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Quelle will 8 Millionen Kundendaten verkaufen - Musterbrief für Widerruf

Admin 97
eingestellt am 4. Nov 2009

Wie die Zeit heute berichtet, steht es wohl momentan zur Debatte, dass Quelle ihre Kundendaten weiterverkaufen möchte. Das sind Daten von 8 Millionen (lasst euch das mal auf der Zunge zergehen – fast jeder 10. Bürger) Kunden.


Im Prinzip ist das für die viele von uns vermutlich nicht tragisch (verkauft wird Name, Anschrift und Geburtsjahr, sowie ein weiteres Merkmal (z.B. bevorzugte Warengruppe)), da wir eh schon in zig Verteilern sind. Aber es gibt hier auch viele, die immer noch sehr sorgfältig mit ihren Kundendaten umgehen, hat die vzbv einen Musterbrief zum Widerruf online gestellt (https://www.mydealz.de/wp-content/uploads/2009/11/musterbrief_datenloeschung_quelle_2009.pdf).


mydealz.de/wp-…ruf


Wer es nicht möchte, sollte sich mit dem Brief beeilen (ggf. Einwurfeinschreiben nutzen).

Zusätzliche Info
97 Kommentare
Verfasser Admin

Danke Florian

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Anonymer Benutzer

ich kann auch nur sagen, dass es sinnlos ist mit diesem wiederruf.
ihr bleibt trotzdem in diesem verteiler und man wird eure daten trotzdem verkaufen. sie müssen eure daten sogar speicher unter dem vorwand, dass jeder beleg gute 10 jahre gesichert sein muss.

ich arbeite als inside account manager. ich hab schon alles gesehen und das letzte ist, dass man eure daten löscht

Bearbeitet von: "" 18. Sep 2016

jetzt wird scheinbar alles zu Geld gemacht,traurig ...

Verfasser Admin

"Insolvenzverwalter Schultz verspricht, dass man diese Anträge auch noch bearbeiten wolle. "Vor Übergabe werden die Daten noch einmal gescannt", sagte er. Löschwünsche würden dabei berücksichtigt.


Und zumindest ist der betriebliche Datenschutzbeauftragte von Quelle bei den Verkaufsverhandlungen dabei, wie Schultz versichert. Und der steht gleichzeitig in Kontakt mit den bayerischen Datenschützern, wie Dorn sagt."

Inwiefern man sich drauf verlassen kann, weiß man natürlich nicht!

Was gibts wohl dafür?

Verfasser Admin

Für nen vollständigen Datensatz gibts wohl so 2€.

In der Menge (und Knappheit der Daten) wird es sich wohl eher im Bereich von 0,50€ bewegen und natürlich gleichen die Adressenhändler vorher mit ihren bereits vorhandenen Adressen ab.

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Anonymer Benutzer

ja mei... so schlimm auch wieder nicht.

jeder 3. dt. nutzt paypack, da wissen die noch viel mehr über einen :-(

Bearbeitet von: "" 18. Sep 2016
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Anonymer Benutzer

kann man das per email machen?

Bearbeitet von: "" 18. Sep 2016

Diese Hunde!

Verfasser Admin

Vielleicht. Ich hab die Datenschutzbestimmungen gerade nicht im Kopf, aber leider ist die Seite gerade offline.

Theoretisch sollte es aber auch eingescanned per Email gehen (so steht es zumindest bei Quelle.at)



DIFF3R3NC3: kann man das per email machen?

Verfi**ter Sch**ssladen!

Zum Glück sind die insolvent.
Verdammtes Abzockpack.

Entschuldigung, aber bei derart asozialem Verhalten kann ich nicht mehr ruhig bleiben.
Ich schicke zusätzlich Beschwerden an den Datenschutzbeauftragten in Bayern und den Bundesdatenschutzbeauftragten.

Macht das am besten genauso - Danke!



Peter Schlaumeier: ja mei… so schlimm auch wieder nicht.jeder 3. dt. nutzt paypack, da wissen die noch viel mehr über einen


Wie kommst Du auf die Zahl? Laut Wikipedia ist es nur 60% der Haushalte und in jedem Haushalt sind in Deutschland im Schnitt wohl mehr als eine Person.

Aber Payback ist nen Sackladen, keine Frage

Mir ists egal

Kommt ja Zulieferern und Mitarbeitern zugute.

