Priceless Folgen: Catch all email einrichten Tipps + Tricks

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eingestellt am 22. Aug
Hallo allerseits!

Ich bin auf der Suche nach einer catch all email Lösung.

Aufgrund des Priceless Datenleak möchte ich meine Zugänge neu einrichten.

Meine Idee ist für jeden Dienst eine eigene Email einzurichten, die dann zu einer Hauptemail geleitet wird, wo weiterhin Filter wie z. B

Wunschname+trash@wunschdomain.cf

Der Filter soll dann u.a. erkennen, dass die Email von eine trashmail kommt, automatisch als gelesen markieren und im Archiv speichern.

Die Passwörter der einzelnen Seite möchte ich mit bitwarden und two factor authentication sichern möglichst auf dem hauseigenen raspberry pi.

Meine Fragen :

1. Eignet sich jede Domain dafür? Hätte kein Problem damit eine kostenlose tk ode cf Endung zu wählen.

2. Kann ich jede beliebige Domain mit jedem webspace verknüpfen?

3. Muss ich bei der Auswahl des webspaces darauf achten, dass besondere Email Funktionen vorliegen? Oder ist das bei jedem webspace möglich eine catchall einzurichten.

Danke für eure Tipps
Zusätzliche Info
Fragen & Gesuche
78 Kommentare
Natürlich eignet sich jede Domain dafür, kann nur sein, dass du bestimmte Domainendungen nicht mit deinem Webspace / Hostingpaket verknüpfen kannst.

Ich habe meine Domains bei INWX und Namecheap liegen, fürs Hosting nehme ich einen gemieteten V-Server. Auf dem läuft dann Mailcow, natürlich auch mit Catch-All.
LucaLutz22.08.2019 13:11

Natürlich eignet sich jede Domain dafür, kann nur sein, dass du bestimmte D …Natürlich eignet sich jede Domain dafür, kann nur sein, dass du bestimmte Domainendungen nicht mit deinem Webspace / Hostingpaket verknüpfen kannst.Ich habe meine Domains bei INWX und Namecheap liegen, fürs Hosting nehme ich einen gemieteten V-Server. Auf dem läuft dann Mailcow, natürlich auch mit Catch-All.


V-server? Ein virtueller Server?
Pixelhunter_.22.08.2019 13:16

V-server? Ein virtueller Server?


Genau. Meinen habe ich bei Contabo, ich zahle 8,99€ im Monat. Aber nur für Mails brauchst du diese Leistung keinesfalls. (contabo.de/?sh…vps)
Für Mails reicht der für 3,99€ mehr als aus.
Die Frage ist, wie viel würdest du für das Webhosting bezahlen, reichen dir die Funktionen und wie gut kennst du dich aus.
Ok. Kann ich auch dieses strato 0.80€ při Monat Angebot dafür nutzen? Der raspberry pi wurde ja keine mietkosten verursachen.
Hier läuft eine fast identische Diskussion mydealz.de/dis…246
Pixelhunter_.22.08.2019 13:21

Ok. Kann ich auch dieses strato 0.80€ při Monat Angebot dafür nutzen? Der r …Ok. Kann ich auch dieses strato 0.80€ při Monat Angebot dafür nutzen? Der raspberry pi wurde ja keine mietkosten verursachen.


Was hat der Raspberry Pi jetzt mit den Mail zutun?
wie wäre es mit einem Webhoster?...Soll es tatsächlich noch geben...btw. geizistgeil sollte man dann aber nicht unbedingt verwenden.

Geizistgeil: n China webhost für 4 EUR p.a. z.B.
Bearbeitet von: "Icke1234" 22. Aug
Icke123422.08.2019 13:28

wie wäre es mit einem Webhoster?...Soll es tatsächlich noch geben...btw. g …wie wäre es mit einem Webhoster?...Soll es tatsächlich noch geben...btw. geizistgeil sollte man dann aber nicht unbedingt verwenden.


