Preisanpassung bei Kabel Anbieter - kein Sonderkündigungsrecht !!!

Kein Deal daher bei diveres - aber ich denke durchaus sehr Interssant !
da es kein Sonderkündigungsrecht gibt !

Unitymedia Kabel BW und auch Kabel Deutschland wollen im Herbst die Preise für bestimmte Tarife erhöhen. Ein Sonderkündigungsrecht räumt allerdings nur Unitymedia Kabel BW explizit ein.

Seit einigen Jahren hat sich bezüglich der Grundgebühren bei Festnetzverträgen recht wenig getan auf dem deutschen Markt. Bestimmte Preispunkte wie etwa 19,99 Euro für eine Festnetz- und Internet-Flat schienen Anbietern und Kunden gleichermaßen zufriedenzustellen. Nun wollen allerdings sowohl Kabel Deutschland als auch Unitymedia Kabel BW die Gebühren für ausgewählte Produkte erhöhen.

Die neue Vodafone-Tochter Kabel Deutschland informiert derzeit ihre Kunden über die für 1. Oktober geplante Preisanpassung per Post, Mail und auf einer Website. Allerdings sind nicht alle Kunden betroffen, dem Anbieter zufolge ist die Preisanpassung "vom Vertrag, der Vertragsdauer und dem Tarif abhängig". Die Erhöhung der monatlichen Gebühren bezieht sich auf den Basispreis der jeweiligen Tarife und liegt laut Kabel Deutschland "unter 5 Prozent". Gemäß den AGB hat der Kunde erst dann das Recht, seinen Vertrag vorzeitig aufzulösen, wenn die Preisanpassungen mehr als 5 Prozent betragen. Ein Beispiel: Es werden künftig für den Internet- und Telefon-Tarif mit einer 32-Mbit/s-Leitung statt 29,90 Euro ab Oktober 31,39 Euro berechnet, das sind exakt 4,98 Prozent mehr.

Auch bei Unitymedia Kabel BW müssen sich die Kunden auf Mehrkosten einstellen. "Wir haben in den letzten Jahren die Preise für unsere Leistungen und Angebote stabil halten können und Kostensteigerungen in den Bereichen Personal, Gebäudewirtschaft und Energie nicht an unsere Kunden weitergegeben", so ein Pressesprecher. Dabei unterscheidet der Anbieter nach Kunden mit einem Einzelvertrag und solchen, die den Kabelanschluss als Bestandteil der Miete im Mehrfamilienhaus nutzen.

Erstgenannte müssen ab 1. September monatlich statt 17,90 Euro dann 18,90 Euro für den Basisanschluss zahlen, betroffen sind aber nur Unitymedia-Kunden in Hessen und Nordrhein-Westfalen. Während die neuen Gebühren bei Unitymedia für Neu- und Bestandskunden gilt, müssen bei Kabel BW nur Neukunden die Gebühr von 18,90 Euro bezahlen.

Wie hoch die Preisanpassung im Mehrfamilienhaus ausfallen, hängt vom jeweiligen Vertrag der Wohnbaupartner des Kabelanbieters ab. "Hier gibt es eine prozentuale Erhöhung, die abhängig vom jeweiligen MNV-Vertrag und der Anzahl der Wohneinheiten unterschiedlich moderat ausfällt", erklärt der Netzbetreiber auf Nachfrage von Telecom Handel.

Beide Unternehmen begründen die Preiserhöhungen unter anderem mit gestiegenen Kosten für den Netzausbau und mit der Tatsache, dass es seit vielen Jahren keine Preiserhöhung gegeben habe.

Quelle : Telecom Handel

38 Kommentare

Soweit ich informiert bin, hast du bei jeder Preiserhöhung ein Sonderkündigungsrecht, sofern die Preiserhöhung nicht vorher im Vertrag vereinbart wurde.

"Gemäß den AGB hat der Kunde erst dann das Recht, seinen Vertrag vorzeitig aufzulösen, wenn die Preisanpassungen mehr als 5 Prozent betragen. Ein Beispiel: Es werden künftig für den Internet- und Telefon-Tarif mit einer 32-Mbit/s-Leitung statt 29,90 Euro ab Oktober 31,39 Euro berechnet, das sind exakt 4,98 Prozent mehr."

Das ist ja abgefahren - da bin ich ja mal gespannt, was daraus wird.

kannst trotzdem kündigen so eine klausel ist unwirksam^^ denn dann könnten die ja jedes jahr unter 5% erhöhen und du nie kündigen ausser regulär

Als Kunde hat man mit dem Telekommunikationsunternehmen einen Vertrag geschlossen, der nicht einseitig einfach wieder geändert oder aufgehoben werden kann. Dies gilt immer für beide Vertragsparteien.
Teilt der Betreiber mit, dass die Preise angehoben werden sollen, muss das nicht hingenommen werden. Im Gegenteil, der Kunde muss der einseitigen Verschlechterung zustimmen. Nimmt der Kunde trotz Kenntnis der höheren Preise die Dienste jedoch weiter in Anspruch, kann das Unternehmen möglicherweise von einem so genannten konkludenten Einverständnis ausgehen. Um dieses Missverständnis von vornherein auszuschließen, sollte der Kunde seinem Vertragspartner mitteilen, dass man auf eine weitere vertragsgemäße Erfüllung der Pflichten besteht und mit einer Änderung nicht einverstanden ist. Einige Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) stellen auch die Fiktion auf, dass, wenn nach Bekanntgabe einer Preiserhöhung innerhalb einer bestimmten Frist (meistens 1 Monat) nicht widersprochen wird, der Kunde einverstanden wäre. Auch aus diesem Grunde sollte deutlich und nachweisbar widersprochen werden.
Da Telekommunikationsdienstleistungen jedoch Massengeschäfte sind, muss man davon ausgehen, dass der Netzbetreiber nicht an einer Vielzahl unterschiedlicher Vertragsbeziehungen mit seinen Kunden interessiert ist. So ist es in diesen Konstellationen üblich, dass der Betreiber den bestehenden Vertrag kündigt. Hierbei ist aber auch der Betreiber an die vorher vereinbarten Kündigungsfristen gebunden. Es ist ihm nicht möglich, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zu kündigen.

