Rakuten // Priceguard verschickt gebrauchte Tablets als Neuware?

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Wir haben mit Price-Guard gesprochen. Die Erklärung, warum die Verpackungen geöffnet wurden, um den First Call zu machen, verstehen wir hier im Büro nach wie vor nicht. Allerdings bietet Price-Guard allen betroffenen Kunden an, die Geräte kostenlos gegen echte ungeöffnete Neuware zu tauschen.

Hierzu müsst ihr euch per Mail an t535@price-guard.de wenden. Diese E-Mail wurde extra für diesen Fall eingerichtet. Ihr bekommt dann einen Retourenschein und erhaltet nach der Rücksendung umgehend originalversiegelte Neuware.

Eure Rakuten Superpunkte bleiben dabei natürlich erhalten.

David

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Da im Supersale von Rakuten ja massig Werbung für die Tablets von Price Guard gemacht wurde und ich ebenfalls zwei gekauft habe, möchte ich etwas fragen.

Beide Tablets wurden anscheinend schonmal benutzt, obwohl sie versiegelt waren. Allerdings ist mir etwas komisches aufgefallen. Über das erste Samsungsiegel wurde total unprofessionell ein zweites drübergeklebt. Das erkennt man aber nur ganz schlecht, wenn man die Verpackung einwenig dreht - siehe Bilder. Die Qualität von den Siegeln unterscheiden sich auch sehr dolle.

Jetzt frage ich mich natürlich: Sind das gebrauchte Tablets, einfach nur neu versiegelt? Bei den Gigaset Tablets QV1030 Tablets wurden ja auch teilweise Gebrauchtgeräte als Neuware verschickt...

Können die Käufer des Galaxy Tab 4 10.1 WiFi + LTE für 229€ mal ganz genau schauen ob euch irgendwas am Siegel bzw. am Gerät auffällt bzw. aufgefallen ist.

Daraufhin habe ich mit Samsung kontakt aufgenommen und gefragt, ob jeder Händler Geräte einfach so neu versiegeln kann / darf ohne jegliche Kontrolle von Samsung:


[18:24:31] xxxx, Kundenberaterin Mobiltelefone:

Es kann sein, dass der Händler den Karton offen hatte um zu schauen ob alles an den Zubehörteilen vorhanden ist. Und dann kann der Händler auch ein neues Siegel drauf machen.

50 Kommentare

Verfasser

Die Siegel sehen auf beiden Seiten auch total anders aus. Das neu geklebte hat eine so dermaßen schlechte Qualität, als wenn es mit einem Taschenrechner gedruckt worden wäre...


Neues Siegel, schlechte Qualtität

4i2ojszwbcof.jpg



Originalsiegel auf der anderen Seite, gute Qualität:

oh8zu641p42x.jpg

9w4zz98inytm.jpg





hier wird wieder mit dem begriff "neuware" falsch umgegangen. wenn ein gerät mal ausgepackt und angemacht, dann aber wieder zurückgeschickt wird, ist es noch als neuware deklarierbar.

Verfasser

Ich darf also als Händler vom Kunden ausprobierte Ware mit einem selbstausgedruckten Siegel von Samung neu verpacken und versiegeln? Das wusste ich nicht. Dann sind das warscheinlich alles Versandrückläufer eventuell sogar mit Fehler gewesen, die der Kunden dann nicht wollte.

Nureindeal

Ich darf also als Händler vom Kunden ausprobierte Ware mit einem selbstausgedruckten Siegel von Samung neu verpacken und versiegeln? Das wusste ich nicht. Dann sind das warscheinlich alles Versandrückläufer eventuell sogar mit Fehler gewesen, die der Kunden dann nicht wollte.



Händler anschreiben und nach Kulanz fragen oder direkt zurückschicken. Sowas ist unakzeptabel.

Admin

Hmm, das ist ja krass, dass Händler selber ein neues Siegel draufmachen dürfen. Schon etwas obskurr. Wir hatten keins bestellt.

Hast Du die Geräte weiter ausgepackt? Wie sehen sie von innen aus?

Kann ich bestätigen, bei mir leider auch... Siegel sind nicht original (Samsung Logo unscharf etc).

Verfasser

bitte löschen.