Wo ist es geizig seinen eigenen Server zu mieten und das Webhosting selbst zu übernehmen?
Bearbeitet von: "LucaLutz" 22. Aug
Garcia22.08.2019 13:24

Hier läuft eine fast identische Diskussion …Hier läuft eine fast identische Diskussion https://www.mydealz.de/diskussion/email-anbieter-fur-100-alias-adressen-gesucht-1423246


Danke für den Hinweis
LucaLutz22.08.2019 13:28

Was hat der Raspberry Pi jetzt mit den Mail zutun?


Ich dachte ich kann dann den Mailserver auf dem raspberry pi aufsetzen.
Pixelhunter_.22.08.2019 13:32

Ich dachte ich kann dann den Mailserver auf dem raspberry pi aufsetzen.


Den Stress würd ich mir nicht antun. Miet dir eine Domain, da hast du schon einen Emailserver/postfach.
Pixelhunter_.22.08.2019 13:32

Ich dachte ich kann dann den Mailserver auf dem raspberry pi aufsetzen.


Würde ich nicht machen. Hättest du überhaupt eine feste IP?
LucaLutz22.08.2019 13:38

Würde ich nicht machen. Hättest du überhaupt eine feste IP?


Mit dyndns ist das möglich... Soweit ich es verstanden habe
Ich nutze Yahoo-Mail und lege mir je Dienst, solange ich ihn nutze oder da noch ne E-Mail erwarte, eine E-Mail Adresse an
Beispielname-DienstXYZ@yahoo.com
Allerdings nehmen viele Dienste keine Yahoo E-Mailadressen mehr an.
cityhawk22.08.2019 13:43

Ich nutze Yahoo-Mail und lege mir je Dienst, solange ich ihn nutze oder da …Ich nutze Yahoo-Mail und lege mir je Dienst, solange ich ihn nutze oder da noch ne E-Mail erwarte, eine E-Mail Adresse anBeispielname-DienstXYZ@yahoo.comAllerdings nehmen viele Dienste keine Yahoo E-Mailadressen mehr an.


Trotzdem danke für die Info
Pixelhunter_.22.08.2019 13:39

Mit dyndns ist das möglich... Soweit ich es verstanden habe


Ja, schon aber du wirst das problem haben, dass vllt größere Mailserver dich blocken werden.
gdm4122.08.2019 13:45

Ja, schon aber du wirst das problem haben, dass vllt größere Mailserver d …Ja, schon aber du wirst das problem haben, dass vllt größere Mailserver dich blocken werden.


Für die ausgehenden E-Mails könntest du über Mailgun gehen. Mach ich zur Zeit auch so, so landest du nie im Spam.
Aber nein, lass es mit dem Raspberry.
gdm4122.08.2019 13:45

Ja, schon aber du wirst das problem haben, dass vllt größere Mailserver d …Ja, schon aber du wirst das problem haben, dass vllt größere Mailserver dich blocken werden.


Das wäre natürlich blöd
Ist mailjet nicht auch perfekt dafür geeignet?
Ich habe bei netcup nen billigen V-Server mitgenommen. Den das als MX bei meiner Domain gesetzt. Nen Mailserver installiert und Catch-All konfiguriert. .... das hatte ich aber vorher schon.
GANZ WICHTIG ist aber das selektive blocken was fast keiner kann. Also die Regel: Akzeptiere alle, falls NICHT geblockt. Denn mittlerweile haben sich im laufe der Jahre schon viele aliasse angesammelt über die SPAM reingespült wird:
linkedin, ferrero, 1und1, promarkt, ergodirekt, teufel-gewinnspiel, misterspex, mindfactory ...uvm.

