das gleiche Problem und eine adäquate Lösung gefunden?


Das Thema gab es ähnlich gelagert hier schon, leider spricht man dort nur von Kulanz und bis zum Inkasso ist es nicht gekommen.

http://www.mydealz.de/diverses/postbank-deal-inkasso-wegen-kontogebühren-trotz-vorhandener-studienbescheinigung-518449

In meinem Fall läuft es gerade ab, wie es in den ersten zwei Google-Treffern beschrieben wird:

spiegel.de/spi…tml

focus.de/fin…tml

Noch ein Beitrag mit ähnlichen Kommunikationsproblemen.

change.org/p/d…n-2
- angelika4000

14 Kommentare

Einfach aussitzen. Erst bei Erhalt eines Mahnbescheids widersprechen.

Das Problem hab ich seit 2013, da hieß es für Auszubildende Kostenlos bei einreichung des Vertrages, nach Kündigung musste ich auch Gebühren feststelllen und dann konnte man aufeinmal kein Ausbildungsvertrag mehr im Hause Postbank finden und die Inkasso Affen schrieben mir den das zu verklickern war auch Zwecklos bekamen aber bis heute keinen Cent von mir..... da kann mir ein Schufaeintrag auch keine Angst machen.

Versuch's mal an der Telefonhotline. Ich hatte das selbe Problem wie und mir wurde dort letztendlich geholfen. Nach einem Anruf dort hatte in binnen fünf Tagen eine Gutschrift auf dem Konto und nach weiteren zwei Tagen ein entschuldigungsschreiben in der Post.

Ansonsten immer weiter fleißig widersprechen und die unterlagen gut wegheften. Wie mein Vorredner schon schrieb, erst bei einem Mahnbescheid wird's gefährlich, wobei du diesen auch einfach kommentarlos widersprichst.

Warst du schonmal in einer Filiale?
Ich bin ja auch jemand der auf Filialen scheißt, aber bei sowas würde ich da mal hingehen fragen was das soll und eine sofortige Bearbeitung fordern. Der Mensch vor Ort kann relativ schlecht nicht antworten.

@besho_ und @rudi55 Gut, es aussitzen und widersprechen mache ich. Beruhigend und gleichzeitig unberuhigend ist, dass es anscheinend Methode hat. Die Postbank schießt erst und reagiert nicht auf Fragen. - Vor einem Schufaeintrag braucht man keine Angst haben, solange die Forderungen nicht berechtigt sind. Da hatte ich mich schon schlau gemacht. Das muss man nur in den Widerspruch mit reinschreiben.

@Ramoth Ich habe das Konto gekündigt und nun bin ich kein Kunde und darum ist die Kundenhotline nicht für mich zuständig. Das sagt zumindest die exkundenunfreundlichen Kundenhotline.

@Naruto Das Postfilial-Personal verkauft hier auch die Wurst oder sitzt an der Supermarktkasse. Da steht geplante Inkompetenz im Hauptprogramm. Aber es ist eine Idee. Ich gucke mal, ob es in der fernen Nähe noch echte Bank-Filialen gibt.

Hat noch jemand andere Ideen? Am liebsten möchte ich das Postbank-Thema schnell abhaken und nicht die nächsten Jahre herumschleppen. Bin mit meinem kostenlosen DKB und Consors Konto zufrieden und dort werden auch keine falschen Gebühren berechnet.

Kannst ja am Montag mal deinen Fall auf der Postbank-Facebook Seite schildern. Da wird einem relativ schnell geholfen, weil die Postbank keine schlechte PR haben will. Kunden verschrecken und so.

seit wann kosten denn bareinzahlungen auf das eigene konto was bei der postbank. hab ichbja noch nie gehört oder selber erlebt...

Kann er sich nicht für die ungerechtfertigten 30 Euro ebenfalls einen Mahnbescheid besorgen ?

Du musst nicht jedesmal widersprechen. Einmal reicht. Dann einfach alles weitere ignorieren. Erst bei einem Mahnbescheid reagierst du wieder mit Widerspruch.

Ansonsten kannst du auch gerne eine negative Feststellungsklage anstreben. Dann muss das Gericht feststellen dass die Forderung nicht besteht. Danach hast du Ruhe.

Ich würde einfach nichts mehr tun. Du bist doch in einer guten Position. Schließlich wollen sie etwas von dir und nicht du von ihnen.

DVD_Power

Kann er sich nicht für die ungerechtfertigten 30 Euro ebenfalls einen Mahnbescheid besorgen ?


Wer?

DVD_Power

Kann er sich nicht für die ungerechtfertigten 30 Euro ebenfalls einen Mahnbescheid besorgen ?



Themenersteller. Weil sie ihm ja - ungerechtfertigterweise - gedroht haben.

DVD_Power

Kann er sich nicht für die ungerechtfertigten 30 Euro ebenfalls einen Mahnbescheid besorgen ?


Weißt du was ein Mahnbescheid ist?

Ein Mahnbescheid durch die TE würde nur etwas bringen wenn sie Geld von der Bank will.

Mit den Kündigungen haben Sie es auch nicht so ganz drauf... Warte nun seit ca. 6 Wochen auf meine Kündigungsbestätigung.

Bin durch, habe jetzt die Bestätigung, dass Sie keine weiteren ungerechtfertigten Forderungen stellen. Abwarten ist wohl der falsche Weg

In der Filiale mit dem Zusatz "Finance Center" verweist man nur auf die Kundenhotline und war zudem sehr indiskret. Zum Schluss des Gespräches wusste jeder 15 wartenden Personen, dass ich einen Mahnbescheid von einem Inkassounternehmen erhalten habe. Ich hatte dann mit 3 verschiedene Hotlines Kontakt: Mahnwesen, Reklamationsabteilung, Service Hotline. Jede hat eine extrem lange Warteschleife von 10 - 15 Minuten. Wenn man Pech hat, landet man nur in einer Vermittlung, um dann nochmals 10 - 15 Minuten in der nächsten Warteschleife zu warten.Die Service Hotline verweist bei Kündigung auf das Mahnwesen, weil sie bei "Nichtmehrkunden" nichts tun können. Das Mahnwesen fühlt sich nur für Mahnungen zuständig und verweist auf die Reklamationsabteilung (Tel.: 0228 9200). Und dort war dann jemand, der dass Problem nicht negiert hat, sondern den Vertrag aufgerufen hat und den Fehler bestätigen konnte. Bis auf die Person in der Filiale waren alle Kontakte freundlich und gut geschult, nur das System Postbank als ganzes ist kaputt.

Also meine Empfehlung: Einen halben Tag Urlaub nehmen, denn in der Mittagspause kann man bei der Postbank keine Probleme lösen. Und dann direkt mit der Reklamationsabteilung Kontakt aufnehmen.

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