PPK Moneyou vs Revolut

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eingestellt am 5. Mai
Warum wird die Revolut grundsätzlich als PrePaid KK so gelobt? Was ist schlechter an Moneyou (außer Fremdwährung%). Für mich hört sich die britische Iban von revolut als schlechter an. Was übersehe ich?
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13 Kommentare
- kein Apple Pay
- kein Google Pay
- Nur zwei kostenlose Abhebungen/Monat (Revolut 200€/Monat kostenfrei)
- Gebühr für außerhalb der Eurozone
- ...kein Anspruch auf vollständigkeit
Revolut und Brexit

Einlagensicherung bei Revolut geringer als bei Moneyou.
Bearbeitet von: "exts" 5. Mai
Hat moneyou denn auch virtuelle Kreditkarten? (inklusive Einmalkreditkarten?)

Die britische IBAN ist in der Tat schlechter. Wer weiß, ob nach dem Brexit sogar wieder diskriminiert werden darf und GB IBANs abgelehnt werden dürfen?
Beide sind ja nicht nur Prepaid Kreditkarten, sondern haben immer damit verbundene Konten, damit man Geld aufladen kann. Generell finde ich die Fintechs alle nicht wirklich tauglich als Erstkonto. Da würde ich keine größeren Beträge lagern.

Revolut ist ein gutes Zweitkonto oder vielleicht eher Drittkonto, auf dem man mal ein Bisschen Geld für Online Shopping (keine Fremdwährungsgebühr, virtuelle Kreditkarte) und kleinere Einkäufe hat.

Moneyou hat den Vorteil, dass es eine Mastercard ist, was bei einigen Gutscheinaktionen in letzter Zeit praktischer sein kann. Bei Revolut gibt es eigentlich nur noch Visa bei den kostenlosen Konten. Ansonsten sehe ich bei Moneyou keine besonderen Vorteile, was andere Fintechs nicht auch bieten.
Bearbeitet von: "Tobias" 5. Mai
exts05.05.2020 13:43

- kein Apple Pay- kein Google Pay- Nur zwei kostenlose Abhebungen/Monat …- kein Apple Pay- kein Google Pay- Nur zwei kostenlose Abhebungen/Monat (Revolut 200€/Monat kostenfrei)- Gebühr für außerhalb der Eurozone- ...kein Anspruch auf vollständigkeitRevolut und BrexitEinlagensicherung bei Revolut geringer als bei Moneyou.


Hat revolut überhaupt eine Einlagensicherung? Die sind ja gar keine Bank...
Ich möchte hier keine Träume zerstören, aber ich finde die rechtliche Grundlage von revolut sehr fragwürdig. Einerseits operiert man mit einer reinen E-Money-Lizenz, ist in Deutschland noch nichtmal als Passporting-Unternehmen anerkannt, andererseits positioniert man sich eindeutig als Bankalternative, trotz fehlender rechtlicher Vorraussetzungen. Das ganze Konzept ist sehr undurchsichtig, meines Erachtens, denn die zusätzlich existierende litauische Spezial-Banklizenz wird zumindest in Deutschland nicht genutzt. Viele der strengen deutschen Vorschriften zu z.B. Eigenkapital, Geldwäsche und Compliance im Allgemeinen greifen also nicht, letztendlich macht man Geschäfte mit einem sehr begrenzt regulierten britischen E-Geld-Institut, das m.E. zu viel unter diesem Begriff subsummiert. Wenn man eine vollständig legitime Prepaid-Kreditkarte sucht, sollte man sich an seine Bank wenden. Auch gibt es z.B. mit Advanzia einen Anbieter, der als luxemburgische Bank klar als Passporting-Institut bei der BaFin akkreditiert ist, und der Vorschriften wie CRR und MaRisk unterliegt und einen klaren und guten Einlagenschutz hat. Nicht, dass ich für Advanzia Werbung machen möchte, auch dabei handelt es sich sicherlich um ein manchmal zweifelhaft agierendes Unternehmen, aber die rechtliche Grundlage ist deutlich solider als die von revolut. Und das ist sie auch bei den vielen anderen Konkurrenten von revolut, etwa N26, moneyou und boon. Das sind "echte", voll regulierte und vertrauenswürdige Banken...
Bearbeitet von: "JS4" 5. Mai
Tobias05.05.2020 15:02