Früher habe ich die per Outlook-Regel aussortiert. Aber ich hätte die gerne bei der Zustellung direkt abgewiesen, damit die Deppen endlich schnallen, dass die Mail nicht mehr ankommt. Ansonsten zählt das nämlich in der SPAM-Versenderstatistik immernoch als erfolgreiche Zustellung und ich bekomme eher mehr als weniger. Seit ich diese geblockt habe kommt nur noch ganz wenig durch. Falsche Treffer wie beispielsweise die heutige Mastercard Infomail sind extrem selten.
Wenn es auch einfacher gehen darf:
bei All-Inkl gibt es ein Beispiel für die KAS-Schnittstelle. Die rufe ich einfach mit ein paar Parameter auf, ist also nur ein Klick auf einen Link oder Lesezeichen. Dann muss ich noch einen Namen eingeben (z.B. "wattpricelessistkostetimendedoppelt") und habe dann eine Email Weiterleitung wattpricelessistkostetimendedoppelt@domain.xy auf mein Wunschpostfach. Das kann man natürlich sehr einfach entsprechend mit einem Filter erfassen.

So könnte man auch ein eigenes Postfach einrichten, wenn man einen Sinn darin sähe. Kommt spam rein, kann ich die Weiterleitung einfach löschen, vor allem weiß ich aber, wer der Verursacher war.
Auf "Beweise" dieser Art reagieren die Unternehmen übrigens sehr schmallippig. So was landet ganz schnell auf meiner Blacklist. Mazda waren die ersten (man musste sich für eine R8 Probefahrt so registrieren).
Auch hier sehe ich keinen Mehrwert, nur enormen Mehrwaufwand. Spam landet sowieso 99,9% der Zeit im Spam. Potentielle Phishing-Mails, die durch solch einen Leak minimal besser wirken (=der nigerianische Prinz spricht euch nun mit kompletter Anschrift an), stellen keine Gefahr dar.

Das Internet ist schon ein paar Jahre alt. Solche Datenleaks sind von Anfang an dabei. Und nun wollt ihr sowas einrichten, was euch nicht mal mehr Schutz bietet? Wie viele wohl das gleiche Passwort überall verwenden und bei wichtigen Diensten kein 2FA verwenden... Das bietet euch Schutz und ist präventiv um die Ausmaße eines mögliche Datenleaks, von denen ihr ggf gar nichts mitbekommt, zu verhindern.
Bearbeitet von: "DealBen" 22. Aug
Ich verstehe den Aufwand nicht ganz. Wenn ich jetzt grob überschlage, bin ich auf >250 Seiten registriert. Somit würde ich für jede eine eigene Mail Adresse anlegen nur um zu wissen ob dort ein Leak ist und ich Spam erhalte?

Was spricht gegen eine Mail Adresse für wichtige Korrespondenz und eine genau für solche Seiten? Bei mir sammeln sich alle Spam Mails schön auf der einen Adresse und werden zu 95% auch super erkannt (hotmail/outlook).
Dazu kommt das ich auf jeder Seite ein anderes Passwort verwende, somit kann mir ein Leak mit Email und evtl. PW größtenteils egal sein.

Falls ich das Thema komplett falsch verstehe, sry.
LucaLutz22.08.2019 13:30

Wo ist es geizig seinen eigenen Server zu mieten und das Webhosting selbst …Wo ist es geizig seinen eigenen Server zu mieten und das Webhosting selbst zu übernehmen?


äh Datensicherheit/Schutz aber dies ist ja egal...
Icke123422.08.2019 14:08

äh Datensicherheit/Schutz aber dies ist ja egal...


Der Admin von MCPL dachte genauso
Also ich habe mir vor einigen Monaten bei goneo ein Email Start Paket gekauft mit dem selben Gedanken.

Kostet 0,49€ pro Monat und eine .de Domain ist auch dabei.

Ich habe ein Postfach für das ich Aliase angelegt habe und ein weiteres Postfach als Catchall für alles "neue" oder unbekannte (Dient quasi als Spamfolder). "Mydealz0815@meinedomain.de" landet dann z.B. in meinem normalen Postfach und findet Beachtung, wenn aber jemand meint an "Mydealz4711@meinedomain.de" schicken zu müssen, dann landet das im Spam/Catchall.
KinimodE22.08.2019 14:02