Drizzt

hier wird wieder mit dem begriff "neuware" falsch umgegangen. wenn ein gerät mal ausgepackt und angemacht, dann aber wieder zurückgeschickt wird, ist es noch als neuware deklarierbar.


aber nicht wenn es achon 1 woche benutzt wurde und es fehler aufweist und die Schutzfolien entfernt sind.und dann schon gar nicht als neugeraet verkaufen und ein eigenes Siegel drauf machen. koennte ja jeder machen? kann mir auch einen etikettendrucker kaufen und neu versiegeln. als privat person. oder sehe ich das falsch? bin leider auch nicht gut genug informiert was die Rechtsprechung angeht.


Verfasser

admin

Hmm, das ist ja krass, dass Händler selber ein neues Siegel draufmachen dürfen. Schon etwas obskurr. Wir hatten keins bestellt. Hast Du die Geräte weiter ausgepackt? Wie sehen sie von innen aus?



Ich habe jetzt nochmal das zweite Tablet aufgemacht. Und das gleiche Bild...

Ich finde es einfach ein Unding seitens Price Guard und irgendwie schon Verarschung. Ich habe "Neuware" erwartet und keine Versandrückläufer. Das hätten Sie ruhig dazuschreiben können. Es ist ausserdem eine Frechheit, sich selbst ein Siegel mit Paint?! zu zeichnen, auszudrucken und es einfach über das vorhandene von Samsung drüberzukleben, als wenn nichts gewesen wäre. Meine Tablets wurden aufjedenfall schon benutzt, Einstellungen sind verstellt und abdrücke drauf.

Ausserdem ist die Schutzfolie so dermaßen Schief auf das Display geklebt, das der Rand frei ist und auf der einen Seite überlappt.... Oh man. Hätten Sie auch gleich keins draufkleben brauchen. Samsung war das definitiv nicht.

Drizzt

hier wird wieder mit dem begriff "neuware" falsch umgegangen. wenn ein gerät mal ausgepackt und angemacht, dann aber wieder zurückgeschickt wird, ist es noch als neuware deklarierbar.


das ist auslegungssache. wenn du online bestellst, darfst du es ja grundsätzlich 14 tage zurückgeben. meist kann der händler ja nicht sehen, wie intensiv das gerät genutzt wurde. wenn mängel zu sehen sind, kann er das ja mit einer verminderten Gutschrift beim kunden holen (aber dann wird deshalb auch nur in foren gemault und daher selten gemacht).
wenn es also im zeitlichen rahmen war, das gerät keine optischen mängel aufweist und der kunde, der das gerät zurückgeschickt hat, keinen defekt als grund angibt (was er ja in den 14 tagen auch nicht muss), wurde da alles richtig gemacht. auch wenn man natürlich als kunde davon ausgeht, dass man bei neuware das gerät als erster auspackt, ist das juristisch noch lange nicht so.

Verfasser

Da gebe ich dir natürlich vollkommen Recht. Aber so wie es aussieht, sind das alles Versandrückläufer gewesen ( ca. 300 Stück haben die dort verkauft ). Es muss ja einen Grund gehabt haben, warum Kunden ein Tablet zurückschicken. Entweder wegen eines Fehlers oder Problem oder weil es Ihnen nicht gefällt.

Aber dann hätte man doch wenigstens beim Rakutensupersale, dem Zugpferd von Rakuten drauf hinweisen können und solche Artikel nicht also Supersondermegaknaller Angebot Verkaufen sollen. Jetzt kann man sich auch die Frage beantworten, warum sie solcheinen Preis überhaupt anbieten konnten.

Gefälschtes Siegel über das Originalsiegel

5826341-YcLfo

5826341-xfZFy


Habe auch so eins bekommen. Habs aber noch nicht geöffnet und bin mir auch gar nicht mehr sicher ob ich das jetzt überhaupt noch will. Wahrscheinlich kann man ewig seinem Geld hinterherrennen wenn man es zurückschickt. Ziemlich uncool.

Hatte die gleiche negative Erfahrung mit den gefakten Samsungsiegel bei einem Supersale im letzten Jahr bei ATELCO gemacht...ich hatte zwei S3 Minis gekauft...auf meine Beschwerde wurde mir auch mitgeteilt, dass die Siegel im Lager gebrochen werden, um eine Warenkontrolle durchzuführen...wer´s glaubt...

Kann man das nicht abmahnen lassen, Verbraucherschutz usw. In meinen Augen ist das glasklarer Betrug

meins kommt morgen an. Ich bin mal gespannt

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GelöschterUser184266

Als Händler kann man es machen wie man will - man kann es nicht allen Recht machen.

Beim Widerruf im Fernabsatz hat man die Möglichkeit das Gerät so zu testen wie man es im Laden machen könnte.
Dazu gehört meines Erachtens nach nicht das aufreissen von Siegeln.

