PV Anlage /Neuinstallation

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eingestellt am 17. Mai
Wir wollen eine PV Anlage errichten.
Worauf muß geachtet werden. Es gibt zwei verschiedene Arten von Speicher!?
Das Ziel ist Stromseitig autark zu werden. Und restlichen Strom ans Netz abzugeben.
Wir haben bis jetzt eine Buderus ölheizung mit Warmwasser. Es ist ein Zweifamilienhaus.
Nutzbare Dachfläsche sind ca. 170 qm.
Mich würden eure Meinung und Vorschläge interessieren!
Zusätzliche Info
Fragen & Gesuche
11 Kommentare
Speicher rechnet sich meiner Ansicht nach nur für den Verkäufer. Solide Informationen und super Unterstützung bei der Anlagenplanung gibt es hier: photovoltaikforum.com
Da stimme ich zu Speicher lohnt sich inmoment noch nicht das wird noch 3-5 Jahre dauern. Zu beachten, eventuell muss der Zählerschrank umgebaut werden nach neuer Norm und der Netzbetreiber muss gefragt werden ob noch genug Kapazität zur Verfügung steht, nicht das bereits zu viele PV Anlagen Installaliert sind. PV Module eventuell über secondsol.
Nur PV für Eigennutzung?

Ne, wie die Vorredner schon geschrieben haben: macht wirtschaftlich keinen Sinn.

Wenn deine Ölheizung alt genug ist, dann kannst du einen Umbau/Austausch gefördert bekommen. Zum Beispiel für Gas. Gas wird oft mit Solaranlage gekoppelt für Heizung/Warmwasser.

BAFA ist dein Freund:
bafa.de/Sha…tml

Aber Achtung: Nahezu immer muss man VOR Beauftragung des Umbaus die Förderung beantragen und man darf erst nach positivem Bescheid anfangen. Sonst gehst du leer aus.
Wenn die Ölheizung so alt ist, würde ich schauen ob es sinnvoll ist auf Luft-Wärme-Pumpe umzusteigen.
Da hat man nur ein Medium (Strom) und könnte theoretisch autark arbeiten ohne zusätzlich vom Öl /Gas abhängig zu sein. (je nach Speicher Möglichkeiten)
Aber leider sind Batterien wohl derzeit noch nicht wirtschaftlich.
Aber man könnte zuerst eine pv Anlage auf das Dach bringen, selbst verbrauchen, Rest einspeisen und schauen was es in ein paar Jahren für Möglichkeiten gibt für solar Speicher.
Aber bei der Größe (170 qm ist eine Menge Fläche für ein Haus) würde ich einen Profi fragen wegen der Rentabilität. Ein solar Modul (Standard Maße) hat ca 1,7qm. Sprich rund 100 solar panel würden drauf passen. Bei derzeitigen (bezahlbaren) spitzen Modulen (310 wp) wärst du bei 31 kWp sprich in guten 10 Tagen den jahresverbrauch eines Einfamilienhauses.
PVA für Eigenverbrauch, Faustregel 1 kWp pro 1 MWh Jahresstromverbrauch. Batterien rechnen sich aktuell nicht.
Quelle: Energietechniker mit Master
FXPl0r17.05.2020 18:52

PVA für Eigenverbrauch, Faustregel 1 kWp pro 1 MWh Jahresstromverbrauch. …PVA für Eigenverbrauch, Faustregel 1 kWp pro 1 MWh Jahresstromverbrauch. Batterien rechnen sich aktuell nicht.Quelle: Energietechniker mit Master


1 MWh??
quak117.05.2020 23:04

=1000kWh


Ja klar, blackout, danke. Finde es halt etwas ungewöhnlich den Verbrauch eines Haushalts in MWh anzugeben
desidia17.05.2020 18:33