Ich verstehe den Aufwand nicht ganz. Wenn ich jetzt grob überschlage, bin …Ich verstehe den Aufwand nicht ganz. Wenn ich jetzt grob überschlage, bin ich auf >250 Seiten registriert. Somit würde ich für jede eine eigene Mail Adresse anlegen nur um zu wissen ob dort ein Leak ist und ich Spam erhalte?Was spricht gegen eine Mail Adresse für wichtige Korrespondenz und eine genau für solche Seiten? Bei mir sammeln sich alle Spam Mails schön auf der einen Adresse und werden zu 95% auch super erkannt (hotmail/outlook).Dazu kommt das ich auf jeder Seite ein anderes Passwort verwende, somit kann mir ein Leak mit Email und evtl. PW größtenteils egal sein.Falls ich das Thema komplett falsch verstehe, sry.



Relativ simpel: Ist die Adresse für z.B. Priceless "verbrannt", muss ich nur diese wechseln bzw. kann sie herausnehmen. Der potentielle Spam landet im Nirvana.
Wenn ich jetzt bei 100 Diensten die gleiche "Istnichtsowichtig" E-Mail Adresse nehme, und es kommt beim Dienst XY zum Datenleck, habe ich 99 andere Dienste wo ich nun auch die E-Mail tauschen darf oder den Spam ertragen muss.
Hm... verstehe das mit den "Priceless Folgen" nicht so ganz.

Problem hier ist doch, dass Deine Kreditkarten-Daten im Netz sind. Nicht das nun bekannt ist, das Du eine bestimmte Email Adresse hast. Wo ist denn hier der Vorteil mit einer Wegwerf-Adresse?

Dann hast Du für 100 Seiten dann 100 Email Adressen... die Du ja auch alle bekommst und sichtest. Wo ist denn hier nun der Vorteil, bzw das Vermeiden der "Priceless Folgen". WENN Du nun Fishing vermeiden willst, wie willst Du denn noch wissen, ob bei email Adresse Nr. 135 nun ein potentielles Fishing kommen könnte. Oder die Mails doch noch alle echt sind?

Sollte doch mit den Fishing Filter der Brain.exe alles klappen.


Würde mich mal interessieren...
vllt. hat ja brain behind auch erstmal vorsorglich alle nichtbriten gefeuert und ein unzufriedener Edward S. hat einfach mal n paar Daten mitgehen lassen...für sein Ego...(btw. wirklich nichts gegen E. Snowden)
tomsan22.08.2019 14:17

Hm... verstehe das mit den "Priceless Folgen" nicht so ganz.Problem hier …Hm... verstehe das mit den "Priceless Folgen" nicht so ganz.Problem hier ist doch, dass Deine Kreditkarten-Daten im Netz sind. Nicht das nun bekannt ist, das Du eine bestimmte Email Adresse hast. Wo ist denn hier der Vorteil mit einer Wegwerf-Adresse? Dann hast Du für 100 Seiten dann 100 Email Adressen... die Du ja auch alle bekommst und sichtest. Wo ist denn hier nun der Vorteil, bzw das Vermeiden der "Priceless Folgen". WENN Du nun Fishing vermeiden willst, wie willst Du denn noch wissen, ob bei email Adresse Nr. 135 nun ein potentielles Fishing kommen könnte. Oder die Mails doch noch alle echt sind? Sollte doch mit den Fishing Filter der Brain.exe alles klappen.Würde mich mal interessieren...



Zum einen kann man anhand der Emailadresse bei Leaks aus unbekannter Quelle (wurden vor einigen Monaten nicht rund 700 Millionen Emailadressen aus unbekannter Quelle gefunden?) auf die tatsächliche Quelle des Leaks zurückschließen.

Auf der anderen Seite kann ich dann auch einfach den Alias rausnehmen, vergebe einen neuen und habe damit die geleakte Emailadresse "verbrannt".
cityhawk22.08.2019 14:07

Relativ simpel: Ist die Adresse für z.B. Priceless "verbrannt", muss ich …Relativ simpel: Ist die Adresse für z.B. Priceless "verbrannt", muss ich nur diese wechseln bzw. kann sie herausnehmen. Der potentielle Spam landet im Nirvana.Wenn ich jetzt bei 100 Diensten die gleiche "Istnichtsowichtig" E-Mail Adresse nehme, und es kommt beim Dienst XY zum Datenleck, habe ich 99 andere Dienste wo ich nun auch die E-Mail tauschen darf oder den Spam ertragen muss.