Man merkt, wie groß das Unwissen hier wieder ist. Diesen Adressverkauf praktizieren so gut wie alle großen Versandhäuser. Quelle, Otto etc. haben das schon immer so gemacht. Steht auch in deren Datenschutzbestimmungen. Also neu ist da nichts und es ist auch völlig legitim, da jeder Kunde dem zugestimmt hat (und viele wohl nicht widerrufen haben)...

Da gabs doch bei Galileo mal eine Homepage , wo man sich aus allen online Verteilern löschen lassen konnte ( sprich nur die email mit Werbebriefen ) gibts die noch ?

An Quelle: Ehrenloser Abgang liebes ManagementTeam !! Bitter

hö? seit wann ist sowas nach BDSG erlaubt? hab ich ja noch nie gehört.

bei anderen firmen ist sowas immer gleich ein Skandal und hier dürfen sie es ganz offiziell machen?!

Merken tut man es doch eh nicht wirklich, ob man verkauft wurde oder nicht. Oder?

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Anonymer Benutzer


wanderer: Man merkt, wie groß das Unwissen hier wieder ist. Diesen Adressverkauf praktizieren so gut wie alle großen Versandhäuser. Quelle, Otto etc. haben das schon immer so gemacht. Steht auch in deren Datenschutzbestimmungen. Also neu ist da nichts und es ist auch völlig legitim, da jeder Kunde dem zugestimmt hat (und viele wohl nicht widerrufen haben)…



ja, das passiert definitiv überall und in JEDER branche. ihr könnt wiederrufen wie ihr wollt. eure daten werden so und so weiterverkauft. es gibt wirklich kein unternehmen, dass zu Akquisitionszwecken auf eure Daten achtet
Bearbeitet von: "" 9. Mär
Verfasser Admin

Das ist doch Quark. Für Leute die bei Gewinnspielen von Quelle und Co. mitmachen mag das stimmen, nicht aber bei einfachen Käufern.

Hier dazu nochmal ein Zitat von Zeit.de:
"Daten- und Verbraucherschützer dagegen sehen den Deal mit Besorgnis, hätten die Kunden doch nie zugestimmt, an andere weitergereicht zu werden, und würden auch nicht gefragt. Verhindern aber können Datenschützer den Verkauf nicht."

Das in Realität soetwas anders praktiziert wird, ist natürlich so.



wanderer: Man merkt, wie groß das Unwissen hier wieder ist. Diesen Adressverkauf praktizieren so gut wie alle großen Versandhäuser. Quelle, Otto etc. haben das schon immer so gemacht. Steht auch in deren Datenschutzbestimmungen. Also neu ist da nichts und es ist auch völlig legitim, da jeder Kunde dem zugestimmt hat (und viele wohl nicht widerrufen haben)…

Wieso ändert ihr nicht einfach eure Daten bei quelle.de? Dann steht da nur noch Müll drin.

Verfasser Admin

Die alte werden sie vermutlich trotzdem speichern, aber trotzdem gute Idee.

Leider ist aber Quelle.de ja momentan imemr noch down



spamfetch: Wieso ändert ihr nicht einfach eure Daten bei quelle.de? Dann steht da nur noch Müll drin.



spamfetch: Wieso ändert ihr nicht einfach eure Daten bei quelle.de? Dann steht da nur noch Müll drin.



15min warten und einloggen unmöglich, die Idee ist aber gut

Mensch, da wird Herr Manfred Berngruber aber in den nächsten Tagen gut ausgelastet sein...

Gibt es schon eine 'gültige Emailadresse' zwecks Widerruf?

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Anonymer Benutzer

Quelle kann noch die Marke "Quelle" an Chinesen verkaufen, wie es Hersteller wie Polaroiid gemacht haben. Dann kaufen Omas weiter fleissig bei "Quelle" und bekommen Fakes aus dem Fernost.

Bearbeitet von: "" 18. Sep 2016

Ich zitiere aus den OTTO-Datenschutzbestimmungen:

"Weiterhin nutzen und verarbeiten wir Ihre Adress- und Bestelldaten sowohl für eigene als auch für fremde Marketingzwecke unserer Konzernversandhandelsunternehmen und geben zu diesem Zweck diese Daten auch an Dritte weiter."

otto.de/is-…acy

Alles nur Panikmache...

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Anonymer Benutzer

Ich hab mir nur mal n Account für den Onlineshop erstellt... aber nie was bei denen bestellt ...
Wüsste jetzt auch nich, dass ich sowas wie ne Kundennummer hätte ... sollte ich trotzdem den Brief schicken?