Wenn die Ölheizung so alt ist, würde ich schauen ob es sinnvoll ist auf L …Wenn die Ölheizung so alt ist, würde ich schauen ob es sinnvoll ist auf Luft-Wärme-Pumpe umzusteigen.Da hat man nur ein Medium (Strom) und könnte theoretisch autark arbeiten ohne zusätzlich vom Öl /Gas abhängig zu sein. (je nach Speicher Möglichkeiten)Aber leider sind Batterien wohl derzeit noch nicht wirtschaftlich.Aber man könnte zuerst eine pv Anlage auf das Dach bringen, selbst verbrauchen, Rest einspeisen und schauen was es in ein paar Jahren für Möglichkeiten gibt für solar Speicher.Aber bei der Größe (170 qm ist eine Menge Fläche für ein Haus) würde ich einen Profi fragen wegen der Rentabilität. Ein solar Modul (Standard Maße) hat ca 1,7qm. Sprich rund 100 solar panel würden drauf passen. Bei derzeitigen (bezahlbaren) spitzen Modulen (310 wp) wärst du bei 31 kWp sprich in guten 10 Tagen den jahresverbrauch eines Einfamilienhauses.


Auch wenn auf 170qm Fläche keine 100 Module passen und 3100kW Verbauch für ein Einfamilienhaus mit LWP recht knapp wären, käme hier ein ganz schönes Kraftwerk raus. Da könnte man noch die eine oder andere öffentliche Ladesäule vor die Tür stellen.

In jedem Fall lohnt sich hier ein Energieberater. Wird ebenfalls gefördert.
quak118.05.2020 09:50

Auch wenn auf 170qm Fläche keine 100 Module passen und 3100kW Verbauch für …Auch wenn auf 170qm Fläche keine 100 Module passen und 3100kW Verbauch für ein Einfamilienhaus mit LWP recht knapp wären, käme hier ein ganz schönes Kraftwerk raus. Da könnte man noch die eine oder andere öffentliche Ladesäule vor die Tür stellen. ;)In jedem Fall lohnt sich hier ein Energieberater. Wird ebenfalls gefördert.


Natürlich ohne lwp gerechnet.
So oder so würde er nie Strom zahlen wenn halbwegs die Sonne da ist... Das wollte ich nur veranschaulichen um zu zeigen "wieviel" Strom das ist. Mir kam es vor als ob man sich bisher damit nicht allzu viel beschäftigt hat, daher der "stümperhafte" Vergleich...

Wobei es eher eine öffentlich zugängliche, private Ladesäule sein sollte

Aber das wäre auch wieder eine enorme Investition...
Aber generell kann man sagen, umso mehr du von deinem eigenen Strom selbst verbrauchst, umso schneller rentiert sich solch eine Anlage! Wenn das Geld für e Auto da ist, solch eines (intelligent) mit einbauen und umsonst fahren...
desidia18.05.2020 10:03

Natürlich ohne lwp gerechnet.So oder so würde er nie Strom zahlen wenn h …Natürlich ohne lwp gerechnet.So oder so würde er nie Strom zahlen wenn halbwegs die Sonne da ist... Das wollte ich nur veranschaulichen um zu zeigen "wieviel" Strom das ist. Mir kam es vor als ob man sich bisher damit nicht allzu viel beschäftigt hat, daher der "stümperhafte" Vergleich... ;)Wobei es eher eine öffentlich zugängliche, private Ladesäule sein sollte Aber das wäre auch wieder eine enorme Investition...Aber generell kann man sagen, umso mehr du von deinem eigenen Strom selbst verbrauchst, umso schneller rentiert sich solch eine Anlage! Wenn das Geld für e Auto da ist, solch eines (intelligent) mit einbauen und umsonst fahren...


War schon verstanden, klar.

Und klar, "öffentlich zugänglich" - er ist ja privat, wobei dann auch nicht nur, sondern ggf auch gewerblich. Nicht so einfach, aber wohl machbar und auch nicht ewig teuer im Vergleich zu so einem Solarkraftwerk. Müsste halt auch die Nachfrage da sein.

Ich plane etwas für mein eAuto. Aber es ist schon schwer, die Ladung zu optimieren. Oft ist man weg, wenn die Sonne da ist. Auto als Zwischenspeicher ist derzeit auch nicht einfach möglich. Meine Fläche wird auch deutlich kleiner werden und eventuelle Gauben stehen noch in Konkurrenz zu den Modulen. Ich werde erstmal versuchen, einen guten Energieberater zu finden. Das scheint auch nicht so einfach.
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