Gut, da stellt sich mir die Frage wie viel und welche Art von SPAM bekommt ihr?
Ich erhalte auch einiges an SPAM aber der wird wie gesagt zu 95%+ erkannt und im SPAM Ordner verarbeitet. Somit muss ich auch keine Mail Adresse ändern, es läuft ja alles. Der "Aufwand" verhindert ja keinen Leak oder SPAM.

Aber dann hab ich das Thema schon richtig verstanden. Bin mal auf die Lösung hier gespannt.
Icke123422.08.2019 14:08

äh Datensicherheit/Schutz aber dies ist ja egal...


Du kannst Datenschutz und Sicherheit eher gewährleisten, wenn du den Server vollständig konfigurieren kannst, anstatt es irgendeinem Hostinganbieter zu überlassen. Aber dies ist ja egal ...
LucaLutz22.08.2019 14:25

Du kannst Datenschutz und Sicherheit eher gewährleisten, wenn du den …Du kannst Datenschutz und Sicherheit eher gewährleisten, wenn du den Server vollständig konfigurieren kannst, anstatt es irgendeinem Hostinganbieter zu überlassen. Aber dies ist ja egal ...


Ich kann es nicht....da ich es nicht kann/will und keine Zeit habe dafür...(was für ein blöder spruch)...und btw. ich kenne genug Mailserverfreaks, die irgendwann auch keinen Bock/ausreichend Zeit mehr hatten und spam produzierten...
Bearbeitet von: "Icke1234" 22. Aug
Zeitaufwand für meine Lösung: 2-3 Stunden nach Feierabend, da ich 1zu1 nach nen Tutorial vorgegangen bin. Also hauptsächlich copy&paste. Und naja zugegeben es hat mir etwas Spaß gemacht ...
Outlook/Office365 hat zwar nen sehr guten SPAM filter, jedoch hatte ich hier zu viele falsche Treffer. Zum Beispiel ist einer der beiden Mailserver von T-Online permanent geblockt und wird laut Telekom auch nicht durch Microsoft entblockt. Daher fällt dies für mich als Emaillösung aus.
Ich möchte mich bei einer spontanen Anmeldung aber nicht erst beim Mailprovider einloggen, Alias erstellen oder Regel definieren. Ich vergebe meine Aliasse on-the-fly während des eintippens ... also "Otto_Newsletter_22082019@meinedomain.de" ohne irgendeinen Klick meinerseits. Erst wenn ich feststelle, dass hier ein Leak stattfand wird geblockt.
Und ja, nach etwa 13 Jahren in denen ich den Catch-All habe: Es lohnt sich jetzt. denn die in meinem vorherigen Posting genannte Liste an Leaks ist leider nicht vollständig. Mein Outlook Filterordner war immer schnell fünfstellig pro Monat.

Aber ich gebe zu, dass sich jeder selbst überlegen muss wie die Relation zwischen Aufwand/Nutzen ist. Ich bin mit meiner Lösung aktuell mehr als zufrieden. Aktueller Administrationsaufwand nahe NULL
.
Und ja, die Firmen mit ihren jeweiligen Datenschutzbeauftragten interessiert es einen Scheiß wenn man sie anschreibt und behaupten: Es könne nicht sein, blabla ... selbst mit aussagekräftigem Aliasnamen und Anmeldedatum.
LucaLutz22.08.2019 14:25

Du kannst Datenschutz und Sicherheit eher gewährleisten, wenn du den …Du kannst Datenschutz und Sicherheit eher gewährleisten, wenn du den Server vollständig konfigurieren kannst, anstatt es irgendeinem Hostinganbieter zu überlassen. Aber dies ist ja egal ...