Bearbeitet von: "" 18. Sep 2016
Verfasser Admin

@wanderer:
Quelle:
"Wir verarbeiten und nutzen personenbezogene Daten zur Auftragsabwicklung, zur Pflege der Kundenbeziehungen und für unsere Werbeansprachen. Die dafür erforderlichen Daten werden ggf. an Dienstleister weitergeleitet. Zum Zweck der eigenen Kreditprüfung rufen wir ggf. Bonitätsinformationen auf der Basis mathematisch-statistischer Verfahren von der Firma Informa Unternehmensberatung GmbH, Rheinstr. 99, 76532 Baden-Baden, der Producta Daten-Service GmbH, Adam-Opel- Str. 18, 60386 Frankfurt und von der Schufa, 65201 Wiesbaden, ab. Die Schufa und die Producta speichern die Eröffnung eines Versandhauskontos.



Darüber hinaus übermitteln wir Adress- und Negativdaten an unsere Konzernversandhandelsunternehmen und unsere Konzernauskunftei Producta, die bei berechtigtem Interesse unseren Konzernunternehmen und Dritten für Kreditprüfungszwecke Bonitätsinformationen auf Basis mathematisch-statistischer Verfahren zur Verfügung stellt. Listenmäßige Adressdaten nutzen und übermitteln wir ggf. für werbliche Ansprachen unserer Konzern- und Partnerunternehmen."

Den letzten Punkt könnte man natürlich so auslegen wie Du das meinst.

wenn die eure Daten noch nicht haben, haben die sie spätestens mit diesem Widerruf...

Nur mal so angenommen Quelle hat derzeit besseres zu tun als Daten zu löschen und scheisst darauf ob einer von Millionen deswegen vor Gericht ziehen wird.....was glaubt ihr interessiert das ein insolventes Unternehmen?? einen feuchten Kehrricht!!!

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Anonymer Benutzer

quelle ist ein echt scheisse Firma!!
es ist gut so, Quelle raus, nicht mehr da !!

Bearbeitet von: "" 18. Sep 2016

hrhr, das passt ja mal zu dem saftladen... ergänzt sich perfekt mit meinen bisherigen quelle erfahrungen.

Da soll nochmal einer was von Leichenfledderei sagen...
Die Zombies schlagen zurück, das fällt mir da eher ein.

Hat zufällig jemand eine Fax Nummer rausgefunden, wohin man das durchfaxen kann?
Danke.

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Anonymer Benutzer

Naja, danke für die Mühe, aber wie schon andere geschrieben haben. Was interessiert ein insolventes Unternehmen irgendwelche drohenden Rechtsstreitigkeiten wegen weiterveräußereter Kundendaten trotz Widerruf...

Bearbeitet von: "" 18. Sep 2016

Anmerkung: Hab heute meine Ware bekommen, war die falsche Größe. Wurde einfach von Quelle überklebt, Geht alles zurück.

Wieso gibt es den Musterbrief nicht als Word Dokument? So könnte man ihn für sich bearbeiten!?

Quelle - Datenschutz:
quelle.de/is-…utz
---> Kontaktformular

oder:

service.quelle@quelle.de

1. Das ist nicht der Scheißladen, sondern der Insolvenzverwalter.
2. Von dem Geld werden ausstehende Rechnungen bezahlt.
3. Jeder andere Scheißladen macht das, wie weiter oben zitiert, genau so.

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Anonymer Benutzer

"Selbstbewusst. Arrogant. Dominant!"

"Mia san mia".

Haharrr

Bearbeitet von: "" 18. Sep 2016
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Anonymer Benutzer

Aber es gibt hier auch viele, die immer noch sehr sorgfältig mit ihren Kundendaten umgehen
Korrekt. Wobei, die von Quelle sind eh Schw#ine, was ich die schon - vergeblich - nerven musste, dass die nun hoffentlich endlich aufhörten mir ihre sch#iß Kataloge zuzuschicken, unglaublich. Aber Otto ist auch keinen Deut besser.

Ich bin sowieso der Ansicht, dass der Verkauf von irgenwelchen Kundendaten, in welcher Form auch immer, einfach 'ne S#uerei ist. Viel schlimmer noch, unsere Volksverräter gucken tatenlos zu. - Es gibt kein Gesetz dagegen, nichts, was den Verbraucher diesbezüglich schützt. Nein, das BDSG tut's definitiv nicht.

Bearbeitet von: "" 9. Mär
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