Ganz so einfach ist es nicht. Es besteht nicht zwingend ein Sonderkündigungsrecht.

siehe hier:
teltarif.de/kab…tml

karlikarlkarl

Ganz so einfach ist es nicht. Es besteht nicht zwingend ein Sonderkündigungsrecht.


Aber es ist möglich, die Preiserhöhung nicht zu akzeptieren und sich dadurch kündigen zu lassen.

doneone

Aber es ist möglich, die Preiserhöhung nicht zu akzeptieren und sich dadurch kündigen zu lassen.



gelesen hast du den link aber schon?
da ist dann nichts mit kündigen. die verlangen von dir das geld und wenn du nicht zahlst kommt dann eben mahnung -> inkasso -> klage usw.

Ein Euro/Monat...lasst die Hose zu!

Ich glaube die Anwälte von Vodafone und Kabel Deutschland sind schlauer als , wie hier einzelne User. Die wissen schon was die machen - und wenn in den AGB steht bis 5 % gibt es keine Kündigungs Option wird das schon Rechtssicher sein.

Mietverträge können ja auch erhöht werden ohne weiteres.

Und da viele ansonsten nur 6000/16000 DSL vielleicht haben bleibt nur eines übrig -
in den saueren Apfel beissen ... denke die DSL Anbieter werden nachziehen.

Preiserhöhung nicht zustimmen. dann werden die das mit machen müssen oder dir zum ende der Vertragslaufzeit kündigen .


und 1€ im Monat is nich so egal. die haben nen paar mehr Kunden so das das extrem bei denen was ausmacht.

Am meisten kotzt mich das "Quasi"-Oligopol der Kabelanbieter an. Der Markt ist völlig intransparent.

doneone

Aber es ist möglich, die Preiserhöhung nicht zu akzeptieren und sich dadurch kündigen zu lassen.


Keine Ahnung, wo du das liest.

V2

Preiserhöhung nicht zustimmen. dann werden die das mit machen müssen oder dir zum ende der Vertragslaufzeit kündigen . und 1€ im Monat is nich so egal. die haben nen paar mehr Kunden so das das extrem bei denen was ausmacht.



Eben! Jetzt haben sie viele bzw. genügend Kunden abgeworben und können die Kuhl melken.

Lässt ein Toilettenpapierhersteller nur 1 Blatt pro Roller weg, macht das für den Endverbraucher alla "Ein Euro/Monat...lasst die Hose zu! ;)" zwar wenig bis überhaupt nichts aus, aber für ihn selbst ist es ein dicker Batzen (nicht zu verwechseln mit den braunen Batzen vom Chefkoch in South Park)

doneone

Aber es ist möglich, die Preiserhöhung nicht zu akzeptieren und sich dadurch kündigen zu lassen.


es steht doch alles im artikel. die mögliche preiserhöhung hast du doch schon mit vertragsschluss akzeptiert. da gibt es jetzt keine möglichkeit mehr diese nicht zu akzeptieren. kündigung ist möglich, aber nur zum ende der laufzeit. und bis dahin fallen die höheren kosten an, wenn kabel deutschland diese begründen kann.

doneone

Aber es ist möglich, die Preiserhöhung nicht zu akzeptieren und sich dadurch kündigen zu lassen.


Das steht da drin? Bist du Pessimist?
Für mich steht da drin:

Als Optimist werde ich dann gekündigt.

KD sind und bleiben trotzdem kleine Verbrecher...hoffentlich kann ich den Vertrag meinem Nachmieter aufdrücken und bin die Bande los

Würde ich so oder so nicht hinnehmen,

denn eine Vertragsvereinbarung darf einen bestimmten Vertragspartner nicht einseitig benachteiligen.

Und das wäre mit dieser Klausel der Fall, theoretisch kònnten die ja jedesmal nur um 5% erhöhen. 10x sind dann auch 50 % mehr

Kartoffelkoepfe

Würde ich so oder so nicht hinnehmen, denn eine Vertragsvereinbarung darf einen bestimmten Vertragspartner nicht einseitig benachteiligen. Und das wäre mit dieser Klausel der Fall, theoretisch kònnten die ja jedesmal nur um 5% erhöhen. 10x sind dann auch 50 % mehr



Klar geht das nur du hast dann nach 1 Jahr die Möglichkeit zum Kündigen somit fallen dann 9 x aus ...
aber bei Mietverträgen muss man ja nach BGB auch 5 % hinnehmen ...

calle469

KD sind und bleiben trotzdem kleine Verbrecher...hoffentlich kann ich den Vertrag meinem Nachmieter aufdrücken und bin die Bande los



Da wirst du Pech haben ... kabel Deutschland verträge kann man nicht überschreiben.
Denn Vertrag nimmt der Kunde mit. Nur wenn Kabel nicht verfügbar ist kommst du raus.

Und wer würde ein Kabel Vertrag übernehmen ? keine Gutscheine kein Cashback keine Ersparnis im ersten Jahr ....
das macht ja keinen Sinn.

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