Aber auch nur unter der Voraussetzung dass du dazu auch wirklich fähig bist. Und da ist wohl jemand der das Beruflich tagaus, tagein macht eher dazu in der Lage. Wenn das jemand selbst macht der von der Materie nicht viel Ahnung hat oder nur alle Schaltjahre mal nachschaut was sich denn in dem Bereich tut, dann kann man eigentlich davon ausgehen dass es mit dem Datenschutz und der Sicherheit nicht weit her ist.
cityhawk22.08.2019 13:43

Ich nutze Yahoo-Mail und lege mir je Dienst, solange ich ihn nutze oder da …Ich nutze Yahoo-Mail und lege mir je Dienst, solange ich ihn nutze oder da noch ne E-Mail erwarte, eine E-Mail Adresse anBeispielname-DienstXYZ@yahoo.comAllerdings nehmen viele Dienste keine Yahoo E-Mailadressen mehr an.


Yahoo fasse ich nicht mehr mit der Kneifzange an. Der Laden war vor wenigen Jahren an einer der größten Leaks der Geschichte betroffen. Da sind Millionen Login Daten abhanden gekommen (einfach mal googlen).

Ein eigener Server oder Webhoster bin ich auch nicht für, da dieser stark gewartet werden muss und beim Webhoster ich eben wieder meine Daten dem Hoster anvertrauen muss.

Also bleibt mir nur Google. Hier kann ich mit "+" unendliche Aliase abarbeiten. Ja, man hat sofort Rückschlüsse auf die Hauptaddy, aber professionelle Farmer machen sich die Arbeit nicht und spielen Listen so ein um ihren Müll zu versenden. Daher ist der Rückschluss am Ende möglich.

Das gute ist: Google hat eine astreine 2FA Identifizierung. Mit einem zusätzlichen starken Masterpasswort kommt da keiner rein.
Googles Spam Filter ist 1. Sahne. Der läuft einfach überirdisch gut und filtert sehr gut aus. Und sollte ein Fremdversuch Login geschehen, erhält man sofort Mitteilung. Dazu habe ich eine nur für die evtl. Kontoherstellung 2. Email (die nur dafür gedacht ist und niemand sonst kennt). Somit bin ich auf der sicheren Seite. Ja ich weiß, Bots lesen mit... Ist mir die Sicherheit aber wert und macht kaum bis gar keine Arbeit!

Und ich glaube, dass Google, denen das Internet quasi schon gehört, alles dafür tun wird, dass da nichts abgefischt wird... Wenn ich dahingehend vertrauen habe, dann in die. Outlook wäre auch noch eine gute Möglichkeit. Aber groß übertreiben würde ich jetzt nicht.
Bearbeitet von: "FrankMiller" 22. Aug
Localhorst8622.08.2019 14:21

Zum einen kann man anhand der Emailadresse bei Leaks aus unbekannter …Zum einen kann man anhand der Emailadresse bei Leaks aus unbekannter Quelle (wurden vor einigen Monaten nicht rund 700 Millionen Emailadressen aus unbekannter Quelle gefunden?) auf die tatsächliche Quelle des Leaks zurückschließen.Auf der anderen Seite kann ich dann auch einfach den Alias rausnehmen, vergebe einen neuen und habe damit die geleakte Emailadresse "verbrannt".


Naja... aber was genau BRINGT es dir denn, wenn Du die Quelle gefunden hast.
Hilft ja dann auch nix mehr, dieses Wissen...

Zum anderen: 200 email Adressen Anlegen, weil 1x was schief gehen könnte?

Naja... ich habe 2-3 "Spam" Adressen, wo ich gern Newslettern, Gewinnspiele oä abonniere. Dann noch 2 für "ernste" Mails.
Trotz schon jahrelang Weihnachts-Gewinnspiele und sonstige Newsletter: bisher noch nicht in Spam-Flut erstickt.

......jedenfalls für mich wäre das zu über-aktig.