Berechnet er beim Widerruf eine Nutzungsgebühr weil das Siegel gebrochen ist / die Schutzfolie ab ist (oder was weiß ich) und es deshalb nicht mehr als Neuware verkaufen kann ist Meute A am schreien.

Macht er bei den Dingern eine 100% Kontrolle auf sichtbare Schäden und klebt anschließend nach Rücksprache mit dem Hersteller ein neues Siegel drauf um die Ware als neu zu verkaufen ist Meute B am schreien.

Solange die Ware im neuwertigen Zustand ist passt es doch. Kratzer oder ähnliches sind natürlich ein no go.

deletedUser184266

Als Händler kann man es machen wie man will - man kann es nicht allen Recht machen. Beim Widerruf im Fernabsatz hat man die Möglichkeit das Gerät so zu testen wie man es im Laden machen könnte. Dazu gehört meines Erachtens nach nicht das aufreissen von Siegeln. Berechnet er beim Widerruf eine Nutzungsgebühr weil das Siegel gebrochen ist / die Schutzfolie ab ist (oder was weiß ich) und es deshalb nicht mehr als Neuware verkaufen kann ist Meute A am schreien. Macht er bei den Dingern eine 100% Kontrolle auf sichtbare Schäden und klebt anschließend nach Rücksprache mit dem Hersteller ein neues Siegel drauf um die Ware als neu zu verkaufen ist Meute B am schreien. Solange die Ware im neuwertigen Zustand ist passt es doch. Kratzer oder ähnliches sind natürlich ein no go.



Seh ich ganz und gar nicht so! Wenn bereits geöffnete Ware erneut verkauft wird MUSS das in meinen Augen in die Artikelbeschreibung. Ich für meinen Teil würde das Ding schon aus Prinzip zurück schicken.

Redaktion

Hm. Ich bin da etwas zwiegespalten.

Betrachten wir es mal aus betriebswirtschaftlicher Sicht: ich verkaufe etwas, habe dadurch Transaktions- und Lieferkosten usw. Dann kommt der Widerruf - neuerliche Lieferkosten. Dann erhalte ich das Gerät zurück - offenkundig in neuem Zustand.

Was tue ich? Ich habe bereits einen Gutteil meiner Marge eingebüßt (die ist im Handel nicht sonderlich groß, i.d.R. ~3%). Warum sollte ich etwas, das keine Gebrauchsspuren aufweist, als B-Ware zu vermindertem Preis deklarieren? Anders gelagert wäre es natürlich, wenn irgendwo ein Mangel wäre.

Beim Autokauf eines Neuwagens sitze ich sicherlich auch nicht als erster drin, damit wurde auch bereits gefahren.

Und juristisch gesehen ist eine geöffnete Verpackung kein Mangel. Der Verkäufer muss es mangelfrei übergeben, die zugesicherten Eigenschaften müssen gegeben sein.

heise.de/res…tml

Mmmmmmmh, also irgendwie sehe ich Rakuten nur noch als Spielplatz für dubiose Firmen.

deletedUser184266

Als Händler kann man es machen wie man will - man kann es nicht allen Recht machen. Beim Widerruf im Fernabsatz hat man die Möglichkeit das Gerät so zu testen wie man es im Laden machen könnte. Dazu gehört meines Erachtens nach nicht das aufreissen von Siegeln. Berechnet er beim Widerruf eine Nutzungsgebühr weil das Siegel gebrochen ist / die Schutzfolie ab ist (oder was weiß ich) und es deshalb nicht mehr als Neuware verkaufen kann ist Meute A am schreien. Macht er bei den Dingern eine 100% Kontrolle auf sichtbare Schäden und klebt anschließend nach Rücksprache mit dem Hersteller ein neues Siegel drauf um die Ware als neu zu verkaufen ist Meute B am schreien. Solange die Ware im neuwertigen Zustand ist passt es doch. Kratzer oder ähnliches sind natürlich ein no go.



So ein Blödsinn, die Onlinehändler müssen Retouren einkalkulieren. Sie habe auch keine Kosten was Verkaufsflächen und Vorführartikel angeht. Verkaufspersonal wird auch eingespart. Das Siegel ist nicht ohne Grund auf der Verpackung, es ist die Garantie des Herstellers dass die Ware neu aus der Fabrik ist. Wenn der Händler eigenmächtig das Siegel missbraucht um Kunden zu täuschen, dann ist das Betrug und nichts anderes

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