Beide sind ja nicht nur Prepaid Kreditkarten, sondern haben immer damit …Beide sind ja nicht nur Prepaid Kreditkarten, sondern haben immer damit verbundene Konten, damit man Geld aufladen kann. Generell finde ich die Fintechs alle nicht wirklich tauglich als Erstkonto. Da würde ich keine größeren Beträge lagern.Revolut ist ein gutes Zweitkonto oder vielleicht eher Drittkonto, auf dem man mal ein Bisschen Geld für Online Shopping (keine Fremdwährungsgebühr, virtuelle Kreditkarte) und kleinere Einkäufe hat.Moneyou hat den Vorteil, dass es eine Mastercard ist, was bei einigen Gutscheinaktionen in letzter Zeit praktischer sein kann. Bei Revolut gibt es eigentlich nur noch Visa bei den kostenlosen Konten. Ansonsten sehe ich bei Moneyou keine besonderen Vorteile, was andere Fintechs nicht auch bieten.


Ein weiterer Vorteil ist, dass moneyou eben keine "Neobank" ist. Die holländische ABN AMRO, die hinter moneyou steht, ist eine echte, voll regulierte und akkreditierte Bank, im Gegensatz zum undurchsichtigen E-Geld-Institut revolut...
JS405.05.2020 15:07

Hat revolut überhaupt eine Einlagensicherung? Die sind ja gar keine Bank...


Meine gelesen zu haben, dass sie eine haben. Aber es ist super schwierig, da eindeutige Infos zu bekommen. Was ich nicht gut finde - bei Moneyou ist das anders. Ich nutze Revolut nur als "Spielkonto" mit 100-200€/Monat und würde es nicht als Hauptkonto nehmen. @JS4 hat ja noch einiges mehr geschrieben.
Vielen Dank für eure Meinung, sowas habe ich mir gewünscht als Kommentare. Klasse.
Fühle mich in meiner Tendenz bekräftigt, dass in meinem Fall, nichts für die Revolut spricht.
(Und als Hauptkarte habe ich sie eh nicht eingeplant gehabt. Da Fidor (02) demnächst abgeschaltet wird, wollte ich eine, weitere Alternative.)
Im ehrlich zu sein habe ich immer noch nicht den Vorteil von Revolut verstanden, wenn man zB DKB Aktivkunde ist. Kann mir den mal jemand erklären?
@JANPILLEMANN
Virtuelle Karten, vor allem wegen der Disposable. Wechselnde KK-Nummern sind manchmal nützlich.
JANPILLEMANN05.05.2020 17:13

Im ehrlich zu sein habe ich immer noch nicht den Vorteil von Revolut …Im ehrlich zu sein habe ich immer noch nicht den Vorteil von Revolut verstanden, wenn man zB DKB Aktivkunde ist. Kann mir den mal jemand erklären?


Ich finde es praktisch, dass ich Käufe Instant in der App sehe und dann sofort Kategorien zuweisen kann. Finde ich praktisch, um am Ende des Monats mal zu gucken, wofür man Geld ausgegeben hat. Sowas hab ich jetzt noch bei keiner „klassischen“ Bank gesehen. Aber es ist nicht mein Hauptkonto.
KwK-Freund05.05.2020 19:00

@JANPILLEMANN Virtuelle Karten, vor allem wegen der Disposable. Wechselnde …@JANPILLEMANN Virtuelle Karten, vor allem wegen der Disposable. Wechselnde KK-Nummern sind manchmal nützlich.


Kannst Du ein Beispiel geben?
Bei Misstrauen gegenüber einem Dienstleister.
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