Und nützt mir halt in diesem Fall auch nix. Meine Kreditkartendaten und Co sind im Netz.
Das dabei nun auch eine Email-Adresse von mir dabei ist und nicht "priceless-fantasie-adresse@tomsan.de" ist nur ein kleiner Faktor...
KinimodE22.08.2019 14:27

Gut, da stellt sich mir die Frage wie viel und welche Art von SPAM bekommt …Gut, da stellt sich mir die Frage wie viel und welche Art von SPAM bekommt ihr?Ich erhalte auch einiges an SPAM aber der wird wie gesagt zu 95%+ erkannt und im SPAM Ordner verarbeitet. Somit muss ich auch keine Mail Adresse ändern, es läuft ja alles. Der "Aufwand" verhindert ja keinen Leak oder SPAM.Aber dann hab ich das Thema schon richtig verstanden. Bin mal auf die Lösung hier gespannt.



Bei mir ist der Gedanke primär gar nicht auf den Emailverkehr an sich ausgelegt, sondern auf die Login Namen.

Häufig sind bei Webseiten die Emailadresse die man angibt auch gleichzeitig der Login Name. Wenn jetzt in einem Leak meine "normale" Emailadresse auftaucht kann jemand auf die Idee kommen die gleiche Emailadresse auch für einen anderen Dienst auszuprobieren, z.B. bei Paypal. Wenn das jetzt aber ne einmalige Adresse für die Webseite ist ("mydealz0815@meinedomain.de") dann wird die auf keiner anderen Webseite verwendet. Wird die geleakt, kommt ne neue Emailadresse her ("mydealz0916@meinedomain.de"), die Email beim entsprechenden Anbieter geändert und gut ist.

Man hat also für Webseiten nicht mehr nur ein einmaliges Kennwort, sondern auch einen einmaligen Benutzernamen.

Außerdem versteckt man mit dem Alias sein richtiges Postfach. Wenn also mydealz0815 geleakt wurde, kann man so oft versuchen auf das Postfach zuzugreifen um es zu übernehmen wie man will, aber ohne Erfolg. Denn das Postfach gibt es gar nicht.
FrankMiller22.08.2019 14:58

Yahoo fasse ich nicht mehr mit der Kneifzange an. Der Laden war vor …Yahoo fasse ich nicht mehr mit der Kneifzange an. Der Laden war vor wenigen Jahren an einer der größten Leaks der Geschichte betroffen. Da sind Millionen Login Daten abhanden gekommen (einfach mal googlen).Ein eigener Server oder Webhoster bin ich auch nicht für, da dieser stark gewartet werden muss und beim Webhoster ich eben wieder meine Daten dem Hoster anvertrauen muss.Also bleibt mir nur Google. Hier kann ich mit "+" unendliche Aliase abarbeiten. Ja, man hat sofort Rückschlüsse auf die Hauptaddy, aber professionelle Farmer machen sich die Arbeit nicht und spielen Listen so ein um ihren Müll zu versenden. Daher ist der Rückschluss am Ende möglich.Das gute ist: Google hat eine astreine 2FA Identifizierung. Mit einem zusätzlichen starken Masterpasswort kommt da keiner rein.Googles Spam Filter ist 1. Sahne. Der läuft einfach überirdisch gut und filtert sehr gut aus. Und sollte ein Fremdversuch Login geschehen, erhält man sofort Mitteilung. Dazu habe ich eine nur für die evtl. Kontoherstellung 2. Email (die nur dafür gedacht ist und niemand sonst kennt). Somit bin ich auf der sicheren Seite. Ja ich weiß, Bots lesen mit... Ist mir die Sicherheit aber wert und macht kaum bis gar keine Arbeit!Und ich glaube, dass Google, denen das Internet quasi schon gehört, alles dafür tun wird, dass da nichts abgefischt wird... Wenn ich dahingehend vertrauen habe, dann in die.



Das stimmt. Nutze auch Google Mail. Aber würde, da da dran alles hängt, nicht die Adresse für andere Dienste nutzen. Natürlich kann man da einen Zweitadresse nehmen. Und wenn dann mal eine Name+Trashname abgefischt wird - Filterregel und zukünftig alles in den Müll wandern lassen?
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